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Veröffentlicht am 13.09.2020

Urban Fantasy mit faszinierenden Kreaturen und tollem Setting

Midnight Chronicles - Schattenblick
8

Als bekannt wurde, dass Laura und Bianca eine Urban-Fantasy Reihe zusammenschreiben würden, konnte ich es kaum erwarten, diese zu lesen.

Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Lauras Büchern und habe ...

Als bekannt wurde, dass Laura und Bianca eine Urban-Fantasy Reihe zusammenschreiben würden, konnte ich es kaum erwarten, diese zu lesen.

Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Lauras Büchern und habe bisher jedes einzelne von ihr verschlungen. Gespannt war ich jedoch auf Biancas Part in der Reihe, da ich zuvor noch keinen Fantasyroman von ihr gelesen hatte. Ihre New Adult Bücher konnten mich leider nicht so wirklich begeistern, weswegen ich hier versuchte ohne Erwartungen heranzugehen-schließlich sind die Midnight Chronicles ein ganz anderes Genre, auch wenn einige Elemente des New Adults in die Geschichte einfließen würden. Aber dazu später mehr.

Insgesamt kann ich sagen, dass mich der 1. Band der Reihe überzeugen konnte, wenn auch mit einigen kleineren Kritikpunkten.
Der Einstig fiel mir sehr leicht und ich verfolgte gespannt mit, wie das Leben der Hunter und Huntresses aussieht, denn im ersten Drittel wird ausführlich über verschiedene Kreaturen, Hunter-Gruppen und Kampftraining berichtet, sodass man einen guten Überblick über die Welt bekommen hatte.
Positiv überrascht hat mich auch die Vielfalt an Kreaturen, die in dem Buch vorkommen-so macht man nicht nur die Bekanntschaft mit Vampiren und Werwölfen, sondern sieht sich mit Wendigos, einem Pontianak und Ghulen konfrontiert. Das hat mir sehr gut gefallen, weil es mal nicht die "typischen" Kreaturen waren und das sehr erfrischend anfühlte.

Nach dem guten Start hatte ich jedoch zeitweise das Gefühl, dass die Geschichte etwas auf der Strecke blieb-ich habe das Buch gerne gelesen, es aber nicht zu 100% verschlungen, wie ich anfangs gehofft hatte.
Das Buch hatte in der Mitte etwas an Fahrt verloren-es wurde einfach zu viel erklärt und zu wenig gehandelt. Doch zum Glück änderte sich das im letzten Drittel und man lernte noch neue Charaktere kennen und sah sich einigen unerwarteten Wendungen konfrontiert.
Der große Showdown war mir dann leider etwas zu schnell vorbei, doch ich bin dennoch sehr gespannt, wie es mit den Charakteren weitergeht, da doch viele Fragen offenblieben, die hoffentlich in den Folgebänden geklärt werden.

Doch genug zur Handlung, ich möchte auch nicht zu viel vorwegnehmen.
Zu den Charakteren:

Anfangs habe ich mich etwas schwer getan mit den Hauptcharakteren Roxy und Shaw. Sie erschienen mir so unnahbar und ich hatte nicht das Gefühl, dass man sie richtig kennengelernt hatte.
Roxy hat mit ihrer toughen Art alles und jeden von sich gestoßen und keine Gefühle zugelassen.
Shaw, der Mann ohne Erinnerungen, versuchte sich in das Leben der Hunter und Huntresses einzuleben, doch ließ nicht wirklich durchblicken, wie er fühlte, geschweige denn was seine Absichten waren.
Doch zum Glück änderte sich das im Laufe des Buches und ich habe mich immer mehr mit den beiden anfreunden können. Besonders die zarte Beziehung, die sich zwischen den beiden entwickelte war wirklich schön mit anzusehen und ich fand es sehr passend, dass diese nun einmal nicht von jetzt auf gleich entstanden ist, sondern seine Zeit brauchte.

Aber auch die Nebencharaktere wie Finn, Warden und Nala konnten mich überzeugen. Besonders Finn hat mich mit seiner sarkastischen und gleichzeitig sehr loyalen Art für sich gewinnen können.

Bevor das Buch erschienen ist, haben Laura und Bianca bereits angekündigt, dass es ein Mix aus Fantasy und New Adult sein wird, wobei Letzteres in dem Band definitiv noch sehr dezent war.
Es gab zwar eine Romanze, jedoch ist diese erst am Anfang und muss sich noch entwickeln. Aber das störte mich nicht weiter.

