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Veröffentlicht am 27.12.2024

Magischer Teenie-Alltag

Spellcraft, Band 1 - Die Magie der silbernen Flamme
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Lucy und ihre Großmutter Serena leben in London in der magischen Welt der Spellcrafter, Sept- Argent- Agents und des magischen Aethe, der Objekte verzaubert. Lucy ist selbst Spellcrafterin und hat dadurch ...

Lucy und ihre Großmutter Serena leben in London in der magischen Welt der Spellcrafter, Sept- Argent- Agents und des magischen Aethe, der Objekte verzaubert. Lucy ist selbst Spellcrafterin und hat dadurch die Fähigkeit Objekten mit Magie "Leben" einhauchen. Eines Tages wird jedoch ihre Großmutter entführt und als sie mit ihren Freunden der Wahrheit Schritt für Schritt näher kommt, wird eine Gefahr auch immer größer...

Ich komme aus der Generation Harry Potter und daher konnte ich einiges an Inspiration von dort in der Geschichte wiedererkennen. Magische Objekte spielen hier in Spellcraft eine größere Rolle und richtige Zauberstäbe gibt es nicht, aber da es sich auch um eine Buchreihe handeln wird, lernen wir sicher noch einiges um die Welt von Lucy kennen.
Der Charakteraufbau war mir ein bisschen oberflächlich und es hat für mich gedauert irgendeine Art Verbindung aufzubauen. Allerdings bin ich nicht die Zielgruppe, die schließlich Kinder ab 10 Jahre ist. Hier kann ich mir gut vorstellen, dass diese schöne Fantasy Thematik gemischt mit alltäglichen Problemen von Heranwachsenden überwiegend positiv ankommt.
Der Schreibstil ist wirklich angenehmen, nicht zu schwierig aber auch nicht ganz banal und es ist ein einfacher Spannungsaufbau vorhanden, der das entsprechende Publikum sicher fesselt. Am besten gefiel mir Patches als "Figur" im gesamten Roman gefallen, in meiner Vorstellung ein herziger Begleiter von Lucy.

Fazit: Spannender Auftakt in magische Abenteuer für Kinder mit Liebe zum Lesen!

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Eine fürchterliche Braut-Party!

Bachelorette Party
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Obwohl mir der Nachname der Autorin Camilla Sten sehr bekannt vorkam, konnte ich nicht direkt eine Verbindung zu ihrer bekannten Autoren-Mutter herstellen- erst nach kurzer Recherche. Das Cover sprach ...

Obwohl mir der Nachname der Autorin Camilla Sten sehr bekannt vorkam, konnte ich nicht direkt eine Verbindung zu ihrer bekannten Autoren-Mutter herstellen- erst nach kurzer Recherche. Das Cover sprach mich hier sehr an, wenn es auch in die Irre führte, da ich nicht von einem Handlungsort im kalten Norden, sondern eher in südlicheren Inselgewässern ausging.

Bei diesem Thriller war ich eigentlich vom Prolog richtig gepackt und total nervös und gespannt wie es weitergeht, jedoch kamen dann ein paar langwierige Abschnitte und erst ab der Hälfte konnte ich das Buch erneut nicht mehr aus der Hand legen. Durchgehend ist man eigentlich am Rätseln wie die Storyline aus Vergangenheit und Gegenwart zueinander führen.
"Zehn Jahre zuvor" folgt man Mathilde hin zu ihrem verheerenden Mädelsausflug zu Beginn des Buchs. In der anderen Zeitebene begibt sich Tessa mit ihrer Schwester Lena und weiteren Freundinnen auf eine Bachelorette Reise auf eben jene geheimnisvolle Insel. Ein bisschen fehlte mir hier die Logik hinter Tessas Beweggründen sowie "Ahnungen", aber sie machte mit ihren Schwächen und Stärken eine durchaus sympathische Hauptprotagonistin aus.
Der Schreibstil war sehr einfach zu lesen, bringt die zunehmende Spannung in der Handlung gut rüber, obwohl es schade ist, dass weder die Insel noch die generelle Umgebung genauer umschrieben werden, womit die Autorin die Atmosphäre sicherlich noch mehr gestalten hätte können. Das Ende ist auf alle Fälle brutal und bietet definitiv nochmal einen steilen Anstieg in Sachen Thrill!

