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Veröffentlicht am 02.06.2026

gute tierisch magische Welt

Seamere College 1. Strange Familiars
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Seamere College hat mich echt positiv überrascht, denn die Welt ist wirklich gut ausgearbeitet. Gerade das hat mir beim Lesen am Besten gefallen. Die ganze Welt mit den sehr kreativen magischen Tierchen, ...

Seamere College hat mich echt positiv überrascht, denn die Welt ist wirklich gut ausgearbeitet. Gerade das hat mir beim Lesen am Besten gefallen. Die ganze Welt mit den sehr kreativen magischen Tierchen, dem ganzen System mit Magie etc. drumherum und die Tatsache, dass man die für die dann auch Ärzte braucht, war für mich gut ausgearbeitet und hat mich fasziniert. Natürlich war der Sidekick Percy auch mein Favorit gerade wegen seiner speziellen Art, die bestimmt nicht jedermanns Sache ist. Sein Spitzname für Gwen, naja, kam mir ein paar Mal zu oft vor und ist etwas ungewohnt (liegt vermutlich an der Übersetzung, aber was Besseres fällt mir da auch nicht ein und ändert auch nichts an der Häufigkeit). Gwen selbst fand ich auch sehr sympathisch, sie kämpft sich als Underdog durch. Bei Briggs hat mir noch so eine Kleinigkeit gefehlt, aber so schlimm fand ich das jetzt auch nicht, nur manchmal wirkte er schon etwas weltfremd. Leider hat mich die Liebesgeschichte der beiden nicht so abgeholt wie das Drumherum, ich habe es einfach nicht gespürt und konnte die Anziehung nicht ganz nachvollziehen. Da ich aber eher der Fantasy Leser bin fand ich es nicht schlimm und der Spice Faktor hat sich hier auch gut eingepasst (ist nur minimal vorhanden;). Zum Ende hin wurde es richtig spannend und die Twists haben mich überrascht. Beim Finale musste ich mir dann aber etwas an den Kopf klatschen, auch wenn es sehr fesselnd war. Irgendwie war mir das aber vorher klar, dass noch was kommen muss, da es sich ja um eine Reihe handelt. Wer also gerne Liebe in einer gut ausgearbeiteten Welt mit jeder Menge Tiere liest, ist hier genau richtig. Mich hat das Buch jedenfalls gut unterhalten und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

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Veröffentlicht am 21.05.2026

Des taugt ma

Fastenopfer
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Fastenopfer ist ein typischer Bayernkrimi mit viel Lokalkolorit. Dabei driftet er weder in flachen Humor noch ins Genre Kochbuch ab. Es geht zwar zumeist ums Essen, aber eher wie man sich in der Fastenzeit ...

Fastenopfer ist ein typischer Bayernkrimi mit viel Lokalkolorit. Dabei driftet er weder in flachen Humor noch ins Genre Kochbuch ab. Es geht zwar zumeist ums Essen, aber eher wie man sich in der Fastenzeit was vernünftiges hiervon besorgen kann. Das Buch lebt von seinen etwas verschrobenen Nebencharakteren wie Monsignore Hirlinger mit seiner Haushälterin Schosi, die dem Alkohol nicht abgeneigt ist. Oder Ordensschwester Maria Evita, die mal so gar nicht für die Fastenzeit gemacht ist und nicht dem entspricht, was man sich unter einer Novizin so vorstellt. Der Kommissar Max bleibt dagegen für mich etwas blass und fast zu normal. Auch die Liebelei mit der Staatsanwältin ist nur nebensächlich.
Wer kurzweilige Unterhaltung sucht, die einen schmunzeln lässt beim Lesen ist hier genau richtig. Für mich hätte die Krimihandlung noch etwas spannender sein können

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Zwischen Realität und Wahnsinn

Mein zärtlicher Schatten
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Das Buch spielt mit dem Leser - ist Roos Geist Ruth real? oder ist sie einfach nur komplett durchgeknallt? und was bildet sie sich ein? was ist real? So ganz genau weiß man das beim Lesen nicht und das ...

Das Buch spielt mit dem Leser - ist Roos Geist Ruth real? oder ist sie einfach nur komplett durchgeknallt? und was bildet sie sich ein? was ist real? So ganz genau weiß man das beim Lesen nicht und das macht den Reiz dieser Geschichte aus. Es passiert eigentlich nicht viel, trotzdem schafft es die Autorin eine unheimliche Sogwirkung zu entwickeln. Ich war regelrecht an das Buch gefesselt und konnte es kaum noch weglegen. Leider hielt diese hohe Wirkung nicht ganz bis zum Ende durch und stellenweise hat mich das Buch an einen etwas älteren Film erinnert, den ich mal gesehen habe. Dazu muss ich sagen, dass ich Geschichten mit multiplen Persönlichkeiten, die mit Wahn und Wirklichkeit spielen liebe und schon sehr viel in diese Richtung gelesen habe. Somit sind meine Erwartungen recht hoch gewesen und bis kurz vor Schluss wurden sie auch erfüllt. Genau das Ende ist mein Problem, da wurde es etwas wirr und ich hatte mir da irgendwas erwartet, ist aber nicht so schlimm. Insgesamt ist das Ende stimmig. Die Figuren allen voran Roos sind super ausgearbeitet und ich fühlte mich ihr sehr nahe. Aufgrund dessen sollten zartbesaitete Leser unbedingt die Triggerwarnung beachten, teilweise werden schon heftige Themen angesprochen. Mit Agnes bin ich nicht ganz so warm geworden. Ihre Handlungsweisen und auch ihr Trauma konnte ich nicht ganz so nachvollziehen, vermutlich ging es mir hier wie Roos (sie ist ja auch die Erzählerin). Auch darf man nicht vergessen, dass die Handlung in den 50ern spielt, da gab es andere gesellschaftliche Voraussetzungen für Frauen. Das Vorwort der Autorin fand ich sehr schön und ich stimme ihr zu: es ist irgendwie eine Liebesgeschichte. Mich hat das Buch jedenfalls gut unterhalten und die Seiten sind nur so dahingeflogen. Ein etwas anderer, sehr psychologischer Thriller mit Tiefgang.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Feel Good Story

