Profilbild von Lissa342

Lissa342

Lesejury Star
offline

Lissa342 ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Lissa342 über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 03.04.2026

Chaos, Gefühle & Sternzeichen-Magie 💫

House of Zodiac - Kometenschauer
0

„House of Zodiac“ Band 2 hat mich wieder zurück in diese faszinierende Welt gezogen – und ich liebe sie einfach! ♡ Die Idee rund um die Sternzeichen und ihre Kräfte ist nach wie vor etwas ganz Besonderes, ...

„House of Zodiac“ Band 2 hat mich wieder zurück in diese faszinierende Welt gezogen – und ich liebe sie einfach! ♡ Die Idee rund um die Sternzeichen und ihre Kräfte ist nach wie vor etwas ganz Besonderes, und ich fand es superspannend, diesmal noch mehr darüber zu erfahren. 🌙✨

Auch wenn mir der zweite Band insgesamt ein kleines bisschen schwächer vorkam als der erste, hatte ich trotzdem richtig viel Spaß beim Lesen. Durch die häufigen Perspektivwechsel und die vielen Infos hat es sich stellenweise etwas so angefühlt, als würde die Geschichte auf der Stelle treten – da hätte ich mir manchmal etwas mehr Fokus gewünscht.

ABER: Die Chemie zwischen Nox und Julez?? Einfach da! 🔥 Ich habe es so gefeiert, dass die beiden sich endlich ein Stück weit eingestehen, was zwischen ihnen ist. Und dann ist da noch Adrian… 🥹 Er bleibt einfach einer meiner absoluten Lieblingscharaktere, und ich habe mich riesig gefreut, mehr von ihm zu bekommen!

Und dieses Ende?! 😳 Der Cliffhanger war wieder richtig fies, hat aber gleichzeitig so viele neue Türen geöffnet und mich einfach nur staunend zurückgelassen.

Fazit: Trotz kleiner Schwächen ein super unterhaltsamer zweiter Band, der definitiv Lust auf mehr macht – ich kann Band 3 kaum erwarten! 💫 Von mir gibt es ⭐️⭐️⭐️⭐️ (4/5).

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
Veröffentlicht am 11.02.2026

Gute Idee – aber wir arbeiten noch dran

A Fire in the Sky - Feuerschwur-Chroniken, Band 1
0

Sobald irgendwo Drachen draufstehen, stehe ich innerlich schon in der ersten Reihe und rufe: „Nehmt mein Geld!“ Natürlich musste also auch A Fire in the Sky bei mir einziehen. Und fairerweise: Die Idee ...

Sobald irgendwo Drachen draufstehen, stehe ich innerlich schon in der ersten Reihe und rufe: „Nehmt mein Geld!“ Natürlich musste also auch A Fire in the Sky bei mir einziehen. Und fairerweise: Die Idee ist stark. Wirklich stark. Schon die Leseprobe hat mich komplett abgeholt. Besonders das Konzept rund um das „Prügelmädchen“ fand ich spannend – ein Begriff, den man kennt, über den man aber selten wirklich etwas liest.
Tamsyn als Figur hat mich schnell berührt. Ihre Loyalität zu ihrer Familie – trotz Folter, trotz Ausbeutung – ist intensiv und glaubwürdig. Wie weit sie für ihre Schwestern und Zieheltern gehen würde, hat der Geschichte echtes emotionales Gewicht gegeben. Das war kein oberflächliches „Ich beschütze euch“, sondern ein schmerzhaftes, konsequentes Festhalten an Liebe.
Und dann wäre da noch Fell. Ich sag’s, wie es ist: Ich war schneller überzeugt, als ich zugeben möchte. Die Dynamik zwischen ihm und Tamsyn? Großartig. Spannend, knisternd, emotional aufgeladen – da hat es einfach gestimmt.

Aber. (Und dieses Aber kommt leider nicht leise.)