Fazit: Ein gelungenes, wenn auch eher durchschnittliches Erstlingswerk- das "Thriller-Gen" dürfte wohl in der Familie liegen!

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Veröffentlicht am 09.06.2025

Collage Romanze

Der letzte erste Blick
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Emery will einen Neustart nach der High School, den sucht sie in der Ferne auf einem Collage in West Virginia. Mit der Aussicht sich ihre Studienzeit alleine durchschlagen zu müssen, ist sie doch sehr ...

Emery will einen Neustart nach der High School, den sucht sie in der Ferne auf einem Collage in West Virginia. Mit der Aussicht sich ihre Studienzeit alleine durchschlagen zu müssen, ist sie doch sehr überrascht, als sie in einer Freundesgruppe herzlich empfangen wird und Anschluss findet. In Dylan findet sie einen lustigen Rivalen, der ihre Streiche zu verstehen scheint. Bald entwickelt sich aus anfänglicher Freundschaft Gefühle, die vor einigen Hürden stehen...

Die Handlung wird, typisch für dieses Genre, abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt. Dadurch kann man beide Hauptprotagonisten kennenlernen und mit beiden sympathisieren. Gesamt ist die Personengruppe, um die diese Buchreihe aufgebaut ist, abwechslungsreich in ihren Charakteren und die Geschichte hat humorvolle Elemente eingebaut bei denen man auch mal Schmunzeln kann. Die Handlung ist für LeserInnen dieses Genres vorhersehbar und es handelt sich nicht um ein literarisches Meisterwerk, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und konnte während dem Lesen gut abschalten.
Was mich verwundert ist, dass die deutsche Autorin Bianca Iosivoni ein Setting in einem amerikanischen Collage wählte, was sich in meinen Augen leider auch in den klischeehaften Vorstellungen im Buch widerspiegelt. Der Schreibstil ist jedoch sehr flüssig und in seiner Einfachheit gut lesbar!

Fazit: Ein perfekter, kurzweilig,romantisch naiver Liebesroman! Wer weiß was man bei einem New Adult Collage Roman zu erwarten hat, wird nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 07.08.2024

Tierreise um die Welt

Die große Weltreise durch den Zoo
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Es ist das erste Buch der Reihe mit Ignaz Igel und dem Zoodirektor, welches wir gelesen haben. Zunächst gefiel mir das Cover und die Illustrationen alle sehr gut, da sie kindgerecht bunt und mit viel Farbe ...

Es ist das erste Buch der Reihe mit Ignaz Igel und dem Zoodirektor, welches wir gelesen haben. Zunächst gefiel mir das Cover und die Illustrationen alle sehr gut, da sie kindgerecht bunt und mit viel Farbe waren. Auch die Art der Zeichnungen ist lustig und auch für Erwachsene ansprechend.
In der Geschichte selbst geht es darum, dass jedes Zootier gerne irgendwo anders Urlaub machen möchte, aber natürlich so eine Weltreise in einem Tag nicht möglich ist. Der Zoodirekt und Ignaz finden jedoch einen tollen Kompromiss und gestalten für jedes Tier im Zoo selbst einen Bereich der Erde, in welchem das jeweilige Tier dann "reist". Der Autor schafft es sehr lustig Bezüge zu unserer Realität zu schaffen (z.B. verschiedene Designer, Maler,...), jedoch ist gerade das für ein Kindergarten Kind noch nicht zu verstehen. Es ist jedoch in Ordnung so auch einmal den Eltern beim Vorlesen Freude zu machen und Kindern muss man wahrscheinlich eh noch ihre Fragen währenddessen beantworten und auch die Länder erklären. In der Hinsicht fehlt ein klein wenig Charakter Aufbau bezüglich der Tiere, möglicherweise erfolgt dies in anderen Büchern der Reihe.

