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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 05.04.2026

Schwere Zeiten

Tage des Wandels
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Das sechzehnte Jahrhundert war sicher keine einfache Zeit. Geprägt von Krieg und vielen anderen Wiedrigkeiten und doch mussten die Menschen ihr Leben leben.
Ulrike Renk erzählt vom Leben der einfachen ...

Das sechzehnte Jahrhundert war sicher keine einfache Zeit. Geprägt von Krieg und vielen anderen Wiedrigkeiten und doch mussten die Menschen ihr Leben leben.
Ulrike Renk erzählt vom Leben der einfachen Leute von dieser schweren Zeit. Im Mittelpunkt stehen die Zwillinge Eva und Adam und die Menschen auf dem Hof Kamule.

Die Autorin erzählt vom Leben der einfachen Leute, sie erschafft ihre Welt mit einen Intensivität das ich beim Lesen jedes Bild direkt vor Augen hatte. Sie erzählt von echten Menschen die nicht perfekt sind, sondern menschlich. Genau das macht für mich diesen Roman zu etwas ganz besonderen. Ich habe gefühlt was Abam und Eva erlebten. Habe mit ihnen gelitten, gezittert, gehofft und die glücklichen Momente genossen.

Genauso beeindruckend ist die Recherche die hier betrieben wurde, denn die damaligen Zeit, das Leben, die Kriege , alles ist interessant und informativ festgehalten worden.

Das ganze ist zu einem Roman geworden der mich ganz tief in die damaligen Zeit eintauchen lassen hat und den ich sehr gerne gelesen habe.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Sehr spannend

Donaumelodien - Wiener Verschwörung
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Wiener Verschwörung ist bereits der fünften Teil einer Krimireihe rund um den Geisterfotographen Hieronymus, der in Wien ermittelt. Ich habe allerdings die Vorgänger nicht gelesen und hatte trotzdem keine ...

Wiener Verschwörung ist bereits der fünften Teil einer Krimireihe rund um den Geisterfotographen Hieronymus, der in Wien ermittelt. Ich habe allerdings die Vorgänger nicht gelesen und hatte trotzdem keine Probleme in die Geschichte zu finden.
Der Roman spielt wie gesagt in Wien und zwar am Ende des Neunzehnten Jahrhundert. Vor einer Polizeistation wird eine Kiste abgegeben in der sich ein grausamer Inhalt befindet. Es handelt sich um eine Kopf. Hieronymus beginnt zu ermitteln, wobei die wichtigste Frage ist, wer ist der Tote und wo ist der Rest von der Leiche?
Der Fall ist richtig Spannend und führt zu Ereignissen die einige Jahre zurück liegen. Dunkle Gestalten, immer neue Fragen und Geheimnisse tauchen auf. Die Story ist einfach nur fesselnd und spannend.

Aber das ist nicht nicht alles. Denn es gibt auch nochi eine Nebenhandlung die uns zu Hieronymus Wohngemeinschafr führt und zu einem sehr sympathischen Schaustellerpaar. Dieser Teil ist entspannter und fügt sich perfekt in das Geschehen ein.

Wer historische Krimis liebt ist hier genau richtig.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Ein Buch das lange im Gedächtnis bleibt

Wo der Wind die Namen trägt
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Es gibt Bücher die man nicht vergisst, die so intensiv sind das sie einen noch lange beschäftigen. So geht es mir mit Wo der Wind die Namen trägt .

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Einmal ...

Es gibt Bücher die man nicht vergisst, die so intensiv sind das sie einen noch lange beschäftigen. So geht es mir mit Wo der Wind die Namen trägt .

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Einmal haben wir Inge in der Gegenwart die sich nach vielen Jahren ihrer Vergangenheit stellt, obwohl sie das eigentlich nicht will. Die anderen beiden Perspektiven spielen kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Auch hier begleiten wir Inge, aber hier ist sie noch ein Kind. Außerdem folgen wir Helga einer Jornalistin die sich nicht mit dem Satz:: "Jetzt ist aber auch mal gut." abfinden will.

