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Veröffentlicht am 24.02.2026

Starke Idee, schwacher Start – mit starkem Finale

Happy Head
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„Happy Head“ greift ein super interessantes und vor allem sehr aktuelles Thema auf: Mental Health. Gerade im Jugendbereich ist das unglaublich wichtig und relevant umgesetzt. Die Grundidee hinter dem Camp ...

„Happy Head“ greift ein super interessantes und vor allem sehr aktuelles Thema auf: Mental Health. Gerade im Jugendbereich ist das unglaublich wichtig und relevant umgesetzt. Die Grundidee hinter dem Camp und dem Konzept von „Happy Head“ fand ich richtig stark – gesellschaftskritisch, modern und mit viel Potenzial.

Beworben wird das Buch ja unter anderem für Fans von Squid Game. Dieser Aspekt kam mir persönlich allerdings etwas zu kurz. Die bedrohliche, spielartige Dynamik, die man vielleicht erwartet, steht nicht so stark im Vordergrund wie gedacht. Vielleicht wird das im zweiten Band noch weiter ausgebaut – das Potenzial dafür ist auf jeden Fall da (und ich hoffe es sehr!).

Der Einstieg ist leider etwas langatmig. Man ahnt als Leser*in recht früh, worauf das Ganze hinauslaufen wird, doch bis es tatsächlich so weit ist, zieht sich die Handlung spürbar. Hier hätte ich mir etwas mehr Tempo oder überraschendere Entwicklungen gewünscht.

Ab dem letzten Drittel nimmt die Geschichte dann aber richtig Fahrt auf. Plötzlich wird es rasant, intensiv und es gibt einige unerwartete Wendungen, die das Buch nochmal deutlich spannender machen. Ab da konnte ich es kaum noch aus der Hand legen.

Seb als Protagonist hat mir richtig gut gefallen. Seine innere Zerrissenheit, seine Zweifel und Gefühle werden sehr authentisch dargestellt. Man kann gut nachvollziehen, wie er emotional zwischen allem hin- und hergerissen ist. Besonders schön fand ich auch die sich langsam entwickelnde Gay-Lovestory zwischen ihm und Fin. Die Beziehung baut sich glaubwürdig auf und macht beim Lesen wirklich Spaß.

Fin ist dabei ein großartiger Gegenpol zu Seb – selbstbewusster, direkter, irgendwie klarer in seinen Entscheidungen. Die Dynamik zwischen den beiden funktioniert richtig gut.

Leider bleiben viele der Nebencharaktere eher blass. Vor allem zu Elenor konnte ich kaum eine Verbindung aufbauen, da sie für mich zu wenig Tiefe bekommen hat. Hier wurde einiges an Potenzial verschenkt.

Insgesamt ist „Happy Head“ ein solides Buch mit einer sehr starken Grundidee und wichtigen Themen, das aber auch einige Schwächen hat – besonders im Spannungsaufbau und bei den Nebenfiguren. Trotzdem macht es definitiv neugierig auf Band 2, weil die Welt und das Konzept noch viel Raum für Entwicklung bieten.

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Veröffentlicht am 17.06.2023

Gut aber nicht originell

Twisted Fate, Band 1 - Wenn Magie erwacht
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In der Geschichte geht es um Faith, eine junge Frau, mit den magischen Kräften sich selbst und ihren Bruder zu Heilen. Die Beiden werden schon seit sie denken können von seltsamen Kreaturen verfolgt und ...

In der Geschichte geht es um Faith, eine junge Frau, mit den magischen Kräften sich selbst und ihren Bruder zu Heilen. Die Beiden werden schon seit sie denken können von seltsamen Kreaturen verfolgt und mussten deswegen ständig umziehen. Jetzt ist Faith für ihr Studium nach Dundee gezogen und hofft endlich auf ein normales Leben, eine normale Uni und einen normalen Job. In einer Bar findet sie endlich einen Job und trifft dort auf Jax, der der Neffe der Barinhaberin ist und ziemlich gutaussehen aber auch sehr arrogant ist. Wenig später trifft Faith auf einen weiteren jungen Mann, von dem sie dachte, ihn nie wieder zu sehen, Nate, ein alter Kindheitsfreund taucht auf und erzählt ihr Dinge, die so gar nicht zu ihrem Plan von einem normalen Leben passen.

