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Veröffentlicht am 01.02.2021

Ich hatte mehr erwartet

Emerick
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Jasna arbeitet im Lastage House als Assistentin von Professor Leopold in der "Spielstunde", in der ausgewählte Kinder und Jugendliche mit geringer Gefährdungsstufe etwas Freizeit haben. Dort lernt sie ...

Jasna arbeitet im Lastage House als Assistentin von Professor Leopold in der "Spielstunde", in der ausgewählte Kinder und Jugendliche mit geringer Gefährdungsstufe etwas Freizeit haben. Dort lernt sie auch Emerick kennen, der ihr nicht ganz geheuer ist und sie beinahe um den Verstand bringt. Als dann ein junges Mädchen ins Koma fällt muss sich Jasna mit Hilfe von Emerick auf die Suche nach einer Möglichkeit zur Heilung machen. Doch dann tauchen immer wieder sonderbare Schatten auf und die ganze Sache wird immer komplizierter.

Nachdem ich den Klappentext gelesen habe war mir bereits klar, dass diese Geschichte ein gruseliges Setting haben wird. Und so war es dann auch. Bereits zu Beginn konnte mich das Lastage House mit seinen Bewohnern faszinieren, mir aber auch einen kleinen Schauder über den Rücken jagen. Lange habe ich nicht verstanden wo wir uns befinden und welcher der Charakter Gut und welcher Böse ist. Leider war dieses Gefühl dann nicht von Dauer. Im Verlauf der Geschichte wurde die Handlung und dadurch auch die Stimmung deutlich zäher und konnte mich nicht mehr überzeugen. Der Spannungsbogen war für mich eigentlich nicht vorhanden und die Handlung kam neben den ganzen Streitereien mit Emerick viel zu kurz. Insgesamt war das Zwischenmenschliche zwischen Jasna und Emerick mir oft zu langgezogen und anstrengend.
Die Charaktere waren von der Grundidee durchaus interessant. Allerdings waren sie an vielen Stellen aber auch oft einfach zu überzeichnet. So waren sowohl Jasna als auch Emerick mir oft zu extrem starrköpfig/verwirrt/... . Zudem fehlte mir an einigen Stellen bei der Handlung aber auch bei den Figuren die Tiefe.

Da mir die Grundidee der Geschichte wirklich gut gefallen hat, war ich am Ende leider ein wenig enttäuscht. Bei mir hat sich oftmals kein Lesefluss eingestellt und ich habe mich durch die Seiten gequält. Dies wurde durch den etwas umständlichen Schreibstil noch unterstützt. Da ich mich insgesamt mit der Geschichte doch eher schwer getan habe konnte ich dem Buch trotz einer tollen Idee nur 2.5 Sterne (mit Tendenz zu 3 Sternen) geben.

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Veröffentlicht am 22.05.2020

Interessante Grundidee wurde nicht überzeugend umgesetzt

Roman Quest – Gefahr in der Arena (Roman Quest 3)
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Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes sehr interessiert. Die drei Geschwister Ursula, Juba und Fronto befinden sich mit ihren Freunden auf einer geheimen Mission in der römischen Provinz Brittania. ...

Dieses Buch hat mich aufgrund des Klappentextes sehr interessiert. Die drei Geschwister Ursula, Juba und Fronto befinden sich mit ihren Freunden auf einer geheimen Mission in der römischen Provinz Brittania. Ihr Auftrag ist es einen alten Freund ihrer Auftraggeberin und Gönnerin Flavia zu finden. Dabei soll ihnen der Pantomime Lupus helfen. Auf ihrer Reise treffen sie auf verschiedene Menschen und Tiere. Manche sind Freund, und manche sind Feind.

