Profilbild von SunshineSaar

SunshineSaar

Lesejury Star
offline

SunshineSaar ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit SunshineSaar über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 31.03.2026

Eine Reise nach Istanbul

Ein Ort, der bleibt
0

Dieses Buch hat mich gleich neugierig gemacht, als ich vom Plot erfahren habe. Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen. Und dies ist auch mein erstes Buch, das mich nach ...

Dieses Buch hat mich gleich neugierig gemacht, als ich vom Plot erfahren habe. Ich lese sehr gerne historische Romane, die mich an andere Orte entführen. Und dies ist auch mein erstes Buch, das mich nach Istanbul führt.

Der Schreibstil ist dabei sehr bildlich und auch teilweise ausschweifend. Aber es passt zur Storyline und man kann sich alles sehr gut vorstellen, als wäre man direkt vor Ort. Man lernt auch einiges über die Botanik und die historischen Gegebenheiten des Ortes, was sehr interessant war.

Die Geschichte wird im Wechsel erzählt von Magda und Mehpare in der Vergangenheit und Imke in der Gegenwart. Anfangs war mir nicht klar, wie diese Handlungsstränge zusammenpassen, aber das hat sich nach und nach aufgeklärt. Auf jeden Fall sind allesamt interessante Figuren, die mich gefesselt haben.

Dieser Roman strotzt jetzt nicht unbedingt vor Spannung und ist eher gemächlich, aber er ist wunderbar recherchiert und vor allem die historischen Begebenheiten wurden super in die Geschichte hineingewoben. Dass es sich hier um reale Personen handelt, war mir anfangs gar nicht klar. Aber genau das hat mich dann noch mehr fasziniert.

Ich wurde gut von dem Buch unterhalten und habe einiges dazugelernt. Die Autorin werde ich mir nun sicherlich merken.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Es geht unterhaltsam weiter

Tage des Wandels
1

Ich habe bereits den ersten Band der Reihe gelesen und wurde davon gut unterhalten, auch wenn mir die Geschichte teilweise auch sehr langatmig vorkam und ich vor allem anfangs sehr große Probleme hatte, ...

Ich habe bereits den ersten Band der Reihe gelesen und wurde davon gut unterhalten, auch wenn mir die Geschichte teilweise auch sehr langatmig vorkam und ich vor allem anfangs sehr große Probleme hatte, die zahlreichen Figuren richtig zuzuordnen. Doch das hat sich dann nach und nach gebessert. Deshalb war ich gespannt auf den zweiten Band, da ich wissen wollte, wie es weiter geht.

Der zweite Band dreht sich nun um die Zwillinge Eva und Adam. Durch die Besonderheit ihrer Geburt ist Adam, der zweite Zwilling, ein freier Mensch. Eva hingegen wächst als Eigenbehörige auf. Doch als der Krieg weiter wütet, beschließt der Vater, dass Eva und Adam ihren Status tauschen. So kann Adam als Eigenbehöriger den väterlichen Hof übernehmen und ist vor dem Dienst an der Waffe sicher. Eva ist frei. Sie nimmt einen neuen Weg, der ihr Glück und Unglück zugleich bringt ...

In die Storyline habe ich gut hineingefunden und ich habe mich sehr über das Wiedersehen mit den bekannten Figuren gefreut. Der Schreibstil passt weiterhin sehr gut zu dem Genre und es ist auch ein schöner Lesefluss gegeben. Hilfreich ist aber nach wie vor das Personenregister am Ende, da auch hier wieder neue Figuren eingeführt werden.

Diesmal dreht sich alles um die Zwillinge Eva und Adam – dabei ist mir vor allem Eva richtig ans Herz gewachsen. Ich musste richtig mit ihr mitfiebern. Das Leben zu dieser Zeit war natürlich ganz anders, als wir das heute kennen – und ich habe einiges dazugelernt, was für mich ein wirklicher Pluspunkt ist. Jedoch war das Buch leider teilweise wieder etwas langatmig, erst gegen Ende wurde die Spannungsschraube etwas angezogen.

Zusammengefasst wurde ich aber wieder gut von dem Buch unterhalten und ich bin richtig in die vergangene Zeit eingetaucht. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Atmosphäre
Veröffentlicht am 29.03.2026

Atmosphärischer Nordsee-Krimi

Tödliche Hallig
0

Krimis lese ich sehr gerne – und vor allem Krimis, die im Norden spielen, da mir die Atmosphäre darin immer sehr gut gefällt. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, als ich den Klappentext ...

Krimis lese ich sehr gerne – und vor allem Krimis, die im Norden spielen, da mir die Atmosphäre darin immer sehr gut gefällt. Deshalb war ich auch auf dieses Buch sehr neugierig, als ich den Klappentext dazu gelesen habe.

