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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 20.05.2026

Viele düstere Gedanken

Vom Leuchten der Sterne
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Ich fand den Klappentext interessant und habe mich sehr auf das Buch gefreut, doch die Schriftart und die Seitengestaltung machte es mir nicht leicht, dass Buch zu lesen. Hinzukommt, dass das Buch sehr ...

Ich fand den Klappentext interessant und habe mich sehr auf das Buch gefreut, doch die Schriftart und die Seitengestaltung machte es mir nicht leicht, dass Buch zu lesen. Hinzukommt, dass das Buch sehr düster beginnt, weil zunächst die traurigen Gedanken gezeigt werden, die ein junges Mädchen in den Suizid treiben können.

Dennoch zeigt das Buch, dass es mehr kann, wenn man über diese Hindernisse hinwegkommt. Die vier Hauptprotagonisten sind alle so unterschiedlich, dass sich sicher jeder in der einen oder anderen Person wiedererkennt oder zumindest in einigen der Charaktereigenschaften.

So erhält man auch bei jeder Situation unterschiedliche Blickwinkel, die dazu führen, dass man sich selbst eine Meinung bilden kann und über vieles, insbesondere die tiefverwurzelte Sehnsucht nach „dem Glück“, nachdenken.

Obwohl das Buch Mut machen kann, denke ich, dass es nicht für jeden geeignet ist, da gerade die negativen Dinge und Gedanken sich auch festsetzen können.

Der Schreibstil war für mich hin und wieder etwas konfus, sodass ich nicht ganz folgen konnte. Insgesamt war die Geschichte aber nachvollziehbar und tiefgründig.

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Veröffentlicht am 20.05.2026

Langatmig

Sonne im Gepäck
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Ein Ehepaar, Zwillinge, die 1,5 Jahre alt sind, ein Camper und eine Kulturreise sind Inhalt dieses Buches. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da wir auch immer viel mit dem Camper unterwegs sind ...

Ein Ehepaar, Zwillinge, die 1,5 Jahre alt sind, ein Camper und eine Kulturreise sind Inhalt dieses Buches. Ich habe mich sehr auf das Buch gefreut, da wir auch immer viel mit dem Camper unterwegs sind und ich es immer schön finde, die Erfahrungen anderer zu lesen. Hier geht es jedoch nicht nur darum, das Leben im Camper durchzustehen, sondern auch das Familienchaos, dass die Zwillinge bereiten hinzubekommen, eine Ehekrise zu überstehen und nebenbei noch gemeinsam eine Kulturreise zu organisieren.

Tom scheint der typische Mann zu sein, der alles gelassen nimmt und die Dinge auf sich zu kommen sieht, während Valerie gerne alles zehnmal durchgeplant hat. Dies allein führt schon zu vielen Reibereien, doch auch, dass Tom einfach vergisst, wichtige Dinge an Valerie weiter zu geben, bringt Valerie mit jedem Tag näher an einen Nervenzusammenbruch.

Obwohl die Orte schön beschrieben sind und ich an den einen oder anderen Ort einmal selbst reisen möchte, war das Buch für mich doch eher anstrengend zu lesen. Immer wieder habe ich mich gefragt, warum Valerie Tom nicht einmal die Meinung sagt oder einfach mal durchgreift. Auch, wenn es einige unterhaltsame Szenen gab und hin und wieder auch etwas fremdschämen, war ich froh, als das Buch zu Ende war.

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Veröffentlicht am 13.05.2026

Anders

Sylt oder Sehnsucht
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Ich hatte eine leichte Urlaubsgeschichte erwartet, doch dies ist das Buch nicht. Es geht um Neuanfang, die Liebe zu sich selbst und tiefgreifende Veränderungen. Den Sylt-Vibe vermisse ich komplett, ...

