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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.05.2023

Suchspaß bei den Galliern

Wo steckt eigentlich Asterix? - Das große Wimmelbuch
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Wo steckt Asterix?

Dieses Buch erinnert mich an die "Where's Waldo" (wo ist Walter) Bücher aus meiner Kindheit und ist eine tolle Ergänzung zu einer Asterix und Obelix Sammlung.

Die Seiten ...

Wo steckt Asterix?

Dieses Buch erinnert mich an die "Where's Waldo" (wo ist Walter) Bücher aus meiner Kindheit und ist eine tolle Ergänzung zu einer Asterix und Obelix Sammlung.

Die Seiten stellen den Alltag im Dorf vor und sind voller Leben. Man erkennt familiäre Szenen und Charaktere. Auch Kinder, die nicht alt genug, die Asterix Comics zu genießen, können hier Spaß haben.


Die Charaktere sind aber manchmal echt schwer zu finden, was für Kinder frustrierend sein kann. Auch die Suchaufträge sind nur namentlich aufgelistet, also die Kinder müssen lesen können und schon die Charaktere kennen. Ansonsten dient das Buch auch als ganz normales Wimmelbuch.

Auch erwähnenswert ist die Tatsache, dass manche Szenen Gewalt zeigen. Für Asterix Fans ist das selbstverständlich, aber wer das Buch an einem Kind verschenken möchte sollte daran denken.

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Veröffentlicht am 07.05.2023

Kinderdetektive ermitteln

Die Hochhaus-Detektive (Die Hochhaus-Detektive Band 1)
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Das Buchcover fand ich sehr schön und hat mir gleich gefallen. Die Geschichte ist genauso sympathisch wie die Kinder auf dem Cover.

Die drei Ermittler-Kinder haben ihre eigenen Persönlichkeiten, ...

Das Buchcover fand ich sehr schön und hat mir gleich gefallen. Die Geschichte ist genauso sympathisch wie die Kinder auf dem Cover.

Die drei Ermittler-Kinder haben ihre eigenen Persönlichkeiten, manchmal ein bisschen übertrieben, aber so ist es immer in Kindergeschichten. Die Kinder haben unterschiedlichen Herkunft, leben nicht in die beste Umgebung, und müssen zusammenarbeiten um einen Fall zu lösen.

Das Buch ist unterhaltsam und der Text lässt sich flüssig lesen. Die Beschreibungen der Kinder sind realitätsnah und sie kommen sehr authentisch rüber. Sehr aktuelle Themen werden angesprochen, zum Beispiel Covid, Arbeitsverlust oder halt die Realität, dass Kinder manchmal sich alleine zu Hause befinden, weil die Eltern arbeiten müssen.

Ein Haken ist, dass manche Rezensionen über Rechtschreibfehler gesprochen haben. Da Deutsch nicht meine Muttersprache ist, könnte ich es leider nicht bestätigen.

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Veröffentlicht am 06.05.2023

Einfache Geschichte für Leseanfänger

Die Robot-Kids: Rettung von Moto-5
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Ich habe das Buch an meinem 4-jährigen Sohn vorgelesen und es hat ihm super gefallen. Schon das Cover hat seine Interesse geweckt.

Vier Kinder, Alex, Milo, Lea und Sam besuchen Alex' Tante, eine Roboterforscherin. ...

Ich habe das Buch an meinem 4-jährigen Sohn vorgelesen und es hat ihm super gefallen. Schon das Cover hat seine Interesse geweckt.

Vier Kinder, Alex, Milo, Lea und Sam besuchen Alex' Tante, eine Roboterforscherin. Da finden die Kinder einen kaputten Roboter, der bald entsorgt wird. Den dürfen sie behalten, wenn sie ihn reparieren können!

Der Untertitel ( "Rettung von Moto 5" ) und die Beschreibung deuteten eine spannende Geschichte an, vielleicht Gut vs Böse oder irgendeine gefährliche und abenteuerliche Rettungsaktion. Jedoch ist die Geschichte eher wenig aufregend. Meinem Jungen hat es trotzdem gefallen.

