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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2025

Herzklopfen garantiert - eine süße Teenie-Liebesgeschichte

Girl At Heart
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Charlie Hastings liebt Baseball. Durch ihren Vater wurde ihr die Leidenschaft für diesen Sport quasi in die Wiege gelegt. Als einziges Mädchen spielt sie erfolgreich mit ihren drei besten Freunden im Team ...

Charlie Hastings liebt Baseball. Durch ihren Vater wurde ihr die Leidenschaft für diesen Sport quasi in die Wiege gelegt. Als einziges Mädchen spielt sie erfolgreich mit ihren drei besten Freunden im Team der Schulmannschaft. Doch ein Problem bleibt: Die Jungs nehmen sie nicht wirklich als Frau wahr. Als ihr Schwarm Eric, der gleichzeitig ihr bester Freund ist, mit einem anderen Mädchen zum Ball gehen möchte, wird es Charlie zu viel. Wutentbrannt beschließt sie, das Team zu verlassen.

Der Teamkapitän Jace bemerkt ihren Unmut und macht ihr einen Vorschlag: Seine Zwillingsschwester soll ihr helfen, ihre weibliche Seite zu entdecken. Während dieses Prozesses erkennt Charlie, wie einfühlsam und verständnisvoll Jace ist. Doch als Eric bemerkt, dass Jace anscheinend ein Auge auf Charlie geworfen hat und sie sich immer weiter verändert, muss er handeln. Wer von beiden wird am Ende Charlies Herz gewinnen?

Ich liebe Kelly Orams Schreibstil und die Art und Weise, wie sie es schafft, die Sympathie der Leser für ihre Charaktere zu wecken. Die Geschichte ist eine süße Liebesgeschichte, die ich regelrecht verschlungen habe. Charlie durchläuft eine beeindruckende Entwicklung, und auch wenn man sich nicht unbedingt mit ihrer Situation identifizieren kann, macht es unglaublich viel Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Jace ist einfach unglaublich süß und sympathisch – ich habe mich beim Lesen ein wenig in ihn verliebt. Der Sportaspekt ist zwar präsent, spielt jedoch nur eine Nebenrolle in der Geschichte, sodass man kein Fan sein oder sich damit auskennen muss. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Teenie-Liebesgeschichten liest.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Tolles Sommerfeeling, aber mit kleinen Schwächen

This could be love
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Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem ...

Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem sie mehr verbindet, als ihr lieb ist – ausgerechnet er steht im Konflikt mit ihrer Tante. Obwohl Louisa sich eigentlich auf ihren Sport konzentrieren will, lässt sie die Anziehung zwischen ihnen nicht los und stellt sich bald die Frage, was in ihrem Leben wirklich an erster Stelle steht.

This Could Be Love ist für mich vor allem ein richtig schönes Sommerbuch, das ein ganz besonderes Gefühl vermittelt. Das Setting auf Hawaii ist unglaublich gelungen – ich konnte komplett in die Atmosphäre eintauchen, hatte beim Lesen richtig Fernweh und habe den sommerlichen Vibe total genossen. Gerade dieses leichte, unbeschwerte Gefühl macht für mich einen großen Teil des Buches aus.
Die Geschichte von Louisa und Vince hat mir insgesamt gut gefallen. Ihr Kennenlernen ist zwar etwas klischeehaft, aber genau das macht auch den Charme aus. Besonders die anfängliche Hass-Liebe, die durch ein Missverständnis entsteht, fand ich süß und unterhaltsam. Es war eigentlich von Anfang an klar, dass sich zwischen den beiden mehr entwickelt. Auch einige Nebencharaktere mochte ich sehr. Luisas Physiotherapeut wirkt wie ein entspannter, sympathischer Typ, und vor allem die Freundschaft zu Laurie hat mir richtig gut gefallen. Es war schön zu sehen, wie sehr sie Louisa unterstützt und sich für ihr Tennis interessiert.
Allerdings hat die Geschichte für mich auch ein paar Schwächen. Die Liebesgeschichte bleibt eher oberflächlich, da tiefere Gespräche zwischen Louisa und Vince kaum stattfinden. Viel basiert auf körperlicher Anziehung, und die Entwicklung ihrer Beziehung geht insgesamt recht schnell.
Der Konflikt gegen Ende kam für mich etwas plötzlich und war nicht ganz nachvollziehbar. Die zusätzliche Dramatik wirkte auf mich ein wenig übertrieben, auch wenn seine Geste am Ende natürlich sehr romantisch war.
Auch Louisas Entwicklung sehe ich etwas zwiegespalten: Einerseits tut ihr die Zeit auf Hawaii unglaublich gut und hilft ihr, ihre mentale Blockade im Tennis zu überwinden. Andererseits ging mir die Bereitschaft, ihr Leben für eine noch recht frische Beziehung so stark zu verändern, etwas zu schnell.