Ich hatte eine leichte Urlaubsgeschichte erwartet, doch dies ist das Buch nicht. Es geht um Neuanfang, die Liebe zu sich selbst und tiefgreifende Veränderungen. Den Sylt-Vibe vermisse ich komplett, außer bei einem Kapitel.
Passend zur Geschichte wird viel sogenannte Jugendsprache verwendet, was sehr anstrengend und nicht immer leicht zu verstehen ist. Es passt zwar zur Geschichte, aber für mich war es anstrengend, da die Geschichte ohnehin keine leichte Kost ist, sondern sich mit tiefgründigen Themen beschäftigt.
Für mich beginnt die Geschichte gut und nachvollziehbar, doch schon in dem Moment, in dem Steffi auf die Bühne geht und „auspackt“, wird es für mich unrealistisch. Wie soll ein introvertierter, derart unsicherer Mensch sich so schnell derart ändern? Aber zur Geschichte passt es.
Der Lesefluss ist zwar eingeschränkt, doch, wenn keine Jugendsprache vorhanden ist, liest es sich sehr gut und flüssig.
Insbesondere die Gedanken von Steffi regen zum Nachdenken an. Warum das Buch als Glücksroman bewerben wird, erschließt sich mir nicht, denn glücklich war ich beim Lesen nicht, auch am Ende nicht. Es ist vielleicht eine Suche nach dem Glück.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Langatmig

The Baby Dragon Café
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Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist ...

Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist und man ihr gerne zuhören mag, wurde mir die Geschichte etwas lang.
Bei der Beschreibung der Drachenbabys und ihres Verhaltens im Café und im Garten, kam es mir so vor, als hätte man ein Katzencafé als Vorbild genommen, da die Drachen sehr viele Katzeneigenschaften haben inklusive schnurren, wenn sie gestreichelt werden.
Die Geschichte und die charakterliche Entwicklung währenddessen sind sehr lang, aber nachvollziehbar. Allerdings fehlt mir zu Beginn der Geschichte etwas zu viel Kontext zu Aiden und seiner Persönlichkeit. Erst später habe ich gemerkt, dass er nicht nur gerne zurückgezogen lebt, sondern auch ein Problem mit Menschen und Räumen hat. Das war für mich nicht klar ersichtlich und daher habe ich ihn am Anfang nicht richtig verstanden.
Mir gefällt es, dass die Geschichte eine starke Frau als Hauptprotagonistin hat. Jedoch sind mir einige Situationen zu gestellt und wirken künstlich.
Schade finde ich auch, dass der Klappentext das Setting einer Kleinstadt anpreist, aber man davon nur wenig in der Geschichte selbst wiederfindet. Kleinstädte haben ein ganz besonderes Flair und eine ganz eigene Art, die eine Geschichte zu etwas Besonderem und Anderem machen. Diese Geschichte hätte auch in einer Großstadt spielen können, wo sich Menschen in ihrem Viertel auch untereinander kennen.
Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn man es auf zwei Teile aufgeteilt hätte und mehr Kleinstadtleben eingeflochten hätte.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Spannend, chaotisch

Die beste Spürnase der Welt
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Dieses Hörbuch verspricht eine spannende Ermittlung auf einer Kreuzfahrt durch eine Kinderdetektiven.

Die kleine Dilly wird von ihrem Hund Watson unterstützen, den sie nach ihrem Lieblingsdetektivhelfer ...

Dieses Hörbuch verspricht eine spannende Ermittlung auf einer Kreuzfahrt durch eine Kinderdetektiven.

Die kleine Dilly wird von ihrem Hund Watson unterstützen, den sie nach ihrem Lieblingsdetektivhelfer benannt hat, denn Dilly liebt Sherlock Holmes. Da das Buch für Kinder ab 9 Jahren gedacht ist, wird hier schon viel darüber diskutiert, wer überhaupt Sherlock Holmes ist.

Die Geschichte selbst beginnt gut und wir lernen Dilly kennen, die ihre Eltern verloren hat und in dem Verlobten ihrer Tante nun einen Ersatzvater gefunden hat. Zusammen gehen sie auf Kreuzfahrt als der erste Tote auftaucht. Während Dilly ermittelt, sterben weitere Personen und es reisen weitere Detektive an. Jeder und jede auf seine eigene spektakuläre Art und Weise.

Dies wirkt für uns etwas übertrieben, weil es auf einmal so viele sind, auch wenn jede einzelne Anreise und Geschichte der Detektive unterhaltsam ist.

Während die Geschichte sehr spannend ist und man mitfiebern kann, ist das Ende etwas abrupt und zu schnell, um wirklich mitzukommen.

Obwohl wir viel gelacht haben, waren wir am Ende doch etwas überfordert und irritiert.


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