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Veröffentlicht am 03.06.2026

Sommerroman für junges Publikum

Last Kiss of Summer
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Nach dem Lesen des Klappentexts war mir schnell klar, dass dieses Buch möglicherweise sehr traurig werden könnte: zwei Kindheitsfreunde mit Herzerkrankung und Missverständnisse, die zu getrennten Wegen ...

Nach dem Lesen des Klappentexts war mir schnell klar, dass dieses Buch möglicherweise sehr traurig werden könnte: zwei Kindheitsfreunde mit Herzerkrankung und Missverständnisse, die zu getrennten Wegen führten und ein Wiedersehen nach langer Zeit! Sera und Luke treffen sich in Cape Cod am Strand zwei Sommer später wieder und finden zunächst keine Worte füreinander, obwohl ihre Freundschaft doch eigentlich so besonders war...

Bei dem Cover gefiel mir sofort, dass ihre Herzen mit einem Strahlen betont wurden, da sie ja eine große Rolle physisch aufgrund der Transplantation, wie auch psychisch in Sachen Liebe spielen!

Der Schreibstil liest sich sehr einfach, frisch und flott, was zu dem Genre Young Adult gut passt. Die Autorin Jessica M. Fellemann erwähnt im Nachwort, dass sie für sich, und damit die Geschichte funktioniert, einige (medizinischen) Gegebenheiten abgeändert hat. Dadurch ließ sich für mich leicht über unrealistische Details hinwegsehen.
Mir gefiel zunächst sehr gut, dass die Liebe zwischen den Protagonisten irgendwie mit dem physisches Aspekt des Herzens verknüpft wurde. Leider wurde das Potential und die emotionale Tiefe, die die Thematik hergeben könnte wenig bis kaum ausgeschöpft. Ich habe die Emotionalität des Romans nicht spüren können und das ganze Setting, sei es die Umgebung, das Geschehen, als auch leider die Charaktere blieben mir zu oberflächlich. Zudem muss man bei manchen Abschnitten, trotz Einfachheit des Geschriebenen, sehr aufmerksam bleiben, da ungekennzeichnete Wechsel in die Vergangenheit passieren und man sich eventuell plötzlich nicht auskennt.
Obwohl die Gefühle gegen Ende noch einmal zunehmen, konnte mich die Story nicht mehr abholen, besonders weil es zusätzlich vorhersehbar wurde.
Außerdem gibt es Punkte Abzug, weil mich ein Abschnitt in der Mitte echt ein wenig verärgert hat und der Sinn eines bedeutungsvollen Satz in die Hose gegangen ist.

Sie schreibt: “Wenn es stimmt, dass du nur eine bestimmte Anzahl von Herzschlägen hast, dann nutze sie für das, was wirklich wichtig ist.”
Kaum 5 Sätze später steht dann jedoch:

“Den Rest des Nachmittags verbringen wir damit, TikTok- Videos zu schauen,….”

Fazit: Für das junge Zielpublikum ab 14 Jahren ist diese Geschichte wahrscheinlich besser geeignet. Bei mir hat sie leider keinen bleibenden Eindruck hinterlassen!

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Ein letzter Abschied

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Der fünfte Teil dieser komplexen und langen Geschichte, bringt die LeserInnen ein letztes Mal nach Harbour Bridge und zu den fünf Freundinnen Avery, Isabella, Odina, Lee und der nunmehr wieder aufgetauchten ...

Der fünfte Teil dieser komplexen und langen Geschichte, bringt die LeserInnen ein letztes Mal nach Harbour Bridge und zu den fünf Freundinnen Avery, Isabella, Odina, Lee und der nunmehr wieder aufgetauchten Josie. Damit sich der Kreis schließt wird aus Josies Sicht, mit Blick in Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Hier liegt leider auch schon ein kleiner erster Kritikpunkt, denn um durchzublicken in welcher Zeitachse man sich gerade befindet, macht es Sinn die vorherigen Bücher in nicht zu großem Abstand gelesen zu haben. Obwohl ich das getan habe, war es selbst dann so, dass ich dachte irgendetwas verpasst zu haben bzw. Puzzlestücke einfach fehlten.

