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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.04.2026

Märchenhaft magisches Standalone

Kingdom of crystal Hearts
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Die Menschen auf dem Kontinent Brillant leiden unter Armut, weswegen Elodie einer Gruppe Rebellen beigetreten ist, die die grausame Königin samt ihres Sohnes, dem stummen Prinzen, stürzen will. Die Macht ...

Die Menschen auf dem Kontinent Brillant leiden unter Armut, weswegen Elodie einer Gruppe Rebellen beigetreten ist, die die grausame Königin samt ihres Sohnes, dem stummen Prinzen, stürzen will. Die Macht der Herrscher: Edelsteine. Doch auch Elodie verfügt über ungeahnte Kräfte. Kann der vernichtende Schlag gegen die Unterdrücker gelingen?

„Kingdom of crystal Hearts“ glich für mich einem spannenden Märchen. Die Geschichte geht emotional nicht außergewöhnlich in die Tiefe, konnte mich aber faszinieren und abholen. Besonders interessant fand ich den Aspekt, dass der Prinz stumm ist. Er hat eine geheimnisvolle Ausstrahlung, bei der man spürt: hier verbirgt sich etwas. Elodie und er müssen auf eine Art zusammenarbeiten, mit der unsere Prota nicht gerechnet hat. Zwischen ihnen entwickelt sich eine spürbare Verbindung, was mir richtig gut gefallen hat.

Elodie ist eine sympathische Figur, die ich gerne aus der Ich-Perspektive begleitet habe. Ihre innere Zerrissenheit war trotz der fehlenden emotionalen Intensität gut erlebbar. Ich fand, dass das Tempo der Handlung relativ hoch ist. Das fiel mir insbesondere am Ende auf, als sich die aufgebaute Spannung in einem recht plötzlichen Ende entlud. Es fühlte sich für mich nicht vollständig rund an, aber zufriedenstellend. Das Buch gesamt betrachtet, war sehr unterhaltsam, aber es fehlte der Wow-Effekt für 5 Sterne.

Veröffentlicht am 23.03.2026

„Brieffreundschaft“ mit Folgen 💗

Wir treffen uns im nächsten Kapitel
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Stell dir vor, du hast deine geliebte beste Freundin verloren und gibst etwas weg, das dich über den Tod hinaus mit ihr verbunden hat. Schreck lass nach! Genau das passiert Buchliebhaberin Erin in „Wir ...

Stell dir vor, du hast deine geliebte beste Freundin verloren und gibst etwas weg, das dich über den Tod hinaus mit ihr verbunden hat. Schreck lass nach! Genau das passiert Buchliebhaberin Erin in „Wir treffen uns im nächsten Kapitel“, als sie ihre liebste Lektüre versehentlich in einen von Londons öffentlichen Bücherschränken stellt. Doch was geschieht Unerwartetes? Als Erin sich das Buch zurückholt, entdeckt sie handgeschriebene Notizen am Seitenrand und eine „Brieffreundschaft“ mit Folgen …

In diesem herzerwärmenden Buch begegnen sich zwei Fremde mit trauernden Herzen, die sich weniger fremd sind als sie glauben. Besonders haben mir die ausgetauschten, authentischen Nachrichten gefallen. Beide Charaktere sind sehr sympathisch und ihre gebrochenen Herzen nachvollziehbar. Die beiden Protas bilden den Kern der Geschichte, doch Autorin Tessa Bickers hat auch noch verschiedene Sidekicks in die Story eingebaut. An sich keine schlechte Idee, doch mir war es etwas zu viel und ich hatte das Gefühl, der Fokus auf die eigentliche Geschichte geht dadurch etwas verloren.

Insgesamt ist das Buch aber sehr bewegend und bietet neben der liebenswerten Romance auch viel Tiefe. Sowohl verborgener Groll als auch die Themen Verlust und Trauer spielen eine wesentliche Rolle. Dennoch handelt es sich nicht um eine schwermütige Geschichte, denn letztlich geht es darum, Heilung zu finden und nach vorn zu schauen. Ich fühlte mich gut unterhalten.

Veröffentlicht am 23.03.2026

Unterhaltsame Reise in die Vergangenheit

Geile Zeit
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In „Geile Zeit“ malt Niclas Seydack das bunte, atmosphärische Bild einer ganzen Generation. Vor allem der erste Teil - mit „Autobiographie“ betitelt - in dem er sein Aufwachsen in den 90er Jahren beschreibt, ...

