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Veröffentlicht am 03.05.2026

Mord im Surferparadies

Die Tote von Nazaré
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Hauptkommissarin Maren Berger aus Köln wurde bei einem Banküberfall angeschossen und dadurch traumatisiert. In Nazaré will sie sich darüber im Klaren werden, wie ihr Leben weitergehen soll. Kaum ist sie ...

Hauptkommissarin Maren Berger aus Köln wurde bei einem Banküberfall angeschossen und dadurch traumatisiert. In Nazaré will sie sich darüber im Klaren werden, wie ihr Leben weitergehen soll. Kaum ist sie angekommen, findet sie eine Tote, die allerdings verschwunden ist, als sie mit der Polizei zurückkommt. Die Polizisten glauben ihr nicht, nur bei Inspetor João Ferreira findet sie Gehör. Wenig später gibt es eine zweite Leiche, es ist ein Kollege von Maren aus Köln.

Dieser Krimi lässt sich gut und flüssig lesen und ist spannend. Die Atmosphäre in Nazaré, dem Ort, der bekannt ist für seine besonders hohen Wellen und daher Anziehungspunkt für Surfer aus aller Welt ist, wurde gut beschrieben.

Allerdings blieben die Personen für mich recht blass. Der Kopfschuss, den Maren überlebt hat, hat Spuren bei ihr hinterlassen. Sie kann sich an vieles nicht mehr erinnern. Obwohl sie in Portugal selbst in Verdacht gerät, glaubt ihr Inspetor João Ferreira und hilft ihr. Zum Glück spricht er deutsch, da er auch in Deutschland ausgebildet wurde. Obwohl ich beide sympathisch finde, konnte ich mich nicht so recht in sie hineinfühlen.

Welche Verbindung gibt es zwischen dem Mord an der Frau und dem Kölner Kollegen?

Für Maren und João wird es gefährlich. Die Ermittlungsarbeit hat mich allerdings nicht ganz überzeugt, denn der Zufall spielt in diesem Fall auch mit. Die Auflösung ist dann schlüssig, wirkt aber auch ein wenig konstruiert.

Ein spannender Krimi, der allerdings noch Luft nach oben hat.

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Veröffentlicht am 25.04.2026

Ein Sommer der Entscheidung

Weißer Sommer
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Alma und Théo lieben sich, aber dennoch steht etwas zwischen ihnen. Sie wollen herausfinden, ob ihre Beziehung noch eine Chance hat. Sie verbringen wie schon so oft zuvor den Sommer im Ferienhaus von Almas ...

Alma und Théo lieben sich, aber dennoch steht etwas zwischen ihnen. Sie wollen herausfinden, ob ihre Beziehung noch eine Chance hat. Sie verbringen wie schon so oft zuvor den Sommer im Ferienhaus von Almas Familie in Frankreich und wollen dieses Haus erst verlassen, wenn sie sich sicher sind, ob sie zusammenbleiben oder sich trennen.

Der Schreibstil der Autorin Eva Pramschüfer ist bildhaft und poetisch und lässt sich angenehm lesen.

Wir erfahren aus wechselnden Perspektiven, wie sich die beiden kennenlernen und dass es sich wie die ganz große Liebe anfühlte. Doch das Leben und der Alltag zeigen, dass jeder für sich auch eigene Vorstellungen hat. Alma stammt aus einem wohlhabenden Elternhaus. Théos Mutter hat die Familie verlassen und so lebt Théo beim Vater und unterstützt ihn. Alma und Théo sind sehr unterschiedlich und so kommt es zunehmend zu Streitereien und Missverständnissen. Aber sie wollen ihre Liebe nicht einfach aufgeben, und ein Sommer in Frankreich soll Klarheit bringen, wie es mit ihnen weitergeht.

Die Gefühle der Protagonisten sind gut dargestellt und doch konnte ich mich leider nicht in Théo und Alma hineinfühlen. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht mehr so jung bin, vielleicht aber auch, weil ihr Umgang miteinander etwas distanziert war. Vieles, was die beiden beschäftigt, wird nicht ausgesprochen.

Die Geschichte verläuft eher ruhig mit einer melancholischen Atmosphäre. Mich hat dieses Buch leider nicht gepackt.

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Veröffentlicht am 10.04.2026

Italienische Küche – mal anders

A Tavola!
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Die Aussage “Moderne italienische Küche zum Teilen & Genießen“ hat mich angesprochen. Doch schon beim ersten Durchblättern des Buches musste ich feststellen, dass es häufig Rezepte sind, deren Zutaten ...

