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Veröffentlicht am 03.04.2026

Apportieren ist mehr als spielen

Apportiertraining mit Martin Rütter
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Martin Rütter beschäftigt sich in seinem neuen Buch "Apportiertraining" mit einem Thema, mit dem es jeder Hundehalter irgendwann zu tun bekommt. Denn apportieren zieht sich durch das Hundeleben, egal ...

Martin Rütter beschäftigt sich in seinem neuen Buch "Apportiertraining" mit einem Thema, mit dem es jeder Hundehalter irgendwann zu tun bekommt. Denn apportieren zieht sich durch das Hundeleben, egal ob beim bloßen Spiel oder auf dem Trainingsplatz.. Wer sich wundert, warum sein Hund das Apportel nicht selbstverständlich und ohne Training zurückbringt, erhält hier die Antworten. Denn ursprünglich geht es dem Hund um die Jagd - und Beute wird ungern geteilt. Wie man den Hund erfolgreich dazu animiert, seine Beute mit dem Menschen zu teilen, dafür gibt es hier einige praktische und leicht ausführbare Übungen. Man erfährt, welche unterschiedlichen Dinge apportiert werden können und was für welche Arbeit am besten geeignet ist. Man lernt, den Impuls seines Hundes zu kontrollieren, was bei Jagdhunden sehr von Vorteil ist. Man kann es schaffen, seinen Hund mitten im Jagdtrieb abzurufen - auch hierzu gibt es Tips. Wie immer vermittelt Martin Rütter sein Wissen mit einer Leichtigkeit, die jeder versteht und somit alles nachvollziehen kann. Dazu gibt es wunderbar erklärende Farbfotos. Mit diesem Buch lernen Apportiereinsteiger die Grundlagen und auch jahrelange Trainingsplatzbesucher finden hier noch Übungen, die es sich lohnt zu testen! Denn Hunde lernen ihr Leben lang.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Was geschieht auf Station 7?

Einer flog über das Möwennest
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Bounty macht an der Fredenbüller Badestelle einen kuriosen Fund: Mitten in einem Möwennest zwischen den Küken liegt eine Urne, gefüllt mit Asche und einem Diamanten. Dorfpolizist Thies Detlefsen wittert ...

Bounty macht an der Fredenbüller Badestelle einen kuriosen Fund: Mitten in einem Möwennest zwischen den Küken liegt eine Urne, gefüllt mit Asche und einem Diamanten. Dorfpolizist Thies Detlefsen wittert ein Verbrechen! Auch seine Tochter Telje benötigt seine Hilfe. Als angehende Ärztin arbeitet sie in einer Hautklinik, in der Patientinnen verschwinden und ein Pfleger die Nachtschicht nicht überlebt.

"Einer flog über das Möwennest" ist nun schon der 14. Band dieser Serie von Krischan Koch. Diese Serie ist zurecht so ein Dauerbrenner! Wie man schon vom Titel her erahnen kann, bekommt man es hier mit ordentlich Humor zu tun. Aber - es ist nicht albern und spannend ist es auch noch. Der Spannungsbogen bleibt konstant hoch und man verfolgt begeistert die Fährten, von denen man oft in die Irre geleitet wird. Man hört nie auf zu rätseln und ist somit mit Begeisterung dabei. Und mit dabei ist man hier wirklich. Man wird Teil von der Fredenbüller Gemeinschaft, sitzt mit ihnen gemeinsam in der "Hidden Kist" am Tisch und ist zu Hause unter Freunden. Wer es dann ganz authentisch machen möchte, kann die Rezepte am Ende des Buches nachkochen und kann die "Hidden Kist" sogar schmecken. Ich mag diese Serie unheimlich gern und kann sie sehr empfehlen!

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Eine gewaltige Geschichte

Der Fährmann
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Hannes, Elisabeth und Annemarie sind seit ihrer Kindheit eng miteinander befreundet. Als sie erwachsen werden, verlieben sich Elisabeth und Hannes. Auch Annemarie ist heimlich in Hannes verliebt. Um ihre ...

Hannes, Elisabeth und Annemarie sind seit ihrer Kindheit eng miteinander befreundet. Als sie erwachsen werden, verlieben sich Elisabeth und Hannes. Auch Annemarie ist heimlich in Hannes verliebt. Um ihre Freundschaft nicht zu gefährden, verschweigt sie das aber. Für die jungen Leute ist ihr Weg aber schon lange vorbestimmt. Elisabeth wird dem reichen Bauernsohn Josef versprochen, Annemarie soll in der Gastwirtschaft der Eltern arbeiten und Hannes wird die wichtige Stelle seines Onkels als Fährmann einnehmen. Dieser verbindet mit seinem Kahn die deutsche und die österreichische Seite des Tales, die durch die Salzach getrennt sind. Als Fährmann ist es Hannes allerdings untersagt, eine eigene Familie zu gründen. Da bricht der Erste Weltkrieg aus und die Welt in dem kleinen Tal gerät aus den Fugen. Auch in der sonst so abgeschiedenen Gegend herrschen bald Feindschaft und Gewalt. Mittendrin stehen Hannes, Elisabeth und Annemarie fest zusammen.

