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Veröffentlicht am 21.05.2026

Perfekt für Genre-Einsteiger

Dead Girls Don't Dance
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Ich glaube ich bin jetzt in meiner Jugend-Thriller Ära. Zumindest habe ich dieses Genre für mich entdeckt. Und dead Girls dont dance gehört definitiv dazu.
Vom Klappentext her hat es mich so ein bisschen ...

Ich glaube ich bin jetzt in meiner Jugend-Thriller Ära. Zumindest habe ich dieses Genre für mich entdeckt. Und dead Girls dont dance gehört definitiv dazu.
Vom Klappentext her hat es mich so ein bisschen an a lesson in murder und Beth is dead erinnert, weshalb ich es sofort lesen musste. Natürlich war mir klar, dass es ganz anders wird. Aber ich wurde definitiv nicht enttäuscht.

Aber zunächst einmal zu dem Schreibstil. Der hat es mir unfassbar leicht gemacht in das Buch und die gesamte Thematik einzusteigen.
Die Spannung war meines Erachtens konstant da, ich bin was sowas angeht aber auch leicht zu begeistern. Vor allem, da ich natürlich direkt von Beginn an mitgerätselt habe. Und wenn ich eins inzwischen weiß, dann das ich in 80% der Bücher nicht auf den Täter komme, zumindest bis es zum entscheidenen Plot kommt.
Und das war auch hier der Fall. Wobei das für mich auch ein riesiger Bonus ist was die Spannung angeht. Ich habe ausnahmslos alle Personen zwischendurch verdächtigt, fand die meistens zwischendurch nicht sympathisch und natürlich hatten alle etwas zu verbergen. Aber die Person, die die beiden umgebracht hat, habe ich relativ am Anfang ausgeschlossen, auch wenn ich die Person unsympathisch fand.
Nachdem ich ich zuletzt wusste wer der Täter war, gab es im Nachhinein doch den einen oder anderen Hinweis. Dahingehend verstehe ich Meinungen dahingehend, dass zwischendurch Längen vorhanden waren oder die Spannung verloren ging. Mich hat vor allem das Miträtseln auch schnell durch die Passagen gebracht, in denen nicht ganz so viel passiert ist. Das lag auch daran, dass nicht allzu oft ein Setting-Wechsel vollzogen wurde.

Zu den einzelnen Charakteren mag ich gar nicht so viel schreiben. Denn egal was ich schreiben würde, würde in irgendeiner Form einen Hinweis geben. Die Dynamik zwischen Seth und Addie hat mir aber größtenteils sehr gefallen. Ich konnte die „Probleme“ von Seth aber sehr gut nachvollziehen, ich habe Addies Ansicht da auch nicht verstanden. Eine genauere Auflösung um ihre Gruppe hätte ich mir da auch gewünscht. So war mir die Versöhnung doch zu einfach.

Ich fand ein bisschen schade, dass so vehement auf den Unterschied zwischen arm und reich hingewiesen wurde. Oder eben explizit darauf, was das Leben der Reichen vereinfacht. Ich finde es wichtig, dass auch dafür eine Präsenz geschaffen wird und kritisch beleuchtet. Allerdings wurde es zuletzt ein bisschen zu oft erwähnt nach meinem Geschmack.

Alles in allem also ein Jugend-Thriller der mir gut gefallen hat. Ich werde ihn definitiv weiterempfehlen. Er ist gerade für Genre-Einsteiger perfekt geeignet. Für alle die ein bisschen mehr Gefühle (Thrill) erleben wollen, für die ist es eher für Zwischendurch etwas.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Anders als erwartet

Garnet Flats | Die Edens 3 |
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Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen ...

Seit ich Devney Perry für mich entdeckt habe, inhaliere ich ihre Bücher förmlich. Und ich mag die Edens so so gerne. Diese Familiendynamik, der Zusammenhalt und die chaotischen und liebevollen Treffen auf der Farm sind einfach großartig. Und wie sich die Dynamik mit jedem Familienmitglied ins Positive ändert ist auch einfach nur schön zu lesen. Ich stelle es mir zumindest sehr schön vor zu wissen, dass ich immer wieder an diesen Ort zurückkehren kann, wo ich immer willkommen bin, nie alleine und Liebe abbekomme.