Der Schreibstil von Kristina Moninger hat in dem Genre New Adult schon einen recht hohen Wiedererkennungswert und ist beim Lesen sehr mitreißend. Sie verbindet ein bisschen Krimistimmung mit romantischer Atmosphäre. In diesem Buch gab es jedoch lange Strecken, die eher langwierig wirkten und teils hatte ich das Gefühl, dass Josies Gedanken auch einfach feststeckten. Leider waren es auch diese Wiederholungen in der "Liebesbeziehung" und dem selbstauferlegten, manchmal mühsamen Bschützerinstinkt von Josie gegenüber allen, der mir am Ende zuviel des Guten waren. Es ist wahrscheinlich realistisch wie sie sich verhält, nach dem was sie durchgemacht hat, aber das Selbstmitleid und die nach außen hin fiese Selbstzerstörung, nahm ich leider irgendwann als nervig wahr. Zudem hätte ich mir einfach im letzten Band mehr Kapitel gewünscht, in denen alle Freundinnen gemeinsam vorkommen und die Leichtigkeit von Sommer, Sonne und Strand spürbar ist. Für die Länge der Handlung in 5 Büchern und der Schwierigkeit den roten Faden dabei nicht zu verlieren, war es alles in allem ein gelungener Abschied von dieser Welt!

Fazit: Ein würdiger Abschluss, wenn auch mit Schwächen und nicht komplett befriedigender Auflösung!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Katastrophal anstrengendes Buch

The Night We Met
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Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem ...

Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem mitzukommen. Eigentlich freute ich mich auf Grund der vielversprechenden Leseprobe sehr, die ganze Geschichte um das verzwickte Liebesdreieck von Larissa, Mike und Chris zu lesen.
Ehrlicherweise war ich aber schon nach ca. einem Drittel des Buchs von sogut wie allen Charakteren genervt!
War Chris zunächst sehr sympathisch, zuvorkommend, hilfsbereit und zugewandt, wirkte er jedoch bald übergriffig und in vielen Bereichen übertrieben überfürsorglich, bevormundend und steigerte sich bis hin zu richtig toxischem Verhalten.
Larissa, die mit einem Mann zusammenbleibt, obwohl sie ihn sichtlich nur oberflächlich mag, keine Gemeinsamkeiten erkennen kann, oft genervt von ihm ist und ihre Denkweisen sich immer nur im Kreis bewegen, dabei aber keinen logischen Grund liefern, wieso sie die Beziehung weiterhin aufrecht erhält. Sie jammert zudem einige Male über ihre allgemeine Situation, die schrecklich und von ihrer Seite größten Teils unverschuldet ist, aber eine Weiterentwicklung verwehrt ihr die Autorin trotzdem.
Mike, der "falsche" Freund für Larissa zeichnete sich als unsympathischer Alkoholiker, Chauvinist und schlechtester beste Freund aus, der mit Niemanden ehrlich war und fast ein wenig Mitleid erzeugte.
Am schlimmsten war dann noch die narzisstische, wenig fürsorgliche und schon gar nicht liebevolle Mutter von Larissa, der jedoch irgendwie keiner Mal die Meinung geigte, geschweige denn ihre Grenzen aufzeigte.

Mir schien es als würden sich die Personen, wie man so schön auf Englisch sagt, Gaslighten und möglichst der eine den anderen dabei versuchen zu übertreffen. Leider konnte ich zwischen den Zeilen nicht herauslesen, ob dies beabsichtigt von der Autorin überzeichnet dargestellt wurde, damit es auch sicher auffällt und Beachtung findet, da das Buch in ein Genre fällt, bei dem das vielleicht nicht so typisch ist.
Die schwierigen Themen wie Alkoholismus, niedrige Ökonomische Gesellschaftsschicht bis hin zu richtiger Armut, Depression und einige weitere, fand ich unpassend gezwungen, gekünstelt und verzerrt behandelt, weil ich irgendwann keine positiven Eigenschaften in den fiktiven Figuren erkennen konnte und sie mir aufs Übelste unsympathisch geworden waren. Zusätzlich sind 400 Seiten, ohne weitere Nebenhandlungen, einfach sehr lange für das Hin und Her zwischen Chris, Larissa und Mike.

Außerdem gibt es im Buch einen richtig ekelhaften Hund, der anscheinend eine witzige Anekdote zwischen den Hauptprotagonisten sein soll, weil er ständig irgendwelche kleineren Tiere umbringt oder "zerfetzt" (Wortlaut im Buch, tlw. sogar noch schlimmer) und diese dann isst. Das finde ich persönlich einfach unpassend in dem Genre und konnte mit der Art Humor nichts anfangen.

