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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 28.06.2017

Sehr französisch

Liebe mit zwei Unbekannten
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Was würdest du tun, wenn du eine Tasche finden würdest? Neugierig sind wir alle, aber wer würde sich so engagieren wie Laurent? Ich fand die Ausgangsidee spannend und unterhaltsam, war aber über den Schluß ...

Was würdest du tun, wenn du eine Tasche finden würdest? Neugierig sind wir alle, aber wer würde sich so engagieren wie Laurent? Ich fand die Ausgangsidee spannend und unterhaltsam, war aber über den Schluß ein bisschen enttäuscht: Von meiner Seite aus ist die Geschichte noch nicht zu Ende, sondern fängt erst an... Trotzdem gute Unterhaltung, das Buch hat mich mitgenommen.

Veröffentlicht am 02.06.2026

Auf dem Weg zu sich selbst

Boys Blues
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Alex sucht nach Jahrzenten wieder den Kontakt zu seinem Kommilitonen Stephan und besucht ihn in den USA, weil er mit dessen Hilfe einige Fragen für sich selbst beantworten will. Doch stattdessen erfährt ...

Alex sucht nach Jahrzenten wieder den Kontakt zu seinem Kommilitonen Stephan und besucht ihn in den USA, weil er mit dessen Hilfe einige Fragen für sich selbst beantworten will. Doch stattdessen erfährt er ganz viel über Stephan und über das Leben in den USA. Als er alleine zu einem Roadtrip aufbricht, trifft er Jen. Was macht das mit ihm?

Das Cover von "Boys Blues. Ein deutsch-amerikanisches Roadmovie" ist gezeichnet, man sieht zwei junge Männer, der rechte lehnt an einem Auto und blickt nach unten, der andere schaut in den Sonnenuntergang. Optisch ein schönes Cover, das für mich jedoch nicht ganz dem Buch entspricht, weil Alex die wenigste Zeit zusammen mit Stephan "on the road" verbringt. Auch Titel und Titelunterschrift gehen für mich nicht ganz in die richtige Richtung, weil es sich bei 42-jährigen Männern nicht mehr um Boys handelt und zwar Roadtrips darin vorkommen, jedoch viele entscheidende Szenen in Deutschland und der Vergangenheit vorkommen.

Markus Ziener kann schreiben und versteht es, die Leser in die Geschichte zu bringen und die Bilder vor dem "inneren Auge" entstehen zu lassen. Teilweise ist die Wortwahl etwas zu akademisch- weiß jeder, was insinuieren ist? - um richtig in das Buch eintauchen zu können. Die klare Meinung zum Leben in den USA gefällt mir gut und man merkt die persönliche Erfahrung. Auch die klare Positionierung und Entscheidung von Alex am Romanende ist ein gelungener Schluss.

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Veröffentlicht am 10.05.2026

Orientierungslos abgedriftet

Drifter
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Ein Roman über Freundschaft, Vermischung verschiedener Ebenen und einem Protagonisten, der durch sein Leben driftet.

Das Cover von "Drifter" zeigt eine Naturidylle, viel Grün, im Vordergrund ein blau-gelber ...

Ein Roman über Freundschaft, Vermischung verschiedener Ebenen und einem Protagonisten, der durch sein Leben driftet.

Das Cover von "Drifter" zeigt eine Naturidylle, viel Grün, im Vordergrund ein blau-gelber Schmetterling, der Titel und der Name der Autorin in weißen Lettern. Das ist etwas irreführend, denn von einer Idylle kann im Buch nicht die Rede sein, ist aber vermutlich so beabsichtigt.

Ulrike Sterblich hat einen passenden Titel gewählt, ihr Protagonist Wenzel driftet ziellos und ungeplant durch sein Leben, plant nicht, reagiert nur. Der Roman ist surreal und ich habe mich des Öfteren gefragt, was das soll oder wohin das führen soll?! Das Buch hat mich etwas ratlos zurückgelassen.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Warum dieser Hype?

Allegro Pastell
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In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.

"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname ...

In drei Phasen wird die Liebesbeziehung zwischen Tanja und Jerome erzählt, mal aus ihrer, mal aus seiner Sicht, in der Zeit der späten 2010er-Jahre.

"Allegro Pastell" hat ein beiges Cover, der Autorenname und der Titel sind in goldenen Lettern, in der Mitte prangt ein Hexagon in pastellfarbenem Farbverlauf. Das verrät nicht viel vom Buch und macht neugierig, ist insgesamt stimmig.

Leif Randt ist etwa so alt wie seine Protagonisten, deshalb stellt sich die Frage, wie viel seiner Erzählungen autobiografisch sind. Sind viele Leute seiner Generation so wie seine beiden Hauptpersonen? Teilweise übersättigt, teilweise reflektierend, eigentlich nur um sich selbst kreisend? Oder ist das nur in diesen "besseren" Kreisen so? Mich macht vor allem der sorglose Umgang mit den diversen Drogen sprachlos. Ist das tatsächlich die Realität? Fragen über Fragen, das Buch lässt mich etwas ratlos zurück, vor allem verstehe ich den Hype nicht.

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Veröffentlicht am 07.04.2026

Nette Liebesgeschichte

Verliebt in deine schönsten Seiten
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January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere ...

January hat eine Deadline für einen Liebesroman einzuhalten und muss sowohl Liebeskummer als auch die Trauer um ihren Vater überwinden. Und der Nachbar mit der lauten Party ist der viel erfolgreichere Schriftsteller, den sie von früher kennt...

Das Cover von "Verliebt in deine schönsten Seiten" hat zarte, eher blasse Farben. In der Mitte in einem Kreis sitzen die beiden Protagonisten, jeweils mit Laptop, Bücher fliegen herum und ein Füller hat den Kreis gezogen. Das ist ein unauffälliges Cover, aufgrunddessen ich nicht unbedingt den Klappentext gelesen hätte. Der Titel hat mir sehr gut gefallen.

Emily Henry kann schreiben und weiß, wie Liebesgeschichten gehen. Aber insgesamt bleibt der Roman so blass wie die Farben auf dem Cover. Es ist genügend Spice im Buch, um manche Leserin heiß zu machen, aber ich war aufgrund des Hypes um dieses Buch ehrlich gesagt enttäuscht. In einem anderen Roman wurde es als das schönste Buch überhaupt bezeichnet, was mich neugierig gemacht hat. Aber diese hohe Erwartung hat der Roman leider nicht erfüllt. Die Geschichte war nicht schlecht, es war gut geschrieben und hatte interessante Charaktere, aber ich verstehe den Hype nicht. Es war schnell klar, wie es mit January und Gus enden wird, die üblichen Verwicklungen, ein nettes Buch für zwischendurch, mehr nicht.

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