Insgesamt habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen. Es ließ sich schnell weglesen, hat mir ein tolles Sommer-Feeling vermittelt und mich gut unterhalten. Für mich ist es eine leichte, süße Romance für zwischendurch – mit kleinen Schwächen, aber viel Atmosphäre und Wohlfühlfaktor.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Hollywood, Herzklopfen und Drama

Running up that Hill
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Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - ...

Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - und schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Inszenierung und echten Gefühlen.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Wyatt ist einfach zum Verlieben - entspannt, herzlich und ein rundum sympathischer Charakter, dem man seinen Erfolg als aufstrebender Hollywoodstar total gönnt. Haley bildet dazu einen schönen Kontrast: eher verschlossen, zielstrebig und fokussiert, aber mit einer warmen Seite, die im Laufe der Geschichte immer mehr zum Vorschein kommt. Besonders schön ist zu beobachten, wie Wyatt sie auf charmante Weise dazu bringt, mehr aus sich herauszukommen.
Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar. Ihre Fake-Beziehung sorgt für viele intensive und auch sehr heiße Momente, und man fiebert schnell mit, dass daraus mehr wird. Gerade weil die Anziehung von Beginn an da ist, wirkt die Chemie sehr authentisch - auch wenn es emotional stellenweise etwas mehr Tiefe hätte geben können.
Besonders interessant sind die Einblicke in die eher toxische Hollywood-Welt. Neben Glanz und Erfolg werden auch ernste Themen wie Machtstrukturen, Druck und persönliche Ängste aufgegriffen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die wechselnden Perspektiven sowie Textnachrichten und Einblicke in ihr gemeinsames Projekt machen das Ganze dynamisch, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Ausarbeitung gewünscht hätte.

Zwischendurch wirkt die Handlung etwas ziellos, trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Ein emotionaler und unterhaltsamer Roman mit sympathischen Hauptfiguren, spürbarer Chemie und interessanten Blicken hinter die Kulissen der Filmbranche. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Knightsbridge – Herz, Humor und Spannung auf dem Spielfeld

Knightsbridge United
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Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als ...

Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als sie eine Panikattacke erleidet und auf Alec Ward, Profi bei Knightsbridge United, trifft – der sie tröstet. Kurz darauf behauptet Alec versehentlich, dass Davina sein neuer Glücksbringer sei. Um die mediale Aufmerksamkeit zu ihrem beider Vorteil zu nutzen, vereinbaren die Beiden einen Deal: Für ein halbes Jahr spielen sie ein Paar – ohne echte Gefühle. Doch als Davinas Ex zurückkehrt und droht, alte Albträume wieder aufleben zu lassen, beginnt die Fake-Beziehung schneller, ihre Grenzen zu überschreiten, als geplant.

Knightsbridge ist eine Sport-Romance, die mitreißend, emotional und gleichzeitig unterhaltsam ist. Die Geschichte überzeugt durch ein hervorragend integriertes Fußball-Setting, das spannende Einblicke hinter die Kulissen von Vereinen und Sportberichterstattung bietet – und das auf eine Weise, die auch Leser:innen begeistert, die sonst keinen Bezug zum Fußball haben. Gleichzeitig gelingt es dem Buch, große Gefühle, Drama und Spannung zu verbinden, ohne die Leichtigkeit und den lockeren Schreibstil zu verlieren. Themen wie Überwindung von Traumata, toxische Beziehungen, Ängste und Selbstzweifel werden sensibel behandelt und geben der Geschichte Tiefe.
Im Mittelpunkt stehen Davina und Alec: Davina, ehrgeizige Sport-Reporterin, möchte für ihre Leistung anerkannt werden und zeigt im Laufe der Handlung, dass sie mehr kann als nur gut auszusehen. Gleichzeitig muss sie sich mit den Nachwirkungen einer toxischen Beziehung auseinandersetzen, da ihr Ex immer wieder auftaucht und sie bedroht. Durch die Fake-Beziehung zu Alec kommt ihre starke Persönlichkeit nach und nach immer mehr zum Vorschein. Dabei entwickelt sich die zunächst vorgetäuschte Beziehung so schnell, dass die Grenzen zwischen Fake und echten Gefühlen verschwimmen. Alec, sympathischer Fußballprofi, ist dabei ein unglaublich nahbarer Charakter. Man spürt seine Ängste und Sorgen hautnah – selbst Profi-Sportler haben kein perfektes Leben, und gerade diese Einblicke machen ihn authentisch. Auch seine Teamkollegen sind liebevoll, loyal und witzig; gemeinsam mit Davinas Freundinnen tragen sie zu einer warmen und lockeren Atmosphäre bei, die die Geschichte zusätzlich auflockert.

