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Veröffentlicht am 17.10.2022

Kannst du deinen Freunden trauen? Oder verfolgen Sie einen perfiden Plan?

Tod einer Stadtelfe
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Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt ...

Das Geschehen beginnt mit einer Freundschaft zwischen Anja und Romy, die über die Ferien entsteht, als beide auf einer Sprachreise sind.
Anja gehört zu den beliebteren Mädchen der Schule, ist aufgeweckt und vor allem bei den Jungs sehr beliebt und gilt mitunter als „leicht zu haben“. Romy hingegen fällt nicht auf und gehört eher zu den Mädchen, die sich zurückziehen und die nicht bei den „coolen Kids“ so hoch angesehen sind.

Doch nach diesem Sommer wird sich alles ändern:
Durch die gemeinsame Freundschaft will Anja Romy immer mehr in die Gruppe integrieren. Ihre innere Schönheit nach außen kehren und ihr zeigen, wie das Leben sein kann. Was sie dabei jedoch Romy nicht erzählt ist, dass sie eigentlich plant Romy nach ihrem eigenen Ebenbild zu erschaffen, um sie Stück für Stück zu zerstören.

Eine bekannte Persönlichkeit sagte einmal: „Schaut euch die Leute an, mit denen ihr abhängt, sonst hat sich eure Zukunft eher früh als später erledigt.“ Und ich finde, dieser Satz trifft hier perfekt zu.
Denn die Geschehnisse beschreiben, was zwei verschiedenen Mädchen auf dem Weg zum Erwachsenwerden alles passieren kann und wie leicht es ist, vom richtigen Weg abzukommen. Welchem Druck man in diesem Alter ausgesetzt ist, wovon sich Teenager alles beeinflussen lassen und was passiert, wenn man keinen Ansprechpartner findet, dem man sich anvertrauen und über seine Sorgen und Probleme reden kann.

Bei dem Buch handelt es sich definitiv nicht um leichte Kost, da die Geschichte mitunter Themen anschneidet wie: Mobbing, Suizid, Missbrauch und Drogenkonsum. Auch werden die Geschehnisse noch eine ganze Weile in einem nachhallen und zum Nachdenken anregen.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Unterhaltsam, wenn auch zwischenzeitlich etwas unspektakulär, um dann nochmal zu fesseln

One of us is dead
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Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich ...

Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich manche Mitglieder nicht zum Feind machen möchte. Denn je nachdem, wer gerade in oder out ist, schließt sich die Gruppe zusammen und ist entweder für dich oder schießt permanent gegen dich. Gerade die Salonbesitzerin und eine Frau, die gerade kurz vor der Scheidung steht, bekommen dies zu spüren. Warum das so ist, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich.
Während wir die Geschichte erzählt bekommen, die eigentlich in der Vergangenheit spielt, erhalten wir immer wieder Einblicke in aktuelle Zeugenbefragungen zu bestimmten Umständen. Jedoch wissen wir hier lange Zeit nicht, wer hier Opfer und Täter ist oder doch nur Außenstehender. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da vieles nicht zu offensichtlich ist und man so 'gezwungen' wurde, an der Geschichte zu bleiben.

Von den Charakteren fand ich zu Beginn keine wirklich sympathisch, da einige den Eindruck erweckten, zu oberflächlich zu sein und nicht wirklich für sich einzustehen. Erst im Laufe des Buches wurde dies geändert und ich konnte mit der einen oder anderen mitfiebern.
Wäre da nicht diese eine Person gewesen, die mich immer wieder auf die Palme gebracht hat, sodass ich selbst am Ende weder Sympathie noch Mitleid aufbringen konnte ;)

Durch die wechselseitigen Erzählperspektiven hatte ich als Leser einen sehr guten Eindruck bekommen. Muss aber an dieser Stelle auch zugeben, dass mich die Geschehnisse bei etwa ¾ des Buches anfingen zu langweilen und ich hoffte, dass es bald endet. Und das war es dann auch, wo mich die Autorin nochmal richtig gecatcht hatte, da hier eine plötzliche Wendung eingetreten ist, die ich weder kommen sah noch gerechnet habe. Hier wurde die Geschichte so spannend, dass ich das Ende unbedingt erfahren musste und die Seiten nahezu verschlungen habe.
Deshalb Hut ab....ich bin sehr gespannt auf den nächsten Roman

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine Geschichte mit dem gewissen Etwas

Fallen Princess
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Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen ...

Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen Blick in das Buch werfen musste.

Auf den ersten Seiten lernen wir unsere Protagonistin kennen und erfahren mehr über ihr Umfeld und wie se aufgewachsen ist.
Der Plan ihrer Mutter sieht es deutlich vor, dass sie in ihre Fußstapfen treten soll, was zudem ein hohes Maß an Disziplin und Ehrgeiz erfordert, aber manchmal auch gewisse Bürden auferlegt. Als jedoch ihre Magie erwacht, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf und von nun an muss sie entscheiden, wer auf ihrer Seite steht oder wer sich eventuell gegen sie gewendet hat.

Was mir hier deutlich gefallen hat, war die Veränderung der Protagonistin selbst. Als ich sie zu Beginn kennengelernt habe, war sie enorm rücksichtslos, selbstverliebt und einfach unausstehlich. Oder um es kurz zu machen: eine ziemliche Zimtzicke. Mit voranschreiten der Geschichte wurde sie immer wieder mit ihrem Wesen konfrontiert und hat sich immer mehr zu einer liebevolleren Person entwickelt, die auch für ihre Mitmenschen einsteht.

