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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Cosy, aber für meinen Geschmack zu langsam

The House Witch 1
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Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie ...

Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie so langatmig war.

Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt. Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.

Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.

Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.

Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.

Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.

Veröffentlicht am 22.03.2026

Leider nicht meins

Beutemacher
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Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen, wie ich erwartet hatte. Der Schreibstil ist für einen Thriller ziemlich literarisch. Man merkt, dass der Autor sprachgewandt ist und Action und Beschreibung ...

Mir hat dieses Buch leider nicht so gut gefallen, wie ich erwartet hatte. Der Schreibstil ist für einen Thriller ziemlich literarisch. Man merkt, dass der Autor sprachgewandt ist und Action und Beschreibung geschickt miteinander verwebt, sodass der Leser ein gutes Gefühl dafür bekommt, wie eine Szene aussieht und sich anfühlt. Leider fiel es mir schwer, den Schreibstil zu genießen, da ich die Beschreibungen zu detailliert fand und die Handlung für meinen Geschmack doch zu langsam voranschritt. Heutzutage bevorzuge ich leichtere Kost, und finde es schwierig, mit vielen Figuren und Handlungssträngen mitzuhalten.
Das Ganze hat jedoch etwas von Tarantino: wild, ein bisschen übertrieben und immer wieder überraschend.
Ich muss leider sagen, dass der Humor völlig an mir vorbeigegangen ist. Vielleicht liegt das daran, dass ich erst vor relativ kurzer Zeit nach Deutschland gezogen bin und die kulturellen Anspielungen im Buch nicht kenne.
Insgesamt denke ich, dass die Geschichte eine unterhaltsame Lektüre sein könnte, ich bin nur nicht in der Lage, um sie voll und ganz zu genießen.

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Veröffentlicht am 07.03.2026

Ich bin sehr zwiegespalten

School of Talents Mission 1: Achtung, Alien!
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Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte ...

Einerseits klingt die Geschichte ziemlich cool, und es passieren viele Dinge, die spannend sein sollten. Allerdings hat das Buch meine Erwartungen nicht erfüllt, und ich bin nie richtig in die Geschichte hineingekommen. Die beiden parallelen Handlungsstränge des Ferienprogramms und des "Detektivfalls" konkurrieren um Aufmerksamkeit, und sobald in einem Handlungsstrang etwas passiert, werden wir vom anderen abgelenkt.
Das Ende ist spannend, aber die Szene auf dem Cover kommt in der Geschichte nie vor.
Die Stimmung ist insgesamt eher negativ. Die Kinder sind immer unglücklich und alles ist langweilig. Selbst als Erwachsener kostet es viel Energie, dieses Buch zu lesen, bis sich die Stimmung verbessert, was etwa im letzten Drittel des Buches der Fall ist.
Es gibt einen Konflikt zwischen den beiden Hauptfiguren, der nicht wirklich gelöst wird. Am Anfang liegt ein großer Fokus auf Elwins Fehlverhalten und Rücksichtslosigkeit. Dann kommt ein Kapitel aus seiner Perspektive, und danach wird sein Fehlverhalten nicht mehr erwähnt. Der Fokus verlagert sich dann darauf, wie verletzt er ist, wenn Alva ihre Freunde ständig erwähnt. Seine eigene Unsicherheit wird zu einem Problem, das Alva lösen und für das sie sich entschuldigen muss, während sein Fehlverhalten nie angesprochen wird. Ich finde, dass dies die falsche Botschaft an Kinder ist, die sich vielleicht wie Alva fühlen, und definitiv die falsche Botschaft für Kinder, die selbst dazu neigen, rücksichtslos zu sein wie Elwin.
Das Buch war für mich „nur okay”.

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Veröffentlicht am 07.02.2026

Kam als Vorlesebuch besser an

Disney Lilo & Stitch: Auf die Plätze, fertig, Stitch! - Erstlesebuch zum Lesenlernen
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Ich liebe den Film Lilo und Stitch und finde das Cover richtig schön. Auch die Bilder im Buch sehen genauso aus wie im Film.
Die Geschichte ist kurz gehalten und bildet einen Teil des Films ab.
Der Schreibstil ...

Ich liebe den Film Lilo und Stitch und finde das Cover richtig schön. Auch die Bilder im Buch sehen genauso aus wie im Film.
Die Geschichte ist kurz gehalten und bildet einen Teil des Films ab.
Der Schreibstil ist extrem einfach: Die Sätze bestehen meist aus drei bis sechs Wörtern. Es gibt keine farbliche Silbenmarkierung, nur die Namen der Figuren sind farbcodiert, was ich ziemlich clever finde. Das hilft besonders, da die Namen relativ ungewöhnlich sind.
Ein Minuspunkt sind die englischen Begriffe wie "Alien", "Surfboard" oder sogar "Stitch". Für Kinder, die gerade Deutsch lesen lernen, ist das nicht besonders zielführend.
Insgesamt finde ich, dass es zu wenig Text gibt und dass die Phase, in der dieses Buch für Erstleser relevant ist, ziemlich kurz ausfällt.
Bei uns kam dieses Buch dafür als Vorlesebuch für meinen Kleinen (4) sehr gut an. Er hatte den Film schon gesehen und hört die Geschichte gerne immer wieder. Anhand der Farben konnte er auch die Namen "mitlesen", was ihm viel Spaß gemacht hat.

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Veröffentlicht am 28.01.2026

Tolles Worldbuiding aber Erzählstil nicht meins

Lucia 1. Flüsterin der Flammen
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Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist ...

Dass eine dreizehnjährige plötzlich magische Kräfte entdeckt ist nun in der Jugendliteratur inzwischen fast Standard. In diesem Buch verfügt Lucia, die Protagonistin, über Feuermagie.
Die Handlung ist interessant und spannend: Lucia wird von gefährlichen Nebelwesen gejagt, flieht in ein verborgenes Feuerland und versucht, die Geheimnisse aus ihrer Vergangenheit aufzudecken.
Das Magiesystem finde ich gut ausgearbeitet und auch die Symbolik ist interessant.
Allerdings empfinde ich den Schreibstil als etwas oberflächlich und distanziert, sodass es mir schwerfiel, mich wirklich in die Protagonistin hineinzuversetzen. Auch der Anfang finde ich etwas trocken: Es werden viele Hintergrundinformationen vermittelt, es gibt einfach zu viel Weltaufbau und nicht genug Geschichte.
Dennoch gibt es viele Passagen, in denen die Handlung richtig spannend wird. Für ein Jugendbuch finde ich diese Geschichte ganz ok, aber auch nichts Besonderes. Daher: 3 Sterne.