Auch das Cover hat mir gut gefallen. In Echt sieht es noch viel schöner aus und die roségoldenen Verzierungen stechen noch viel deutlicher hervor. Aber ehrlich gesagt gefallen mir die Cover der Folgebände noch etwas besser, bin mir aber sicher, dass sie als Gesamtwerk wirklich ein Eyecatcher im Bücherregal sein werden.

Abschließend lässt sich sagen, dass mich der erste Band der Midnight Chronicles gut unterhalten konnte, trotz kleinerer Längen und ich werde mir definitiv die weiteren Bände noch zulegen.
Die Welt und die Atmospäre konnten mich wirklich für sich gewinnen und ich bin sehr neugierig, wie Laura und Bianca dieses Potenzial ausschöpfen werden.

  • Einzelne Kategorien
  • Handlung
  • Erzählstil
  • Charaktere
  • Cover
  • Fantasy
Veröffentlicht am 20.07.2020

Düster und packend-das große Finale kann kommen!

City of Elements 3. Die Magie der Luft
0

Nachdem der 2. Band der Reihe für mich ein absolutes Lesehighlight dieses Jahr war, konnte ich es kaum erwarten auch den 3. Band der Reihe in der Hand zu halten und was soll ich sagen-ich habe die Geschichte ...

Nachdem der 2. Band der Reihe für mich ein absolutes Lesehighlight dieses Jahr war, konnte ich es kaum erwarten auch den 3. Band der Reihe in der Hand zu halten und was soll ich sagen-ich habe die Geschichte an einem Tag verschlungen!

City of Elements 3 knüpft genau da an, wo der Vorgängerband endete: Kia hat von Wills Verrat erfahren und distanziert sich erst einmal von ihm. Außerdem muss sie sich nun immer häufiger fragen, wem sie überhaupt noch trauen kann, nachdem sie so viele Intrigen und Lügen aufgedeckt hat.
Dass auch noch Niyol plötzlich auftaucht und sie scheinbar nicht in Ruhe lässt, dient nicht gerade zu einer Entspannung in Kias turbulenten Leben. Zeitgleich spitzen sich auch die Ereignisse in Tessarect zu und Kia und Will bleibt nichts anderes übrig, als sich den Rebellen anzuschließen, wenn sie nicht Nero und seinen Machenschaften zum Opfer fallen wollen.

Nach dem fiesen Cliffhanger in Band 2 musste ich unbedingt wissen wie es weitergeht und kann an dieser Stelle schon einmal sagen, dass ich nicht enttäuscht wurde: Der Schreibstil ist gewohnt flüssig, die Welt ist immer noch atemberaubend und auch die Charaktere konnten mich erneut überzeugen.
Anfangs hatte ich etwas Angst, dass sich hier eine Dreiecksbeziehung anbahnen würde, aufgrund der Beschreibung des Klappentextes, jedoch habe ich schnell gemerkt, dass meine Befürchtungen hier unbegründet waren. Ein Liebesdreieck hätte meiner Meinung nach auch nicht zu der Geschichte gepasst, dafür passiert einfach zu viel im Laufe der Bücher.
Die Sache mit Kia und Niyol wurde in meinen Augen sehr gelungen gelöst und man merkt, wie Kia aus ihren Fehlern gelernt hat und als Mensch gewachsen ist.
Ihre Charakterentwicklung wird auch in diesem Band besonders deutlich-sie kämpft für sich und ihre Liebsten, ist schlagfertig und lässt sich nicht mehr so schnell beeinflussen.
Aber auch die anderen Charaktere konnten mich überzeugen. Man blickt immer mehr hinter Wills hart erbaute Fassade und er konnte mich in City of Elements 3 nun endgültig von sich überzeugen.
Ich hatte mich auch sehr auf das Wiedersehen mit Everly gefreut, jedoch bekam man recht wenig von ihr mit, ich hoffe, dass sich das im Finale ändern wird.
Ebenfalls hätte ich mir von meinen Favoriten Caspar und Nate etwas mehr gewünscht, aber vielleicht lesen wir im letzten Band noch etwas mehr über die beiden.
Was ich jedoch auch positiv hervorheben möchte ist, dass Nena es durchaus versteht, die lesende Person zu verwirren. Mehrmals habe ich mich dabei erwischt, wie ich einem Charakter über einige Kapitel vertraut habe, nur um ihr/ ihm im nächsten Kapitel wieder zu misstrauen. Ich bin gespannt, wer denn schlussendlich die "Guten" sind, da das hier nicht zwingend zu erkennen ist, was ich jedoch gut finde. Wer schreibt denn letztendlich vor, was denn nun "gut" und was "schlecht" ist, das gefällt mir allgemein an der Reihe so gut, dass die Grenze da verschwimmt, weil jede Person bestimmte Beweggründe hat, die man irgendwo nachvollziehen kann. Wie diese in der Ausführung aussehen-darüber lässt sich streiten, aber ich kann bis jetzt immer noch nicht sagen, wem ich richtig vertraue und wem nicht.

