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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.11.2025

Sehr spannend zum Mitfiebern

ONE OF US IS LYING
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Wenn einer der Protagonisten lügt – kann man dann überhaupt irgendwem trauen?

Mich hat dieses Buch wirklich sehr gefesselt, denn man konnte aktiv überlegen und versuchen sich zusammenzureimen, was denn ...

Wenn einer der Protagonisten lügt – kann man dann überhaupt irgendwem trauen?

Mich hat dieses Buch wirklich sehr gefesselt, denn man konnte aktiv überlegen und versuchen sich zusammenzureimen, was denn jetzt in Wahrheit passiert ist.
Aus den vier Perspektiven der Verdächtigen zu erzählen, ist eine sehr spannende Prämisse, die einen als Leser natürlich viel hinterfragen lässt und man so Stück für Stück alle Informationen bekommt, die man für das Gesamtbild braucht.

Außerdem fand ich es wirklich angenehm und leicht zu lesen, da der lockere Schreibstil schön in den Stil der Geschichte eingeflossen ist. Und so fiel es mir auf nicht schwer, dieses Buch lange am Stück zu lesen – aber auch, weil die Spannung einfach im Laufe des Buches immer weiter angezogen wurde und man unbedingt den Täter herausfinden wollte.

Einen Stern Abzug gibt es allerdings, da ich das Ende etwas enttäuschend fand. Hier hätte man die Gelegenheit für ein sehr viel spannenderes Ende nutzen können, von daher schade.

Aber ich würde das Buch jedem empfehlen, der gerne Geschichten zum Mitfiebern und Mitraten sucht.

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Veröffentlicht am 01.01.2026

Weihnachtlich, aber mit Schwierigkeiten

Good Spirits
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Mit Zuckerstangen und Pfefferminztee kann Good Spirits die Weihnachtszeit verzaubern – vorausgesetzt, man kommt in die Geschichte rein.

Ich habe mich bei diesem Buch vom Hype anstecken lassen und war ...

Mit Zuckerstangen und Pfefferminztee kann Good Spirits die Weihnachtszeit verzaubern – vorausgesetzt, man kommt in die Geschichte rein.

Ich habe mich bei diesem Buch vom Hype anstecken lassen und war eigentlich voller Vorfreude, mein erstes Weihnachtsbuch für dieses Jahr zu hören. Aber irgendwie habe ich diese Geschichte nicht gefühlt.

Der Anfang hat mich leider gar nicht überzeugt und ich bin mit Harriet als Protagonistin nicht wirklich warm geworden. Vor allem beim ersten Treffen mit dem Geist Nolan, der sie heimsucht, habe ich gemerkt, dass mir ihre Reaktionen oft zu überzeichnet waren und mich emotional eher rausgezogen haben.

Mit zunehmender Handlung hat sich mein Leseerlebnis zum Glück etwas verändert. Es wurde sehr viel spannender, weil endlich Dinge enthüllt wurden, und das letzte Viertel hat mir auch wirklich gut gefallen – vor allem die Charakterentwicklung – aber in der Gänze hat es mich nicht überzeugt.

𝐅𝐚𝐳𝐢𝐭:
Good Spirits ist weihnachtlich, tiefgründig und süß geschrieben, aber dem Hype wurde es für mich leider nicht ganz gerecht.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Konnte leider nicht mit vorherigen Büchern mithalten

Oracle
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Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das ...

Normalerweise liebe ich die Bücher von Ursula Poznanski komplett und sie tragen eine so große unterschwellige Spannung, dass ich die Bücher gar nicht mehr aus der Hand legen kann. Doch bei Oracle war das diesmal leider anders.

Erstmal vorweg, es ist definitiv kein schlechtes Buch und die Grundidee ist schonmal ziemlich spannend. Was geschieht wohl mit einer Person, die Vorahnungen und Schicksale durch Trugbilder sehen kann? Die Charakterentwicklung war auf jeden Fall da und man sie im Laufe des Buches auch gespürt.

Doch im Vergleich zu ihren anderen Büchern, hat die Spannung hier (vor allem im Mittelteil) gefehlt, sodass man sich stellenweise etwas gelangweilt hat oder das Gefühl hatte, Themen wie die Trugbilder hätten sehr viel tiefer behandelt werden können. Im Allgemeinen hätte ich mir da mehr Ausarbeitung gewünscht und mehr von dem Gefühl, dass wirklich etwas Bewegendes passiert.

Zum Ende hin wurde das Tempo zum Glück wieder angezogen, sodass es ein spannendes Finale gab, dass auch gut in den Stil der Geschichte gepasst hat.

Mein Fazit: Man kann das Buch auf jeden Fall lesen, denn es hat eine spannende Prämisse, aber man sollte nicht so viel erwarten wie von ihren anderen Büchern.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Originelle Charaktere in einem spannenden Setting

Das Lied der Krähen
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Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch ...

Leider muss ich sagen, dass mich “Das Lied der Krähen“ irgendwie nicht so packen konnte, wie ich es gerne gewollt habe. Ich habe sehr viel Gutes über das Buch gehört und wollte dem Ganzen endlich auch eine Chance geben.

Das Setting und die Prämisse fand ich schonmal mega spannend und auch vielversprechend. Eine organisierte Verbrechergruppe mit einem klaren Ziel bzw. Auftrag und das mit originellen Charakteren wie Kaz. Die ganze Welt und die Figuren sind sehr sehr gut ausgearbeitet und es hat auch viel Spaß gemacht, diese Gruppe zu verfolgen.

Trotzdem hat irgendetwas für mich nicht gestimmt und ich weiß nicht, woran es lag. Denn spannend ist das Buch definitiv und wer nach starken Charakteren (vor allem Frauen) sucht, der wird hier fündig. Vielleicht war es einfach die gesamte Welt, die sehr konstruiert und nicht zu greifen gewirkt hat, sodass ich Probleme hatte, mich in dieser Geschichte zu verlieren. Ich habe öfters nicht ganz verstanden, von was denn jetzt die Rede war oder wer nochmal zu wem gehört.

Aber ich würde das Buch auf jeden Fall empfehlen, denn es ist wirklich spannend geschrieben und man hat das Gefühl, dass die Charaktere wirklich existieren.

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Veröffentlicht am 03.11.2025

Ein Roadtrip in die Langeweile

Tschick
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Ich habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.

Das ganze Buch ...

Ich habe schon länger gehört, dass viele Leute Tschick einmal im Leben gelesen haben und es auch inspirierend genug ist, dass man es gerne als Schullektüre nimmt. Für mich unverständlich.

Das ganze Buch hat sich leider gezogen und gezogen und das lag vor allem an den Charakteren. Ich habe nichts gegen Figuren, die herausstechen und anders sind, aber Tschick ist wirklich ein Negativbeispiel, wenn es um die Einführung solcher Charaktere geht. Ich konnte mich nicht mit ihnen anfreunden und sie haben mich ab einem bestimmten Punkt nur noch genervt mit ihren völlig hirnrissigen Entscheidungen.

Dass diese Entscheidungen dann immer zu vollkommen wirren Nebenplots wurden, war auch keine Besserung und so hatte ich das Gefühl in einem nicht enden wollenden Traum gefangen zu sein, wo nichts irgendeinen Sinn ergab.

Den Schreibstil habe ich als zäh und relativ einfach empfunden und er hat in Kombination mit Figuren und Plot nichts Positives beitragen können. Für mich leider ein absoluter Flop und das Buch würde ich nicht empfehlen.

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