Die Sätze sind kurz und gut verständlich, es sind Bilder auf jeder Seite, und ich glaube, dass die Geschichte eigentlich gut zur Zielgruppe passt (6 Jahre alt).

Als Erwachsene finde ich, dass die Geschichte besser hätte besser erzählt werden können. Die Hauptfiguren sind vier Kinder, drei davon tun quasi nichts relevantes. Alex und Milo besuchen Lea weil sie immer spannende Ideen hat, sie hat viele Pokale weil sie super sportlich ist, aber im Rest der Geschichte ist sie nur eine Zuschauerin. Vielleicht erwarte ich zu viel von einer Kindergeschichte...

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Toll illustriert, Geschichte etwas oberflächlich

Nico & Daimon – Verflammt gute Freunde
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Das Cover sieht sehr cool aus und auch die Illustrationen im Buch sind richtig toll. Es gibt viele Stellen, wo die Geschichte als Comic dargestellt wird, was den Text schön auflockert.
Handlung: Der junge ...

Das Cover sieht sehr cool aus und auch die Illustrationen im Buch sind richtig toll. Es gibt viele Stellen, wo die Geschichte als Comic dargestellt wird, was den Text schön auflockert.
Handlung: Der junge Nico kommt an eine neue Schule, hat aber leider keine Freunde und wird gemobbt. Sogar ein Lehrer macht ihm das Leben schwer. Nach einer mysteriösen Begegnung taucht plötzlich ein Drache in seinem Zimmer auf, mit dem Nico sich schnell anfreundet.
Die Geschichte klingt vielversprechend, allerdings ist der Schreibstil weniger aufregend als die Illustrationen und fühlt sich manchmal etwas langatmig an. Als Erwachsene finde ich die Handlung insgesamt etwas oberflächlich und es wird nicht ganz klar, wohin die Ereignisse führen. Es passiert zwar viel, aber der rote Faden ist nicht ganz klar zu erkennen.
Für eine Zielgruppe ab 10 finde ich, dass das Buch an Tiefe fehlt. Jüngere Kinder dürfte das aber weniger stören.

Veröffentlicht am 31.03.2026

Cosy, aber für meinen Geschmack zu langsam

The House Witch 1
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Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie ...

Das ist genau die Art von Geschichte (ruhig, feel-good", die ich mir als Fernsehserie gerne ansehen würde. Als Buch fiel es mir leider schwer, sie durchzulesen. Ich vergebe 3 Sterne, vor allem weil sie so langatmig war.

Die Geschichte lässt sich am besten als „gemütlich“ beschreiben: Es gibt kaum Spannung oder Action, stattdessen konzentriert sie sich auf Szenen aus dem Alltag, während sich Finlay Ashowan in seine neue Rolle als königlicher Koch einlebt. Es gibt sogar zwei Kapitel, in denen wir die Katze bei ihren täglichen Runden begleiten.

Es gibt vier verschiedene „Handlungsstränge“ (oder Themen), die sich durch das Buch ziehen: Fins romantische Beziehung zu Annika, seine Beziehungen zu anderen Bewohnern des Schlosses, die Entwicklung von Fins magischen Kräften und die militärische Bedrohung für das Königreich. Letzteres betrachte ich als die „eigentliche Handlung“ der Geschichte, auch wenn sie im Hintergrund bleibt. Die Geschichte schreitet so langsam voran, dass selbst nach einem Drittel des Buches kaum ein Hauch von Handlung zu erkennen war. Was auch immer sich an Handlung abzeichnet, kommt bis zum Ende des Buches kaum voran.

Was ich jedoch spürte, war eine unterschwellige moralische Agenda. Finlay hat einige recht moderne Ideen und Werte, die seinen Umgang mit den Menschen um ihn herum prägen. Wären da nicht seine magischen Kräfte, könnte man meinen, es handele sich um die Geschichte eines Mannes aus dem 21. Jahrhundert, der in dieses Schloss teleportiert wurde.

Trotz der vielfältigen Besetzung und der Länge des Buches gibt es außer bei Fin kaum Charakterentwicklung, und selbst dort findet das meiste davon erst in den letzten drei bis vier Kapiteln statt.

Insgesamt: kein schlechtes Buch, nur nicht mein Geschmack.