Kia und Will werden trotz ihrer persönlichen Probleme gezwungen zusammenzuarbeiten, was immer wieder zu einigen Diskussionen geführt hat. Jedoch habe ich alle Szenen mit den beiden zusammen genossen und mit ihnen gelitten, gelacht und mitgefiebert.

Im Gegensatz zum Vorgängerband hatte ich das Gefühl, dass es in diesem Band insgesamt etwas ruhiger und düsterer zuging-wie die Ruhe vor dem finalen Sturm. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Reihe mit einem großen Knall enden wird, gleichzeitig fürchte ich mich auch davor. Dass Nena die Leser*innen gerne quält hat sie mit DIESEM Cliffhanger erneut bewiesen.

Leider hatte ich in diesem Band jedoch das Gefühl, dass etwas fehlen würde. Insgesamt empfand ich ihn etwas schwächer, als Teil 2, dennoch ist es immer noch ein sehr gelungenes Buch. Die Reihe ist nur einfach so dermaßen gut, dass selbst ein "schwächerer" Teil immer noch besser als viele andere Büche ist, die ich gelesen habe. Ich hatte etwas länger gebraucht, um mich wieder in Tessarect einzufinden, doch sobald die Ereignisse sich gehäuft haben, konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen, letztendlich habe ich es innerhalb eines Tages beendet.
Der Showdown kam für nicht ganz an den des 2. Bandes heran, da sich dieser im Vorgängerband im ganzen letzten Viertel abgespielt hatte und sich immer weiter aufgebaut hatte, nur um dann in einem riesigen Knall zu enden. Hier hat er eher auf den letzten zehn Seiten stattgefunden, doch auch einige andere Ereignisse im Laufe des Buches sorgten für Spannung, von daher ist es kein großer Kritikpunkt. Ich hätte mir nur gerne einen längeren Showdown gewünscht.

Fazit:
Trotz der kleinen Kritikpunkte konnte City of Elements 3 mich wieder erneut in die wunderschöne Welt von Tessarect entführen und hat mir einige tolle Lesestunden beschert.
Ich habe ewig hin und her überlegt, ob ich dem Buch nun 4 oder 4,5 Sterne gebe, jedoch denke ich, dass noch etwas Luft nach oben ist und bin mir ziemlich sicher, dass der finale Band wieder ein Jahreshighlight werden wird.
Bitte gebt der Reihe eine Chance, ihr werdet es nicht bereuen! Nena hat hier wirklich etwas ganz Außergewöhnliches geschaffen-eigentlich möchte ich gar nicht, dass es endet. :)

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  • Charaktere
Veröffentlicht am 01.06.2020

Ein tolle Reise nach Draconica

Dragon Tale - Kind des Feuers
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Der Auftakt dieser Reihe, auf welche ich erst vor Kurzem gestoßen bin, konnte mich wirklich für Aylin Hackers Welt und Charaktere begeistern, keine Sorge, diese Rezension ist spoilerfrei: :)

Man entdeckt ...

Der Auftakt dieser Reihe, auf welche ich erst vor Kurzem gestoßen bin, konnte mich wirklich für Aylin Hackers Welt und Charaktere begeistern, keine Sorge, diese Rezension ist spoilerfrei: :)

Man entdeckt zusammen mit der Protagonisten Monica eine farbenfrohe und faszinierende Welt, in welcher unzählige fantastische Wesen hausen. Besonders im Vordergrund stehen dabei natürlich die Drachen, wie man dem Titel schon vorher entnehmen konnte.

Ich bin sehr gut in die Geschichte reingekommen, obwohl es doch einige Kapitel dauert, bis die ersten wichtigen Ereignisse geschehen. Bereits zu Anfang fiel mir auf, dass Aylin einen sehr detailreichen und humoristischen Schreibstil pflegt, welcher mir persöhnlich sehr gut gefallen hat.

In den ersten Kapiteln bekommt man einen ausfürlichen Einblick in Monicas Alltag und lernt einige wichtige Charaktere kennen. Besonders Aaron, ihr Geigenlehrer, konnte mich mit seiner hilfsbereiten und mysteriösen Art überzeugen. Nachdem das große Geheimnis um Monica nun gelüftet wurde, nimmt die Geschichte richtig an Fahrt auf: Abwechslungsreiche Charaktere treten auf, Angriffe werden auf Monica und ihre Freunde verübt und unsere Protagoistin muss sich mit ihrer neuen Bestimmung abfinden. Des Weiteren lernt letztere eine Menge neue Freunde kennen, welche man als Leserin auch ins Herz schließen muss. Besonder Taro konnte bei mir für den ein oder anderen Lacher sorgen.