Nun aber zurück zu Talia und Foster, die Protagonisten aus Band drei. Ich überlege immer noch ein bisschen, wie ich sie einzuordnen habe. Ich kann Ayla nur zustimmen, dass ich bisher der Meinung war, dass Talia sich in einen emotionalen Kokon zurückgezogen hat und dadurch manchmal etwas kalt rüberkam. Und ich stimme auch zu, dass Foster sie da rausbringt. Aber die Methoden? Völlig falsch, also meiner Meinung nach.

Ich habe bis kurz vor Schluss deren Dynamik nicht ganz verstanden. Ja, sie waren wohl schon immer etwas explosiv, aber was denkt sich denn Foster dabei einfach aufzutauschen, ihr den Ring vor die Nase zu halten und dann der Meinung sein, wird schon wieder? Nach all dem, was passiert ist? Umso erstaunter war ich, dass Talia da tatsächlich in einer Form drauf angesprungen ist. Und dann war es wie rohen Eiern beim Tanzen zuzusehen. Ich wollte sie packen und schütteln und zwingen endlich alle Wahrheiten auf den Tisch zu legen. Hallelulja war der Weg dahin schwer. Aber eins muss man der Autorin lassen. Die Neugierde wurde immer größer. Und das Geheimnis dann anders als erwartet. Genauso wie die Offenbarungen, die dann noch ausstanden. Ich habe die Zweifel bei Talia verstanden. Ich habe auch verstanden, dass beide sich nicht aufgehört haben zu lieben. Aber ein bisschen seltsam war es dann doch irgendwie. Gerade die anfänglichen intimen Szenen kamen etwas plötzlich. Naja zumindest war ich froh, dass sie sich zuletzt hatten und einander gut tun konnten.

Um nochmal auf ein paar Nebencharaktere zu kommen: Rachel ist meines Erachtens eine unfassbar grausame Frau, die völlig verblendet von ihrem Sohn durch die Welt lief. Vivi mochte ich zu Beginn nicht, dann habe ich angefangen sie zu tolerieren und zu mögen, und ja und dann…..
Aber wer ein einziger Goldschatz war war Kadence.
Meine liebsten Edens bleibe aber aktuell noch Griffin und Knox. Aber den Knaller den Eloise hat platzen lassen? Ich bin soo gespannt auf Band vier und freue mich enorm auf die Geschichte.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Ein schöner Abschied

Bookish Belles – Mehr als nur drei Worte
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Ach was soll ich sagen, ich mag die Belles einfach sehr. Und der Aufbau einer Bibliothek ist natürlich das schönste Setting eines Bookies.
Ich fand es wirklich schön, dass Im dritten Band ein Hauptaugenmerk ...

Ach was soll ich sagen, ich mag die Belles einfach sehr. Und der Aufbau einer Bibliothek ist natürlich das schönste Setting eines Bookies.
Ich fand es wirklich schön, dass Im dritten Band ein Hauptaugenmerk auf den Wiederaufbau der Bibliothek gelegt wurde. Das, was in den ersten Bänden angetastet und geplant wurde, wurde nun endlich umgesetzt. Ich stelle mir die Bibliothek wirklich schön vor.
Und genauso wie die Bibliothek ihren Abschluss gefunden hat, hat auch endlich Dorothy einen Abschluss in ihrer Selbstwert-Negativspirale einen Abschluss gefunden. Ich fand die Idee mit dem Pakt mit Forest wirklich super und habe natürlich auf den Moment gewartet, wo die beiden es selbst endlich realisieren. Und es war wirklich schön, dass Foster nicht nur zu sich selbst, sondern auch zu Dorothy gefunden hat. Inwieweit es jetzt realistisch war, dass er parallel neben der Bibliothek auch noch ihr zu Hause renoviert, darüber lässt sich diskutieren. Aber es war ja auch nicht für die Handlung essentiell.
Und mal ganz nebenbei: Wie goldig war eigentlich die Idee mit Poe?
Und einen Segen durch Katherine gab es für Dorothy zuletzt auch noch. Also ein rundum geglückter Abschied von den Bookish Belles.

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Veröffentlicht am 14.01.2026

Zwischendurch ein bisschen zäh, aber notwendig

Fae Isles − Der Tod der Götter
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Achja, ich bin noch ein bisschen Zwiegespalten, was den dritten Band angeht. Er war notwendig, keine Frage und auch gut, auch das steht nicht zur Debatte. Aber er war auch lang und von Dialogen oder Monologen ...

