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Veröffentlicht am 09.04.2026

Der 10. Fall von Liv Lammers

Stürmische Klippe
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Ich kannte bisher nur einen Fall der Serie. Finsteres Kliff. Da mir die Ermittlerin aber sehr sympathisch war, habe ich mir nun dieses Buch ausgewählt, da mich auch Cover und Klappentext sofort ansprachen.

Liv ...

Ich kannte bisher nur einen Fall der Serie. Finsteres Kliff. Da mir die Ermittlerin aber sehr sympathisch war, habe ich mir nun dieses Buch ausgewählt, da mich auch Cover und Klappentext sofort ansprachen.

Liv Lammers ist gerade auf ihrer Heimatinsel Sylt, da sie ein dort ein Haus erben soll, als ihre Chefin sie als Unterstützung bei einem Gewaltverbrechen auf deren Freundin unterstützen soll.

So gerät Liv urplötzlich in einen Fall, der immer suspekter wirkt.
Die Freundin ihrer Chefin ist Liv unsympathisch und sie kann gar nicht verstehen, warum Hilke so unprofessionell agiert.
Alle Vorschläge, die Liv ihr macht, werden von Hilke abgeschmettert.
Was geht hier vor? Warum reagiert ihre Vorgesetzte so sonderbar in Bezug auf ihre Freundin?

Zu allem Überfluss hat Liv auch privat ein ordentliches Päckchen zu tragen, denn ihr Freund, der Rechtsmediziner Dr.Sebastian Gehrlich, wird ebenfalls in einen Fall gezogen, aus dem er sich selbst nicht retten kann. Doch auch Liv hat keine Möglichkeiten ihm hierbei zu helfen.

Zu allem Unglück hält auch noch eine heftige Sturmflut alle Einsatzkräfte auf der Insel und dem nahegelegenen Festland fest im Griff.

Ermittlungen in Sachen Wirtschaftskriminalität, Betrug, Korruption bis hin zu häuslicher Gewalt gestalten diesen Krimi spannend bis zum Schluss.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen und ich konnte gut in die Geschichten eintauchen,

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Veröffentlicht am 09.04.2026

Wunderschöner Rückblick aufs Leben

Mirabellentage
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In Mirabellentage begegnen wir Anna Nass. Sie ist eine Frau über 50 und muss gerade ihren Dienstgeber, und Freund seit Kindertagen, zu Grabe tragen.
Josef war der Pfarrer des kleinen bayerischen Ortes ...

In Mirabellentage begegnen wir Anna Nass. Sie ist eine Frau über 50 und muss gerade ihren Dienstgeber, und Freund seit Kindertagen, zu Grabe tragen.
Josef war der Pfarrer des kleinen bayerischen Ortes Blumfeld und Anna war seine Haushälterin. Doch eigentlich war sie viel mehr, wie wir so nach und nach durch die Rückblicke in ihr und des Pfarrers Leben erfahren.

Witzig und humorvoll, aber doch mit dem passenden Tiefgang erzählt die Autorin , eingebettet in die Geschichte der Gegenwart, passende Anekdoten aus der Vergangenheit.
Wir werden als Leser Teil der verschworenen Gemeinschaft des Ortes Blumfeld und bekommen so manche Lebensweisheit an die Hand, mit der man im Alter gelassener werden kann.

Ich habe den Humor der Autorin geliebt. Es gab so viele Passagen bei denen ich schmunzeln musste. Streiche der Kinder, die so lebendig und süß dargestellt wurden, aber auch Geschichten über den Alltag in Blumfeld so heiter und amüsant.
Anna Nass, der Name ist schon krass. Und so ist sie auch.
Bodenständig und nie aus Blumfeld heraus gekommen, aber an anderer Stelle auch schlagfertig und gewieft.
Herrlich fand ich die Passage, als sich herausstellte, das Anna eigentlich im Pfarrhaus die Zügel in der Hand hatte und es ihr die Blumfelder auch nicht krumm nahmen, als sie den Pfarrer auch mal auf der Kanzel vertrat.
Als dann mit Fritjof der Nachfolger kam, der aber nicht wirklich Latein und auch kein bayerisch konnte half sie ihm weiter, indem sie ihm ein italienisches Kochbuch an die Hand gab und erklärte er solle statt der Predigt ein Rezept daraus vorlesen. Das würde eh keiner merken, denn nur die Helga könne italienisch, aber die würde seit dem Tod ihres Sohnes eh nicht mehr in die Kirche gehen.

