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Veröffentlicht am 04.05.2026

Wer würde nicht gern als Housesitter einem der renommiertesten Häuser New Yorks Leben wollen?

Verschließ jede Tür
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Nachdem Jules mit einem Wimpernschlag nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Freund verloren hatte, entdeckt sie kurz darauf eine Annonce, die ihre Träume wahrwerden lässt. Als sie kurz darauf auch noch ...

Nachdem Jules mit einem Wimpernschlag nicht nur ihren Job, sondern auch ihren Freund verloren hatte, entdeckt sie kurz darauf eine Annonce, die ihre Träume wahrwerden lässt. Als sie kurz darauf auch noch die Zusage erhält, scheint es langsam wieder in ihrem Leben bergauf zu gehen, wären da nicht die seltsamen Vorkommnisse wie die nächtlichen Geräusche in der Wohnung oder das plötzliche Verschwinden von Mitbewohnern…

Schon von Anfang an war ich bei dem Buch in seinen Bann gezogen und wollte unbedingt wissen, was es mit dem Bartholomew auf sich hat. Denn immer wieder gibt es einige Hinweise auf unerklärliche Ereignisse, die auch ich irgendwann ergründen wollte.
Das muss man dem Autor wirklich lassen: Er versteht sich sehr gut darauf, gewisse Brotkrumen zu verstreuen, dass man der Spur folgen möchte und immer wieder neue Hinweise entdeckt, ohne das Rätsel zu schnell zu lösen. Gerade als ich dachte, dass ich der Lösung ein Stück nähergekommen bin, gab es einen Twist und ich stand wieder am Anfang, was mir unglaublich viel Spaß gemacht hatte – denn mit so einem Ende hatte ich garantiert nicht gerechnet.
Die Charaktere hatte ich alle sehr gemocht. Vor allem Dylan und Bobby hatten es mir sehr angetan, auch wenn ich den beiden zu Beginn ein wenig skeptisch gegenüberstand.
Kurzzeitig fand ich es allerdings etwas schwierig nachzuvollziehen, warum Jules ihrer verschwundenen Nachbarin so hinterherjagt. Immerhin kannten sich die beiden erst einen Tag – doch irgendwie muss man hier auch den Bogen schließen, um mit den wirklich wichtigen Ereignissen fortfahren zu können.

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Veröffentlicht am 04.04.2026

Gelungene Fortsetzung

Haunted Reign
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Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mich die Geschichte so begeistert hatte, musste ich den zweiten Band auch unbedingt lesen. Was mir am Ersten allerdings absolut gar nicht gefallen hatte, war ...

Nachdem ich den ersten Teil gelesen habe und mich die Geschichte so begeistert hatte, musste ich den zweiten Band auch unbedingt lesen. Was mir am Ersten allerdings absolut gar nicht gefallen hatte, war dieses Liebes-Geplänkel zwischen den beiden Protagonisten, was mir einfach zu viel und zu…merkwürdig erschien. Und obwohl die Bücher schon längst geschrieben wurden, war es ein wenig so, als hätte man meine Anmerkungen gelesen und erhört.

Denn in diesem Teil wirkt Zoey nahezu verändert. Wo sie im ersten Band noch naiv, unreif und ständig von ihren Hormonen geplagt war, war sie hier zwar immer noch an manchen Stellen ein wenig wehleidig, aber eindeutig erwachsener. Sie wirkte auf mich, als würde sie ihre Handlungen mit bedacht angehen, hinter die Fassaden blicken wollen und nicht mehr ganz so darauf achten, was die anderen von ihr denken, sondern sich mehr auf ihren eigenen Weg fokussieren.
Dylan wirkte zu Beginn recht unnahbar und auch sehr stark verändert. Daher wurde ich hier sehr positiv überrascht, als wir dann auch mehr über ihn erfahren haben und er dadurch nicht mehr so undurchsichtig wirkte. Gleiches gilt für die anderen Charaktere im Buch.
Der Schulalltag weicht hier ein wenig in den Hintergrund, da das Turnier im Vordergrund stand, was aber vollkommen okay war. Denn dadurch konnten wir dennoch sehr schöne Einblicke in das Leben an der Academy gewinnen und wie ernst es den Schülern ist oder mit welchen Waffen sie kämpfen, um an ihr Ziel zu kommen.