Fazit: Leider hat mich dieses "gehypte" Buch und die Autorin Abby Jimenez absolut enttäuscht und ich fand das Lesen leider mühsam, daher nur 2,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Kein Lesealptraum!

REM
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Annika Stauss hat mich damals mit ihrem Debütroman Nachtfahrt total positiv überrascht und zu sehen, dass sie mit Sebastian Fitzek gemeinsam ein Buch geschrieben hat, welches noch dazu ein Horrorthriller ...

Annika Stauss hat mich damals mit ihrem Debütroman Nachtfahrt total positiv überrascht und zu sehen, dass sie mit Sebastian Fitzek gemeinsam ein Buch geschrieben hat, welches noch dazu ein Horrorthriller ist, lies es mich ohne Überlegung quasi sofort lesen!

Innerhalb von 48h (obwohl der normale Alltag weiterlief) hatte ich das Buch ausgelesen, was besonders den kurzen Kapiteln, dem rasanten Erzähltempo, dem herrlich flüssigen Schreibstil ala Fitzek und insgesamt kurzem Roman geschuldet ist. Den größten Teil der Geschichte folgen wir Alysee, die seit ihrer Kindheit mit Schlafstörungen und Alpträumen zu kämpfen hat- aber Achtung, richtig tief wird leider auf die Thematik Schlaf nicht eingegangen!
Die Story wirkte für mich gesamt jedoch unvollständig, erzwungen, obwohl sie durchgehend spannend war und vorallem gegen Ende vermehrt wirr. Es war für mich auch schnell klar, dass es nicht Sinn ergibt in dieser Handlung nach Logik zu suchen. In meinen Augen wurde das Horror Genre nur leicht gestreift und besonders als Fitzek LeserIn ist man häufig schon grausamen, möglichweise ekelhaften Inhalt gewöhnt und nur Neueinsteigern in Thriller würde ich keine direkte Empfehlung aussprechen.

Fazit: Das Buch hat mich nicht vollends überzeugt, da ich die Story gesamt sehr gezwungen und nicht stimmig fand. Trotzdem ist es leicht, gut und flott zu lesen!

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Enttäuschende Botschaft

Warten ist nicht schwer, sagt der Ameisenbär
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Beim Cover finde ich schön, dass sich der Titel reimt und zusätzlich der Ameisenbär wirklich im Mittelpunkt steht, weil er der einzige farbige Charakter ist und die anderen Tier in Schwarz gehalten sind. ...

Beim Cover finde ich schön, dass sich der Titel reimt und zusätzlich der Ameisenbär wirklich im Mittelpunkt steht, weil er der einzige farbige Charakter ist und die anderen Tier in Schwarz gehalten sind. Es sieht auch so aus, als wären alle anderen Tiere ziemlich beschäftigt und der Ameisenbär befindet sich in Ruhe.
Die Illustrationen sind im gesamten Buch äußerst gelungen! Die Farbwahl ist absolut stimmig und die Tiere sind in einem lustigen Stil gezeichnet, jedoch klar erkennbar und zusätzlich kann man die unterschiedlichen Gemüter im Gesicht auch erahnen. Außerdem gefällt mir, dass sie sich immer über beide Doppelseiten erstrecken.
Die Verarbeitung des Buchs ist wirklich sehr hochwertig und hat eine schöne Haptik beim Halten und Umblättern.
Vom Inhalt bin ich nicht 100% überzeugt und fand es tatsächlich schwierig die Botschaft zu erkennen, da mir das geduldig sein zu wenig positiv ausgearbeitet ist.
Der Schluss des Buchs, bei dem die anderen Tiere einfach nichts erhalten, hat mich leider sehr enttäuscht und ich bin noch nicht sicher, welche Lehre es für die Kinder zeigen soll, wenn der Ameisenbär mehr oder weniger apathisch daneben sitzt, während sich alle "vordrängeln" und am Ende frisst er alle Muffins allein, weil die anderen ein Unglück erleiden.
Die letzte Doppelseite, mit dem Picknick von Faultier und Ameisenbär finde ich in der Hinsicht am Besten, denn hier kann man noch selbst ein paar kreative, wohlwohlendere Worte erzählen, um Geduld als schöne Angewohnheit besser zu präsentieren!

Fazit: Das Ende war leider sehr enttäuschend und somit gesamt nur 3 Sterne von mir!

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