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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 30.03.2026

Ich hatte irgendwie mehr erwartet

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
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Ich habe bis jetzt alle Bücher von Ali Hazelwood gelesen die auf deutsch erschienen sind und mag die Bücher vor allem wegen ihres Wortwitzes, den nerdigen Charakteren und den etwas anderen Geschichten.
Bei ...

Ich habe bis jetzt alle Bücher von Ali Hazelwood gelesen die auf deutsch erschienen sind und mag die Bücher vor allem wegen ihres Wortwitzes, den nerdigen Charakteren und den etwas anderen Geschichten.
Bei „two can play“ hat mich das Ende nur so semi begeistert zurück gelassen. Für mich persönlich war die Geschichte da noch nicht auserzählt. Ich hätte gerne gewusst wie es mit Viola und Jesse weitergeht, wie sie zusammen das Spiel entwickeln und sich auch ihre Beziehung aufbaut. So waren die ersten zwei Drittel vor allem durch fehlende Kommunikation geprägt und das letzte durch sehr viel Spice.

Sowohl die Charaktere, als auch die Story hätten wesentlich mehr hergegeben.
Die Grundidee war wirklich gut, nur hätte ich mir einfach ein klärendes Gespräch gewünscht und dann die Entwicklung der Beziehung. Mir ist mehr als bewusst, dass Ali ihre Charaktere nicht die stärksten sind in Sachen Kommunikation, aber das war mir insgesamt zu wenig.

Ich mochte die Idee ein Buch als Videospiel zu adaptieren und fand es schön, dass beide sich so sehr dafür einsetzen, dass das Buch seine entsprechende Bedeutung im Spiel bekommt.

Der Schreibstil hat mir zugesagt, ich mag aber auch die verschachtelten Sätze sehr.

Insgesamt hätte ich mir 100-150 Seiten mehr gewünscht um die Story weiterzuerzählen. So gibt es von mir:

3⭐️

Veröffentlicht am 07.03.2026

Die zweite Hälfte ging mir zu flott

catching YOU
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Ava wird als Mental Health Coach bei den LA Dragons eingestellt und ihr erster Patient ist Wide Reciver Ryan. Für ihn steht seine Karriere auf dem Spiel, wenn er seine Wutausbrüche nicht mit Hilfe von ...

Ava wird als Mental Health Coach bei den LA Dragons eingestellt und ihr erster Patient ist Wide Reciver Ryan. Für ihn steht seine Karriere auf dem Spiel, wenn er seine Wutausbrüche nicht mit Hilfe von Ava in den Griff bekommt. Nur sträubt sich alles in ihm gegen die Therapie und so hat Ava ganz schön zu tun um an ihn ranzukommen. Nur hat keiner mit der Anziehung gerechnet die da ist wenn beider zusammen sind.

Prinzipiell war die Story sehr schön und in der ersten Hälfte lernen wir beide auch gut kennen und die Spannung zwischen beiden baut sich langsam auf. Das hat vor allem zu Ava gepasst und mir auch zugesagt. Und dann zack: Kuss und beide landen nach einem Spiel zusammen im Bett. Mir ging das dann alles zu schnell… Schlag auf Schlag passierte was und dann war das Buch zu Ende. Ich persönlich hätte da gerne noch 100 Seiten genommen und zwischendurch „ruhigere“ Abschnitte gehabt, wo beide mal auf ein Date gehen oder so.

Ava und Ryan mochte ich als Charaktere, Stella war mir wirklich unsympathisch. Wie sie Ava angefahren hat, weil sie was mit Ryan hat, ging für mich gar nicht. Ja, sie arbeiten auch zusammen, aber vordergründig sollten sie Freundinnen sein. In manchen Situationen war sie sehr unterstützend und bei der Sache Ryan so hart zu ihr.

Der Schreibstil war sehr flüssig und 300 Seiten waren schnell durch.

3⭐️

Veröffentlicht am 18.12.2025

Kurz & knackig

Liebessturm in den Highlands
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Sally flüchtet vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund und findet mitten in einem Schneesturm die Hütte von Callum in dem schottischen Highlands die Sicherheit, die sie braucht. Nur findet ihr Ex sie auch hier… ...