In „Geile Zeit“ malt Niclas Seydack das bunte, atmosphärische Bild einer ganzen Generation. Vor allem der erste Teil - mit „Autobiographie“ betitelt - in dem er sein Aufwachsen in den 90er Jahren beschreibt, ist unheimlich unterhaltsam und hat für mich eine spannende Zeitreise in meine eigene Kindheit bedeutet. Auf humorvolle Weise konnte ich so eigene Erinnerungen aufleben lassen, was mir viel Freude bereitet hat. Immer wieder musste ich nicken und schmunzeln, da ich mich selbst in vielen Situationen wiedererkannt haben.

Im zweiten Teil - „Generation“ genannt - geht es deutlich ernster zu und - leider - auch etwas langweiliger, zumindest meinem Empfinden nach. Hier konnte ich mich mit dem Text weniger identifizieren. Es ist zwar schön, in die analoge Welt meiner Kindheit einzutauchen, aber man muss auch einfach sagen, dass diese Zeit noch nicht sooo lange her ist, dass schon eine nostalgische Rückblende nötig wäre. Andererseits sind wir die letzte Generation, die sowohl mitten im analogen als auch im digitalen Zeitalter aufgewachsen ist, was definitiv bedeutungsvoll ist. Alles in allem ein unterhaltsames Buch für jedes 90s Child.

Veröffentlicht am 04.12.2025

Familiengeheimnisse

Das Vermächtnis der Apfelblüte
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Ich mag Geschichten, bei denen die Figuren Geheimnisse aus der Vergangenheit ausgraben, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. In „Das Vermächtnis der Apfelblüte“ wird Historikerin Eliza von ...

Ich mag Geschichten, bei denen die Figuren Geheimnisse aus der Vergangenheit ausgraben, deren Auswirkungen bis in die Gegenwart reichen. In „Das Vermächtnis der Apfelblüte“ wird Historikerin Eliza von ihrer Großtante Mildred zu einem Spiel überredet, bei dem sie dem Schicksal von Vorfahrin Josephine auf die Spur kommen soll. Die Atmosphäre der Geschichte ist charmant und urig, die Handlung gewürzt mit Humor.

Erzählt wird auf zwei Zeitebenen in verschiedenen Personal-Perspektiven, was ich auch sehr mag. Die frühere Zeitebene gefällt mir noch besser als die in der Gegenwart, da sie sehr spannend und interessant ist. Aber auch das Jetzt hat seine Vorzüge, denn Eliza trifft auf ihre unvergessene Jugendliebe Harrold und natürlich flackern alte Gefühle wieder auf.

Der Schreibstil ist flüssig, unterhaltsam, die Handlung auf charmante Weise schräg. Mit den Figuren bin ich nicht ganz warm geworden und manche Szenen und Situationen muteten recht abenteuerlich an, aber irgendwie hatte das Buch eine gewisse Leichtigkeit, die mich gut unterhalten hat.

Veröffentlicht am 08.11.2025

🩷 Wildes Herz 🩷

Where Good Girls go to Die (Good Girls 1)
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Parker ist der beste Freund von Livys Bruder und sie liebt ihn, seit sie sechzehn war. Das Schicksal funkte jedoch dazwischen und Livy floh, nur um ihrer großen Liebe Jahre später in einem Stripclub zu ...

Parker ist der beste Freund von Livys Bruder und sie liebt ihn, seit sie sechzehn war. Das Schicksal funkte jedoch dazwischen und Livy floh, nur um ihrer großen Liebe Jahre später in einem Stripclub zu begegnen - in dem sie tanzt und er seinen Junggesellenabschied feiert. Verdrängte Gefühle flammen auf …

In „Where good Girls go to die“ erzählt Holly Renee eine süße und spicy Miscommunication-Romance. Auf zwei Zeitebenen prallen der heiße Tattoo-Künstler Parker und die leidenschaftliche, freche Livy aufeinander. Als sie gezwungen sind, miteinander zu arbeiten, kommt die Vergangenheit unaufhaltsam ans Licht.

Holly Renee schreibt intensiv, rasant und gefühlvoll. Ich musste oft schmunzeln. Ihre Figuren sind lebhaft und authentisch, die Sidekicks habe ich direkt ins Herz geschlossen. Die Story hat superschöne Family-Vibes, enthält aber auch einiges an Drama. Manche Twists wirken zu gewollt, inszeniert oder unnötig. Zum Ende hin gab es seeehr viel Spice - da hätte ich mehr Kommunikation und Gefühl bevorzugt. Dennoch hat mir das Lesen Spaß gemacht. Ein sexy Snack für zwischendurch.