Der Roman "Der Fährmann" von Regina Denk hat mich sofort total begeistert. Die besondere Erzählkunst der Autorin gibt diesem Buch einen einzigartigen Charakter. Es entstehen Bilder von einem unbezähmbaren Fluß inmitten einer gewaltigen Landschaft. Die Menschen darin sind hart, denn ihr Leben ist nicht einfach. Deshalb sind die meisten nicht gerade liebenswert. Die Ausnahme sind die drei Hauptcharaktere. Sie lassen sich ihre Freundschaft durch nichts zerstören. Das ist sehr bewegend. Die Geschichte beweist, daß Liebe und Freundschaft Hindernisse überwinden kann und sogar der Strömung der Zeit entgegentreten kann. Am Schluß schaffte es Regine Denk sogar, daß ich für den größten Schurken der Handlung Mitleid empfinden konnte. Es wurde mir klar, daß auch er nur ein Opfer seines Umfeldes war. Das hat mich beeindruckt, so wie der ganze Roman mich beeindruckt hat.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Socke ist unschlagbar

Katergericht
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Kommissar Flott hat es mit zwei Toten in zwei Tagen zu tun. Bei den Toten handelt es sich um einen verurteilten Mörder und seinen Anwalt, beide hatten einige Feinde. Kater Socke muß seinen Menschen natürlich ...

Kommissar Flott hat es mit zwei Toten in zwei Tagen zu tun. Bei den Toten handelt es sich um einen verurteilten Mörder und seinen Anwalt, beide hatten einige Feinde. Kater Socke muß seinen Menschen natürlich tatkräftig bei den Ermittlungen unterstützen und ist diesem stets einen Schritt voraus!

Kater Socke löst in "Katergericht" seinen vierten Fall - und ist wieder voll in seinem Element! Heike Wolpert läßt wieder nichts aus - in diesem Krimi trifft man auf Spannung, Humor und sympathische Charaktere, die mir mittlerweile sehr vertraut geworden sind. In ihren Krimis hat man das Gefühl, auf alte Bekannte zu treffen, über die man sich stets freut. Man verfolgt ihr Leben und wird Teil dieser Gemeinschaft. Dies schafft sie durch einen sehr lebendigen Schreibstil, der fesselt und richtig Spaß vermittelt. Dabei kommt die Spannung nicht zu kurz. Denn es geht nicht nur um die zwei Toten, nein - auch Sockes Freundin Mimi verschwindet! Langeweile kommt hier garantiert nicht auf. Dafür sorgen schon Socke und seine Freunde, die hier ordentlich Schwung bringen. Ihre lDialoge sind teilweise zu witzig und ich hatte manche Lachträne im Auge. Diese Dialoge wirken aber nicht kitschig - ganz im Gegenteil. Die Tiere sprechen untereinander sehr menschlich, was jedoch auch nicht übertrieben wird oder die Tiere vermenschlicht. Heike Wolpert liebt Katzen, dies merkt man auf jeder Seite. Aber sie übertreibt nicht, wie es häufig in solch einem Fall passiert. Dies macht diese Krimireihe so besonders und wer einmal mit Socke unterwegs war - der will es immer wieder sein!

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Wieder ein sehr guter Fall

Grenzfall – Ihr Grab in den Fluten
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In der Grenzregion Karwendel hat ein heftiges Unwetter zu schweren Überflutungen geführt. Es gibt viele Vermißte. Auf der österreichischen Seite wird kurz darauf ein Toter in einer Schlucht gefunden, ...

In der Grenzregion Karwendel hat ein heftiges Unwetter zu schweren Überflutungen geführt. Es gibt viele Vermißte. Auf der österreichischen Seite wird kurz darauf ein Toter in einer Schlucht gefunden, offensichtlich wurde er ermordet. Oberkommissarin Alexa Jahn nimmt die Ermittlungen auf und gerät in eine Jahre alte Tragödie.

Mit "Das Grab in den Fluten" geht die "Grenzfall"-Serie von Anna Schneider in die sechste Runde. Bei dieser Serie kann man die Bände sehr gut einzeln lesen und jederzeit neu einsteigen. Zwar entwickelt sich das Privatleben der Charaktere stets weiter, man hat aber keinerlei Verständnisprobleme, da die Autorin ihre Charaktere immer wieder gut und bildhaft darstellt. Die Fälle sind alle in sich abgeschlossen, so daß auch dies kein Problem darstellt. Mir persönlich macht es sehr viel Spaß mit Alexa Jahn und Bernhard Krammer auf Mörderjagd zu gehen. Beide sind mir seit ihrem ersten Fall zu Vertrauten geworden und ich finde sie sehr sympathisch. Es ist interessant zu verfolgen, wie sie sich im Laufe der Zeit zusammengerauft haben und zu einem gut zusammen agierenden Team geworden sind. Anna Schneider beschreibt wieder alles sehr bildhaft. Man fühlt sich direkt in die Region versetzt. Auch das Unwetter wird sehr eindringlich beschrieben, so daß man die Kraft der Natur hautnah spürt. Man erlebt die Gefahren und Belastungen für Bewohner und Einsatzkräfte und spürt die Achtung, die die Autorin für die Einsatzkräfte aufbringt. Sie schreibt nicht nur darüber, sie versetzt sich und ihre Leser in die Situation und vermittelt dabei ihre Recherchearbeit. Dies hat sie in einen extrem spannenden Fall verpackt, der mich nicht mehr los ließ. Hier steigert sich die Spannung mit jeder Seite bis hin zu einer Auflösung, die den Leser sprachlos zurück lässt. Anna Schneider hat hier wieder bewiesen, daß diese Serie noch lange nicht am Ende ist und sie hoffentlich noch einige Fälle schreiben wird!

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