Das besondere an diesem Roman ist die Authentizität mit die Anja Jonuleit ihre Geschichte erzählt. Immer mehr Schkierendes kommt ans Licht. Es werden die dunkelsten Kapitel der deutschen Geschichte beleuchtet und auch das Schweigen und Vertuschen ist ein Thema.

Das ganze in einem kleinen Ort. In dem die unterschiedlichsten Menschen aufeinandertreffen und mittendrin ein kleines Mädchen das erst Jahre später versteht was damals passiert ist.

Ich war in dieser Geschichte gefangen und obwohl dieser Roman so ehrlich und realistisch von schrecklichen Ereignissen erzählt, konnte ich nicht aufhören zu lesen und ich hoffe das das auch noch ganz viele Menschen tun, den niemals darf vergessen werden was damals geschah.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Zurück in Lübeck

Lübecks Töchter. Der Traum von Liebe und Gemeinschaft
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Ich mag die Bücher von Anna Husen sehr. Das liegt zum einen daran das ihre Romane in meiner Heimat spielen zum anderen an ihren interessanten Frauenfiguren.

Dieses Buch ist der zweite Teil rund um das ...

Ich mag die Bücher von Anna Husen sehr. Das liegt zum einen daran das ihre Romane in meiner Heimat spielen zum anderen an ihren interessanten Frauenfiguren.

Dieses Buch ist der zweite Teil rund um das Lehrerinnenseminar in Lübeck. Obwohl einige Jahre vergangen sind ist mir der Einstieg sehr gut gelungen, es war für mich wie ein Nachhausekommen.

Im Vordergrund steht diesesmal Natalie, eigentlich war für sie immer klar das auch sie Lehrerin werden will, doch als es soweit ist und sie ins Berufsleben startet kommen ihr Zweifel. Ist es das was sie will? Zu verlockend ist doch das Leben der Reichen. Dann Endzeit sie sich auch noch mit ihrer Ziehmutter Amelie....

Mir hat dieser Teil noch besser gefallen als der Erste. Natalie Zweifel waren so authentisch dargestellt das ich es perfekt nachvollziehen konnte. Ihre Geschichte war emotional aber auch dramatisch. Auch wenn ich manchmal den Kopf über ihre Entscheidungen geschüttelt habe, habe ich doch mit ihr gelitten und mitgefiebert.

Gut gefallen haben mir auch die Nebenfiguren, die eine sehr gute Rahmenhandlung ergeben gaben. Besonders erwähnen möchte ich hier die kleine Tina. Ein liebenswertes und aufgewecktes Mädchen.

Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Sehr berührend

Stunden wie Tage
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Ich habe schon unzählige Bücher gelesen die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, viele davon haben mich berührt, aber wenige haben es geschafft mich zum Weinen zu bringen. Dieses ist ...

Ich habe schon unzählige Bücher gelesen die sich mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigen, viele davon haben mich berührt, aber wenige haben es geschafft mich zum Weinen zu bringen. Dieses ist eines davon.
Das Buch beginnt mit einer alten Frau, die durch ihre Stadt schleicht, keiner kennt sie wirklich, doch es gibt Gerüchte. Doch wer war sie wirklich?

Stunden wie Tage erzählt in leisen Worten Marthas Geschichte. Es ist die Geschichte von ganz normalen Menschen die das Pech hatten in einer dunklen Zeit zu leben. Es ist die Geschichte einer Frau die ein kleines Mädchen lieben lernt und es die Geschichte dieses Mädchens das im Nationalsozialismus erwachsen wird.

Ich habe dieses Buch an einem Nachmittag komplett gelesen, Shell Kupferberg erzählt einfach großartig. Obwohl Marha vielleicht nicht die sympathischte Person ist, ist sie doch einzigartig und irgendwie auch liebenswert. Das Buch steckt voller vom echten Leben und erzählt von den Veränderungen die die Zeit mit sich bringt und vom Mut einiger weniger.
Ein emotionaler Roman der mich sehr berührt hat.

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