Das Buch bleibt bis zum Dreiviertel der Geschichte durchgehend spannend und die Seiten flogen nur so dahin.

Leider hatte ich das Gefühl, dass die Story bis zum finalen Kampf dann etwas auf der Strecke blieb und sich in einigen Teilen zog, weswegen ich hier nur 4 Sterne vergebe.

Zusammenfassend lässt sich sagen, das Dragon Tale mich wirklich überzeugen konnte, ich mich schon sehr auf den zweiten Teil freue und die Charaktere jetzt schon vermisse. Dennoch ist noch ein bisschen Luft nach oben und ich bin mir sicher, dass Aylin Hacker sicher noch viele weitere tolle Ideen für die Folgeteile für uns bereithält.

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Veröffentlicht am 06.04.2026

Frühlingsgefühle in der Luft!

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Erste Gedanken: Kyras Bücher stechen für mich durch ihren Humor heraus. Besonders gefällt mir an ihren Geschichten, dass nicht immer nur schlanke Körpertypen vorkommen, sondern viele verschiedene Körpertypen ...

Erste Gedanken: Kyras Bücher stechen für mich durch ihren Humor heraus. Besonders gefällt mir an ihren Geschichten, dass nicht immer nur schlanke Körpertypen vorkommen, sondern viele verschiedene Körpertypen zelebriert werden. Auch die Protagonistin Eleanore aus diesem Band hat mit ihren Unsicherheiten am Körper zu kämpfen, doch ihr Weg zur Selbstliebe hat mich besonders berühren können!

Das Cover: Die Cover sind sehr niedlich und auch der Farbverlauf passt zur frühlingshaften Stimmung der Geschichte. Dennoch muss ich sagen, dass sie nicht ganz meinem Geschmack entsprechen, ich sie aber sehr passend für die Handlung und humoristische Stimmung im Buch finde.

Die Handlung: Seit der charismatische Musiker Dex Eleanore vor Jahren auf dem jährlichen Festival in Lower Whilby den Kopf verdrehte, ist er aus ihren Schwärmereien nicht mehr wegzudenken. Als er dann plötzlich wieder in Lower Whilby vor ihr steht, ist nicht mehr viel von seinem Strahlen übrig. Stattdessen scheint er antriebslos und ausgebrannt zu sein. Viele in der Kleinstadt sind der Meinung, dass der gefallene Musiker kein guter Umgang für sie sei, da sie der Everybody’s Darling ist, der sich stets an alle Regeln hält. Doch als die beiden einen Deal eingehen merken sie, dass sich Gegensätze doch irgendwie anziehen können…

Meine Meinung: Kyra schafft es immer wieder, Humor mit einer guten Portion ernster Themen zu vermischen. Zwischendurch kam ich aus dem Lachen nicht mehr heraus, an anderen Stellen brach mein Herz für unsere Protagonistin Eleanore. Anfangs brauchte ich etwas länger, um vollends in die Geschichte zu finden, nach den ersten einhundert Seiten änderte sich das jedoch und ich konnte besser zwischen den Seiten abtauchen. Dennoch muss ich zugeben, dass ich trotzdem ein wenig das Gefühl hatte, dass mich die Geschichte nicht zu einhundert Prozent aufnahm. Wo ich jedoch jede Emotion spürte, waren bei Eleanores Gedanken zu ihrem Körper, die ich nur allzu gut kenne oder auch den Gesprächen zwischen ihr und Dex, bei denen die beiden sich so unendlich viel Verständnis entgegenbringen. Insgesamt mochte ich die Geschichte gerne, aber irgendwie hat mir das An-die-Seiten-fesseln ein wenig gefehlt.

Die Charaktere: Musiker und Sonnenschein. Zwei Gegensätze. Und dennoch haben beide so viel Verständnis und Akzeptanz füreinander. Obwohl Dex und Eleanore von allen Seiten eine Rolle zugeschrieben bekommen, so sehen die beiden durch diese Rollen hindurch und bestärken sich stets darin, ihren Träumen nachzugehen. Ich mochte beide unglaublich gerne und finde, dass Kyra es wirklich geschafft hat, die beiden greifbar und lebendig zu machen. Doch auch die Nebencharaktere belebten das Buch ungemein.

