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Veröffentlicht am 09.06.2025

Collage Romanze

Der letzte erste Blick
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Emery will einen Neustart nach der High School, den sucht sie in der Ferne auf einem Collage in West Virginia. Mit der Aussicht sich ihre Studienzeit alleine durchschlagen zu müssen, ist sie doch sehr ...

Emery will einen Neustart nach der High School, den sucht sie in der Ferne auf einem Collage in West Virginia. Mit der Aussicht sich ihre Studienzeit alleine durchschlagen zu müssen, ist sie doch sehr überrascht, als sie in einer Freundesgruppe herzlich empfangen wird und Anschluss findet. In Dylan findet sie einen lustigen Rivalen, der ihre Streiche zu verstehen scheint. Bald entwickelt sich aus anfänglicher Freundschaft Gefühle, die vor einigen Hürden stehen...

Die Handlung wird, typisch für dieses Genre, abwechselnd aus der Sicht von Emery und Dylan erzählt. Dadurch kann man beide Hauptprotagonisten kennenlernen und mit beiden sympathisieren. Gesamt ist die Personengruppe, um die diese Buchreihe aufgebaut ist, abwechslungsreich in ihren Charakteren und die Geschichte hat humorvolle Elemente eingebaut bei denen man auch mal Schmunzeln kann. Die Handlung ist für LeserInnen dieses Genres vorhersehbar und es handelt sich nicht um ein literarisches Meisterwerk, aber ich habe mich gut unterhalten gefühlt und konnte während dem Lesen gut abschalten.
Was mich verwundert ist, dass die deutsche Autorin Bianca Iosivoni ein Setting in einem amerikanischen Collage wählte, was sich in meinen Augen leider auch in den klischeehaften Vorstellungen im Buch widerspiegelt. Der Schreibstil ist jedoch sehr flüssig und in seiner Einfachheit gut lesbar!

Fazit: Ein perfekter, kurzweilig,romantisch naiver Liebesroman! Wer weiß was man bei einem New Adult Collage Roman zu erwarten hat, wird nicht enttäuscht.

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Veröffentlicht am 07.08.2024

Tierreise um die Welt

Die große Weltreise durch den Zoo
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Es ist das erste Buch der Reihe mit Ignaz Igel und dem Zoodirektor, welches wir gelesen haben. Zunächst gefiel mir das Cover und die Illustrationen alle sehr gut, da sie kindgerecht bunt und mit viel Farbe ...

Es ist das erste Buch der Reihe mit Ignaz Igel und dem Zoodirektor, welches wir gelesen haben. Zunächst gefiel mir das Cover und die Illustrationen alle sehr gut, da sie kindgerecht bunt und mit viel Farbe waren. Auch die Art der Zeichnungen ist lustig und auch für Erwachsene ansprechend.
In der Geschichte selbst geht es darum, dass jedes Zootier gerne irgendwo anders Urlaub machen möchte, aber natürlich so eine Weltreise in einem Tag nicht möglich ist. Der Zoodirekt und Ignaz finden jedoch einen tollen Kompromiss und gestalten für jedes Tier im Zoo selbst einen Bereich der Erde, in welchem das jeweilige Tier dann "reist". Der Autor schafft es sehr lustig Bezüge zu unserer Realität zu schaffen (z.B. verschiedene Designer, Maler,...), jedoch ist gerade das für ein Kindergarten Kind noch nicht zu verstehen. Es ist jedoch in Ordnung so auch einmal den Eltern beim Vorlesen Freude zu machen und Kindern muss man wahrscheinlich eh noch ihre Fragen währenddessen beantworten und auch die Länder erklären. In der Hinsicht fehlt ein klein wenig Charakter Aufbau bezüglich der Tiere, möglicherweise erfolgt dies in anderen Büchern der Reihe.

Allgemein ein liebes Kinderbuch mit sympathischer Storyline, die aber ohne Erklärung für Kinder nicht auskommt.