Allgemein ein liebes Kinderbuch mit sympathischer Storyline, die aber ohne Erklärung für Kinder nicht auskommt.

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Katastrophal anstrengendes Buch

The Night We Met
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Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem ...

Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem mitzukommen. Eigentlich freute ich mich auf Grund der vielversprechenden Leseprobe sehr, die ganze Geschichte um das verzwickte Liebesdreieck von Larissa, Mike und Chris zu lesen.
Ehrlicherweise war ich aber schon nach ca. einem Drittel des Buchs von sogut wie allen Charakteren genervt!
War Chris zunächst sehr sympathisch, zuvorkommend, hilfsbereit und zugewandt, wirkte er jedoch bald übergriffig und in vielen Bereichen übertrieben überfürsorglich, bevormundend und steigerte sich bis hin zu richtig toxischem Verhalten.
Larissa, die mit einem Mann zusammenbleibt, obwohl sie ihn sichtlich nur oberflächlich mag, keine Gemeinsamkeiten erkennen kann, oft genervt von ihm ist und ihre Denkweisen sich immer nur im Kreis bewegen, dabei aber keinen logischen Grund liefern, wieso sie die Beziehung weiterhin aufrecht erhält. Sie jammert zudem einige Male über ihre allgemeine Situation, die schrecklich und von ihrer Seite größten Teils unverschuldet ist, aber eine Weiterentwicklung verwehrt ihr die Autorin trotzdem.
Mike, der "falsche" Freund für Larissa zeichnete sich als unsympathischer Alkoholiker, Chauvinist und schlechtester beste Freund aus, der mit Niemanden ehrlich war und fast ein wenig Mitleid erzeugte.
Am schlimmsten war dann noch die narzisstische, wenig fürsorgliche und schon gar nicht liebevolle Mutter von Larissa, der jedoch irgendwie keiner Mal die Meinung geigte, geschweige denn ihre Grenzen aufzeigte.

Mir schien es als würden sich die Personen, wie man so schön auf Englisch sagt, Gaslighten und möglichst der eine den anderen dabei versuchen zu übertreffen. Leider konnte ich zwischen den Zeilen nicht herauslesen, ob dies beabsichtigt von der Autorin überzeichnet dargestellt wurde, damit es auch sicher auffällt und Beachtung findet, da das Buch in ein Genre fällt, bei dem das vielleicht nicht so typisch ist.
Die schwierigen Themen wie Alkoholismus, niedrige Ökonomische Gesellschaftsschicht bis hin zu richtiger Armut, Depression und einige weitere, fand ich unpassend gezwungen, gekünstelt und verzerrt behandelt, weil ich irgendwann keine positiven Eigenschaften in den fiktiven Figuren erkennen konnte und sie mir aufs Übelste unsympathisch geworden waren. Zusätzlich sind 400 Seiten, ohne weitere Nebenhandlungen, einfach sehr lange für das Hin und Her zwischen Chris, Larissa und Mike.

Außerdem gibt es im Buch einen richtig ekelhaften Hund, der anscheinend eine witzige Anekdote zwischen den Hauptprotagonisten sein soll, weil er ständig irgendwelche kleineren Tiere umbringt oder "zerfetzt" (Wortlaut im Buch, tlw. sogar noch schlimmer) und diese dann isst. Das finde ich persönlich einfach unpassend in dem Genre und konnte mit der Art Humor nichts anfangen.

Fazit: Leider hat mich dieses "gehypte" Buch und die Autorin Abby Jimenez absolut enttäuscht und ich fand das Lesen leider mühsam, daher nur 2,5 Sterne!

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