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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 29.03.2026

Mordermittlungen mit einem Twist

Liars all around me
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Wer Lust hat auf einen Mordfall an der Highschool, bei dem jeder zu lügen scheint, der ist bei Liars all around me richtig.

Zwischen Dramen und falschen Fährten begleiten wir die Musterschülerin Avery ...

Wer Lust hat auf einen Mordfall an der Highschool, bei dem jeder zu lügen scheint, der ist bei Liars all around me richtig.

Zwischen Dramen und falschen Fährten begleiten wir die Musterschülerin Avery und bekommen dadurch hautnah mit, wie es ist verdächtigt zu werden. Die Gefühlsebene ist hierbei nicht zu kurz gekommen und das ging mir persönlich sehr nah.

Allerdings muss ich schon zum Anfang sagen, dass der Fokus leider nicht darauf lag, den Leser mit Verdächtigen zu verwirren. Man bekommt nicht wirklich die Chance, selbst Verdächtigungen aufzustellen und dann anhand von Hinweisen vom Gegenteil überzeugt zu werden.

Das fand ich etwas schade, weil ich diesen Aspekt bei Murder Mystery Geschichten sehr wichtig für den Lesefluss finde. So hatte ich auch tatsächlich keinen Verdächtigen bis zum Ende.

Was allerdings sehr gut gelungen ist, ist die Liebesgeschichte, die sich zwischen zwei Verdächtigen entwickelt. Zwei Schüler, die sich eigentlich bei der Polizei anschwärzen könnten, aber von den Umständen aufgehalten werden. Der Slow Burn war hier wirklich süß.

Auch wenn die Handlung teilweise etwas vorhersehbar war und ich vor allem den Cliffhanger am Ende schnell erraten habe, hatte ich Spaß mit dem Hörbuch und fand vor allem die beiden Hörbuchsprecher sehr angenehm zum Zuhören.

Gelungene 3,5 Sterne als Bewertung.

Fazit:
Wenn ihr Lust habt, Ermittlungen und falsche Fährten zu verfolgen, dann hört doch gerne in Liars all around me rein.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Weihnachtlich, aber mit Schwierigkeiten

Good Spirits
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Mit Zuckerstangen und Pfefferminztee kann Good Spirits die Weihnachtszeit verzaubern – vorausgesetzt, man kommt in die Geschichte rein.

Ich habe mich bei diesem Buch vom Hype anstecken lassen und war ...

Mit Zuckerstangen und Pfefferminztee kann Good Spirits die Weihnachtszeit verzaubern – vorausgesetzt, man kommt in die Geschichte rein.

Ich habe mich bei diesem Buch vom Hype anstecken lassen und war eigentlich voller Vorfreude, mein erstes Weihnachtsbuch für dieses Jahr zu hören. Aber irgendwie habe ich diese Geschichte nicht gefühlt.

Der Anfang hat mich leider gar nicht überzeugt und ich bin mit Harriet als Protagonistin nicht wirklich warm geworden. Vor allem beim ersten Treffen mit dem Geist Nolan, der sie heimsucht, habe ich gemerkt, dass mir ihre Reaktionen oft zu überzeichnet waren und mich emotional eher rausgezogen haben.

Mit zunehmender Handlung hat sich mein Leseerlebnis zum Glück etwas verändert. Es wurde sehr viel spannender, weil endlich Dinge enthüllt wurden, und das letzte Viertel hat mir auch wirklich gut gefallen – vor allem die Charakterentwicklung – aber in der Gänze hat es mich nicht überzeugt.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Good Spirits ist weihnachtlich, tiefgründig und süß geschrieben, aber dem Hype wurde es für mich leider nicht ganz gerecht.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Konnte leider nicht mit vorherigen Büchern mithalten

Oracle
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Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das ...

Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das diesmal leider anders.

Erstmal vorweg, es ist definitiv kein schlechtes Buch und die Grundidee ist schonmal ziemlich spannend. Was geschieht wohl mit einer Person, die Vorahnungen und Schicksale durch Trugbilder sehen kann? Die Charakterentwicklung war auf jeden Fall da und man sie im Laufe des Buches auch gespürt.