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Veröffentlicht am 26.05.2026

Ein letzter Abschied

A Girl Named Josie (Breaking Waves 5)
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Der fünfte Teil dieser komplexen und langen Geschichte, bringt die LeserInnen ein letztes Mal nach Harbour Bridge und zu den fünf Freundinnen Avery, Isabella, Odina, Lee und der nunmehr wieder aufgetauchten ...

Der fünfte Teil dieser komplexen und langen Geschichte, bringt die LeserInnen ein letztes Mal nach Harbour Bridge und zu den fünf Freundinnen Avery, Isabella, Odina, Lee und der nunmehr wieder aufgetauchten Josie. Damit sich der Kreis schließt wird aus Josies Sicht, mit Blick in Vergangenheit und Gegenwart erzählt. Hier liegt leider auch schon ein kleiner erster Kritikpunkt, denn um durchzublicken in welcher Zeitachse man sich gerade befindet, macht es Sinn die vorherigen Bücher in nicht zu großem Abstand gelesen zu haben. Obwohl ich das getan habe, war es selbst dann so, dass ich dachte irgendetwas verpasst zu haben bzw. Puzzlestücke einfach fehlten.

Der Schreibstil von Kristina Moninger hat in dem Genre New Adult schon einen recht hohen Wiedererkennungswert und ist beim Lesen sehr mitreißend. Sie verbindet ein bisschen Krimistimmung mit romantischer Atmosphäre. In diesem Buch gab es jedoch lange Strecken, die eher langwierig wirkten und teils hatte ich das Gefühl, dass Josies Gedanken auch einfach feststeckten. Leider waren es auch diese Wiederholungen in der "Liebesbeziehung" und dem selbstauferlegten, manchmal mühsamen Bschützerinstinkt von Josie gegenüber allen, der mir am Ende zuviel des Guten waren. Es ist wahrscheinlich realistisch wie sie sich verhält, nach dem was sie durchgemacht hat, aber das Selbstmitleid und die nach außen hin fiese Selbstzerstörung, nahm ich leider irgendwann als nervig wahr. Zudem hätte ich mir einfach im letzten Band mehr Kapitel gewünscht, in denen alle Freundinnen gemeinsam vorkommen und die Leichtigkeit von Sommer, Sonne und Strand spürbar ist. Für die Länge der Handlung in 5 Büchern und der Schwierigkeit den roten Faden dabei nicht zu verlieren, war es alles in allem ein gelungener Abschied von dieser Welt!

Fazit: Ein würdiger Abschluss, wenn auch mit Schwächen und nicht komplett befriedigender Auflösung!

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Katastrophal anstrengendes Buch

The Night We Met
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Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem ...

Bei diesem Roman handelt es sich um einen 2.Band von Autorin Abby Jimenez, jedoch wusste ich das nicht und hatte auch kein Problem bei der Handlung und den Protagonisten ohne jegliches Vorwissen trotzdem mitzukommen. Eigentlich freute ich mich auf Grund der vielversprechenden Leseprobe sehr, die ganze Geschichte um das verzwickte Liebesdreieck von Larissa, Mike und Chris zu lesen.
Ehrlicherweise war ich aber schon nach ca. einem Drittel des Buchs von sogut wie allen Charakteren genervt!
War Chris zunächst sehr sympathisch, zuvorkommend, hilfsbereit und zugewandt, wirkte er jedoch bald übergriffig und in vielen Bereichen übertrieben überfürsorglich, bevormundend und steigerte sich bis hin zu richtig toxischem Verhalten.
Larissa, die mit einem Mann zusammenbleibt, obwohl sie ihn sichtlich nur oberflächlich mag, keine Gemeinsamkeiten erkennen kann, oft genervt von ihm ist und ihre Denkweisen sich immer nur im Kreis bewegen, dabei aber keinen logischen Grund liefern, wieso sie die Beziehung weiterhin aufrecht erhält. Sie jammert zudem einige Male über ihre allgemeine Situation, die schrecklich und von ihrer Seite größten Teils unverschuldet ist, aber eine Weiterentwicklung verwehrt ihr die Autorin trotzdem.
Mike, der "falsche" Freund für Larissa zeichnete sich als unsympathischer Alkoholiker, Chauvinist und schlechtester beste Freund aus, der mit Niemanden ehrlich war und fast ein wenig Mitleid erzeugte.
Am schlimmsten war dann noch die narzisstische, wenig fürsorgliche und schon gar nicht liebevolle Mutter von Larissa, der jedoch irgendwie keiner Mal die Meinung geigte, geschweige denn ihre Grenzen aufzeigte.

