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Veröffentlicht am 31.03.2026

Packender und atmosphärisch dichter Thriller aus Bremen und Umgebung

Die Ärztin – Gefährlicher Besuch
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In diesem Thriller schickt die Autorin Meike Dannenberg die Gynäkologin Dr. Eva Mares und Frauke Herrschmann von der Bremer Kriminalpolizei in ihren zweiten Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen ...

In diesem Thriller schickt die Autorin Meike Dannenberg die Gynäkologin Dr. Eva Mares und Frauke Herrschmann von der Bremer Kriminalpolizei in ihren zweiten Fall, der mich erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Man braucht hier grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus dem ersten Band, um das Buch lesen und nachvollziehen zu können. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Ein Jahr ist inzwischen vergangen, seit Dr. Eva Mares und ihre Familie in die dramatischen Ereignisse rund um einen brutalen Serientäter verwickelt waren. Danach hat die Familie einen Neuanfang auf dem Land außerhalb von Bremen gewagt und versucht dort, zur Ruhe zu kommen und die Geschehnisse zu verarbeiten. Doch dann stehen eines Abends, als Eva alleine zuhause ist, ein Mann und seine hochschwangere Tochter vor ihrer Tür und bitten verzweifelt um Hilfe. Eva untersucht die Frau und kann Entwarnung geben. Doch als die beiden wieder weg sind, entdeckt Eva einen mysteriösen Hilferuf der Frau, den sie heimlich hinterlassen hat. Eva informiert Frauke Herrschmann, kann es aber auch nicht lassen, selber in dem Fall tätig zu werden. Dabei gerät sie in ein Netz aus Angst, Gewalt und Lügen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. Kurze Abschnitte mit immer wieder wechselnden Erzählperspektiven sorgen für ein hohes Erzähltempo, das schnell eine unheimliche Sogwirkung entwickelt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die größtenteils bereits aus dem ersten Band bekannt sind. Die Neuzugänge fügen sich zudem perfekt in das gut aufeinander abgestimmte Ensemble ein und bereichern es sogar noch einmal. Neben den beiden ungleichen Hauptfiguren stehen dabei die Ermittlerin Mina aus dem Team um Frauke und eine mysteriöse „Sie“, die sich in einer verzweifelten Lage befindet, im Zentrum des Geschehens. Aus diesen vier Perspektiven setzt sich nach und nach das erschreckende Gesamtbild zusammen und wir erhalten am Ende eine ziemlich überraschende, aber dennoch überzeugende Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben.

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte Thriller steht, wird hier erneut sehr gut bedient und unterhalten.

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  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 24.03.2026

Packender und vielschichtiger Kriminalroman aus Schweden

Wellengrab (Ein Fabian-Risk-Krimi 7)
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Mit diesem Buch legt der Autor Stefan Ahnhem einen packenden und vielschichtigen Kriminalroman vor und schickt dabei Fabian Risk von der Kriminalpolizei in Helsingborg in seinen siebten Fall.

Man kann ...

Mit diesem Buch legt der Autor Stefan Ahnhem einen packenden und vielschichtigen Kriminalroman vor und schickt dabei Fabian Risk von der Kriminalpolizei in Helsingborg in seinen siebten Fall.

Man kann dieses Buch grundsätzlich auch ohne Vorkenntnisse aus den ersten sechs Bänden der Reihe lesen und verstehen. Alle dafür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Fabian Risk gönnt sich mit seiner Tochter Matilda eine kleine Auszeit an Bord eines Segelbootes, als die Küste Schwedens plötzlich in völliger Dunkelheit versinkt. Zurück in Helsingborg werden Fabian und seine Kollegen mit einigen Fällen konfrontiert, die sich rund um den Blackout ereignet haben. Als die Ermittler erkennen, dass es zwischen dem Einbruch in eine Bank, dem vermeintlichen Schlaganfall einer Frau und dem Verschwinden eines Kindes einen Zusammenhang gibt, geraten sie ins Visier eines einflussreichen und skrupellosen Netzwerks, dass einen perfiden Plan verfolgt und vor nichts zurückschreckt, um diesen zum Erfolg zu führen.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine komplexe und gut aufgebaute Geschichte voran. Ständige Perspektivwechsel zwischen den Hauptprotagonisten sorgen für ein hohes Erzähltempo, bei dem man aber doch sehr aufmerksam lesen muss, damit einem kein wichtiges Detail entgeht. Und obwohl der Autor eine ganze Reihe an aktuellen Themen in die Geschichte einbaut, wirkt diese zu keinem Zeitpunkt überfrachtet. Nach und nach fügt sich alles zusammen und präsentiert am Ende ein überzeugendes Gesamtbild, das keine wesentlichen Fragen offenlässt. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Dass die Hintermänner des Komplotts doch recht früh bekannt sind, nimmt der Geschichte nichts von seiner Spannung, ganz im Gegenteil. Konsequent führt der Autor das Geschehen zu einem fulminanten Showdown, der Fabian Risk und seinen Kollegen einiges abverlangt.