Doch im Vergleich zu ihren anderen Büchern, hat die Spannung hier (vor allem im Mittelteil) gefehlt, sodass man sich stellenweise etwas gelangweilt hat oder das Gefühl hatte, Themen wie die Trugbilder hätten sehr viel tiefer behandelt werden können. Im Allgemeinen hätte ich mir da mehr Ausarbeitung gewünscht und mehr von dem Gefühl, dass wirklich etwas Bewegendes passiert.

Zum Ende hin wurde das Tempo zum Glück wieder angezogen, sodass es ein spannendes Finale gab, dass auch gut in den Stil der Geschichte gepasst hat.

Mein Fazit: Man kann das Buch auf jeden Fall lesen, denn es hat eine spannende Prämisse, aber man sollte nicht so viel erwarten wie von ihren anderen Büchern.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Originelle Charaktere in einem spannenden Setting

Das Lied der Krähen
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Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch ...

Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch eine Chance geben.

Das Setting und die Prämisse fand ich schonmal mega spannend und auch vielversprechend. Eine organisierte Verbrechergruppe mit einem klaren Ziel bzw. Auftrag und das mit originellen Charakteren wie Kaz. Die ganze Welt und die Figuren sind sehr sehr gut ausgearbeitet und es hat auch viel Spaß gemacht, diese Gruppe zu verfolgen.

Trotzdem hat irgendetwas für mich nicht gestimmt und ich weiß nicht, woran es lag. Denn spannend ist das Buch definitiv und wer nach starken Charakteren (vor allem Frauen) sucht, der wird hier fündig. Vielleicht war es einfach die gesamte Welt, die sehr konstruiert und nicht zu greifen gewirkt hat, sodass ich Probleme hatte, mich in dieser Geschichte zu verlieren. Ich habe öfters nicht ganz verstanden, von was denn jetzt die Rede war oder wer nochmal zu wem gehört.

Aber ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es ist wirklich spannend geschrieben und man hat das Gefühl, dass die Charaktere wirklich existieren.

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Veröffentlicht am 17.02.2026

Leider enttäuschend

Nightweaver
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Von Nightweaver habe ich mir eine Piratengeschichte voller Dramatik und spannender Wendungen erhofft … bekommen habe ich leider vor allem Langeweile.

Die Grundidee hatte definitiv Potential: Eine gefangen ...

Von Nightweaver habe ich mir eine Piratengeschichte voller Dramatik und spannender Wendungen erhofft … bekommen habe ich leider vor allem Langeweile.

Die Grundidee hatte definitiv Potential: Eine gefangen genommene Piratenfamilie, die ihren neuen Weg finden muss. Doch die Umsetzung hat mich dann leider gar nicht abgeholt. Richtig schade.

Mich hat es sehr gestört, dass einschneidende Ereignisse kaum emotional verarbeitet wurden. Viele Nebencharaktere - und davon gab es einige - sind deshalb flach geblieben. Schon im ersten Kapitel stirbt ein wichtiges Familienmitglied; doch irgendwie habe ich vergebens nach Reaktionen darauf gesucht.

Mit der Protagonistin Aster wurde ich ebenfalls nicht warm. Ihre Reaktionen haben oft fehl am Platz gewirkt und ihr innerer Konflikt hat sich das gesamte Buch lang nicht weiterentwickelt. Auch die sich anbahnende Liebesgeschichte in diesem Band blieb emotional blass.

Das Worldbuilding bringt zwar interessante Ansätze mit, verliert jedoch an Wirkung, da Informationen einfach wahllos eingestreut werden. Einzig der Showdown am Ende konnte mich dann wirklich packen; hier kam die Spannung auf, die mir das ganze Buch lang gefehlt hat.

Fazit:
Nightweaver hatte zwar eine vielversprechende Grundidee, konnte mich in der Überzeugung leider nicht überzeugen. Schade, die Charaktere hätten emotional definitiv mehr rausholen können.

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