Die Geschichte dreht sich um Kommissar Theo Krumme und seine Kollegin Pat, die die Ermittlungen übernehmen, als vor der Hallig Süderoog im nordfriesischen Wattenmeer eine Leiche gefunden wird. Der Tote gibt ihnen Rätsel auf: Wer ist der Mann? Krumme und Pat suchen in der kleinen Gemeinschaft nach Antworten, während über der Nordsee eine neue Gefahr heraufzieht…

Ich habe gut in die Storyline hineingefunden, auch wenn anfangs einige Personen vorgestellt wurden, was mich etwas verwirrt hat, da ich erst einmal alle richtig zuordnen musste. Auch habe ich bisher noch kein Band der Reihe gelesen, so dass mir auch die Ermittler noch fremd waren. Das hat sich alles aber im Laufe der Geschichte gebessert, auch wenn mir die Figuren teilweise etwas zu blass blieben.

Der Schreibstil hat mir dabei gut gefallen. Es handelt sich um den typischen Stil eines Nordsee-Krimis: Nüchtern, auf den Punkt, ohne viel Geschnörkel. Dazu tolle atmosphärische Landschaftsbeschreibungen, so dass ich mir alles schön bildlich vorstellen konnte.

Der Fall selbst war interessant und ich habe bis zum Ende mitgerätselt. Jedoch gab es auch einige Längen und es ging eher gemächlich zu, erst zum Ende hin wurde dann die Spannungsschraube etwas angezogen mit überraschenden Wendungen. Ich wurde zusammengefasst gut von dem Buch unterhalten und vergebe 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Schöner Abschluss der Dilogie

Die Bücherfrauen von Listland. Der Duft des Strandhafers
0

Starke Frauen, dramatische Schicksale und ein packendes Familiengeheimnis – nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür, da ich genau diese Dinge in diesem ...

Starke Frauen, dramatische Schicksale und ein packendes Familiengeheimnis – nachdem ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich gleich Feuer und Flamme dafür, da ich genau diese Dinge in diesem Genre liebe.

Jedoch war mir anfangs nicht klar, dass es hier noch ein Vorgängerbuch gibt, das ich leider nicht gelesen habe. Großartig schlimm war das jetzt nicht, um der Geschichte zu folgen, aber ich hatte immer wieder das Gefühl, dass mir bestimmte Vorkenntnisse fehlen. Deshalb werde ich nun im Nachgang auch den ersten Teil und die Anfänge von Anna und Fenja lesen.

Ansonsten habe ich gut in die Geschichte hineingefunden. Der Schreibstil ist bildlich, passt gut zu dem Genre und es ist ein schöner Lesefluss gegeben, so dass die Seiten dahinfliegen.

Die einzelnen Charaktere sind interessant beschrieben. Vor allem Anna sowie auch Fenja sind mir direkt ans Herz gewachsen. Diesmal machen sie sich auf die Suche nach Fenjas Schwester Martje, die als verschollen gilt. Dabei gibt es in dem Buch einen Wechsel zwischen Gegenwart und Vergangenheit und so lernt man auch Martjes Geschichte kennen, die ich sehr spannend und fesselnd fand.

Sehr gerne habe ich die Frauen bei der Suche begleitet und habe die ganze Zeit über mitgefiebert. Langatmige Passagen gibt es nur wenige, aber die waren zu verkraften. Jedoch sollte man auf jeden Fall den ersten Band gelesen haben, bevor man dieses Buch liest. Ich vergebe auf jeden Fall sehr gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 06.02.2026

Schöne, aber recht ruhige Storyline

Unsere Zeit der Wunder
0

Ich kenne bereits einige Bücher des Autors Nicholas Sparks und war demnach sehr gespannt auf sein neuestes Werk mit dem Titel „Unsere Zeit der Wunder“.

Die Geschichte dreht sich diesmal um Tanner Hughes, ...

Ich kenne bereits einige Bücher des Autors Nicholas Sparks und war demnach sehr gespannt auf sein neuestes Werk mit dem Titel „Unsere Zeit der Wunder“.

Die Geschichte dreht sich diesmal um Tanner Hughes, der erst am Sterbebett seiner Großmutter den Namen seines Vaters erfährt. Er macht sich auf nach Asheboro, North Carolina, um ihn zu finden. Dort kreuzt sich sein Weg mit dem der alleinerziehenden Kaitlyn. Die beiden fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch schon bald muss Tanner beruflich zurück nach Kamerun, und beide fürchten, dass ihre Liebe keine Zukunft hat. Währenddessen versucht der 83-jährige Jasper, in den Wäldern von Asheboro einen seltenen weißen Hirsch zu schützen. Eine Begegnung mit Wilderern endet in der Katastrophe. Können Kaitlyn und Tanner ihn retten – und damit auch sich selbst?

Was ich an den Büchern von Nicholas Sparks immer sehr schön finde, ist der locker-leichte aber auch sehr bildliche Schreibstil. Auch der Lesefluss ist schön flüssig, so dass die Seiten nur so dahinfliegen und ich in nur wenigen Tagen das Buch verschlungen hatte.

Die Protagonisten sind alle sehr sympathisch und ich konnte mich mit ihnen sehr gut identifizieren. Aber auch die Nebenfiguren wurden interessant und authentisch beschrieben. Die Storyline selbst war zwar unterhaltsam, aber große Spannungsbögen oder überraschende Wendungen blieben hier aus. Das war ich jetzt von den Vorgängerbüchern etwas anderes gewohnt, aber trotz allem ist es eine schöne Geschichte, die mich gut unterhalten hat. Ich vergebe dafür gute 4 von 5 Sternen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere