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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein tolles Buch

Guilty Pleasure
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Meinung: Was für ein abgedrehtes Buch!
Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht. Die vielen Handlungsstränge und Geheimnisse haben mich anfangs eher verwirrt als wirklich abgeholt. Aber ...


Meinung: Was für ein abgedrehtes Buch!
Der Einstieg fiel mir ehrlich gesagt nicht ganz leicht. Die vielen Handlungsstränge und Geheimnisse haben mich anfangs eher verwirrt als wirklich abgeholt. Aber ganz ehrlich? Egal ich habe es trotzdem geliebt.
Ein luxuriöses, abgeschottetes Hotel irgendwo auf einer tropischen Insel, das seinen Gästen absolute Diskretion und die Erfüllung ihrer dunkelsten Wünsche verspricht, klingt erstmal ziemlich verlockend, oder?
Doch schnell wird klar: Hier läuft absolut nichts so, wie es sollte. Was als Ort für geheime Sehnsüchte gedacht ist, entwickelt sich zu einer grausamen Bühne, auf der Menschen zu Akteuren einer brutalen, live gestreamten Reality-Show werden.
Der Schreibstil ist angenehm leicht und flüssig, was ich bei so einem intensiven Thema besonders schätze. Die wechselnden Erzählperspektiven sorgen für zusätzliche Spannung und geben jeder Figur ihre eigene Tiefe. Jede bringt ihre eigene Geschichte und ihre eigenen Abgründe mit und genau das macht das Ganze so intensiv.
Die Handlung ist wirklich durchdacht, aber man muss aufmerksam lesen, um alles vollständig zu erfassen und die Zusammenhänge zu verstehen. Die Wendungen sind unvorhersehbar, extrem und absolut packend, genau mein Ding!
Einziger kleiner Kritikpunkt: Das Ende war mir persönlich etwas zu überladen. Vielleicht ist das aber genau so gewollt.
Trotzdem ganz klar: absolute Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

tolle Geschichte

Summer Tides
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Meinung: Dieses Buch fühlt sich an wie ein warmer Sommertag am Meer. Es hat mich direkt nach Cornwall entführt mit salziger Luft, sanften Wellen und diesem ganz besonderen Gefühl von Neuanfang. Scarlett ...

Meinung: Dieses Buch fühlt sich an wie ein warmer Sommertag am Meer. Es hat mich direkt nach Cornwall entführt mit salziger Luft, sanften Wellen und diesem ganz besonderen Gefühl von Neuanfang. Scarlett und Jonah könnten unterschiedlicher nicht sein, und genau das macht ihre Geschichte so besonders. Beide tragen ihre Vergangenheit mit sich herum, beide suchen einen neuen Weg und finden sich dabei ganz langsam. Leise, vorsichtig und dadurch umso intensiver. Ich habe dieses Cozy Slow Burn wirklich geliebt, weil es ohne künstliches Drama auskommt und stattdessen auf echte Emotionen und glaubwürdige Entwicklung setzt. Besonders Scarlett hat mein Herz erobert mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit, während Jonah mit seiner stillen, verletzlichen Art berührt. Und dann dieses Setting: St. Ives wurde so lebendig beschrieben, dass ich am liebsten sofort ans Meer gefahren wäre. Für mich war es ein absolutes Wohlfühlbuch voller Sommer-Vibes, Herz und Hoffnung. Ich freue mich jetzt schon riesig auf die nächsten Bände.
Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 25.03.2026

tolles Buch

Die Buchhandlung der Exilanten
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Meinung: Sachbücher oder Bücher in diese Richtung lese ich immer mal wieder gern doch nur selten erwischt mich eines so sehr wie dieses.
Sylvia Beach und Adrienne Monnier sind zwei Frauen, die mir beim ...

Meinung: Sachbücher oder Bücher in diese Richtung lese ich immer mal wieder gern doch nur selten erwischt mich eines so sehr wie dieses.
Sylvia Beach und Adrienne Monnier sind zwei Frauen, die mir beim Lesen unglaublich nahegekommen sind. Ihre Buchhandlungen waren in den 1920er-Jahren lebendige Treffpunkte der literarischen Welt. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, selbst durch diese Räume zu gehen umgeben von Namen wie Hemingway, Joyce oder Simone de Beauvoir, die hier plötzlich greifbar und lebendig wirken. Gerade diese anfängliche Leichtigkeit macht den späteren Bruch umso intensiver. Mit der Besetzung Frankreichs verändert sich alles. Die Atmosphäre wird spürbar düsterer, Angst und Unsicherheit schleichen sich zwischen die Seiten. Besonders bewegt hat mich, mit welcher Entschlossenheit und Selbstverständlichkeit die beiden Frauen handeln: Sie helfen Verfolgten, organisieren Unterstützung, bieten Schutz und setzen dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel. Ihre Buchhandlungen werden zu Orten des Widerstands, getragen von Mut und Menschlichkeit.
Der Schreibstil ist feinfühlig, leicht und sehr flüssig. Die wechselnden Zeitebenen erzeugen Spannung, auch wenn die Vielzahl an Namen und Details eine gewisse Konzentration verlangt. Doch genau diese Fülle macht das Buch so eindrucksvoll und authentisch, man spürt auf jeder Seite, wie intensiv hier recherchiert wurde.
Diese Geschichte ist eine bewegende Erinnerung daran, wie kraftvoll Literatur sein kann und wie wichtig Menschen sind, die für sie und füreinander einstehen.
Absolute Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Tolles Buch

Das Gehöft
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Meinung: Ich habe wirklich jedes Buch dieses Autors gelesen und trotzdem schafft er es immer wieder, mich komplett aus der Bahn zu werfen. Auch diesmal hat er mich nicht nur gepackt… er hat mich regelrecht ...

Meinung: Ich habe wirklich jedes Buch dieses Autors gelesen und trotzdem schafft er es immer wieder, mich komplett aus der Bahn zu werfen. Auch diesmal hat er mich nicht nur gepackt… er hat mich regelrecht mitgerissen.
Der Einstieg hatte diese trügerische Ruhe, die ich so sehr an seinen Geschichten liebe. Dieses leise Knistern unter der Oberfläche, dieses unterschwellige Gefühl, dass sich etwas Dunkles zusammenbraut. Lara, Henry, Malte und das befreundete Paar auf dieser einsamen Hallig, das klang nach Rückzug, nach Neuanfang, nach einem Ort zum Durchatmen. Aber genau diese vermeintliche Idylle wird schnell zu etwas ganz anderem.
Die Atmosphäre? Einfach unglaublich. Dieser Sturm, diese klirrende Kälte, diese völlige Isolation ich habe es nicht nur gelesen, ich habe es gefühlt. Die Hallig wurde zu einem Ort, der mir fast körperlich Angst gemacht hat. Dieses Ausgeliefertsein, dieses Gefühl, nicht entkommen zu können… das hat sich tief in mir festgesetzt und mich nicht mehr losgelassen.
Und dann Maltes Verschwinden… ab diesem Moment war nichts mehr wie zuvor. Mein Herz hat regelrecht gestockt. Die Spannung zieht sich danach wie eine immer enger werdende Schlinge zu schleichend, gnadenlos, unausweichlich. Misstrauen, Angst, Zweifel, alles verschwimmt. Besonders Laras wachsende Unsicherheit gegenüber Henry hat mich innerlich zerrissen. Ich habe mit ihr gezweifelt, mit ihr gelitten, mich ständig gefragt: Wem kann man hier noch trauen? Was ist real und was spielt sich nur im Kopf ab?
Ich war emotional komplett gefangen. Dieses Buch hat mich verschlungen. Ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen, weil ich einfach wissen musste, was hier wirklich passiert. Der Schreibstil ist wie immer intensiv, bildgewaltig und so eindringlich, dass jede Szene wie ein Film vor meinem inneren Auge ablief. Genau das ist es, was seine Bücher so besonders macht: Sie gehen nicht nur unter die Haut sie bleiben dort.
Und dann dieses Ende… ich war sprachlos.
Absolute Leseempfehlung

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Veröffentlicht am 18.03.2026

Tolles Buch

Die Rätsel meines Großvaters
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Meinung: Nachdem mir bereits der erste Teil so gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf diesen Band entsprechend groß und ich wurde auf ganzer Linie belohnt. Schon beim ersten Blick auf das Cover war ...

Meinung: Nachdem mir bereits der erste Teil so gut gefallen hat, war meine Vorfreude auf diesen Band entsprechend groß und ich wurde auf ganzer Linie belohnt. Schon beim ersten Blick auf das Cover war ich wieder völlig verzaubert. Was dieses Buch für mich so besonders macht, ist seine leise, warme Erzählweise. Es ist kein Roman, der mit Spannung und Tempo überwältigt vielmehr entfaltet er seine Wirkung ganz sanft, fast unaufdringlich. Genau diese ruhige, gemütliche Atmosphäre hat mich sofort eingefangen und nicht mehr losgelassen. Der Schreibstil ist dabei wunderbar flüssig und angenehm, sodass ich mich beim Lesen vollkommen fallen lassen konnte.
Am meisten berührt hat mich jedoch die Beziehung zwischen Kaede und ihrem Großvater. Inmitten ihres eigenen, fordernden Alltags nimmt sie sich Zeit für ihn und diese gemeinsamen Momente sind voller Wärme, Fürsorge und leiser Zuneigung. Ihre Verbindung wirkt so echt, so nahbar, dass ich beim Lesen oft innehalten musste. Besonders die Darstellung seiner Lewy-Körper-Demenz ging mir sehr nahe. Dieses Wechselspiel aus Klarheit und Verwirrung, aus Nähe und schmerzlicher Distanz, wurde unglaublich feinfühlig eingefangen und hat der Geschichte eine tief bewegende emotionale Ebene verliehen.
Auch die Kriminalfälle fügen sich auf eine ganz eigene Weise in die Handlung ein. Es geht weniger um klassische Spannung als vielmehr um das gemeinsame Nachdenken, Beobachten und Verstehen. Dieses ruhige Rätseln hat für mich einen besonderen Reiz entfaltet vor allem durch die literarischen Bezüge, die der Großvater immer wieder einbringt. Diese Verbindung von Literatur und Krimi verleiht dem Buch eine ganz eigene, fast schon poetische Note.
Die kleinen Einblicke in die japanische Kultur haben das Ganze für mich zusätzlich bereichert. Sie wirken nie aufgesetzt, sondern fügen sich ganz natürlich in die Geschichte ein und lassen das Setting lebendig und greifbar werden. Auch die Nebenfiguren tragen ihren Teil dazu bei sie bekommen Raum, wirken authentisch und machen die Welt dieses Buches noch vielschichtiger.

Absolute Leseempfehlung

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