Etwas verwirrend ist hier allerdings der Titel der deutschen Ausgabe gewählt, der keinerlei Bezug zum Inhalt aufweist. Dieser Umstand konnte meinen Lesegenuss allerdings in keinster Weise trüben.

Wer auf komplexe Kriminalromane zu aktuellen Themen steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

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  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 16.03.2026

Grandioser und facettenreicher Polit-Thriller mit einem brisanten Thema

Die Praktikantin
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Mit diesem Buch gelingt dem Autor Horst Eckert erneut ein spannender und äußerst facettenreiche Polit-Thriller zu einem brisanten Thema, der diesmal allerdings nicht im Umfeld der Düsseldorfer Kriminalpolizei ...

Mit diesem Buch gelingt dem Autor Horst Eckert erneut ein spannender und äußerst facettenreiche Polit-Thriller zu einem brisanten Thema, der diesmal allerdings nicht im Umfeld der Düsseldorfer Kriminalpolizei angesiedelt ist, sondern in die Redaktionsräume einer großen Zeitung führt.

Carla Bergmann tritt ihr Praktikum in der Lokalredaktion der Düsseldorfer Morgenpost voller Ehrgeiz und Idealismus an und ist so zunächst ein wenig ernüchtert, als sie erst einmal nur den aktuellen Polizeibericht sichten soll. Dabei stößt sie allerdings auf die Meldung zu einem mysteriösen Einbruch in ein Bürogebäude, in dem regimekritische Exilrussen untergekommen sind, und wundert sich über die seltsamen Reaktionen auf ihre Nachfragen. Steckt etwa der russische Geheimdienst hinter der Aktion und soll dies von den deutschen Behörden vertuscht werden ? Als sich ein geheimnisvoller Informant bei ihr meldet und dann vor ihren Augen ermordet wird, erhält Carla Unterstützung von Jan Koller, Hauptstadtkorrespondent der Morgenpost und einmaliger gefeierter Investigativjournalist. Bei ihren Recherchen, die nach Kiew führen, stoßen die beiden in ein Wespennest voller politischer Verstrickungen.

Mit einem packenden Schreibstil und einem hohen Erzähltempo, dass einem beim Lesen kaum Zeit zum Luftholen lässt, treibt der Autor das atmosphärisch dichte Geschehen voran und treibt es gekonnt immer weiter auf die Spitze, ohne dabei den Bogen zu sehr zu überspannen und den Boden der Realität zu verlassen. Obwohl er dabei eine Vielzahl von weiteren Themen in das Geschehen einfließen lässt, besteht zu keinem Zeitpunkt die Gefahr einer möglichen Überfrachtung der Geschichte. Am Ende führt er alle Erzählstränge gekonnt zusammen und präsentiert eine überzeugende Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Mit Carla Bergmann schafft er dabei eine Figur, die mit ihrer Hintergrundgeschichte, die hier aber zunächst nur angerissen wird, durchaus eine Menge Potential für weitere Auftritte aufweist.

Wer bereits Bücher aus der Feder von Horst Eckert kennt, wird hier zudem mit dem einen oder anderen gelungenen Gastauftritt belohnt. So tauchen z.B. Melia Adan und Vincent Veih vom Düsseldorfer KK11 auf und auch die Fernsehjournalistin Sarah Wolf war bereits als Hauptfigur in „Der Preis des Todes“ dabei. Vorwissen aus den früheren Büchern von Horst Eckert benötigt man hier aber nicht, es handelt es eher um kleine Easter Eggs für seine Stammleser. Zudem passen diese Figuren gut in die Geschichte und so wirken die Auftritte auch keineswegs aufgesetzt oder gewollt.

Wer auf packende und atmosphärisch dichte Polit-Thriller steht, wird hier bestens bedient und spannend unterhalten.

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Veröffentlicht am 09.03.2026

Packender und eher düsterer Kriminalroman aus Bonn

Waldmann
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Mit diesem Buch legt der Autor Thomas Ziebula einen packenden und eher düsteren Kriminalroman vor, der in Bonn angesiedelt ist und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Seit die Frau ...

