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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 09.04.2025

Herzklopfen garantiert - eine süße Teenie-Liebesgeschichte

Girl At Heart
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Charlie Hastings liebt Baseball. Durch ihren Vater wurde ihr die Leidenschaft für diesen Sport quasi in die Wiege gelegt. Als einziges Mädchen spielt sie erfolgreich mit ihren drei besten Freunden im Team ...

Charlie Hastings liebt Baseball. Durch ihren Vater wurde ihr die Leidenschaft für diesen Sport quasi in die Wiege gelegt. Als einziges Mädchen spielt sie erfolgreich mit ihren drei besten Freunden im Team der Schulmannschaft. Doch ein Problem bleibt: Die Jungs nehmen sie nicht wirklich als Frau wahr. Als ihr Schwarm Eric, der gleichzeitig ihr bester Freund ist, mit einem anderen Mädchen zum Ball gehen möchte, wird es Charlie zu viel. Wutentbrannt beschließt sie, das Team zu verlassen.

Der Teamkapitän Jace bemerkt ihren Unmut und macht ihr einen Vorschlag: Seine Zwillingsschwester soll ihr helfen, ihre weibliche Seite zu entdecken. Während dieses Prozesses erkennt Charlie, wie einfühlsam und verständnisvoll Jace ist. Doch als Eric bemerkt, dass Jace anscheinend ein Auge auf Charlie geworfen hat und sie sich immer weiter verändert, muss er handeln. Wer von beiden wird am Ende Charlies Herz gewinnen?

Ich liebe Kelly Orams Schreibstil und die Art und Weise, wie sie es schafft, die Sympathie der Leser für ihre Charaktere zu wecken. Die Geschichte ist eine süße Liebesgeschichte, die ich regelrecht verschlungen habe. Charlie durchläuft eine beeindruckende Entwicklung, und auch wenn man sich nicht unbedingt mit ihrer Situation identifizieren kann, macht es unglaublich viel Spaß, sie auf ihrem Weg zu begleiten. Jace ist einfach unglaublich süß und sympathisch – ich habe mich beim Lesen ein wenig in ihn verliebt. Der Sportaspekt ist zwar präsent, spielt jedoch nur eine Nebenrolle in der Geschichte, sodass man kein Fan sein oder sich damit auskennen muss. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Teenie-Liebesgeschichten liest.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Internatsfeeling mit kleinen Stolpersteinen

Dunbridge Academy - Wherever
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Scarlett will an der Dunbridge Academy vor allem eins: ihr Stipendium behalten und sich voll auf ihre Zukunft konzentrieren. Doch ausgerechnet ihr größter Konkurrent George bringt alles durcheinander - ...

Scarlett will an der Dunbridge Academy vor allem eins: ihr Stipendium behalten und sich voll auf ihre Zukunft konzentrieren. Doch ausgerechnet ihr größter Konkurrent George bringt alles durcheinander - mit ständigen Wortgefechten, unerwarteter Nähe und Gefühlen, die sie immer schwerer ignorieren kann. Gleichzeitig scheint George etwas zu verbergen, das alles zwischen ihnen noch komplizierter macht.

Der neue Spin-Off-Band der Dunbridge Academy hat mich insgesamt gut unterhalten, auch wenn es ein paar Punkte gab, die mich gestört haben. Besonders mochte ich die Dynamik zwischen Scarlett und George. Er sucht ständig ihre Nähe, sorgt sich um sie und reagiert teilweise eifersüchtig. Gleichzeitig liefern sich die beiden einen Konkurrenzkampf mit vielen Wortgefechten, die fast schon als Flirtsprache dienen. Die vielen Lateinfloskeln waren für mich persönlich eher anstrengend als charmant.
Scarlett fand ich als Protagonistin spannend: Sie ist sehr korrekt, hält sich an Regeln und macht sich damit nicht immer beliebt. Gleichzeitig versteht man durch ihre Vergangenheiten gut, warum sie solche Vertrauensprobleme hat. Ihre Entwicklung, dass sie sich langsam öffnet, ist nachvollziehbar und emotional gut umgesetzt. Auch George bleibt lange geheimnisvoll, und man merkt, dass ihn etwas belastet. Dennoch ging mir diese Heimlichtuerei auf die Nerven - man hätte das Geheimnis für meinen Geschmack früher auflösen können.
Mein größter Kritikpunkt: Das Ende ging mir zu schnell, und auch die Liebesentwicklung zwischen Scarlett und George war mir etwas zu abrupt. Der Enemies-to-Lovers-Aspekt wird zunächst aufgebaut, aber dann recht schnell fallen gelassen.
Was das Buch aber richtig gut einfängt, ist das Internatsfeeling. Die Freundesgruppe, die sich im Laufe der Geschichte bildet, macht Spaß, und man bekommt Lust, selbst Teil davon zu sein. Außerdem kann man das Buch problemlos lesen, ohne die vorherigen Bände zu kennen, auch wenn es ein paar schöne Wiedersehen mit bekannten Charakteren gibt.