Wer eine Lösung für ein Problem sucht braucht nur einen Menschen wie Anna.
Das wusste auch Josef, der sogar über den Tod hinaus ihr Hilfe in Anspruch nahm.

Es war so schön in Blumfeld. Schade,dass die Zeit des Lesens vorbei ist. Ich habe es sehr genossen.

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Veröffentlicht am 01.04.2026

Spannender 2. Teil

Cassandra Morgan, Band 2 - Die magische Flöte
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Cassandra Morgan, die Nichte der Haghexe , ist weiter dabei das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter vor 7 Jahren zu lüften.

Mit von der Partie sind wieder ihre unerschütterlichen Freundinnen Rue ...

Cassandra Morgan, die Nichte der Haghexe , ist weiter dabei das Geheimnis um das Verschwinden ihrer Mutter vor 7 Jahren zu lüften.

Mit von der Partie sind wieder ihre unerschütterlichen Freundinnen Rue und Tabitha, ihre Widersacherin Ivy,, ihr magischer Begleiter Montague, die Haghexe Miranda, und die Köchin Mrs. Briggs, sowie die Bewohner von Hagley.

Neu kommen hinzu, ihr Cousin Sebastian, der keine Hexe ist und dessen Vater der Meinung ist, das ihm ein Aufenthalt in Hagley gut tun würde. Außerdem noch Aoife, eine irische Hexe, die den JungHexen die Angst vor den Hagbewohnern nehmen will, indem sie ihnen aufzeigt, das auch diese nur Angst vor dem Unbekannten auf der anderen Seite des Hags haben könnten.

In diesem zweiten Teil sind die Mädels schon weiter mit ihren Hexensprüchen und auch das Fliegen auf Tantivy geling Cassandra inzwischen recht gut. Die Haghexe ist noch immer nicht begeistert von ihren Alleingängen in den Hag, aber manchmal scheint es sich einfach nicht vermeiden zu lassen, denn große Gefahr droht Hagley und die drei Junghexen scheinen dem Ganzen langsam auf die Spur zu kommen.

So erleben sie wieder ein gefährliches, aber doch nicht zu gruseliges Abenteuer.

Schon im ersten Band hatte ich viele Parallelen zu Harry Potter gezogen und auch jetzt finde ich es gibt schon Ähnliches. Drei Freunde mit magischen Begleiter, die in diesem Fall jedoch tatsächlich sprechen können, mit dem Erlkönig einen gigantischen Widersacher,Ivy eine Mitschülerin die Cassandra nicht wohlgesonnen ist und ihr mehr oder weniger den Kampf angesagt ha. Auch Cassandra ist eine Waise, wie Harry Potter und versucht heraus zu bekommen was damals geschah und wo ihre Wurzeln sind.

Allerdings sind die Abenteuer nicht ganz so grausig und brutal, wie sie in den Harry Potter Bänden sind, finde ich. Und das macht diese Serie für mich aus.

Ich habe das 400 Seiten Buch wieder schnell gelesen, da ich immer wissen musste, wie es weiter geht.

Jetzt warte ich gespannt auf November 2026, denn dann soll der 3. Band erscheinen.

Eine Kostprobe der ersten Kapitel ist schon hinten im Buch.

Und last but not least. Das Buch ist einfach eine Augenweide. Ein wunderschönes Cover und ein herrlicher Buchschnitt. Ein echter Hingucker.