Da mich Kinder- und Jugendbücher über das römische Reich immer sehr interessieren habe ich mich mit Begeisterung in diese Geschichte gestürzt. Die beiden vorangegangenen Bände sind mir zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt. Dies wurde leider auch sehr schnell klar, denn der Einstieg in diese Geschichte viel mir sehr schwer. Ich konnte keine der Personen einordnen und es gab nicht wirklich Hinweise zur Vorgeschichte. Auch am Ende des Buches weiß ich nicht genau, was jetzt zuvor wirklich passiert ist. Daher war es für mich oft schwer die Handlungen und Gedankengänge der verschiedene Charaktere nachzuvollziehen. Insgesamt wirkten die Figuren für mich nicht wirklich ausgearbeitet.

Die Handlung des Buches lässt mich gespalten zurück. Die Grundidee hinter der Geschichte gefiel mir gut. Auch dieses kleine bisschen Agentenleben und die dadurch teilweise brenzligen Situationen haben mir gut gefallen. Überhaupt nicht gefallen hat mir der Einbau der verschiedenen Religion. Hier wirkte das ganze für mich wie eine Missionierung und nicht wie eine Geschichte. Ursula reflektiert in diesem Fall überhaupt nicht und wechselt ohne zu zögern die Religion. Das war für mich absolut unrealistisch und nicht nachvollziehbar. Generell empfinde ich das Thema in dieser Art Geschichte fehl am Platz.
Generell wurden viele interessante Handlungsansätze dargestellt, aber diese wurden in vielen Fällen unzureichend ausgearbeitet. Oft wirkte das Ganze für mich wie eine aneinander gereihte Szenenabfolge ohne wirkliche Übergänge.

Insgesamt konnte mich das Buch nicht überzeugen und ich war irgendwie froh, als das Ende gekommen war.

Positiv war für mich:
- Vokabelverzeichnis für die Überschriften am Ende des Buches
- Einbau vieler lateinischer und historisch korrekter Begriffe
- Grundidee

Nicht ganz so positiv war für mich:
- Handlungsabfolge
- Einbau der Religionen
- nicht altersgerechtes Verhalten der Hauptfigur
- recht flache Charaktere

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Veröffentlicht am 26.03.2026

Gute Idee, die nicht trägt

Feen der Dämmerung
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Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Genau die Art von Kinderbuch, die ich eigentlich sehr gerne lese. Umso größer war leider die Ernüchterung, die relativ schnell eingesetzt hat.

Ich ...

Cover und Klappentext haben mich sofort angesprochen. Genau die Art von Kinderbuch, die ich eigentlich sehr gerne lese. Umso größer war leider die Ernüchterung, die relativ schnell eingesetzt hat.

Ich bin nicht wirklich gut in die Geschichte hineingekommen, was vor allem am Schreibstil lag. Dieser war mir zu dialoglastig, gleichzeitig fehlten mir an vielen Stellen Details und Zusammenhänge. Szenen wirkten oft sprunghaft, und ich hatte immer wieder das Gefühl, dass mir wichtige Verbindungen fehlen. Dadurch fiel es mir schwer, mich wirklich in die Geschichte fallen zu lassen.

Auch mit den Charakteren bin ich nicht warm geworden. Besonders Myra konnte ich in ihrem Denken und Handeln überhaupt nicht nachvollziehen. Sie wirkte auf mich sehr unreflektiert und teilweise egoistisch, ohne dass ich ihre Beweggründe richtig greifen konnte. Rohan hat für mich etwas besser funktioniert, konnte mich aber ebenfalls nicht wirklich überzeugen. Insgesamt blieb ich zu den Figuren auf Distanz.

Was mich zusätzlich gestört hat, war der Fokus der Geschichte. Statt eines klaren Abenteuers stand für mein Empfinden oft die Sichtweise der Protagonisten im Vordergrund. Dadurch kam die eigentliche Handlung für mich zu kurz und konnte mich nicht wirklich mitnehmen.

Dabei mochte ich die Grundidee der Geschichte sehr. Gerade deshalb fand ich es schade, dass aus ihr für mich nicht mehr herausgeholt wurde.