The Faraway Inn
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Das Hörbuch zu "The Faraday Inn" hat mir schöne, gemütliche Stunden beschert. Der Sprecherin hört man sehr gerne zu, die Magie ihrer Stimme passt unheimlich gut zur Geschichte. Die Handlung dieses cosy ...

Das Hörbuch zu "The Faraday Inn" hat mir schöne, gemütliche Stunden beschert. Der Sprecherin hört man sehr gerne zu, die Magie ihrer Stimme passt unheimlich gut zur Geschichte. Die Handlung dieses cosy Fantasybuchs ist wunderbar geeignet zum Wegträumen oder den Alltag hinter sich lassen. Mir hat es gefallen, obwohl ich mir ein bisschen mehr Pep und Spannung gewünscht hätte. Die Handlung plätschert eher so dahin, wobei ich besonders zum Ende hin die magischen Einfälle wirklich gelungen fand. Besonders die Nebenfiguren haben es mir angetan, mit Calisa selbst bin ich nicht richtig warm geworden. Sie erzählt die Geschichte und sie ist auch durchweg sympathisch, aber so richtig gefunkt hat es zwischen uns beiden nicht. Die Funken sprühten dagegen eher in der sich langsam entwickelnden Romanze von ihr und Jack, die konnte ich gut nachvollziehen und die hat mir gefallen. Calisa selbst fand ich an manchen Stellen zu erwachsen und an manchen zu naiv, gegen Ende hin entwickelt sie ihre Unabhängigkeit und findet Freunde. Für einen Sommer passiert für sie recht viel und das konnte ich so auch nachvollziehen. Das Ende ist etwas kitschig, dennoch realistisch und wertvoll. Die heimlichen Stars der Geschichte sind für mich aber die fantastischen Figuren, die Ideen dahinter und die kleinen Nebenfiguren - hier hätte ich ein paar weniger, dafür ausführlicher besser gefunden. Das alles ist aber Jammern auf hohem Niveau, denn im Grunde genommen habe ich genau das bekommen, was ich mir von dem Hörbuch erhofft hatte: eine Feel Good Story um den Alltag zu vergessen und etwas abschalten zu können.

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Veröffentlicht am 31.03.2026

Die Schwanenprinzessin

Verrat der Schwäne
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Mich hat diese Schwanensee - Neuerzählung sehr gut unterhalten und man muss die Originalgeschichte auch nicht kennen (habe ich nicht) um sich hier gut unterhalten zu lassen. Es wirkte auf mich wie ein ...

Mich hat diese Schwanensee - Neuerzählung sehr gut unterhalten und man muss die Originalgeschichte auch nicht kennen (habe ich nicht) um sich hier gut unterhalten zu lassen. Es wirkte auf mich wie ein sehr atmosphärisches, wenn auch etwas düsteres Märchen mit traumhaften Setting und viel Gefühl. Am Anfang hatte ich leicht Startschwierigkeiten, der Schreibstil ist außergewöhnlich schön, trotzdem musste ich mich erst mal daran gewöhnen. Danach ist es geflutscht und das Buch hat auch eine durchgehende Grundspannung. Odile ist ein eher morally grey Charakter und nicht so einfach zu greifen oder ihre Handlungen vorherzusehen, ich mag das sehr. So wird die Geschichte weniger eintönig und hebt sich ab. Sie erzählt ihre Geschichte und entwickelt sich dabei weiter. Trotz allem schafft sie es, nicht nur schwarz zu sehen, sondern auch die vielen Nuancen dazwischen. Marie dagegen fand ich etwas blass, von ihr hätte ich mir mehr Einblick gewünscht, obwohl ich sie auch so mochte. Die queren Liebesszenen sind dezent und sehr passend eingesetzt und haben geprickelt (kein spice;). Irgendwie vereint das Buch auf gute Art einige Genres: Märchen, Quere Liebesgeschichte, Abenteuer, Mystery und Magie mit Gotik vibes. Einige Handlungsstränge waren vorhersehbar (Regnault zum Beispiel), einige haben mich total überrascht. Bei der Auflösung des Mordfalls konnte man gut miträtseln und eigene Überlegungen anstellen. Die Auflösung war für mich überraschend. Auch die Intrigen waren erfrischend und durchwegs nachvollziehbar, dennoch interessant. Eine klare Leseempfehlung von mir für dieses traumhafte, düstere Märchen mit Herz. Das erste Buch der Autorin werde ich mir nun auch noch zulegen und lesen.

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