Ich mag die Geschichte eigentlich ganz gerne und sie hat alles, was ein guter Fantasyroman braucht. Mir hat allerdings so dass ein oder andere originelle gefehlt. Die Geschichte erinnert mich schon sehr an Shadowhunter. Mädchen mit besonderen Kräften, trifft heißen Typen, der ihr eine geheime Organisation zeigt, die finstere Kreaturen jagt. Ab der Hälfte wurde es dann besser und es kam eine Interessante neue Entdeckung, die mich dann doch überrascht hat und jetzt auch neugierig auf mehr macht.
Die Charaktere gefallen mir gut. Mit Jax hatte ich am Anfang so meine Probleme aber ich feier seine Sprüche sehr. Faith als Protagonistin ist eine starke junge Frau, die sich nach einem unabhängigen Leben sehnt, sich aber in ihr Schicksal einfinden muss und wie sie mit allem umgeht macht sie für mich sehr sympathisch und schon irgendwie zu einer Vorbildfigur. Ihr Bruder Levi ist mir manchmal zu sehr der Beschützer und bemuttert Faith manchmal richtig, was mir manchmal echt übertrieben erscheint, wo sie doch Heilfähigkeiten hat. Ein riesen Fan bin ich von Maisi der Mitbewohnerin von Faith. Sie ist so ein klasse Charakter.

Ein solider Auftakt der Lust auf mehr macht aber am Anfang ein bisschen braucht. Besonders für Leser, die ähnliche Bücher wie Shadowhunters suchen zu empfehlen.
Ich freue mich trotz meiner anfänglichen Probleme mit dem Buch auf mehr, da mir die zweite Hälfte gut gefallen hat.

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Veröffentlicht am 04.09.2022

Spannende Idee mit ein paar kleinen Schwächen in der Ausführung

Vega 1 – Der Wind in meinen Händen
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In einer nicht allzu fernen Zukunft leiden, die Menschen unter den Folgen des Klimawandels. Besonders die Wasserknappheit fordert seinen Tribut. Und mittendrin die junge Vega, ein Mädchen mit der Fähigkeit ...

In einer nicht allzu fernen Zukunft leiden, die Menschen unter den Folgen des Klimawandels. Besonders die Wasserknappheit fordert seinen Tribut. Und mittendrin die junge Vega, ein Mädchen mit der Fähigkeit ohne technische Hilfsmittel Regen zu erzeugen. Als bei einem Einsatz etwas schief läuft gerät sie ins Visier verschiedener Gruppierungen, die nichts Gutes im Schilde führen. Als die Stadt dann auch noch von schlimmen Stürmen geplagt wird steht fest, hier geht es um mehr als nur um Vega.
Das Cover und vor allem die Leseprobe haben mich sehr begeistert, so dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. Ein top aktuelles Thema. Die Geschichte hat einen sehr spannenden Einstieg, der sofort fesselt und die ersten Seiten fliegen nur so dahin.
Leider hat der Mittelteil allerdings einige Schwächen und zieht sich ein bisschen beim Lesen. Ist die erste Aufregung erstmal vorbei, war es für mich ein bisschen zu viel sinnloses hin und her, das die Story nur so semi vorangebracht hat.
Das Ende hat dann wieder sehr an Fahrt aufgenommen und noch die ein oder andere Überraschung bereitgehalten, so dass mich das Buch doch noch überzeugen konnte.
Die vielen verschiedenen Gruppierungen, die in der Stadt operieren und ihre Finger im Spiel haben sorgen für eine gewisse Abwechslung.
Zu Vega als Protagonistin stehe ich mit geteilter Meinung. Ich weiß nicht so recht, was ich von ihr halten soll. Ich finde sie ein bisschen widersprüchlich. Einerseits ist sie vielen Situationen und Personen gegenüber sehr misstrauisch, so wie ich es in ihrer Situation und mit ihrer Geschichte auch von ihr erwarten würde, anderseits vertraut sie dann in manchen Situationen auch zu schnell und hinterfragt manches einfach nicht.
Den männlichen Protagonisten Leo, mochte ich hingegen sehr gerne. Er war mit direkt sympathisch und hat so eine schöne lockere unkomplizierte Art, die in der eher hektischen und düsteren Atmosphäre des Buches sehr erfrischend ist.
Gegen Ende hat mich das Buch, dann doch noch so sehr überzeugt, dass ich Band 2 definitiv lesen werden.
Empfehlung für alle, die eine Fantasy Dystopie mit einem aktuellen Hintergrund suchen.