Insgesamt ist Die Feen der Dämmerung für mich leider eine Enttäuschung gewesen. Trotz einer vielversprechenden Ausgangslage konnte mich die Umsetzung nicht überzeugen.

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Veröffentlicht am 07.10.2025

Gute Idee, schwierige Umsetzung

Morbidly Yours
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Das Thema und der Klappentext von Morbidly Yours haben mich sofort neugierig gemacht. Auch das Setting und die Berufswahl der Hauptfiguren fand ich spannend, eine interessante Grundlage für eine außergewöhnliche ...

Das Thema und der Klappentext von Morbidly Yours haben mich sofort neugierig gemacht. Auch das Setting und die Berufswahl der Hauptfiguren fand ich spannend, eine interessante Grundlage für eine außergewöhnliche Geschichte. Der Einstieg fiel mir jedoch etwas schwer. Schon beim Lesen hatte ich Mühe, mich wirklich einzufinden, und der Schreibstil irritierte mich immer wieder, sodass ich schließlich auf das Hörbuch gewechselt habe.

Die Vertonung hat mir auf Anhieb gut gefallen, doch auch hier blieb das Gefühl, nicht richtig in die Geschichte hineinzufinden. Der Schreibstil oder vielleicht die Übersetzung wirkte stellenweise etwas holprig. Besonders Redewendungen und Wortspiele fühlten sich häufig unnatürlich oder einfach nicht ganz stimmig an. Zusätzlich empfand ich die Übergänge zwischen den Szenen oft als sprunghaft, was den Erzählfluss immer wieder unterbrochen und den Ablauf der Geschichte eher abgehackt wirken ließ. Auch die überzogene, plötzlich auftretende Anziehung zwischen den Figuren hat mich eher aus der Handlung herausgerissen als hineingezogen.

Etwa zur Hälfte nimmt die Geschichte zwar Fahrt auf, doch da war für mich der Punkt schon überschritten, an dem ich wirklich mitfühlen konnte. Ich habe gemerkt, dass ich eher aus Pflichtgefühl als aus Freude weiterhöre und mich schließlich bei 53 % entschieden, die Geschichte abzubrechen.

Am Ende bekommt die Geschichte von mir allerdings noch 2 von 5 Sternen für die interessante Grundidee und das stimmungsvolle Setting.

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Veröffentlicht am 03.02.2025

Leider war diese Geschichte nichts für mich

Die Duellantin. Kein Herz ist unbesiegbar
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Mir hat der Klappentext und die Idee eine starke Protagonistin zu haben, die kämpfen lernt und sich dann auch noch verliebt, sehr gut gefallen. Und der Beginn der Geschichte hat mir auch gut gefallen und ...

Mir hat der Klappentext und die Idee eine starke Protagonistin zu haben, die kämpfen lernt und sich dann auch noch verliebt, sehr gut gefallen. Und der Beginn der Geschichte hat mir auch gut gefallen und ich war sehr neugierig auf die Handlung. Allerdings hat dieses Interesse nur kurz angehalten. Schnell hat sich für mich herauskrisallisiert, dass diese Geschichte moderne Ansichten in eine vergangene, zugegeben veralterte Weltansicht pressen wollte und das hat für mich nicht gepasst. Für mich wirkte vieles überdramatisch oder unglaubwürdig. Einen Großteil der Charaktere fand ich entweder naiv oder anstrengend. Auch unsere Protagonistin fand ich oft sehr engstirnig und nervig.

Die Handlung hat sich dann auch für mich etwas gezogen und ich habe mich doch recht doll durch die Geschichte schleppen müssen. Das Ende war für mich dann zu vorhersehbar und auch wieder zu dramatisch. Zudem wirkte es überstürzt.

Insgesamt war diese Geschichte einfach nichts für mich. Der Schreibstil hat mir allerdings gut gefallen und ich werde es wohl nochmal mit einer anderen Geschichte der Autorin versuchen.

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