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Veröffentlicht am 06.03.2022

Unterhaltsames, kindgerechtes Plädoyer für den Artenschutz

Als das Meer bebte
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"Als das Meer bebte" von Rosanne Parry ist ein mit wunderschönen Zeichnungen liebevoll gestaltetes Buch, das eine bewegende Geschichte über Wega und ihre Orcafamilie erzählt. Junge Leser werden so auf ...

"Als das Meer bebte" von Rosanne Parry ist ein mit wunderschönen Zeichnungen liebevoll gestaltetes Buch, das eine bewegende Geschichte über Wega und ihre Orcafamilie erzählt. Junge Leser werden so auf eine spannende und zugleich Mitgefühl erweckende Weise auf das traurige Schicksal der Meeresbewohner aufmerksam gemacht. Das Buch ermahnt nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern vermittelt wichtiges Hintergrundwissen über den Zusammenhang zwischen dem Artensterben in den Meeren und dem Klimawandel. Der Wunsch unseren Planeten und seine Tierwelt zu schützen, entsteht beim Lesen. Insbesondere, wenn im letzten Teil des Buches über die faszinierenden Eigenschaften der im Buch erwähnten Lebewesen berichtet wird. Die Wunder der Natur sind schützenswert und letztendlich von großer Bedeutung für unser eigenes Überleben, denn wie die Autorin sehr treffend formuliert: "Was das Wasser berührt, berührt uns alle".

Ein kleiner Kritikpunkt: Es hat sich leider ein Rechtschreibfehler im Buch verirrt. Das Wort Jagd endet hier auf den Buchstaben t. Wenn man dies weiß und eventuell ein kleines Fehlersuche-Ratespiel beim gemeinsamen Lesen mit seinem Kind "einbaut", kann dieser aber durchaus verziehen werden. Vermutlich wird der Fehler ohnehin in zukünftigen Auflagen korrigiert. Und ich wünsche diesem wichtigen, sehr unterhaltsamen Buch zukünftige Auflagen und eine große Leserschaft!

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Warum unser Gehirn uns blockiert und wie wir dies ändern

Unstoppable Brain
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Das Buch "Unstoppable Brain. Warum unser Gehirn uns manchmal ausbremst.“ von Dr. Kyra Bobinet hat mich an Punkten abgeholt, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders wertvoll war für mich die Auseinandersetzung ...

Das Buch "Unstoppable Brain. Warum unser Gehirn uns manchmal ausbremst.“ von Dr. Kyra Bobinet hat mich an Punkten abgeholt, mit denen ich so nicht gerechnet hätte. Besonders wertvoll war für mich die Auseinandersetzung mit meiner persönlichen Definition von Scheitern. Die Autorin regt dazu an, die gesellschaftlichen und familiären Rahmenbedingungen zu hinterfragen, die dieses Bild über Jahre hinweg geprägt haben.

Die Informationen über die Habenula waren für mich vollkommen neu und ein absolut erhellender Aspekt. Dass dieses kleine Hirnareal die Freisetzung von Dopamin und Serotonin steuert und damit maßgeblich beeinflusst, wie wir auf Rückschläge reagieren, war für mich völlig neu. Plötzlich versteht man viel besser, warum bestimmte Verhaltensmuster so festgefahren sind oder warum beispielsweise die Diätindustrie als Wirtschaftszweig so erschreckend gut funktioniert. Die Offenheit der Autorin empfand ich als besonders sympathisch. Dr. Bobinet teilt Beispiele aus ihrem eigenen Leben und dem ihrer Familie, in denen sie mutmaßlich scheiterte. Zu lesen, wie sie diese Situationen durch innovative Lösungsansätze und Iteration gewandelt hat, ist unglaublich motivierend. Es hilft dabei, Lernen als einen Prozess aus Versuch und Irrtum zu sehen, bei dem man sich seinem Ziel langsam annähert - jenseits vom Scheitern. Darüber hinaus war für mich der Abschnitt über die Systematk des Scheiterns sehr lerreich. Ich begann automatisch damit, die eigenen Erfahrungen zu analysieren und fast schon spielerisch zu schauen, unter welcher „Versager-Krankheit“ ich in bestimmten Momenten überwiegend gelitten habe.

Fazit: Inhaltlich ist das Buch eine große Bereicherung, auch wenn ich das Lesen gelegentlich als etwas anstrengend empfand. Für jeden, der verstehen will, warum das eigene Gehirn uns manchmal ausbremst und wie man den Weg der Iteration für sich nutzen kann, ist es eine eindeutige Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 03.04.2026

Ein kluges Manual für den Körper im Wandel

Longevity - Die Anti-Bullshit-Formel
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Das Älterwerden verändert den vertrauten Körper, seine Fähigkeiten und seine Kompensationsmechanismen. Manchmal habe ich das Gefühl, „ihn“ ganz neu kennenzulernen und damit wächst der Wunsch nach einer ...

Das Älterwerden verändert den vertrauten Körper, seine Fähigkeiten und seine Kompensationsmechanismen. Manchmal habe ich das Gefühl, „ihn“ ganz neu kennenzulernen und damit wächst der Wunsch nach einer angepassten Gebrauchsanweisung, um ihn durch gute Wartung und Pflege bestmöglich in Schuss zu halten. Schließlich ist körperliche Fitness die Grundvoraussetzung für eine hohe Lebensqualität und ein selbstbestimmtes Leben. Deshalb habe ich gezielt nach einem Ratgeber gesucht, der mir realistisch umsetzbare Strategien an die Hand gibt, ohne das Blaue vom Himmel zu versprechen oder auf teure Wundermittel zu verweisen. Ich wollte wissen: Welche Präparate, Interventionen und Vorsorgeuntersuchungen sind wirklich hilfreich und wie erkenne ich eine evidenzbasierte Studienlage?

