Nett, aber oberflächlich
The Wolf King (Wolf King 1)Worum geht’s?
Aurora soll eigentlich verheiratet werden. Bei einem Wolfskampf im Schloss wird jedoch der mächtige Alpha Callum auf sie aufmerksam. Er entführt sie (mehr oder weniger) ins Wolfsgebiet, ...
Worum geht’s?
Aurora soll eigentlich verheiratet werden. Bei einem Wolfskampf im Schloss wird jedoch der mächtige Alpha Callum auf sie aufmerksam. Er entführt sie (mehr oder weniger) ins Wolfsgebiet, um sie als Trumpf im Krieg mit den Menschen zu nutzen und Auroras Abneigung gegen die Wölfe verblasst immer mehr.
Wie war’s?
Okay, wo fangen wir an? Vielleicht bei den Schottland-Vibes, die ich als Outlander-Fangirly mochte (allerdings kann Callum nicht annähernd mit Jamie mithalten). Oder beim Schreibstil, der sehr einfach und zugänglich ist, sodass ich das Buch echt schnell weggelesen habe.
Puh, aber sonst? Inhaltlich ist einfach kaum etwas passiert. Die Charaktere bleiben ziemlich oberflächlich und gerade Aurora fand ich irgendwann widersprüchlich. Einerseits ist sie sehr schüchtern und unerfahren, plötzlich total wild und willig und dann wieder sehr zurückhaltend und unsicher.
Sie lässt sich bereitwillig von einem wildfremden Mann entführen, den sie eigentlich verachtet, weil er ein Werwolf ist? Go Girl! Rede dir weiter ein, dass es deine Entscheidung gewesen ist. Schuhe bei eisigen Temperaturen auf einer mehrtägigen Reise? Wer braucht die schon, wenn man einen heißblütigen Typ dabei hat. Das Hin und Her mit der Halsband-Geschichte? Absolut nachvollziehbares Verhalten. Das hat mir dann doch den Rest gegeben… Überhaupt hat mich diese Dreiecksbeziehung sehr an Vampire Diaries und Stephan und Damon Salvator erinnert. 😉
Es gibt gut gemeinte 3,5 Sterne, weil sich das Buch wirklich gut lesen lässt. Wer auf Werwölfe steht: Go for it! Man verpasst aber auch nichts, wenn man dieses Buch nicht liest.