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Veröffentlicht am 24.05.2026

Solider Schwedenkrimi

Vega Varg – Das Schweigen der Insel
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Mit „Vega Varg - Das Schweigen der Insel“ von Åsa Hellberg geht eine neue schwedische Krimireihe an den Start, die auf den Kosterinseln an der Westküste Schwedens spielt. Neben der älteren Ermittlerin ...

Mit „Vega Varg - Das Schweigen der Insel“ von Åsa Hellberg geht eine neue schwedische Krimireihe an den Start, die auf den Kosterinseln an der Westküste Schwedens spielt. Neben der älteren Ermittlerin Vega Varg, steht auch deren langjähriger Freund und Kollege Leopold Posse aus Oslo im Mittelpunkt der Ermittlungen, der ihr sowohl bei der Aufklärung eines erschütternden Mordfalls, als auch bei der Suche nach einer Vermissten helfen soll.

Neben der Beschreibung hat mich in erster Linie das aussagekräftige Cover angezogen, wobei ich mich letztendlich für das Hörbuch entschieden habe. Dieses war einerseits zwar sehr gut eingesprochen und hörbar, andererseits hat es den beiden Ermittlern gleichzeitig den Stempel „Schlaftablette“ in meinem Kopf aufgedrückt. Was allerdings irgendwie auch schon wieder zu diesem ruhigeren Krimi gepasst hat. Herausstechend war für mich auf jeden Fall der atmosphärische Schreibstil der Autorin und auch die Story an sich war durchaus spannend, wendungsreich und ausgeklügelt und trotzdem wollte bei mir kein wirklicher Nervenkitzel aufkommen. Der besondere Pfiff, der einen das Buch nicht mehr aus der Hand, bzw. den Kopfhörer nicht mehr vom Kopf nehmen lässt, hat da irgendwie gefehlt.

Fazit: Ein durchaus solider und unterhaltsamer Schwedenkrimi, von dem ich mir jedoch mehr versprochen habe.

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Ungewohnt fahle Dystopie des Autors

Ins fahle Herz des Sommers
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Unbarmherzig und schonungslos sticht die Sonne vom Himmel und brennt sich tagein und tagaus in das mittlerweile verdorrte Land und die wenigen, verbliebenen Menschen. Große Teile der Menschheit hat eine ...

Unbarmherzig und schonungslos sticht die Sonne vom Himmel und brennt sich tagein und tagaus in das mittlerweile verdorrte Land und die wenigen, verbliebenen Menschen. Große Teile der Menschheit hat eine Pest dahingerafft, der andere Teil kämpft ums Überleben, während ganze Landstriche mittlerweile unbewohnbar sind. Einer dieser Kämpfer ist Fausto. Sein Leben ist mühsam, schwer und nur von wenigen Nachbarn begleitet. Bis eines Tages Valérie im Haus neben ihm einzieht und mit ihr ein dunkles Geheimnis.

Normalerweise bin ich großer Fan von Andreas Eschbach und hatte mich schon sehr auf sein neues Buch „Ins fahle Herz des Sommers“ gefreut, zumal es mein erstes Hörbuch von ihm sein sollte. Sprecher Matthias Koeberlin hat seine Sache auch wirklich gut gemacht, so dass es eine Freude und sehr angenehm war seinen Worten zu lauschen. Leider verhielt es sich mit der Story und auch den Protagonisten, für meinen Geschmack, da anders. Diese konnten mich diesmal leider nicht überzeugen. Fausto & Co. erschienen mir nicht greifbar und blass gezeichnet, die Story eindimensional und vorhersehbar. Irgendwie in sich nicht schlüssig, bzw. unfertig, so als sei lediglich ein Kapitel aus einem Buch herausgenommen worden und während Dreiviertel so vor sich hin geplätschert sind, hat das letzte Viertel dann versucht alle „Action“ aufzuholen. Absolut grandios waren jedoch Eschbachs Schilderungen von Klima, Land und Leuten. Hier ist es ihm so meisterhaft gelungen die beklemmende Stimmung und düstere Atmosphäre zu transportieren, dass ich mich beim Hören, am Liebsten meines Shirts und der langen Hose entledigt hätte.

Fazit: Erstmals, dass ich zu einem Eschbach sagen muss - kann man hören/lesen muss man aber nicht. Ein interessantes, jedoch recht fahles Gedankenexperiment.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Spannend, jedoch kein Vergleich zu Love, Mom

Der Boss – Ist er ein Monster oder ein Genie?
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Nachdem Cara bei einem gemeinsamen Clubbesuch mit einem Mann verschwindet, sieht Natalie ihre beste Freundin erst wieder, als diese am nächsten Tag im Koma liegt. Was ist mit Cara geschehen und handelt ...

Nachdem Cara bei einem gemeinsamen Clubbesuch mit einem Mann verschwindet, sieht Natalie ihre beste Freundin erst wieder, als diese am nächsten Tag im Koma liegt. Was ist mit Cara geschehen und handelt es sich bei dem Unbekannten nicht genau um den Mann dort, der Nathalie von einem Zeitschriftencover aus entgegen lacht?

In ihrem neuen Thriller „Der Boss - Ist er ein Monster oder ein Genie?“ schleust Iliana Xander ihre Hauptprotagonistin Natalie Olsen als Hausmädchen in das Haus eines Bekannten Unternehmers und Millionärs ein, um ihm, auf der Suche nach der Wahrheit, eine Falle zu stellen und gerät dabei selbst in äußerste Gefahr.