"Longevity - Die Anti-Bullshit-Formel“ von Herrn Prof. Dr. med. Trübel ist genau dieses Manual. Gegliedert in vier aufeinander aufbauende Kapitel, hilft es dabei, das gesunde Älterwerden klug zu managen. Die beschriebenen fünf "Strategiestellschrauben“ sind vielleicht nicht völlig neu, werden aber in ihrer alltagsnahen Umsetzbarkeit äußerst zugänglich aufbereitet.

Besonders dankbar bin ich für den 6-Wochen-Plan am Ende, der einen direkt "ins Tun“ bringt, sowie für die übersichtlichen Toolbox-Tabellen. Anhand dieser kann ich mir nun eine auf mich und meine individuellen Gesundheitsbaustellen angepasste Vorgehensweise zusammenstellen. Fazit: Ein fundierter, ehrlicher Ratgeber für alle, die Eigenverantwortung für ihre Gesundheit übernehmen wollen.

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Veröffentlicht am 30.03.2026

Ein tiefgründiges Date, für das man sich Zeit nehmen sollte...

Ein Date mit deinem Gehirn
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Dr. Dr. Damir del Monte nimmt uns in seinem Buch "Ein Date mit deinem Gehirn“ mit auf eine Entdeckungsreise zu dem Organ, das unser Menschsein erst erschaffen hat und es bis heute und wohl auch noch in ...

Dr. Dr. Damir del Monte nimmt uns in seinem Buch "Ein Date mit deinem Gehirn“ mit auf eine Entdeckungsreise zu dem Organ, das unser Menschsein erst erschaffen hat und es bis heute und wohl auch noch in Zukunft ausmachen wird. Der Neurowissenschaftler beschreibt dabei eindrucksvoll die Fähigkeiten, die uns von Künstlicher Intelligenz unterscheiden. Er versteht es, eigentlich trocken anmutendes Wissen mit einer ansteckenden Begeisterung zu vermitteln, indem er den Erzählbogen so unterhaltsam und bunt spannt, dass man aus dem Staunen kaum herauskommt. Stellenweise erfordert das Buch allerdings auch eine gute Portion Konzentrationsfähigkeit und ist somit definitiv keine Lektüre für zwischendurch.

Mein eher bescheidenes Laienwissen wurde durch interessante Informationen ergänzt, die mir immer wieder vor Augen geführt haben, wie erstaunlich unser Werden, unser Dasein und unser komplexes Fähigkeitsrepertoire, zum Beispiel von der Selbstreflexion bis zur Empathie, eigentlich sind.

Fazit: Wer erfahren möchte, was uns im Kern wirklich ausmacht, sollte dieses Date definitiv wahrnehmen.

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Veröffentlicht am 02.03.2026

Selbstsuche auf den Pfaden von Hexenerbe und Rudelverbindung

Witch of the Wolves - Halbmond Erbe
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Als langjähriger Fan der Werwolf-Reihen von Patricia Briggs sprach mich die Grundidee dieses Romans sofort an. Die Geschichte rund um die Protagonistin Cordelia, die aus einer angesehenen Hexenfamilie ...

Als langjähriger Fan der Werwolf-Reihen von Patricia Briggs sprach mich die Grundidee dieses Romans sofort an. Die Geschichte rund um die Protagonistin Cordelia, die aus einer angesehenen Hexenfamilie stammt und plötzlich von Bishop Danvers zu ihrem bislang unbekannten Vater, einem Werwolf-Alpha, gebracht wird, bietet eine vielversprechende Dynamik. Besonders der Kontrast zwischen ihrem bisherigen Feindbild und der neuen Realität im Rudel trug mich - zusammen mit dem flüssigen Schreibstil - mühelos bis zur letzten Seite. Die temporeiche Handlung und die schleichende Erkenntnis, dass hinter der Fassade der neuen Umgebung ganz eigene Abgründe lauern, sorgt für eine konstante Grundspannung.

Trotz des spannenden Plots fiel es mir jedoch schwer, als Leserin eine tiefe Beziehung zu den einzelnen Figuren aufzubauen. Während die äußeren Umstände klar definiert waren, blieben Mimik und das visuelle Erscheinungsbild der Protagonisten für mein Vorstellungsvermögen leider etwas schemenhaft. Mir fehlten jene kleinen Anekdoten und typischen Kennenlernmomente, die Charakteren erst die nötige Tiefe verleihen. Auch die emotionale Dynamik zwischen Cordelia und Bishop entwickelte sich für meinen Geschmack zu abrupt und heftig.

Vielleicht lag meine Messlatte durch meine Vorliebe für die Fantasy-Welt von Frau Briggs auch einfach besonders hoch? Letztlich überzeugte mich jedoch das starke Finale, das die emotionalen Distanzen durch unerwartete Wendungen und die überraschende Stärke der Randcharaktere geschickt aufgefangen hat. Da der Nachfolgeband bereits für diesen Herbst angekündigt ist, schaue ich der Veröffentlichung mit Neugier entgegen und frage mich, ob Cordelia ihre neue Rolle souverän meistern wird…

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