Insgesamt ist es eine unterhaltsame Geschichte mit viel Handlung, die sich trotz der vielen Elemente nicht überladen anfühlt. Auch wenn nicht alles perfekt umgesetzt ist, hat mir das Lesen Spaß gemacht.

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Veröffentlicht am 22.03.2026

Tolles Sommerfeeling, aber mit kleinen Schwächen

This could be love
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Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem ...

Nach einer Verletzung reist Tennis-Shootingstar Louisa nach Hawaii, um in der Tennisschule ihrer Patentante an ihrem Comeback zu arbeiten. Doch gleich zu Beginn trifft sie auf den Surfer Vince, mit dem sie mehr verbindet, als ihr lieb ist – ausgerechnet er steht im Konflikt mit ihrer Tante. Obwohl Louisa sich eigentlich auf ihren Sport konzentrieren will, lässt sie die Anziehung zwischen ihnen nicht los und stellt sich bald die Frage, was in ihrem Leben wirklich an erster Stelle steht.

This Could Be Love ist für mich vor allem ein richtig schönes Sommerbuch, das ein ganz besonderes Gefühl vermittelt. Das Setting auf Hawaii ist unglaublich gelungen – ich konnte komplett in die Atmosphäre eintauchen, hatte beim Lesen richtig Fernweh und habe den sommerlichen Vibe total genossen. Gerade dieses leichte, unbeschwerte Gefühl macht für mich einen großen Teil des Buches aus.
Die Geschichte von Louisa und Vince hat mir insgesamt gut gefallen. Ihr Kennenlernen ist zwar etwas klischeehaft, aber genau das macht auch den Charme aus. Besonders die anfängliche Hass-Liebe, die durch ein Missverständnis entsteht, fand ich süß und unterhaltsam. Es war eigentlich von Anfang an klar, dass sich zwischen den beiden mehr entwickelt. Auch einige Nebencharaktere mochte ich sehr. Luisas Physiotherapeut wirkt wie ein entspannter, sympathischer Typ, und vor allem die Freundschaft zu Laurie hat mir richtig gut gefallen. Es war schön zu sehen, wie sehr sie Louisa unterstützt und sich für ihr Tennis interessiert.
Allerdings hat die Geschichte für mich auch ein paar Schwächen. Die Liebesgeschichte bleibt eher oberflächlich, da tiefere Gespräche zwischen Louisa und Vince kaum stattfinden. Viel basiert auf körperlicher Anziehung, und die Entwicklung ihrer Beziehung geht insgesamt recht schnell.
Der Konflikt gegen Ende kam für mich etwas plötzlich und war nicht ganz nachvollziehbar. Die zusätzliche Dramatik wirkte auf mich ein wenig übertrieben, auch wenn seine Geste am Ende natürlich sehr romantisch war.
Auch Louisas Entwicklung sehe ich etwas zwiegespalten: Einerseits tut ihr die Zeit auf Hawaii unglaublich gut und hilft ihr, ihre mentale Blockade im Tennis zu überwinden. Andererseits ging mir die Bereitschaft, ihr Leben für eine noch recht frische Beziehung so stark zu verändern, etwas zu schnell.

Insgesamt habe ich das Buch aber sehr gerne gelesen. Es ließ sich schnell weglesen, hat mir ein tolles Sommer-Feeling vermittelt und mich gut unterhalten. Für mich ist es eine leichte, süße Romance für zwischendurch – mit kleinen Schwächen, aber viel Atmosphäre und Wohlfühlfaktor.

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Hollywood, Herzklopfen und Drama

Running up that Hill
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Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - ...

Haley will in Hollywood endlich ernst genommen werden, doch der Druck der Branche ist groß. Als sie auf den charmanten Wyatt trifft, werden sie vom PR-Team zu einer vorgetäuschten Beziehung gedrängt - und schon bald verschwimmen die Grenzen zwischen Inszenierung und echten Gefühlen.

Ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Wyatt ist einfach zum Verlieben - entspannt, herzlich und ein rundum sympathischer Charakter, dem man seinen Erfolg als aufstrebender Hollywoodstar total gönnt. Haley bildet dazu einen schönen Kontrast: eher verschlossen, zielstrebig und fokussiert, aber mit einer warmen Seite, die im Laufe der Geschichte immer mehr zum Vorschein kommt. Besonders schön ist zu beobachten, wie Wyatt sie auf charmante Weise dazu bringt, mehr aus sich herauszukommen.
Die Dynamik zwischen den beiden ist von Anfang an spürbar. Ihre Fake-Beziehung sorgt für viele intensive und auch sehr heiße Momente, und man fiebert schnell mit, dass daraus mehr wird. Gerade weil die Anziehung von Beginn an da ist, wirkt die Chemie sehr authentisch - auch wenn es emotional stellenweise etwas mehr Tiefe hätte geben können.
Besonders interessant sind die Einblicke in die eher toxische Hollywood-Welt. Neben Glanz und Erfolg werden auch ernste Themen wie Machtstrukturen, Druck und persönliche Ängste aufgegriffen.
Der Schreibstil ist angenehm und flüssig. Die wechselnden Perspektiven sowie Textnachrichten und Einblicke in ihr gemeinsames Projekt machen das Ganze dynamisch, auch wenn ich mir an manchen Stellen etwas mehr Ausarbeitung gewünscht hätte.

Zwischendurch wirkt die Handlung etwas ziellos, trotzdem hat mir das Buch insgesamt gut gefallen. Ein emotionaler und unterhaltsamer Roman mit sympathischen Hauptfiguren, spürbarer Chemie und interessanten Blicken hinter die Kulissen der Filmbranche. Ich bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.

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Veröffentlicht am 11.01.2026

Knightsbridge – Herz, Humor und Spannung auf dem Spielfeld

Knightsbridge United
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Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als ...

Davina King hat zwei Prinzipien: Sie will sich nie wieder an einen Mann binden und sich als Frau in der Sportberichterstattung durchsetzen. Doch während eines Pub-Besuchs gerät ihr Plan ins Wanken, als sie eine Panikattacke erleidet und auf Alec Ward, Profi bei Knightsbridge United, trifft – der sie tröstet. Kurz darauf behauptet Alec versehentlich, dass Davina sein neuer Glücksbringer sei. Um die mediale Aufmerksamkeit zu ihrem beider Vorteil zu nutzen, vereinbaren die Beiden einen Deal: Für ein halbes Jahr spielen sie ein Paar – ohne echte Gefühle. Doch als Davinas Ex zurückkehrt und droht, alte Albträume wieder aufleben zu lassen, beginnt die Fake-Beziehung schneller, ihre Grenzen zu überschreiten, als geplant.

Knightsbridge ist eine Sport-Romance, die mitreißend, emotional und gleichzeitig unterhaltsam ist. Die Geschichte überzeugt durch ein hervorragend integriertes Fußball-Setting, das spannende Einblicke hinter die Kulissen von Vereinen und Sportberichterstattung bietet – und das auf eine Weise, die auch Leser:innen begeistert, die sonst keinen Bezug zum Fußball haben. Gleichzeitig gelingt es dem Buch, große Gefühle, Drama und Spannung zu verbinden, ohne die Leichtigkeit und den lockeren Schreibstil zu verlieren. Themen wie Überwindung von Traumata, toxische Beziehungen, Ängste und Selbstzweifel werden sensibel behandelt und geben der Geschichte Tiefe.
Im Mittelpunkt stehen Davina und Alec: Davina, ehrgeizige Sport-Reporterin, möchte für ihre Leistung anerkannt werden und zeigt im Laufe der Handlung, dass sie mehr kann als nur gut auszusehen. Gleichzeitig muss sie sich mit den Nachwirkungen einer toxischen Beziehung auseinandersetzen, da ihr Ex immer wieder auftaucht und sie bedroht. Durch die Fake-Beziehung zu Alec kommt ihre starke Persönlichkeit nach und nach immer mehr zum Vorschein. Dabei entwickelt sich die zunächst vorgetäuschte Beziehung so schnell, dass die Grenzen zwischen Fake und echten Gefühlen verschwimmen. Alec, sympathischer Fußballprofi, ist dabei ein unglaublich nahbarer Charakter. Man spürt seine Ängste und Sorgen hautnah – selbst Profi-Sportler haben kein perfektes Leben, und gerade diese Einblicke machen ihn authentisch. Auch seine Teamkollegen sind liebevoll, loyal und witzig; gemeinsam mit Davinas Freundinnen tragen sie zu einer warmen und lockeren Atmosphäre bei, die die Geschichte zusätzlich auflockert.

Alles in allem ist Knightsbridge eine fesselnde, emotionale Story, die sowohl berührt als auch spannend bleibt. Ideal für alle, die Sport, Romantik und tiefgehende Charaktere gleichermaßen schätzen – Fußball-Kenntnisse sind dabei keine Voraussetzung.

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