Wie auch Iliana Xanders Vorgänger „Love, Mom“ ist das Buch fesselnd geschrieben und lässt sich flüssig lesen. Auch blieb die Spannung nicht auf der Strecke, zumal die Autorin wieder die ein oder andere Überraschung in petto hatte und doch hat mir diesmal irgendwie das besondere „Etwas“ gefehlt. Genau beschreiben kann ich es nicht, nur dass ich das Buch diesmal (den Vorgänger habe ich verschlungen) nur mit mäßiger Begeisterung gelesen habe. Vielleicht lag es ein Stückweit an Nathalie, deren Handlungen, Motivation und Art ich nicht immer nachvollziehen konnte, vielleicht war es mir nicht düster bzw. geheimnisvoll genug, vielleicht hat es sich für mich teilweise auch zu sehr gezogen.

Fazit: Für mich ein solider, mittelmäßiger Thriller, den ich weder sonderlich gut, noch schlecht fand. Ich würde ihn zusammenfassend als „durchaus spannende, dennoch leicht verdauliche und nicht nachhaltig hängen bleibende Lektüre für zwischendurch“ beschreiben.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Wenn Fiktion zur Wirklichkeit wird

Doppelspiel
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Das Krimiautoren-Duo Arne Dahl und Jonas Moström schickt mit ihrem Reihenauftakt der neuen True-Fiktion Trilogie „Doppelspiel“ den, unter einer Schreibblockade leidenden, Krimiautor Tom Borg an den Start. ...

Das Krimiautoren-Duo Arne Dahl und Jonas Moström schickt mit ihrem Reihenauftakt der neuen True-Fiktion Trilogie „Doppelspiel“ den, unter einer Schreibblockade leidenden, Krimiautor Tom Borg an den Start. Nach seinen letzten großen Erfolgen, macht sich dieser aus Recherchezwecken und auf der verzweifelten Suche nach Inspiration auf in einen anrüchigen Stockholmer Club, wo er nicht nur Zeuge eines Mordes, sondern schnell auch zum Hauptverdächtigen wird. Wie kann es sein, dass für ihn ausgerechnet die Fiktion seines neuen Buches plötzlich auf beängstigende Weise zur Wirklichkeit wird?

Während mir Jonas Moström bislang nichts sagte, war mir Erfolgsautor Arne Dahl natürlich ein Begriff, auch wenn mit „Doppelspiel“ das erste Mal ein Buch von ihm in meine Hände gelangt ist. Ankündigung und Klappentext klangen spannend, also bin ich demzufolge auch mit recht hohe Erwartungen gestartet. Wie erhofft, ließ sich der Schreibstil flüssig lesen und die Charaktere hatten, jeder für sich, etwas interessantes an sich - auch wenn ich mit ihnen bis zum Schluss nicht vollends warm werden wollte. Sowohl Handlung, als auch Tempo und Spannung haben mir zunächst richtig gut gefallen, bis irgendwann so eine Art „Wendepunkt“ eintrat. Im Verlauf kam es vermehrt zu unlogischen Ungereimtheiten, wodurch die Handlung zunehmend an Glaubwürdigkeit verlor. Der Verlauf wurde für mich immer vorhersehbarer, während am Ende eine gänzliche Aufklärung (Stichwort: Schachfiguren) jedoch ausblieb.

Fazit: Ich würde das Buch jetzt nicht als absoluten Flop bezeichnen, jedoch hatte ich definitiv mehr erwartet und bin dahingehend doch etwas enttäuscht. Einerseits fesselnd, andererseits in sich nicht schlüssig und durchschaubar, kann man „Doppelspiel“ sicherlich gut lesen, muss man jedoch nicht, weshalb ich bezweifle, dass Band 2 den Weg zu mir finden wird.

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Veröffentlicht am 29.03.2026

Spannende Idee, mittelmäßige Umsetzung

Woman Down
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Groß beworben, ist Colleen Hoover mit ihrem neuen Romantik-Thriller „Woman Down“ zurück. Darin nimmt sie uns mit in die abgründige Welt von Thrillerautorin Petra Rose, die nach der verheerenden Verfilmung ...

Groß beworben, ist Colleen Hoover mit ihrem neuen Romantik-Thriller „Woman Down“ zurück. Darin nimmt sie uns mit in die abgründige Welt von Thrillerautorin Petra Rose, die nach der verheerenden Verfilmung ihres letzten Buches, von ihren Fans fallen gelassen und geradezu angefeindet wird. Während sie sich zunächst aus der Öffentlichkeit zurückzIeht, sammelt sie dank Kollegin und Freundin Nora neuen Mut und versucht ihrer Schreibblockade in einer abgeschiedenen See-Hütte entgegenzutreten und ihren neuen Roman zu schreiben.

Als plötzlich ein Detektive vor ihrer Tür auftaucht und Petras Fiction zur Wirklichkeit wird.

Ich kannte bisher nur Verity von Colleen Hoover, bin also dementsprechend mit recht hohen Erwartungen in die Hörbuchversion von „Woman Down“ gestartet. Während mich Sprecherin Marlene Rauch auch gleich mit ihrer Stimme überzeugen konnte, hat es die Story leider von Anfang an nicht geschafft, vielmehr empfand ich sie irgendwie als schleppend und eintönig. Bei mir wollte einfach keine wirkliche Spannung aufkommen, was wohl ein Stück weit an der Vorhersehbarkeit lag, aber sicherlich auch daran, dass ich die Protagonisten ziemlich platt und keinen richtigen Zugang zu ihnen fand. Schade, ich hatte mir mehr erwartet.

Fazit: Spannende Idee, mittelmäßige Umsetzung, die mich nicht vom Hocker reißen konnte. Vielmehr eine Handlung und insbesondere Ende ziemlich vorhersehbar fand. Kann man sicherlich lesen/hören, man verpasst aber auch nichts, wenn nicht.

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