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Veröffentlicht am 05.04.2026

2. Band

Tage des Wandels
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Obwohl ich den ersten Band der Serie nicht gelesen habe, fiel es mir doch leicht in die Geschichte hinein zu kommen. Man kann sie gut auch als Einzelbuch lesen.
Auf dem Kamulehof , den wir in der zweiten ...

Obwohl ich den ersten Band der Serie nicht gelesen habe, fiel es mir doch leicht in die Geschichte hinein zu kommen. Man kann sie gut auch als Einzelbuch lesen.
Auf dem Kamulehof , den wir in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts kennen lernen beginnt es gleich sehr dramatisch, da spanische Truppen durchs Münsterland ziehen. Die Höfe sind nicht wie die Städte geschützt und ihre Bewohner müssen schon sehr erfinderisch sein, um ihr Hab und Gut und die Menschen einigermaßen schützen zu können.
Doch kaum sind die Spanier durch kommen mit den mitgebrachten Krankheiten die nächsten Probleme.
So reißt es für die Familie einfach nicht ab und sie müssen das Gesetz der Folge zu ihren Gunsten nutzen, was zwei Mitgliedern ihrer Familie ein neues, anderes Leben ermöglicht.
So kommt Eva , die eigentlich den Hof hätte erben müssen nach Serpenrade, wo sie ihr Auskommen finden soll.
Im ganzen Buch begleiten wir diese starke Frau, die allen Unkenrufen zum Trotz ihr Leben fern ab des Hofes meistert.
Ich fand es schön , wie Ulrike Renk uns das Leben zur Zeit des 80 jährigen Krieges näher brachte, mit all seinen Irrungen und Verwirrungen.
Auch die geschichtlichen Umtriebe in Europa hat sie gut in die Geschichte einfließen lassen.
Mich hat der Roman wieder wunderbar unterhalten und wäre ich nicht einer Leserunde an die Abschnitte gebunden gewesen hätte ich ihn sicherlich in einem Rutsch durchsuchtet, da ich immer gespannt war wie es mit Eva und ihren Lieben weiter ging.
Ich konnte mich herrlich in die Geschichte eintauchen lassen und sah sie wie einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen.
Jetzt bin ich gespannt wie es im letzten Band mit den liebgewonnenen Charakteren weiter geht und bis dahin suche ich noch den ersten Band und lese nach was damals alles bis zu Evas Geburt passierte.

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Veröffentlicht am 28.03.2026

Für alle die eine Brille brauchen

Winifred will mehr sehen
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Das kleine Nashornmädchen ist kurzsichtig, wie alle Nashörner. Sie möchte aber gerne besser sehen können, damit sie nicht mehr aus Versehen alles kaputt macht, oder auf die Ameisen tritt, die schon eine ...

Das kleine Nashornmädchen ist kurzsichtig, wie alle Nashörner. Sie möchte aber gerne besser sehen können, damit sie nicht mehr aus Versehen alles kaputt macht, oder auf die Ameisen tritt, die schon eine Heidenangst vor ihr haben. Eines Tages beschließt sie mit ihrem Freund dem Kuhreiher Gustav, die Ameisen zu fragen, ob sie ihr nicht eine passende Brille bauen könnten. Dann kann Winifred endlich sehen wohin sie läuft und die Ameisen müssen keine Angst mehr haben.

Das Bilderbuch ist allerliebst in Collagentechnik illustriert.
Zu Beginn sehen die Kinder wie Winifred die Welt sieht. Alles nur vage zu erkennen. Kein Wunder das ihr da Missgeschicke passieren
Schön, dass Winifred das nicht wie die anderen Nashörner einfach als gegeben akzeptiert, sondern versucht eine Lösung für sich zu finden.

Ein wunderbares Buch für alle, die eine Brille brauchen und solche, die sich damit schwer tun, sich für eine Brille zu entscheiden.

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