Mir schien es als würden sich die Personen, wie man so schön auf Englisch sagt, Gaslighten und möglichst der eine den anderen dabei versuchen zu übertreffen. Leider konnte ich zwischen den Zeilen nicht herauslesen, ob dies beabsichtigt von der Autorin überzeichnet dargestellt wurde, damit es auch sicher auffällt und Beachtung findet, da das Buch in ein Genre fällt, bei dem das vielleicht nicht so typisch ist.
Die schwierigen Themen wie Alkoholismus, niedrige Ökonomische Gesellschaftsschicht bis hin zu richtiger Armut, Depression und einige weitere, fand ich unpassend gezwungen, gekünstelt und verzerrt behandelt, weil ich irgendwann keine positiven Eigenschaften in den fiktiven Figuren erkennen konnte und sie mir aufs Übelste unsympathisch geworden waren. Zusätzlich sind 400 Seiten, ohne weitere Nebenhandlungen, einfach sehr lange für das Hin und Her zwischen Chris, Larissa und Mike.

Außerdem gibt es im Buch einen richtig ekelhaften Hund, der anscheinend eine witzige Anekdote zwischen den Hauptprotagonisten sein soll, weil er ständig irgendwelche kleineren Tiere umbringt oder "zerfetzt" (Wortlaut im Buch, tlw. sogar noch schlimmer) und diese dann isst. Das finde ich persönlich einfach unpassend in dem Genre und konnte mit der Art Humor nichts anfangen.

Fazit: Leider hat mich dieses "gehypte" Buch und die Autorin Abby Jimenez absolut enttäuscht und ich fand das Lesen leider mühsam, daher nur 2,5 Sterne!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Kein Lesealptraum!

REM
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Annika Stauss hat mich damals mit ihrem Debütroman Nachtfahrt total positiv überrascht und zu sehen, dass sie mit Sebastian Fitzek gemeinsam ein Buch geschrieben hat, welches noch dazu ein Horrorthriller ...

Annika Stauss hat mich damals mit ihrem Debütroman Nachtfahrt total positiv überrascht und zu sehen, dass sie mit Sebastian Fitzek gemeinsam ein Buch geschrieben hat, welches noch dazu ein Horrorthriller ist, lies es mich ohne Überlegung quasi sofort lesen!

Innerhalb von 48h (obwohl der normale Alltag weiterlief) hatte ich das Buch ausgelesen, was besonders den kurzen Kapiteln, dem rasanten Erzähltempo, dem herrlich flüssigen Schreibstil ala Fitzek und insgesamt kurzem Roman geschuldet ist. Den größten Teil der Geschichte folgen wir Alysee, die seit ihrer Kindheit mit Schlafstörungen und Alpträumen zu kämpfen hat- aber Achtung, richtig tief wird leider auf die Thematik Schlaf nicht eingegangen!
Die Story wirkte für mich gesamt jedoch unvollständig, erzwungen, obwohl sie durchgehend spannend war und vorallem gegen Ende vermehrt wirr. Es war für mich auch schnell klar, dass es nicht Sinn ergibt in dieser Handlung nach Logik zu suchen. In meinen Augen wurde das Horror Genre nur leicht gestreift und besonders als Fitzek LeserIn ist man häufig schon grausamen, möglichweise ekelhaften Inhalt gewöhnt und nur Neueinsteigern in Thriller würde ich keine direkte Empfehlung aussprechen.

Fazit: Das Buch hat mich nicht vollends überzeugt, da ich die Story gesamt sehr gezwungen und nicht stimmig fand. Trotzdem ist es leicht, gut und flott zu lesen!

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