Die Aussage “Moderne italienische Küche zum Teilen & Genießen“ hat mich angesprochen. Doch schon beim ersten Durchblättern des Buches musste ich feststellen, dass es häufig Rezepte sind, deren Zutaten hier bei uns auf dem Land nicht zu bekommen sind. Schön hätte ich es gefunden, wenn als Tipp passende Alternativen aufgeführt wären.
Mir fiel auch gleich auf, dass die Rezepte sehr Fisch- und Meeresfrüchte-lastig sind. Wenn man in Küstennähe wohnt, ist das natürlich auch naheliegend, doch roh zubereiteter Fisch ist wohl nicht jedermanns Sache.
Die Einteilung hat mir gefallen:
• Antipasti
• Polenta
• Pasta
• Risotto
• Pizza
• Brot
• Dessert

Die Zubereitung der Gerichte ist gut beschrieben. Allerdings fehlten mir Zubereitungszeit und Nährwertangaben.
Die Fotos zu den Gerichten sind toll und appetitanregend.
Ein schönes Kochbuch, das für mich allerdings nicht unbedingt alltagstauglich ist.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Wer steckt dahinter?

Pipeline
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Der Klimawandel beschert uns eine Menge Probleme. Mit einem dieser Probleme befasst sich dieser Thriller, nämlich mit der zunehmenden Wasserknappheit.

Die südfranzösischen Atomkraftwerke benötigen eine ...

Der Klimawandel beschert uns eine Menge Probleme. Mit einem dieser Probleme befasst sich dieser Thriller, nämlich mit der zunehmenden Wasserknappheit.

Die südfranzösischen Atomkraftwerke benötigen eine Menge Wasser zur Kühlung. Doch die Rhône führt immer weniger Wasser, so dass sich Widerstand gegen die Wasserentnahme. Daher will das deutsche Unternehmen Vogt eine Pipeline bauen, die Wasser vom Mittelmeer ins Landesinnere bringen soll. Dann brennt eine Pumpstation und die Kommunikationsexpertin Cecilia Thoma soll die Öffentlichkeit beruhigen. Doch sie wird bedroht und stellt eigene Recherchen an. Dabei stellt sie fest, dass die Gefahr aus einer unerwarteten Ecke kommt.

Dieser Thriller von Lucas Fassnacht greift ein realistisches und aktuelles Thema auf. Auch hier wird versucht über den Köpfen der „kleinen Leute“ hinweg ein Projekt durchzudrücken und so kommt es zu Protesten von unterschiedlichen Gruppen.

Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Allerdings ist trotzdem Aufmerksamkeit erforderlich, denn es gibt eine ganze Reihe von Personen mit vielen Ort- und Perspektivwechseln. Im zweiten Drittel ließ für mich die Spannung allerdings nach.

Die Personen waren schwer einzuschätzen und ich fand auch niemanden sympathisch. Der Druck auf Cecilia Thoma ist hoch. Sie verhält sich oft unüberlegt und naiv, was ihr dann Probleme bereitet. Bei ihren Recherchen kommt ihr der Verdacht, dass die Störungen auch aus den eigenen Reihen betrieben werden. Wem kann sie trauen?

Das Ende hat mich nicht überzeugt, da mir die Motive zu schwach waren. Auch einige Personen für die Handlung recht unwichtig.

Zwar ist das Thema interessant und spannend, aber es erschien mir nicht immer alles logisch und auch die Personen wirkten nicht immer authentisch. Nicht ganz überzeugend!

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Veröffentlicht am 12.03.2026

Wem kann man trauen?

This Story Might Save Your Life
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Die besten Freunde Joy und Benny betreiben gemeinsam einen Podcast, in dem sie sich mit Überlebensgeschichten beschäftigen. Dann verschwinden Joy und ihr Ehemann Xander plötzlich und die Spuren deuten ...

Die besten Freunde Joy und Benny betreiben gemeinsam einen Podcast, in dem sie sich mit Überlebensgeschichten beschäftigen. Dann verschwinden Joy und ihr Ehemann Xander plötzlich und die Spuren deuten darauf hin, dass sie nicht freiwillig weg sind. Benny gerät ins Visier der Polizei und er macht sich auf die Suche nach Joy. Dabei stößt er auf ein Manuskript von Joy, welches ihm deutlich macht, dass er vieles über Joy nicht wusste.
Auch wenn von Anfang an eine gewisse Spannung da ist, so würde ich diesen Roman nicht als Thriller bezeichnen. Es gibt zwischendurch auch
Der Schreibstil der Autorin Tiffany Crum lässt sich gut lesen. Sie erzählt die Geschichte hauptsächlich aus der Perspektive von Benny, wobei die Manuskripteinschübe natürlich Joys Sicht darstellen.
Die Charaktere sind gut und facettenreich beschrieben. Neben Benny und Joy gibt es noch eine Reihe weiterer Personen. Auf mich wirkten alle ein wenig verdächtig und so wusste ich nicht, wem man eigentlich trauen kann.
Nach einigen Wendungen löst sich die Geschichte aber schlüssig auf.
Es ist eine interessante Geschichte, die durchaus Spannung hat, aber mich nicht ganz überzeugen konnte.

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