An dieser Stelle muss ich allerdings auch ernsthaft einwenden, dass die Reihe gut und gerne noch hätte viel weitergehen können, damit wir mehr Einblicke in die spannende Welt bekommen. Welche Figuren es hier noch gibt, wie das Leben an der Academy aussieht oder auch danach.
Denn so kam es mir ein bisschen so vor, als hätten wir jetzt in den zwei Bänden langsam eine Bindung zu den Figuren und deren Leben aufgebaut, um es dann wieder abrupt zu beenden.

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Veröffentlicht am 23.03.2026

Unterhaltsam, wenn auch zwischenzeitlich etwas unspektakulär, um dann nochmal zu fesseln

One of us is dead
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Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich ...

Bislang habe ich nur ein Buch der Autorin gelesen und war davon so begeistert, dass ich auch die weiteren lesen wollte...

In diesem geht es um eine Gruppe von Frauen aus der High Society, wo man sich manche Mitglieder nicht zum Feind machen möchte. Denn je nachdem, wer gerade in oder out ist, schließt sich die Gruppe zusammen und ist entweder für dich oder schießt permanent gegen dich. Gerade die Salonbesitzerin und eine Frau, die gerade kurz vor der Scheidung steht, bekommen dies zu spüren. Warum das so ist, ist auf den ersten Blick nicht ersichtlich.
Während wir die Geschichte erzählt bekommen, die eigentlich in der Vergangenheit spielt, erhalten wir immer wieder Einblicke in aktuelle Zeugenbefragungen zu bestimmten Umständen. Jedoch wissen wir hier lange Zeit nicht, wer hier Opfer und Täter ist oder doch nur Außenstehender. Dieser Aspekt hat mir sehr gut gefallen, da vieles nicht zu offensichtlich ist und man so 'gezwungen' wurde, an der Geschichte zu bleiben.

Von den Charakteren fand ich zu Beginn keine wirklich sympathisch, da einige den Eindruck erweckten, zu oberflächlich zu sein und nicht wirklich für sich einzustehen. Erst im Laufe des Buches wurde dies geändert und ich konnte mit der einen oder anderen mitfiebern.
Wäre da nicht diese eine Person gewesen, die mich immer wieder auf die Palme gebracht hat, sodass ich selbst am Ende weder Sympathie noch Mitleid aufbringen konnte ;)

Durch die wechselseitigen Erzählperspektiven hatte ich als Leser einen sehr guten Eindruck bekommen. Muss aber an dieser Stelle auch zugeben, dass mich die Geschehnisse bei etwa ¾ des Buches anfingen zu langweilen und ich hoffte, dass es bald endet. Und das war es dann auch, wo mich die Autorin nochmal richtig gecatcht hatte, da hier eine plötzliche Wendung eingetreten ist, die ich weder kommen sah noch gerechnet habe. Hier wurde die Geschichte so spannend, dass ich das Ende unbedingt erfahren musste und die Seiten nahezu verschlungen habe.
Deshalb Hut ab....ich bin sehr gespannt auf den nächsten Roman

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Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine Geschichte mit dem gewissen Etwas

Fallen Princess
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Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen ...

Normalerweise lese ich eher weniger Bücher aus dem Jugendbuch-Romance-Bereich, da diese nicht ganz meinen Vorlieben entspricht. Dennoch hat mich der Klappentext sehr angesprochen, sodass ich doch einen Blick in das Buch werfen musste.

Auf den ersten Seiten lernen wir unsere Protagonistin kennen und erfahren mehr über ihr Umfeld und wie se aufgewachsen ist.
Der Plan ihrer Mutter sieht es deutlich vor, dass sie in ihre Fußstapfen treten soll, was zudem ein hohes Maß an Disziplin und Ehrgeiz erfordert, aber manchmal auch gewisse Bürden auferlegt. Als jedoch ihre Magie erwacht, stellt sich ihr ganzes Leben auf den Kopf und von nun an muss sie entscheiden, wer auf ihrer Seite steht oder wer sich eventuell gegen sie gewendet hat.

