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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 27.04.2026

Aufbruch

Poyais. Ein Land, das es nie gab
0

Das Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.

Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.

Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen ...

Das Cover lädt uns ein auf die Reise in eine fremde Welt.

Dieser Roman enthält zwei Erzählstränge, die sich am Ende unweigerlich treffen werden.

Es geht um Kriege, die im Vorfeld des Verkaufs von Anteilen und Ländereien des neuen Landes Poyais geführt werden sowie um die Auswanderung unter anderem deutscher Siedler in dieses ferne Land. Wir lernen, wie beschwerlich und armselig das Leben, die Reisen sowie die Kämpfe um 1820 herum waren. Aus heutiger Sicht kaum vorstellbar, wie die Bedingungen zu dieser Zeit waren.

Der Roman beruht auf wahren Tatsachen, die ich bis dato nicht kannte.

Der Schreibstil ist flüssig, die Geschichte teilweise allerdings etwas langatmig. Den "Kriegsteil" hätte es für mich nicht gebraucht beziehungsweise hätte dieser wesentlich weniger umfangreich erzählt werden können, um die Gesamtstory zu verstehen.

Die Protagonisten sind recht gut beschrieben, auch die Verhältnisse untereinander sowie zu den Ehefrauen werden lebendig.

Geschichtlich habe ich hier etwas lernen können.

Veröffentlicht am 27.04.2026

Schwach

Mordseeparty
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Die Krimis von Emmi Johannsen rund um Caro auf Borkum sind immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Ich mag den Schreibstil und die Personen alle sehr und als Hundefan bin ich natürlich begeistert von ...

Die Krimis von Emmi Johannsen rund um Caro auf Borkum sind immer ein bisschen wie nach Hause kommen. Ich mag den Schreibstil und die Personen alle sehr und als Hundefan bin ich natürlich begeistert von Aila.
Das Cover passt hervorragend zur Reihe und macht im Regal ein tolles Bild.
Zum Fall gibt es die ein oder andere Verwirrung. Man hat immer mehr Verdächtige im Kopf, je mehr man Uwe Petersen kennenlernt. Die einen beschreiben ihn quasi als widerlichen Mistkerl, die anderen wieder fanden ihn gar nicht so verkehrt. Da er viele private wie auch geschäftliche Verbindungen hatte, ist die Auswahl an Verdächtigen sowie Motiven recht groß.
Die Auflösung macht zwar am Ende Sinn, allerdings ist das Motiv doch eher sehr konstruiert.
Auch die Beziehung zwischen Jan und Caro will immer noch nicht richtig in die Gänge kommen. Wie lange soll das wohl noch so weitergehen. Die Beiden ermitteln wahrscheinlich noch vom Altenheim aus als Singles.
Insgesamt ein Wohlfühlkrimi mit altbekannten Personen und einer schönen Umgebung. Sofern man den Fall in den Hintergrund stellt ist es eine gute Geschichte.
Für mich war dies der bisher schwächste Teil der Reihe.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 05.04.2026

Zunächst spannend

HEN NA IE - Das seltsame Haus
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Zunächst hat mich beim Kauf das Cover angesprochen, dann die Inhaltsangabe.

Von der ersten Seite an war ich fasziniert ob der Geschichte. Dann leider schlug es aber um. Letztendlich fand man sich in einer ...

Zunächst hat mich beim Kauf das Cover angesprochen, dann die Inhaltsangabe.

Von der ersten Seite an war ich fasziniert ob der Geschichte. Dann leider schlug es aber um. Letztendlich fand man sich in einer andauernden und an Vorstellkraft überbietenden Familiengeschichte oder auch -tradition wieder, die der westliche Leser eher nicht verstehen mag.

Insgesamt ein interessanter Aufbau, der nicht in Fließtext sondern ausschließlich im Konversationsstil gehalten ist.

Ich fühlte mich zwar gut unterhalten, einen bleibenden Eindruck wird die Lektüre leider nicht hinterlassen.

Veröffentlicht am 20.03.2026

Fehlende Thrilleraspekte

Pipeline
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Pipeline soll als Thriller gelten, allerdings fehlen dem Buch meiner Meinung nach alle Thrilleraspekte.

Die Geschichte wäre verständlicher und auch glaubwürdiger, wenn sie die Überschrift eines Romans, ...

Pipeline soll als Thriller gelten, allerdings fehlen dem Buch meiner Meinung nach alle Thrilleraspekte.

Die Geschichte wäre verständlicher und auch glaubwürdiger, wenn sie die Überschrift eines Romans, auch eines Politik- oder Gesellschaftsromans, erhalten würde.

Denn genau das ist es. Kritik an Großkonzernen, Kritik an der Umsetzung von Vorhaben und Einbeziehung der Bürger, Kritik auch daran, wie mit Informationen und Menschen umgegangen wird.

Der eingebrachte Thrilleraspekt lenkt nur vom Wesentlichen ab und verwirrt.

Fazit: gute Grundlage, nicht passende Ausarbeitung für das gewählte Genre.

Veröffentlicht am 08.03.2026

Multikulturell

Solothurn ruft nach Vergeltung
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Zunächst einmal passt das Cover gut in die Reihe der vorhergehenden Bände, man hat einen gewissen Wiedererkennungswert.

Auch spielen immer wieder die gleichen Personen eine große Rolle, auch wenn man ...

Zunächst einmal passt das Cover gut in die Reihe der vorhergehenden Bände, man hat einen gewissen Wiedererkennungswert.

Auch spielen immer wieder die gleichen Personen eine große Rolle, auch wenn man später einsteigt erfährt man in welchen Verhältnissen sie zueinander stehen. Man muss also nicht zwingend die Vorgängerbände gelesen haben, um dem roten Faden folgen zu können.

In dieser Folge nun geht es um Ehrenmorde und wir reisen von der Schweiz in den Kosovo.

Wir beginnen mit einem Mord, dem unweigerlich ein weiterer folgt. Bis fast zum Schluss ist unklar, welchen politischen oder auch kulturellen Verwicklungen die Morde unterliegen. Dabei bleibt die Spannung eines klassischen Kriminalromans leider auf der Strecke. Es liest sich fast eher wie ein Drehbuch zu einem Dokumentarfilm, welcher auch der Auslöser für die ganze Story an sich zu sein scheint.

Inwiefern die Hintergründe recherchiert und realistisch sind kann ich persönlich nicht beurteilen, finde die Schlüsse die gezogen werden aber logisch.

Am Ende bleibt der Leser etwas in der Luft hängend zurück, da es einen kleinen Cliffhanger gibt. Das mag ich persönlich auch nicht so gerne.

Der Schreibstil dagegen ist wirklich gut und insgesamt möchte man schon wissen, wie die Auflösung ausschaut. Die Besonderheiten eines Regionalkrimis sind aufgrund der besonderen schweizerischen Ausdrucksweisen auf jeden Fall gegeben.