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Veröffentlicht am 06.05.2023

Einfache Geschichte für Leseanfänger

Die Robot-Kids: Rettung von Moto-5
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Ich habe das Buch an meinem 4-jährigen Sohn vorgelesen und es hat ihm super gefallen. Schon das Cover hat seine Interesse geweckt.

Vier Kinder, Alex, Milo, Lea und Sam besuchen Alex' Tante, eine Roboterforscherin. ...

Ich habe das Buch an meinem 4-jährigen Sohn vorgelesen und es hat ihm super gefallen. Schon das Cover hat seine Interesse geweckt.

Vier Kinder, Alex, Milo, Lea und Sam besuchen Alex' Tante, eine Roboterforscherin. Da finden die Kinder einen kaputten Roboter, der bald entsorgt wird. Den dürfen sie behalten, wenn sie ihn reparieren können!

Der Untertitel ( "Rettung von Moto 5" ) und die Beschreibung deuteten eine spannende Geschichte an, vielleicht Gut vs Böse oder irgendeine gefährliche und abenteuerliche Rettungsaktion. Jedoch ist die Geschichte eher wenig aufregend. Meinem Jungen hat es trotzdem gefallen.

Die Sätze sind kurz und gut verständlich, es sind Bilder auf jeder Seite, und ich glaube, dass die Geschichte eigentlich gut zur Zielgruppe passt (6 Jahre alt).

Als Erwachsene finde ich, dass die Geschichte besser hätte besser erzählt werden können. Die Hauptfiguren sind vier Kinder, drei davon tun quasi nichts relevantes. Alex und Milo besuchen Lea weil sie immer spannende Ideen hat, sie hat viele Pokale weil sie super sportlich ist, aber im Rest der Geschichte ist sie nur eine Zuschauerin. Vielleicht erwarte ich zu viel von einer Kindergeschichte...

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  • Erzählstil
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  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.05.2026

Ein faszinierends Buch, das gleichzeitig nicht ganz einleuchtend ist

Fliegt, Wilde Schwäne
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Ich bin gegenüber diesem Buch zwiegespalten. Einerseits bietet es einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors. Andererseits gibt es jedoch nur sehr wenig Inhalt über die gewaltigen Veränderungen, ...

Ich bin gegenüber diesem Buch zwiegespalten. Einerseits bietet es einen faszinierenden Einblick in das Leben des Autors. Andererseits gibt es jedoch nur sehr wenig Inhalt über die gewaltigen Veränderungen, die China in den letzten 50 Jahren durchlaufen hat.
Als im Ausland aufgewachsener Chinesin dachte ich, dieses Buch würde mir helfen, die Welt besser zu verstehen, in der meine Eltern aufgewachsen sind. Was ich vorfand, war eine Welt, die meilenweit von der Realität meiner Familie und wahrscheinlich auch vom Leben der meisten Chinesen entfernt ist.
Von Anfang an wird deutlich, dass die Autorin außergewöhnlich ist: als Kind eines hochrangigen Beamten in privilegierten Verhältnissen geboren, mit einer Mutter, die selbst eine Machtfigur ist. Sie verlässt China zu einer Zeit, in der es nur wenigen Menschen überhaupt gelingt, ins Ausland zu reisen. Ihre Suche nach der Wahrheit bringt sie in Konflikt mit der Regierung, was ihre späteren Besuche in China prägt.
Der Anfang des Buches ist ziemlich faszinierend, da ihr Privatleben die schreckliche kulturelle und politische Lage unter Mao sehr deutlich widerspiegelt. Ich fand den Mittelteil etwas langatmig, da die Autorin ihre Recherchen für ihr Buch über Mao beschreibt, und das letzte Drittel konzentriert sich hauptsächlich auf ihre Interaktionen mit der Staatssicherheit. Doch während dieser Zeit spiegeln sich die bahnbrechenden Veränderungen in der chinesischen Gesellschaft kaum im Buch wider.
Die "Geschichte" endet im Jahr 2024 in einem eher pessimistischen Ton, doch ich hatte den Eindruck, dass die Autorin mehr vom Geist Maos heimgesucht zu sein scheint als die heutige chinesische Gesellschaft.

Veröffentlicht am 10.04.2026

Toll illustriert, Geschichte etwas oberflächlich

Nico & Daimon – Verflammt gute Freunde
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Das Cover sieht sehr cool aus und auch die Illustrationen im Buch sind richtig toll. Es gibt viele Stellen, wo die Geschichte als Comic dargestellt wird, was den Text schön auflockert.
Handlung: Der junge ...

Das Cover sieht sehr cool aus und auch die Illustrationen im Buch sind richtig toll. Es gibt viele Stellen, wo die Geschichte als Comic dargestellt wird, was den Text schön auflockert.
Handlung: Der junge Nico kommt an eine neue Schule, hat aber leider keine Freunde und wird gemobbt. Sogar ein Lehrer macht ihm das Leben schwer. Nach einer mysteriösen Begegnung taucht plötzlich ein Drache in seinem Zimmer auf, mit dem Nico sich schnell anfreundet.
Die Geschichte klingt vielversprechend, allerdings ist der Schreibstil weniger aufregend als die Illustrationen und fühlt sich manchmal etwas langatmig an. Als Erwachsene finde ich die Handlung insgesamt etwas oberflächlich und es wird nicht ganz klar, wohin die Ereignisse führen. Es passiert zwar viel, aber der rote Faden ist nicht ganz klar zu erkennen.
Für eine Zielgruppe ab 10 finde ich, dass das Buch an Tiefe fehlt. Jüngere Kinder dürfte das aber weniger stören.

Veröffentlicht am 31.03.2026

Cosy, aber für meinen Geschmack zu langsam

The House Witch 1
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Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie ...

Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie so langatmig war.

Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt. Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.

Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.

Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.

Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.

Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 22.03.2026

Leider nicht meins

Beutemacher
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Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen, wie ich erwartet hatte. Der Schreibstil ist für einen Thriller ziemlich literarisch. Man merkt, dass der Autor sprachgewandt ist und Action und Beschreibung ...

Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen, wie ich erwartet hatte. Der Schreibstil ist für einen Thriller ziemlich literarisch. Man merkt, dass der Autor sprachgewandt ist und Action und Beschreibung geschickt miteinander verwebt, sodass der Leser ein gutes Gefühl dafür bekommt, wie eine Szene aussieht und sich anfühlt. Leider fiel es mir schwer, den Schreibstil zu genießen, da ich die Beschreibungen zu detailliert fand und die Handlung für meinen Geschmack doch zu langsam voranschritt. Heutzutage bevorzuge ich leichtere Kost, und finde es schwierig, mit vielen Figuren und Handlungssträngen mitzuhalten.
Das Ganze hat jedoch etwas von Tarantino: wild, ein bisschen übertrieben und immer wieder überraschend.
Ich muss leider sagen, dass der Humor völlig an mir vorbeigegangen ist. Vielleicht liegt das daran, dass ich erst vor relativ kurzer Zeit nach Deutschland gezogen bin und die kulturellen Anspielungen im Buch nicht kenne.
Insgesamt denke ich, dass die Geschichte eine unterhaltsame Lektüre sein könnte, ich bin nur nicht in der Lage, um sie voll und ganz zu genießen.

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