Wie es bei diesem Genre anscheinend so üblich ist, gab es auch einige spicy Szenen. Ich persönlich kann sehr gut darauf verzichten. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin nicht prüde, doch gerade, wenn die Hauptpersonen noch minderjährig sind, hinterlässt es bei mir einen sehr seltsamen Beigeschmack...

Die Geschichte selbst war recht anschaulich dargelegt und ich fand die hier angesprochenen Themen wirklich spannend. Da gibt es zum einen die verschiedenen Häuser, deren Schüler, Stundenpläne und Einrichtungen unterschiedlich aufgebaut sind. Die Geheimnisse, Schattenseiten und dunkleren Zusammenkünfte und auch die Mordfälle, die es hier aufzuklären gilt.
Genau das ist es, was aus dem Buch so hervorgestochen hat und was definitiv Lust auf mehr macht, da es eben nicht langweilig oder 0815 ist.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Werde zum Licht, das über ganz Fantome scheint

The Dagger and the Flame
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Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen ...

Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen sollen und den Cloak, die Aufträge zum Diebstahl erhalten.
Dagger nutzen Shade, indem sie es zu sich nehmen und so stark genug für ihre Aufträge zu sein, Cloaks fertigen daraus Kleidung, um unsichtbar zu sein.

Unsere beiden Protagonisten Seraphine und Ransom machen schon innerhalb der ersten Kapitel Bekanntschaft miteinander und finden sehr schnell heraus, dass sie dasselbe Ziel verfolgen – die Freiheit von Fantome.
Doch haben beide unterschiedliche Herangehensweisen und Vorstellungen oder auch nicht?

Schon von Beginn an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Gerade weil die beiden Perspektiven immer wieder zwischen Sera und Ransom wechseln, sodass wir die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.
Sera mochte ich von Beginn an, da sie sich sehr schnell in das Leben einfügt und immer begierig darauf ist, mehr über die Umstände und die Vergangenheit zu erfahren, den gewissen Biss in sich trägt und auch vor Herausforderungen nicht zurückschreckt.
Ransom hingegen ist anfangs eher ein BadBoy, der alles daransetzt, seine Ziele zu erreichen. Doch nachdem er von Sera einige Denkanstöße erhält, schaut er hinter die Fassade und fängt an, vieles zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Manches wird nur angedeutet und ich hätte mir daher an der einen oder anderen Stelle tiefere Einblicke in die Gilden und deren Herkunft gewünscht. Doch vielleicht folgt dies im zweiten Band?
Mir gefiel an dem Buch aber nicht nur die Hauptstory, sondern auch die Entwicklung zwischen den einzelnen Personen und unseren Protagonisten. Hier entstand eine tolle Bindung, die es hat reichlich knistern lassen, was sich wunderbar in die Geschichte einfügt und nicht deplatziert wirkt.

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Veröffentlicht am 22.01.2026

Eine passende Wahl für ein Fantasybuch mit einem jungen Protagonisten

Die Kalimba der Zeit
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Seid ihr auf der Suche nach einer passenden Fantasy-Buchreihe für die Jüngeren unter uns, wo der Protagonist voller Tatendrang steckt?
Dann könnte dies hier genau das Richtige sein!

Im ersten Band lernen ...

Seid ihr auf der Suche nach einer passenden Fantasy-Buchreihe für die Jüngeren unter uns, wo der Protagonist voller Tatendrang steckt?
Dann könnte dies hier genau das Richtige sein!

Im ersten Band lernen wir Phelan kennen und erhalten erste Einblicke in seine Vergangenheit und wie er zu seiner Mission gekommen ist, sein Dorf zu verlassen und sich auf diesen abenteuerlichen Weg zu begeben – da sein Schicksal mit dem der Welt eng umwunden ist.
Mit Phelan begegnen wir gemeinsam das erste Mal den fremden Wesen und erhalten Einblicke in die noch neue Welt bzw. den Wald, der viele Geheimnisse in sich trägt.

Zu Beginn des Buches hatte ich bereits das Gefühl, mich hier komplett fallen lassen zu können, da mich der Schreibstil ein wenig an Märchen erinnerte. Gerade die ersten Seiten und die Beschreibung des Dorfes, der Einwohner und deren Rituale haben es mir dabei angetan. Hier hätte ich gern noch mehr erfahren und hoffe, dass wir da in den kommenden Bänden noch tiefere Einblicke erhalten.
Damit man sich auch als Leser zurechtfindet, ist gleich zu Beginn eine Karte mit den wichtigsten Orten abgebildet. Und auch weiter gibt es schöne Illustrationen vom Dorf, den Tierzeichen – welche eine hohe Bedeutung haben – und den Kapitelanfängen.

Die Dorfbewohner fand ich ziemlich hart. Zwar hat Angst diese zu bestimmten Entscheidungen getrieben, aber man sollte dennoch nicht aus den Augen verlieren, dass es sich bei Phelan um ein Kind handelt, welches hier ‚verteufelt‘ wird.
Phelan selbst fand ich richtig mutig, abenteuerlustig und sehr gut beschrieben. Allerdings auch noch etwas oberflächlich, was für einen ersten Band auch vollkommen okay ist, da man erstmal ankommen und sich in das Geschehen einfinden muss.

Der Schreibstil ist sehr passend für die Fantasywelt und an ein Buch, welches sich an eine jüngere Generation wendet. An manchen Stellen waren ein paar Wiederholungen, die nicht weiter ins Gewicht fallen.

Alles in allem ein schönes Buch, was ich wahrlich empfehlen kann.

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