Fazit: Eine frühlingshafte Geschichte, die ich empfehlen kann. Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich die Geschichte überzeugen. Ich vergebe hier 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 30.10.2025

Für schaurige Herbstnächte

Blackspell
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„Blackspell: Das Geheimnis der Blutmotten“ bietet einige schaurige Stunden, die voller Unterhaltung und Rätsel sind. Ein guter Auftakt, der mich gespannt auf die Fortsetzung blicken lässt.

Das Cover und ...

„Blackspell: Das Geheimnis der Blutmotten“ bietet einige schaurige Stunden, die voller Unterhaltung und Rätsel sind. Ein guter Auftakt, der mich gespannt auf die Fortsetzung blicken lässt.

Das Cover und die Aufmachung: Hier wird die Protagonistin Eden vor einem dunklen Untergrund gestellt und von Motten und Pflanzenranken umrahmt. Es deutet bereits auf die gespenstische Stimmung des Buches hin, was ich sehr ansprechend finde. Auch die Illustration ist sehr hochwertig und schön gezeichnet. Generell ist das Buch sehr hochwertig aufgemacht: ein alternatives Cover unter dem Schutzumschlag, Illustrationen im Buch und auf den Vorsatzpapieren etc. Es sieht beinahe aus wie eine Deluxe Edition!

Die Handlung: Unfreiwillig zieht Eden zum schaurigen Familiensitz Thunder Hall. Nachdem ihr Vater verstorben ist, geht sie seinem letzten Willen nach. Doch schon in der ersten Nacht wird sie Zeugin eines makabren Mordes und niemand glaubt ihr, da die mit Motten übersäte Leiche spurlos verschwunden ist. Am liebsten würde sie direkt wieder zurückfahren, doch der letzte Wille ihres Vaters verlangt, dass sie für zwei Schuljahre an die Wyndhouse Academy soll, ansonsten wird ihr das millionenfache Erbe nicht ausgezahlt. Doch da Eden auch Antworten will und die Akademie meist Antworten auf sonderbare Ereignisse hat, lässt sie sich dort einschreiben…

Meine Meinung: Celine Leonoras Debütroman lässt sich angenehm lesen. Vor allem abends wird die Geschichte noch atmosphärischer und unheimlicher, was ich sehr gerne mochte. Besonders das düstere Setting mit all seinen mysteriösen Charakteren hat es mir angetan und daran denke ich noch gerne zurück. Die Handlung entfaltet sich erst nach und nach, was auch die Lesenden zum Rätseln animiert. Das Ende folgt dann mit einem Knall und lässt mich gespannt auf die Fortsetzung warten. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten und kann die Geschichte vor allem für die kalten Jahreszeiten empfehlen. Dennoch sind mir einige Gespräche zwischen Charakteren manchmal ein wenig hölzern erschienen. Den Schreibstil der Autorin mochte ich vor allem, wenn sie mystische Schauplätze oder Gedankenspiralen beschrieb, jedoch hatte ich manchmal das Gefühl, dass die Charaktere ein wenig gestelzt miteinander redeten. Auch hätte ich mir gewünscht, dass sie bei der Trauer und den Gefühlen von Eden noch tiefer gegangen wäre, da ich gerne noch mehr mitgefühlt hätte. Auch weiß ich noch nicht so ganz, was ich von Wolframs Spitznamen (kurz: „Wolf“) halten soll. Doch abseits davon mochte ich die Geschichte gerne und bin gespannt auf weitere Werke der Autorin.

Die Charaktere: Mit Eden stehe ich ein wenig im Zwiespalt. Ich mochte ihre dickköpfige Seite und ihren Drang nach Wissen und Antworten, gleichzeitig hätte ich mir gewünscht, dass sie hinterfragt, warum sie ständig alles alleine verrichten will, obwohl sie so treue Freundschaften pflegt. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie die Lesenden nicht vollends an ihrer Gefühlswelt teilhaben ließ. Aber vielleicht gibt es ja dahingehen eine Entwicklung in Band zwei. Esra – ihre beste Freundin - mochte ich hingegen und hätte mir gewünscht, dass sie noch mehr Raum bekommen hätte. Ebenfalls gelungen fand ich, wie die Religion letzterer und ihres Bruders in die Geschichte eingeflossen ist und berücksichtigt wurde. Generell gab es in diesem Buch viel Inklusion, die gut umgesetzt wurde, was ich sehr positiv herausheben muss. Auf andere Charaktere werde ich aus Spoilergründen nicht eingehen, aber es gibt ein paar Überraschungen in der Geschichte!

Fazit: Ein guter Auftakt, an den ich gerne zurückdenke. Von mir gibt es hier 3,5/5 Sternen und eine Leseempfehlung. Mal gucken, wann die Fortsetzung angekündigt wird!

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