Mit diesem Buch legt der Autor Thomas Ziebula einen packenden und eher düsteren Kriminalroman vor, der in Bonn angesiedelt ist und mich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Seit die Frau von Johannes Waldmann während eines Urlaubs in Nigeria spurlos verschwunden ist, steht der erfahrene Ermittler ziemlich neben sich. Als er Jahre später gegenüber einem Kollegen übergriffig wird, bleibt seinen Vorgesetzten keine andere Wahl, als ihn vorübergehend zu beurlauben. Am Vorabend seiner Rückkehr in den aktiven Dienst wird er zu einem Tatort gerufen und mit den Ermittlungen im Mordfall an einem Lokalpolitiker beauftragt. Die Ermittlungen führen Waldmann und seine Kollegen tief in die Machenschaffen des organisierten Menschenhandels und der Zwangsprostitution. Aber ist Waldmann den Abgründen, die dort auf ihn lauern wirklich schon wieder gewachsen ? Und was haben die Journalistin Pia Luninger und die geheimnisvolle Suse, die in der Mordnacht mit einem gestohlenen Streifenwagen einem Auto nachgejagt ist, mit dem Fall zu tun ?

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und bietet am Ende eine schlüssige Auflösung, bei der keine wesentlichen Fragen offenbleiben. Dabei entwickelt er zunächst mehrere unterschiedliche Erzählstränge, die erst nach und nach immer stärker ineinandergreifen und schließlich das erschreckende Gesamtbild enthüllen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Johannes Waldmann ist als klassischer Antiheld angelegt, der es einem nicht immer leicht macht, ihn zu mögen. Sein Privatleben und vor allem seine Vergangenheit spielen dann auch eine große Rolle innerhalb der Geschichte, die aktuellen Ermittlungen stehen dabei aber immer im Vordergrund.

Wer auf abgründige und düstere Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

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Veröffentlicht am 03.03.2026

Facettenreicher Kriminalroman aus dem hohen Norden

Warum sie sterben musste
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Bei ihrem Debüt gelingt der Autorin Linn Lornsen direkt ein spannender und ziemlich facettenreicher Kriminalroman, der in der Lübecker Bucht angesiedelt ist und mich gleich auf ganzer Linie überzeugen ...

Bei ihrem Debüt gelingt der Autorin Linn Lornsen direkt ein spannender und ziemlich facettenreicher Kriminalroman, der in der Lübecker Bucht angesiedelt ist und mich gleich auf ganzer Linie überzeugen und begeistern konnte.

Während einer gewaltigen Sturmflut wird die Abiturientin Carolin Hau grausam ermordet. Ein Hauptverdächtiger ist zwar schnell gefunden, dieser entzieht sich aber seiner Verhaftung und taucht unter. Und so bleibt vor allem die Mutter von Carolin mit der Frage zurück, warum ihre Tochter sterben musste. Knapp 15 Jahre später wird am Strand die Leiche eines Mannes gefunden, dessen Tod deutliche Parallelen zum Mord an Carolin aufweist. Ist der Täter von damals zurückgekehrt und hat ein neues Opfer gefunden ? Dr. Ivo Beddenbrook, der bereits an den damaligen Ermittlungen beteiligt war, und seine neue Partnerin Cinzia Rix, eine ehemalige Zielfahnderin, die gerade erst aus Berlin zum LKA Kiel gewechselt ist, werden auf den Fall angesetzt. Sie bekommen es mit einem dichten und ziemlich unübersichtlichen Netz aus Beziehungen und Abhängigkeiten zu tun, in dessen Zentrum die einflussreiche Familie Boysen steht.

Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt die Autorin ihre gut aufgebaute Geschichte voran. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Bei den unterschiedlichen Zeitebenen und dem doch recht großen Personenaufgebot muss man hier schon sehr aufmerksam lesen, damit einem kein wichtiges Detail entgeht. Am Ende fügen sich die einzelnen Puzzlestücke aber auf gelungene Art und Weise zusammen und legen das erschreckende Gesamtbild offen. So ergibt sich eine überzeugende und schlüssige Auflösung, die keine wesentlichen Fragen offenlässt. Fein dosierte Ausflüge in das turbulente Privatleben der beiden Ermittler lockern das Geschehen zwischendurch immer wieder ein wenig auf, die eher düster angelegte Krimihandlung steht dabei aber immer im Mittelpunkt der Geschichte

Wer auf spannende und facettenreiche Kriminalromane steht, wird hier bestens bedient und unterhalten. Und die beiden gut aufeinander abgestimmten Ermittler empfehlen sich durchaus für weitere Auftritte, die auch bereits angekündigt sind.

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