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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Warum dieser Hype?

Allegro Pastell
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In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.

"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname ...

In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.

"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname und der Titel sind in goldenen Lettern, in der Mitte prangt ein Hexagon in pastellfarbenem Farbverlauf. Das verrät nicht viel vom Buch und macht neugierig, ist insgesamt stimmig.

Leif Randt ist etwa so alt wie seine Protagonisten, deshalb stellt sich die Frage, wie viel seiner Erzählungen autobiografisch sind. Sind viele Leute seiner Generation so wie seine beiden Hauptpersonen? Teilweise übersättigt, teilweise reflektierend, eigentlich nur um sich selbst kreisend? Oder ist das nur in diesen "besseren" Kreisen so? Mich macht vor allem der sorglose Umgang mit den diversen Drogen sprachlos. Ist das tatsächlich die Realität? Fragen über Fragen, das Buch lässt mich etwas ratlos zurück, vor allem verstehe ich den Hype nicht.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Nette Liebesgeschichte

Verliebt in deine schönsten Seiten
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January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere ...

January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere Schriftsteller, den sie von früher kennt...

Das Cover von "Verliebt in deine schönsten Seiten" hat zarte, eher blasse Farben. In der Mitte in einem Kreis sitzen die beiden Protagonisten, jeweils mit Laptop, Bücher fliegen herum und ein Füller hat den Kreis gezogen. Das ist ein unauffälliges Cover, aufgrunddessen ich nicht unbedingt den Klappentext gelesen hätte. Der Titel hat mir sehr gut gefallen.

Emily Henry kann schreiben und weiß, wie Liebesgeschichten gehen. Aber insgesamt bleibt der Roman so blass wie die Farben auf dem Cover. Es ist genügend Spice im Buch, um manche Leserin heiß zu machen, aber ich war aufgrund des Hypes um dieses Buch ehrlich gesagt enttäuscht. In einem anderen Roman wurde es als das schönste Buch überhaupt bezeichnet, was mich neugierig gemacht hat. Aber diese hohe Erwartung hat der Roman leider nicht erfüllt. Die Geschichte war nicht schlecht, es war gut geschrieben und hatte interessante Charaktere, aber ich verstehe den Hype nicht. Es war schnell klar, wie es mit January und Gus enden wird, die üblichen Verwicklungen, ein nettes Buch für zwischendurch, mehr nicht.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Wer war Kleopatra wirklich?

Kleopatra
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Aus der Ich-Perspektive erzählt uns hier Kleopatra von ihrem Leben. Das Buch hält sich an überlieferte Fakten, enthält auch viel Fiktion, was das Buch durchaus interessant macht. Vor allem räumt es mit ...

Aus der Ich-Perspektive erzählt uns hier Kleopatra von ihrem Leben. Das Buch hält sich an überlieferte Fakten, enthält auch viel Fiktion, was das Buch durchaus interessant macht. Vor allem räumt es mit der Legende um ihren Tod auf.

Das Cover von "Kleopatra. Roman einer Königin" zeigt die titelgebende Pharaonin von hinten, aber so, dass man auch ohne Titel erkennen könnte, um welche Königin es sich handelt. Ein tolles Cover mit viel Ausstrahlungskraft.

Die von Saara El-Arifi gewählte Ich-Perspektive vermittelt den Lesern ein Gefühl von persönlichem Miterleben, das ist klug gewählt. Der Roman gibt viele spannende Einblicke und Denkanstösse, gerade in Bezug auf die berühmte Bibliothek von Alexandria. Ich habe das Buch in Ägypten gelesen, was noch einen besonderen Reiz verliehen hat. Aber insgesamt hat mich die Geschichte nicht so gepackt, wie ich es mir vorgestellt habe, ohne genau festlegen zu können, woran es lag.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Die Kraft von Büchern und Zucker

Books & Coffee - An Wunder muss man glauben
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Emilia hat ihre Serienrolle verloren und kehrt zu ihren Eltern zurück. Dort begegnet sie sowohl Lucy und ihrem "Café Zuckerzeit" als auch ihrem Ex Markus. Welches Treffen ist wichtiger für Emilia? Oder ...

Emilia hat ihre Serienrolle verloren und kehrt zu ihren Eltern zurück. Dort begegnet sie sowohl Lucy und ihrem "Café Zuckerzeit" als auch ihrem Ex Markus. Welches Treffen ist wichtiger für Emilia? Oder ist das gar nicht die Frage?

Das Cover zeigt Teile einer Person, die im Schneidersitz vor einem Bücherstapel sitzt, darauf eine Kaffeetasse festhält, dazu neben dem Titel "Books & Coffee - An Wunder muss man glauben" ein Croissant. Das ist genauso passend wie nichtssagend, was zum Buch passt.

Auch ohne den Vorgänger zu kennen, war der Roman gut lesbar. Ella Lindberg zeichnet in der Anfangszene einen interessanten Charakter, der leider nicht mehr auftaucht. Einige der anderen Charaktere bleiben farblos. Auch woher Emilia die Befähigung hernimmt, einen Buchclub zu leiten, erschließt sich mir nicht ganz. Das Buch hat einige Längen, war aber für den Urlaub als leichte Lektüre okay.

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Veröffentlicht am 27.03.2026

Was für eine Idee...

Mama will ihr Haus vererben
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Katrin geht mit ihrer Familie zum Geburtstag ihrer Mutter. Als Überraschung der etwas anderen Art erfahren sie und ihre beiden Geschwister, dass Mama einen Hirntumor hat und demjenigen ihr Haus vererben ...

Katrin geht mit ihrer Familie zum Geburtstag ihrer Mutter. Als Überraschung der etwas anderen Art erfahren sie und ihre beiden Geschwister, dass Mama einen Hirntumor hat und demjenigen ihr Haus vererben will, der sich im nächsten Vierteljahr am besten um sie kümmert. Ein Wettbewerb unter Geschwistern um ein Haus! Zuerst weigert Katrin sich, mitzumachen, bis ihnen die Wohnung gekündigt wird...

Das leuchtend lilafarbene Cover zeigt außer dem Titel "Mama will ihr Haus vererben" nur eine gezeichnete Hand, die einen Schlüssel hält. Das verrät noch nicht viel, macht neugierig und passt trotzdem sehr gut zum Titel und zum Buch.

Stephanie Mansion schreibt locker-flockig, ihre Charaktere und Settings sind gut vorstellbar. Der Schluss war so nicht vorhersehbar, was mir sehr gut gefällt. Aber insgesamt hat mir das gewisse Etwas gefehlt, dass einen Roman zu einem sehr guten Roman macht. Es war ein nettes Buch für zwischendurch, mehr leider nicht.

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