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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Langatmig

The Baby Dragon Café
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Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist ...

Ich fand die Idee toll, eine Geschichte über ein kleines Café zu lesen, in dem auch Drachen willkommen sind und so habe ich mich sehr auf das Hörbuch gefreut. Obwohl die Hörbuchstimme sehr angenehm ist und man ihr gerne zuhören mag, wurde mir die Geschichte etwas lang.
Bei der Beschreibung der Drachenbabys und ihres Verhaltens im Café und im Garten, kam es mir so vor, als hätte man ein Katzencafé als Vorbild genommen, da die Drachen sehr viele Katzeneigenschaften haben inklusive schnurren, wenn sie gestreichelt werden.
Die Geschichte und die charakterliche Entwicklung währenddessen sind sehr lang, aber nachvollziehbar. Allerdings fehlt mir zu Beginn der Geschichte etwas zu viel Kontext zu Aiden und seiner Persönlichkeit. Erst später habe ich gemerkt, dass er nicht nur gerne zurückgezogen lebt, sondern auch ein Problem mit Menschen und Räumen hat. Das war für mich nicht klar ersichtlich und daher habe ich ihn am Anfang nicht richtig verstanden.
Mir gefällt es, dass die Geschichte eine starke Frau als Hauptprotagonistin hat. Jedoch sind mir einige Situationen zu gestellt und wirken künstlich.
Schade finde ich auch, dass der Klappentext das Setting einer Kleinstadt anpreist, aber man davon nur wenig in der Geschichte selbst wiederfindet. Kleinstädte haben ein ganz besonderes Flair und eine ganz eigene Art, die eine Geschichte zu etwas Besonderem und Anderem machen. Diese Geschichte hätte auch in einer Großstadt spielen können, wo sich Menschen in ihrem Viertel auch untereinander kennen.
Mir hätte das Buch besser gefallen, wenn man es auf zwei Teile aufgeteilt hätte und mehr Kleinstadtleben eingeflochten hätte.

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Veröffentlicht am 02.04.2026

Spannend, chaotisch

Die beste Spürnase der Welt
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Dieses Hörbuch verspricht eine spannende Ermittlung auf einer Kreuzfahrt durch eine Kinderdetektiven.

Die kleine Dilly wird von ihrem Hund Watson unterstützen, den sie nach ihrem Lieblingsdetektivhelfer ...

Dieses Hörbuch verspricht eine spannende Ermittlung auf einer Kreuzfahrt durch eine Kinderdetektiven.

Die kleine Dilly wird von ihrem Hund Watson unterstützen, den sie nach ihrem Lieblingsdetektivhelfer benannt hat, denn Dilly liebt Sherlock Holmes. Da das Buch für Kinder ab 9 Jahren gedacht ist, wird hier schon viel darüber diskutiert, wer überhaupt Sherlock Holmes ist.

Die Geschichte selbst beginnt gut und wir lernen Dilly kennen, die ihre Eltern verloren hat und in dem Verlobten ihrer Tante nun einen Ersatzvater gefunden hat. Zusammen gehen sie auf Kreuzfahrt als der erste Tote auftaucht. Während Dilly ermittelt, sterben weitere Personen und es reisen weitere Detektive an. Jeder und jede auf seine eigene spektakuläre Art und Weise.

Dies wirkt für uns etwas übertrieben, weil es auf einmal so viele sind, auch wenn jede einzelne Anreise und Geschichte der Detektive unterhaltsam ist.

Während die Geschichte sehr spannend ist und man mitfiebern kann, ist das Ende etwas abrupt und zu schnell, um wirklich mitzukommen.

Obwohl wir viel gelacht haben, waren wir am Ende doch etwas überfordert und irritiert.


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Veröffentlicht am 18.01.2026

Kern der Geschichte?

Auf diese Art zusammen
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Eher zufällig bin ich über dieses Hörbuch gestolpert und war neugierig. Das Buch handelt von der Corona-Pandemie und was eine junge Frau, die meint, ihr Leben sei völlig aus den Fugen geraten, erlebt, ...

Eher zufällig bin ich über dieses Hörbuch gestolpert und war neugierig. Das Buch handelt von der Corona-Pandemie und was eine junge Frau, die meint, ihr Leben sei völlig aus den Fugen geraten, erlebt, durchlebt und tut.
Die Geschichte ist sehr kurz und dennoch spricht sie viele wichtige Themen an, wie gesellschaftliche Isolation, Depressionen, Druck durch andere Menschen und vieles mehr. Dennoch wird alles nur oberflächlich angesprochen und der Punkt, auf den die Geschichte hinauswill, wird mir nicht richtig klar. Am Ende des Buches habe ich viel zum Nachdenken, aber auch die Frage, wo der Kern der Geschichte gewesen sein soll.

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Veröffentlicht am 15.01.2026

Habe mehr erwartet

Der Pinguin, der fliegen lernte
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Ich kannte die Pinguingeschichte nicht, bevor ich das Buch kaufte und an dem Book und Talk mit dem Autor auf der Frankfurter @Buchmesse teilgenommen habe. Die Geschichte ist niedlich und soll Menschen ...

Ich kannte die Pinguingeschichte nicht, bevor ich das Buch kaufte und an dem Book und Talk mit dem Autor auf der Frankfurter @Buchmesse teilgenommen habe. Die Geschichte ist niedlich und soll Menschen Mut machen, daher freute ich mich sehr darauf, dass kleine und relativ dünne Büchlein zu lesen.



Es handelt sich um einen kurzen und knappen Ratgeber, wie man sein Leben glücklicher machen kann. Die Geschichte vom Pinguin, der fliegen lernte, ist an sich ist kurz und knapp dargestellt. Im Anschluss werden die einzelnen Aspekte, die das Leben glücklicher machen sollen, aufgedröselt und anhand von (tierischen) Beispielen beleuchtet.



Begleitet wird das Buch von wirklich traumhaften Naturfotos, die ein Blick in das Buch auf jeden Fall lohnen. Anstrengend finde ich es nur, wenn man erst vorblättern muss, um den Satz zu Ende zu lesen und dann wieder zurückblättern muss, um das Bild in Ruhe ansehen und genießen zu können. Mag sein, dass dies andere Menschen nicht so sehr stört und aus dem Lesefluss reißt wie mich.



Abgerundet wird das Buch von einigen kurzen Geschichten von Menschen, denen die Pinguingeschichte geholfen hat und leeren Seiten, auf denen man selbst schreiben kann, was zu den jeweiligen Punkten der Pinguine auf einen selbst zutrifft, um so sein Element zu finden und sein eigenes Leben leichter zu machen.



Ich fand das Lesen des Buches etwas mühsam und hatte mir eher einen lockern und lustigeren Schreibstil gewünscht.

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Veröffentlicht am 23.04.2025

Naja

Es kann so schön sein, das Leben
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Mich hat der Titel und das Cover angesprochen, aber schon als ich das Buch in den Händen hielt, erinnerte es mich irgendwie an Bücher aus den 70ern mit dem Einband. Das angehängte Lesezeichen ...

Mich hat der Titel und das Cover angesprochen, aber schon als ich das Buch in den Händen hielt, erinnerte es mich irgendwie an Bücher aus den 70ern mit dem Einband. Das angehängte Lesezeichen finde ich super, da ich meine ständig verlege.

Ich hatte mir von dem Buch hilfreiche Tipps erhofft, wie man das Dolce-Vita-Leben in seinen normalen Alltag integrieren kann, um glücklicher zu leben. Natürlich war mir von vornherein klar, dass es kein Allheilmittel sein wird und nicht jeder Tipp ist in jedem Leben umsetzbar, doch die hier gegebenen Tipps halte ich für total überzogen und für Menschen, die nicht nur im Homeoffice arbeiten und einen normalen Arbeitsweg von 30 Minuten bis 2 Stunden haben, völlig am Leben vorbei.

Einige von den Einstellungen des Südens, die der Autor nennt, kann ich so pauschal nicht nachvollziehen. Da ich selbst in Spanien gelebt habe, halte ich einige Aussagen für falsch bzw. als sehr subjektive Wahrnehmung des Autors.

An einigen Stellen ist das Buch unterhaltsam, aber kein wirklicher Ratgeber, glücklicher zu sein, außer man hat genug Geld, um in den Süden zu ziehen.

Wirklich schade.

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