Was meine anfängliche Begeisterung zunehmend ausgebremst hat, waren die ständigen Wiederholungen. Die Handlung wurde immer wieder in Nebensätzen neu erklärt – als hätte das Buch Sorge, ich könnte mich nicht mehr erinnern, was drei Seiten zuvor passiert ist. Für LeserInnen, die Bücher über Wochen hinweglesen und zwischendurch komplett vergessen, worum es ging, mag das hilfreich sein. Für mich war es eher… nun ja… anstrengend.
Dazu kamen Wortwiederholungen, die irgendwann unfreiwillig komisch wurden. Ein Beispiel? Die Größe eines gewissen Mannes. Ja, er ist groß. Sehr groß. Unglaublich groß. Größer als groß. Ich habe es verstanden. Wirklich. Aber wenn ich noch einmal „der große Mann“ gelesen hätte, hätte ich ihm vermutlich einen Zollstock geschenkt – einfach aus Prinzip.
Dieses Problem zog sich leider durch mehrere Details. Dinge wurden so oft betont, dass sie eher an Wirkung verloren haben, statt stärker zu werden. Irgendwann habe ich manche Passagen nur noch überflogen – nicht, weil die Story schlecht war, sondern weil sie sich selbst ein wenig im Kreis drehte.

Und trotzdem: Die Grundidee, die Figuren und die emotionale Spannung haben mich genug gepackt, um wissen zu wollen, wie es weitergeht. Das spricht eindeutig für die Geschichte.

Fazit: Ein starker Anfang, tolle Figuren, viel Potenzial – aber die Wiederholungen nehmen dem Ganzen Tempo und Schärfe. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen. Trotz meiner Genervtheit war ich investiert. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen – mit der Hoffnung, dass im nächsten Teil etwas mehr Vertrauen in die Merkfähigkeit der LeserInnen steckt.

Veröffentlicht am 09.02.2026

Arvelle trägt die Story, Tiernon stolpert hinterher

We Who Will Die
0

„We Who Will Die“ hat mich insgesamt gut unterhalten – auch wenn ich zwischendurch öfter dachte: „Da wäre noch mehr drin gewesen.“

Der Einstieg hat mich nämlich direkt gepackt. Arvelle ist genau die Art ...

„We Who Will Die“ hat mich insgesamt gut unterhalten – auch wenn ich zwischendurch öfter dachte: „Da wäre noch mehr drin gewesen.“

Der Einstieg hat mich nämlich direkt gepackt. Arvelle ist genau die Art Protagonistin, die ich mag: innerlich angeknackst, aber absolut nicht hilflos. Sie fällt hin, steht wieder auf und beißt sich durch – vor allem für die Menschen, die ihr wichtig sind. Mit ihr konnte ich mich sofort identifizieren, und ihretwegen habe ich sehr gern weitergelesen.

Dann wäre da noch Tiernon. Der Mann, der Arvelle schon einmal das Herz gebrochen hat – und mir beim Lesen die Geduld raubte. Sein Auftauchen im Buch war ungefähr so subtil wie ein Presslufthammer und entsprechend vorhersehbar. Leider wollte der Funke zwischen uns auch danach nicht überspringen. Die ersten Liebesszenen habe ich gelesen wie eine Pflichtaufgabe, bei der man hofft, dass sie schnell vorbei ist. Gegen Ende wurde es zwar erträglicher, aber als Book-Boyfriend fällt Ti bei mir gnadenlos durch.

Punkten konnte dafür die Story an sich. Die Grundidee ist spannend und hätte locker für sich allein gestanden. Stattdessen wurde sie stellenweise mit so vielen Fremdwörtern und Begriffen zugeschüttet, dass es wirkte, als wolle man unbedingt eine extrem komplexe Weltordnung etablieren – auch wenn das Buch das gar nicht gebraucht hätte. Weniger wäre hier definitiv mehr gewesen.

Fazit: Ich mochte „We Who Will Die“, aber die ganz große Begeisterung blieb aus. Trotz einiger Kritikpunkte hat mich das Buch genug überzeugt, um neugierig auf die Fortsetzung zu sein. Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen – mit leichtem Augenrollen, aber ehrlichem Interesse daran, wie es weitergeht ⭐⭐⭐⭐.