Was mir hier deutlich gefallen hat, war die Veränderung der Protagonistin selbst. Als ich sie zu Beginn kennengelernt habe, war sie enorm rücksichtslos, selbstverliebt und einfach unausstehlich. Oder um es kurz zu machen: eine ziemliche Zimtzicke. Mit voranschreiten der Geschichte wurde sie immer wieder mit ihrem Wesen konfrontiert und hat sich immer mehr zu einer liebevolleren Person entwickelt, die auch für ihre Mitmenschen einsteht.

Wie es bei diesem Genre anscheinend so üblich ist, gab es auch einige spicy Szenen. Ich persönlich kann sehr gut darauf verzichten. Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin nicht prüde, doch gerade, wenn die Hauptpersonen noch minderjährig sind, hinterlässt es bei mir einen sehr seltsamen Beigeschmack...

Die Geschichte selbst war recht anschaulich dargelegt und ich fand die hier angesprochenen Themen wirklich spannend. Da gibt es zum einen die verschiedenen Häuser, deren Schüler, Stundenpläne und Einrichtungen unterschiedlich aufgebaut sind. Die Geheimnisse, Schattenseiten und dunkleren Zusammenkünfte und auch die Mordfälle, die es hier aufzuklären gilt.
Genau das ist es, was aus dem Buch so hervorgestochen hat und was definitiv Lust auf mehr macht, da es eben nicht langweilig oder 0815 ist.

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Veröffentlicht am 31.01.2026

Werde zum Licht, das über ganz Fantome scheint

The Dagger and the Flame
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Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen ...

Bei dem Buch geht es um zwei verschiedene Gilden, deren Grundsätze unterschiedlicher nicht sein könnten: Auf der einen Seite stehen die Dagger, die von einen Markierten erhalten, deren sie sich entledigen sollen und den Cloak, die Aufträge zum Diebstahl erhalten.
Dagger nutzen Shade, indem sie es zu sich nehmen und so stark genug für ihre Aufträge zu sein, Cloaks fertigen daraus Kleidung, um unsichtbar zu sein.

Unsere beiden Protagonisten Seraphine und Ransom machen schon innerhalb der ersten Kapitel Bekanntschaft miteinander und finden sehr schnell heraus, dass sie dasselbe Ziel verfolgen – die Freiheit von Fantome.
Doch haben beide unterschiedliche Herangehensweisen und Vorstellungen oder auch nicht?

Schon von Beginn an hat mich die Geschichte in ihren Bann gezogen. Gerade weil die beiden Perspektiven immer wieder zwischen Sera und Ransom wechseln, sodass wir die Ereignisse aus verschiedenen Blickwinkeln betrachten können.
Sera mochte ich von Beginn an, da sie sich sehr schnell in das Leben einfügt und immer begierig darauf ist, mehr über die Umstände und die Vergangenheit zu erfahren, den gewissen Biss in sich trägt und auch vor Herausforderungen nicht zurückschreckt.
Ransom hingegen ist anfangs eher ein BadBoy, der alles daransetzt, seine Ziele zu erreichen. Doch nachdem er von Sera einige Denkanstöße erhält, schaut er hinter die Fassade und fängt an, vieles zu hinterfragen.

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Manches wird nur angedeutet und ich hätte mir daher an der einen oder anderen Stelle tiefere Einblicke in die Gilden und deren Herkunft gewünscht. Doch vielleicht folgt dies im zweiten Band?
Mir gefiel an dem Buch aber nicht nur die Hauptstory, sondern auch die Entwicklung zwischen den einzelnen Personen und unseren Protagonisten. Hier entstand eine tolle Bindung, die es hat reichlich knistern lassen, was sich wunderbar in die Geschichte einfügt und nicht deplatziert wirkt.

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