Alles in allem ist Knightsbridge eine fesselnde, emotionale Story, die sowohl berührt als auch spannend bleibt. Ideal für alle, die Sport, Romantik und tiefgehende Charaktere gleichermaßen schätzen – Fußball-Kenntnisse sind dabei keine Voraussetzung.

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Veröffentlicht am 26.09.2025

Nicht perfekt, aber sehr cozy: eine süße College-Romance mit Herz

Not in My Book
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Um ihrem Traum, Autorin zu werden, näherzukommen, studiert Rosie Kreatives Schreiben in New York. Das Studium könnte perfekt sein – wäre da nicht ihr nerviger Kommilitone Aiden, der offenbar eine Abneigung ...

Um ihrem Traum, Autorin zu werden, näherzukommen, studiert Rosie Kreatives Schreiben in New York. Das Studium könnte perfekt sein – wäre da nicht ihr nerviger Kommilitone Aiden, der offenbar eine Abneigung gegen Romance-Romane hat. Zwischen den beiden fliegen regelmäßig die Fetzen, bis ihrer Professorin schließlich der Kragen platzt. Sie stellt den beiden ein Ultimatum: Entweder sie schreiben gemeinsam eine Romance – oder sie fliegen beide aus dem Kurs. Für Rosie eine absolute Katastrophe. Doch aufgeben kommt für sie nicht infrage. Und während sich die Figuren in ihrem gemeinsamen Roman langsam ineinander verlieben, merkt auch Rosie, dass Aiden vielleicht gar nicht so unerträglich ist, wie sie immer dachte.

Ich war zu Beginn ehrlich gesagt etwas skeptisch, ob das Buch wirklich etwas für mich ist. Zwar lese ich total gerne College-Romance und Enemies-to-Lovers-Geschichten, aber „Not in My Book“ hat mich nicht sofort gepackt. Vielleicht lag es daran, dass mir die „Feindschaft“ zwischen Rosie und Aiden nicht ganz glaubwürdig vorkam – man hat relativ schnell gemerkt, dass die beiden sich zueinander hingezogen fühlen. Mit der Zeit hat mir die Geschichte aber immer besser gefallen – je näher Rosie und Aiden sich kamen, desto mehr konnte mich das Buch überzeugen. Besonders gut gefallen hat mir der lockere, angenehm zu lesende Schreibstil. Auch die Grundidee ist sehr interessant und bringt viel Potential mit.
Was mich etwas gestört hat, war das teils künstlich herbeigeführte Drama. Einige Konflikte wirkten etwas konstruiert und unnötig – die Geschichte hätte meiner Meinung nach auch ohne diese dramatischen Szenen gut funktioniert. Auch Rosies Zweifel und Reaktionen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Trotzdem hat Hannah Grace tolle Figuren erschaffen. Besonders Aiden hat es mir angetan: charmant, aufmerksam – ein richtiger Romance-Held!
Das Ende kam für meinen Geschmack ein bisschen plötzlich und hätte ruhig noch etwas ausführlicher sein dürfen. Ein echtes Highlight war für mich aber der Aufbau: Zwischen den Kapiteln gibt es immer wieder Ausschnitte aus Rosies und Aidens gemeinsamem Roman – quasi eine kleine Bonusgeschichte im Buch, was ich richtig schön fand.

Das Buch liefert viele herzerwärmende Momente und sorgt an einigen Stellen definitiv für Herzklopfen – inklusive ein paar „spicy“ Szenen. Wer damit weniger anfangen kann, sollte das im Hinterkopf behalten. Man merkt aber deutlich, wie viel Liebe die Autorin in ihre Geschichte gesteckt hat – und besonders die romantischen Szenen sind mit viel Gefühl geschrieben.
„Not in My Book“ ist auf jeden Fall ein Wohlfühlbuch für kalte Tage: mit gemütlichem Setting, einer süßen Liebesgeschichte, ein paar prickelnden Momenten – und einem richtig schönen Happy End. Eine klare Leseempfehlung!

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