Sally flüchtet vor ihrem gewalttätigen Ex-Freund und findet mitten in einem Schneesturm die Hütte von Callum in dem schottischen Highlands die Sicherheit, die sie braucht. Nur findet ihr Ex sie auch hier… schafft die junge Liebe es durch den Sturm.

Man ist gleich in der Story drin. Da das Buch Teil einer Reihe ist (ich kannte die vorherigen Teile nicht, man konnte der Story aber trotzdem folgen) kamen immer mal Charaktere vor, die schon ihre Geschichte hatten.
Mich hat das jetzt nicht gestört, da die Geschichte flott Fahrt aufnimmt und man kaum Luft holen konnte bis wieder was passiert.
An der ein oder anderen Stelle hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Da ging mir die Entwicklung zwischen den beiden zu schnell.
Auch nach der Auseinandersetzung auf der Hütte mit Sallys Ex war mir das zu schnell wie es dann weiterging.
Auch die Tension fand ich nur bedingt gut. Ja, da war Anziehung da, aber nach 4 Tage gleich „Ich liebe dich“ das war mir zu schnell.

Das Buch ließ sich mit seinen 120 Seiten und der rasanten Entwicklung wirklich flott weglesen und das Setting war wirklich schön. Nur an Tiefe hat es mir gefehlt.
Ich weiß nicht, ob das anders gewesen wäre, wenn ich die anderen Teile gelesen hätte.

So bekommt das Buch solide

3⭐️

Veröffentlicht am 08.12.2025

Ganz süß

Talk Santa to Me
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Eine kurzweilige YA Story rund um Hector, Francie und eine weihnachtsverrückte Familie.

Das Buch ließ sich flott lesen, ist aber eher was für Jugendliche

Eine kurzweilige YA Story rund um Hector, Francie und eine weihnachtsverrückte Familie.

Das Buch ließ sich flott lesen, ist aber eher was für Jugendliche

Veröffentlicht am 09.11.2025

Das war mir zu vorhersehbar

Mornings in Boston - The Stories We Tell
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Penelope kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle als Moderatorin in der Morningshow bekommt. Connor (ihr Co-Anchor) ist weniger begeistert, erst Recht nicht, als die Chefs Penelope als mögliche ...

Penelope kann ihr Glück kaum fassen, als sie die Stelle als Moderatorin in der Morningshow bekommt. Connor (ihr Co-Anchor) ist weniger begeistert, erst Recht nicht, als die Chefs Penelope als mögliche Kandidatin sehen für die Abendnachrichten. Denn genau diesen Platz will er und so versucht er Penelope das Leben so schwer wie möglich zu machen, damit sie scheitert und ihm nicht den Job vor der Nase wegschnappt, nur blöd, dass Penelope durch und durch liebenswert ist und sie mehr verbindet als sie zunächst denken.

Nach dem Klappentext hatte ich auf eine witzige RomCom gehofft im Stil des Filmes „Morning Glory“. Und das Buch lies sich auch ganz gut an, nur hat mir leider so ein bisschen der Witz, die Schlagfertigkeit und die Chemie zwischen Connor und Penelope gefehlt. Penelope war mir schon sympathisch und ich fand es auch gut, wie sie sich behaupten konnte, aber mir hat so das Quäntchen gefehlt, was die Story für fesselnd macht.
Connor war mir zu Beginn zu egoistisch und hat dann eine 180 Grad Wende hingelegt, die für mich nicht ganz schlüssig war. Ja, die Anziehung war da, aber wie gesagt, mich konnte dass nicht ganz überzeugen.
Vielleicht lag es daran, dass ich den Twist am Ende bereits nach gut 6% habe kommen sehen. 🤷🏼‍♀️

Zwischendurch hätte die Story für mich mehr Schwung haben können, da war es mir zu langatmig.

Gut gefallen haben mir die starken weiblichen Charaktere, die ihren männlichen Kollegen die Stirn bieten. Auch der sensible Umgang mit dem Thema Trauer fand ich gelungen.

Ob ich die Reihe weiterlesen werde, weiß ich heute noch nicht.

3⭐️