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Veröffentlicht am 19.03.2021

humorvoll und informativ

Das Faultier bewegt sich wie Opa
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Ein etwas anderes Sachbuch

Das Faultier bewegt sich wie Opa
Die besten Kindersprüche - immer witzig, manchmal weise und (leider) oft wahr

Das Buch ist eine Zitatsammlung aus ausgewählten Kindersprüchen. ...

Ein etwas anderes Sachbuch

Das Faultier bewegt sich wie Opa
Die besten Kindersprüche - immer witzig, manchmal weise und (leider) oft wahr

Das Buch ist eine Zitatsammlung aus ausgewählten Kindersprüchen. Zu jedem Zitat gibt es eine kurze Aussage oder Erklärung der Autoren. Zusätzlich gibt es zu jedem Kapitel einen kleinen Abschnitt mit Informationen und Lösungen zu den jeweiligen Situationen. Gegliedert sind die Kapitel in verschiedene Bereiche, wie Familie, Tiere oder Geld.

Ich finde das Buch ganz schön für zwischendurch. Für mich ist das jetzt kein Buch in dem man sich verliert und die Zeit vergisst aber für hin und wieder mal ein Kapitel lesen ist es sehr gut geeignet. Die Zitatet sind liebevoll zusammen gestellt und durch die Kommentare der Autoren ensteht so ein humorvolles aber gleichzeitig auch informatives Buch. Einige Themen waren mir dann doch ein bisschen zu lang gehalten aber im großen und ganzen ist es doch ein sehr gelungenes Sachbuch.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Solider Thriller

Tödliche Freundinnen
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Ich würde dem Thriller „Tödliche Freundinnen“ von Tess Sharpe insgesamt 3 von 5 Sternen geben.

Der Einstieg ins Buch hat mir richtig gut gefallen, weil man ohne große Einführung direkt mitten ins Geschehen ...

Ich würde dem Thriller „Tödliche Freundinnen“ von Tess Sharpe insgesamt 3 von 5 Sternen geben.

Der Einstieg ins Buch hat mir richtig gut gefallen, weil man ohne große Einführung direkt mitten ins Geschehen geworfen wird. Dadurch entsteht sofort Spannung, und ich war anfangs auch sehr neugierig, wie sich die Geschichte weiterentwickelt.

Allerdings hatte ich im Verlauf des Buches einige Schwierigkeiten, vor allem mit den Charakteren. Obwohl es gar nicht so viele Figuren gibt, fiel es mir oft schwer, sie klar auseinanderzuhalten. Das wurde zusätzlich dadurch erschwert, dass die Geschichte mit sehr vielen Zeitsprüngen arbeitet, die sich über mehrere Jahre erstrecken. Die Idee dahinter finde ich grundsätzlich spannend und auch mal etwas anderes, aber in der Umsetzung war es für mich teilweise ziemlich verwirrend.

Besonders anspruchsvoll wurde es dadurch, dass nicht nur zwischen verschiedenen Zeiten, sondern auch zwischen den Perspektiven von drei Charakteren gewechselt wird. Dadurch musste ich mich oft neu orientieren, was den Lesefluss etwas gestört hat.

Auch die Charakterentwicklung und einige Entscheidungen der Protagonistinnen konnte ich nicht immer ganz nachvollziehen. Manche Handlungen wirkten auf mich nicht ganz schlüssig, was es mir schwer gemacht hat, eine starke Verbindung zu den Figuren aufzubauen.

Positiv hervorheben möchte ich aber die queere Liebesgeschichte, die sich im Laufe der Handlung schön entwickelt und dem Buch eine emotionale Tiefe gibt. Außerdem gibt es einige unerwartete Wendungen, die zwischendurch immer wieder Spannung erzeugen.

Das Finale hat mir insgesamt gut gefallen und konnte die Geschichte für mich solide abschließen. Insgesamt ein interessantes Buch mit guten Ansätzen, das mich aber nicht vollständig überzeugen konnte.

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