Achja, ich bin noch ein bisschen Zwiegespalten, was den dritten Band angeht. Er war notwendig, keine Frage und auch gut, auch das steht nicht zur Debatte. Aber er war auch lang und von Dialogen oder Monologen geprägt, die zwischendurch das Geschehen ein bisschen in die Länge gezogen haben.
Die magische Welt wurde auf jeden Fall noch komplexer, aber auch verständlicher. Und was ich richtig gut fand war, dass wir auch mehr über die magischen Wesen, wie die Phönixe, Alben, Dämonen und Götter erfahren haben, und wie doch alles miteinander zusammenhängt.
Ich finde ein bisschen schade, dass Creons Vergangenheit immer noch so präsent behandelt wird und die Gruppe in zwei Lager spaltet. Natürlich kann ich verstehen, wieso das wichtig ist, aber mal ganz davon abgesehen, dass wir Leser Creon auch anders kennengelernt haben, habe ich das Gefühl das sich das Thema viel zu langsam weiterentwickelt, wohingegen andere Ereignisse voran preschen.
Noch dazu wird Em dadurch enorm auf die Probe gestellt, weil sie sich ja zwischen ihrer neuen Familie und Creon hin und hergerissen fühlt und in jeder Situation neu entscheiden muss. Das hat die Gruppendynamik auch noch mal entscheiden verändert. Es war wohl notwendig, aber was die Situation angeht ist man auf vielen Seiten auf der Stelle gelaufen. Aber ich bin guter Dinge, dass sich auch das im Finale zum guten wendet. Und das Em dann hoffentlich immer für sich einsteht und nicht mehr von allen Parteien als Waffe angesehen wird. Sie soll einfach Em sein dürfen.

Mir persönlich haben Creon um Em sich zu viel gestritten und hatten dann zu viel Versöhnungssex, aber das ich auch nur Geschmacksache.

Ich fand das Buch auf jeden Fall gut und finde nach wie vor, dass die Reihe viel zu wenig präsent ist, aber ich glaube das Finale wird uns einfach umhauen. Man fiebert so mit den Charakteren mit und ich kann es kaum erwarten die Mutter fallen zu sehen. Aber das Ende von Band Drei hat die Karten wohl neu gemischt. Was ein fieses Ende.

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Veröffentlicht am 30.12.2025

Balsam für die Seele

Botanic Hearts
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Also wenn das nicht mal wieder so ein richtiges Grumpy x Sunshine war, dann weiß ich auch nicht weiter. Eigentlich habe ich an diesen Buch alles geliebt. Es war mal wieder so richtig Balsam für die Seele. ...

Also wenn das nicht mal wieder so ein richtiges Grumpy x Sunshine war, dann weiß ich auch nicht weiter. Eigentlich habe ich an diesen Buch alles geliebt. Es war mal wieder so richtig Balsam für die Seele. Ich meine welcher Romance-Reader kann bei einem Buch über Bücher nein sagen? Und dann noch, wenn es darum geht die Bücher zu retten?

Ich habe was das angeht das Setting geliebt. Die Umsetzung der Bibliothek im botanischen Garten ist wirklich gut gelungen. Ich konnte mich richtig hineinversetzen und die kleinen Kinder bei den Vorlesestunden draußen spielen sehen. Es hat mir einfach immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Und über Pflanzen hat man gleich etwas dazugelernt, auch wenn ich befürchte, dass solche Exemplare nicht in meinem Garten landen.

Wer mir zu Beginn kein Lächeln ins Gesicht gezaubert hat, war definitiv Jack. Wie kann man so grumpy und verkopft sein? Aber ehrlicherweise muss man zugeben, dass da etwas echt Emotionales hintersteckt, worauf ich jetzt aus Spoiler Gründen nicht weiter eingehen möchte. Aber es war so schön, wie er sich immer weiter Tansy gegenüber öffnen konnte. Wobei man fair sein muss und was das angeht eher Briar, ihrer Tochter, den Tribut zollen sollte. Denn eigentlich hat sie sein grumpy Herz geöffnet.

Ich fand schön, dass es diese Spannungen gab. Sowohl die beruflichen, als auch die privaten. Und habe es einfach genossen, wie sich alles mit der Zeit gelöst hat oder zumindest ein Weg eingeschlagen wurde.

Letztendlich liebe ich einfach den Single Parent Trope. Auch wenn mir da die Single Dad Variante besser gefällt. Aber wie Männer mit Kindern umgehen schafft immer eine ganz eigene Atmosphäre, die einfach nur herzergreifend ist.

Es war einfach ein richtig schönes Wohlfühlbuch. Keine wo man aufgrund der Spannung durchsprintet, sondern eins, was man genießt.
Also eine buchige Empfehlung!

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