Veröffentlicht am 07.02.2026

Das Finale hat meine Erwartungen nicht ganz erfüllt

Seal My Fate - Oxford Legacy
0

Ich muss das gleich vorwegsagen: das klingt dramatischer, als es gemeint ist. Bitte legt die Mistgabeln wieder weg. Ich habe diese Reihe wirklich geliebt. So richtig. Mit Herz, Nervenkitzel und gelegentlichem ...

Ich muss das gleich vorwegsagen: das klingt dramatischer, als es gemeint ist. Bitte legt die Mistgabeln wieder weg. Ich habe diese Reihe wirklich geliebt. So richtig. Mit Herz, Nervenkitzel und gelegentlichem „Okay, noch ein Kapitel… ups, 2 Uhr morgens“. Die Spannung war durchgehend hoch, genau diese Art von Sog, bei der man sich vornimmt, nur kurz reinzulesen, und plötzlich ist das halbe Buch weg.

Und reden wir kurz über den Spice: grandios. Punkt. Danke dafür! 🌶️🔥

Aber (ja, hier kommt das kleine „aber“): Das Ende kam für mich etwas zu plötzlich. Als hätte jemand beim großen Finale leicht aufs Gaspedal gedrückt, wo ich mir noch eine Ehrenrunde gewünscht hätte. Die Auflösung war für mich nicht ganz schlüssig – nicht schlecht, aber eher „Hm, okay?“ als „WOW, ich bin emotional zerstört und dankbar dafür“.

TROTZDEM (und das ist wichtig): Ich mochte die Reihe unheimlich gerne. So gerne, dass ich jetzt schon weiß, dass ein Reread definitiv passieren wird. Manche Geschichten verlieren beim zweiten Lesen ja ihren Zauber – diese hier gehört für mich nicht dazu.

Und dann wären da natürlich noch Tessa und Saint. Diese zwei 🖤. Sie haben sich absolut einen festen Platz in meinem Herzen gesichert. Ihre Dynamik war grandios: bissig, intensiv, emotional – genau die Art von Paar, bei der man gleichzeitig seufzt, grinst und sie gelegentlich sanft anschreien möchte.

Fazit: kein perfektes Finale für mich, aber eine sehr geliebte Reihe, die mich bestens unterhalten hat und definitiv hängen bleibt. Von mir gibt es ⭐ 4 von 5 Sternen ⭐.

Veröffentlicht am 29.11.2025

Brutal und verrückt – die Dark Forces

Your Knife, My Heart
0

Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. ...

Ich bin im Dark-Romance-Bereich wirklich einiges gewohnt, aber dieses Buch hat mich mehrmals schockiert. Die Dark Forces bestehen aus Menschen, die von der Gesellschaft aufgegeben und aussortiert wurden. Trotzdem gibt es eine gewisse Loyalität unter den Squads. Doch Cameron ist dabei das schwarze Schaf: begnadet und brutal, aber auch nicht Herr seines Kopfes oder seiner Handlungen – unberechenbar, sogar für ihn selbst. Und dann wird er an Emery gekettet. Ob das gutgeht? Das müsst ihr selbst lesen.

Ich mochte beide Protagonisten sehr gern. Emery verliert nie ihren Kampfgeist, und Camerons innerer Konflikt mit seinen Dämonen hat mich berührt. Beide sind tief verletzt und wissen es teilweise gar nicht. Doch gemeinsam fangen sie an zu heilen … auch wenn der Weg dahin nicht immer leicht oder schön ist.

Trotzdem gibt es auch etwas Kritik: Es kam ein paar Mal vor, dass Sätze abrupt endeten oder sich Tippfehler eingeschlichen haben. Das kann natürlich passieren, hat mich aber etwas aus den Szenen herausgerissen.

Fazit: Brutal und verrückt trifft es auf den Punkt. Der Cliffhanger hat mich mit offenem Mund zurückgelassen, und ich brauche bitte sofort Band 2! Aufgrund der kleinen Fehler, die aber leicht zu beheben wären, gibt es einen kleinen Abzug. Daher vergebe ich 4 von 5 Sternen.