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Veröffentlicht am 18.04.2026

ein berührender Roman

Wo das Eis niemals schmilzt
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„Wo das Eis niemals schmilzt“von Inkeri Markkula ist ein Buch über Herkunft, Identität, Rassismus, Liebe, Gletscher und ihre Auswirkungen auf unser Klima. Es ist ein Buch das mich berührt und stark beeindruckt ...

„Wo das Eis niemals schmilzt“von Inkeri Markkula ist ein Buch über Herkunft, Identität, Rassismus, Liebe, Gletscher und ihre Auswirkungen auf unser Klima. Es ist ein Buch das mich berührt und stark beeindruckt hat und das mich nicht nur wegen unserer momentanen Temperaturen oft hat frösteln lassen.

Wir lernen als erstes Unni kennen, die als Glaziologin auf die Baffininseln im Norden Kanadas reist, um das Fortschreiten des Klimawandels zu untersuchen. Dort lernt sie Jon kennen, mit dem sie eine kurze leidenschaftliche Beziehung hat. Als sie nach einem halben Jahr zurückkehrt, ist Jon verschwunden und sie macht sich auf die Suche nach ihm.

In verschiedenen Geschichten ,und aus Sicht verschiedener Personen erfahren wir nun die Geschichte der beiden Protagonisten.

Unni ist Samin und in Finnland groß geworden. Ihre Eltern haben sich getrennt und so hat sie abwechselt ihre Kindheit in Lappland bei ihrem Vater gelebt, der ihr die Nähe und Liebe zur Natur und die Traditionen der Samen beibrachte und einen Teil bei ihrer Mutter im Süden des Landes. Diese Zerrissenheit und die Liebe zurNatur haben ihr Leben geprägt.

Jon wuchs in Kanada bei Adoptiveltern auf, die später mit ihm nach Dänemark zogen. Als Inuit in Dänemark fühlt er sich entwurzelt und hat mit Rassismus und Identitätsproblemen zu kämpfen.
Als seine Adoptivmutter ihm eines Tages ein Flugticket auf die Baffininseln schickt, beginnt eine Suche mit der Hoffnung seine Wurzeln zu finden.

Dieses Buch hat so vieles was mich begeistern konnte. Es erzählt viel über die Eiswelt Alaskas mit ihren Gletschern und Schneemassen, den Traditionen der Inuit, die im Einklang mit der Natur leben, den Forschungen einer Glaziologin, die auch die Konsequenzen für unserer Klima aufzeigt, es erzählt aber auch ein Stück Vergangenheit, dass viele Länder gern vergessen würden, nämlich wie man mit den Inuit des Nordens umgegangen ist. Egal ob Kanada oder Dänemark ,hier hat sich keiner mit Ruhm bekleckert. In Kanada sind die „Sixties Scoop“ ein dunkles Kapitel der kanadischen Geschichte, in der man geschätzt 20000 Kinder der indigenen Völker von ihren Eltern trennte und als Adoptivkinder in Mittelstandsfamilien vermittelte.

Die Kinder wurden mit Gewalt aus den Reservaten geholt, oder nach der Geburt den Eltern gegenüber als tot erklärt.Durch diese Assimilationspolitik beraubte man sie ihrer Identität mit dramatischen Folgen für die Betroffenen.
In Finnland wurden die Kinder in Internaten „erzogen“.

Die Autorin erzählt ihre Geschichte in einem flüssigen, eindringlichen Schreibstil, der bei mir für eine Sogwirkung sorgte. Sie hat mein Herz offen gemacht für die Geschichte dieser Bevölkerungsgruppe und noch mal aufgezeigt, dass dieses Kapitel noch lange nicht abgeschlossen ist, wenn man die aktuelle Grönlandfrage betrachtet.
Ein Buch,was nicht nur viele interessante Aspekte bezüglich unseres Klimas beinhaltet, sondern mich zudem stark berührt hat und was mir sicherlich nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

hat mir wieder gut gefallen

Rauhnächte
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Gefällt magdas_buecherwelt und 141 weitere Personen

Die Raunächte sind eine besondere Zeit im Winter zwischen dem 24/25. Dezember und dem 5/6. Januar, in denen Rückschau gehalten wird und die Zeit ...

Gefällt magdas_buecherwelt und 141 weitere Personen

Die Raunächte sind eine besondere Zeit im Winter zwischen dem 24/25. Dezember und dem 5/6. Januar, in denen Rückschau gehalten wird und die Zeit für Reinigung und Neuanfänge liegen.Jeder Tag dieser Zeit steht symbolisch für einen Monat des kommenden Jahres.Sie sind begleitet von Bräuchen und Mythen, Rückzug und Stille.

Genau in dieses Setting siedelt Ellen Sandberg ihren neuen Roman „Raunächte“ an, den ich sehr gern gelesen habe.

Pia , die Protagonistin dieses Romans, erfährt an Heiligabend per Zufall, dass sie adoptiert wurde.Ihre Mutter, die sie bisher für ihre Tante hielt, ist bei einem Brand ums Leben gekommen und daraufhin hat ihre Schwester sie adoptiert. Ihre Adoptivmutter , bzw ihre Eltern, haben ihr dies aber nie gesagt und Pia fragt sich nicht nur wer ihr leiblicher Vater ist, sondern auch, warum man ihr nie gesagt hat, dass sie adoptiert wurde.
Da sie von ihren Adoptiveltern keine Antworten bekommt, reist sie nach Wasserburg, den Ort, wo sie die ersten Jahre ihrer Kindheit zusammen mit ihrer Mutter verbracht hat.Sie will herausbekommen, wer ihr leiblicher Vater ist. Das was sie dort allerdings nach und nach erfährt, lässt ihr nicht nur das Blut in den Adern gefrieren, sondern verändert auch ihr ganzes Leben .

Obwohl ich das Buch an der einen oder anderen Stelle ein wenig konstruiert fand, habe ich das Buch sehr gern gelesen und es hat mich bestens unterhalten. Es ist nicht nur spannend, sondern auch ein wenig mystisch angehaucht, was der ganzen Szenerie, die sich über die 12 Raunächte erstreckt, sehr viel Atmosphäre verleiht. Ich hatte beim Lesen viele Bilder im Kopf und ich fand auch den Ort gut gewählt, ein Esotherikzentrum von Pia‘s Mutter gegründet und dann später von ihrer Geschäftspartnerin in ein Wellnesszentrum umgewandelt.
Auch die vielen falschen Fährten, die Ellen Sandberg gelegt hat, haben mir gefallen.Ich fand den Roman nicht vorhersehbar. Der Schluss war ein bisschen übereilt und für mich nicht immer überzeugend, aber das hat den Gesamteindruck des Buches nicht so geschmälert, dass es mir die Lesefreude genommen hätte.
Auch die einzelnen Figuren waren gut beschrieben. Pia hat mir, auch in ihrer Weiterentwicklung gut gefallen.
Ich fand sie zu Anfang schon etwas naiv für ihr Alter.Ihre Wandlung war schon überraschend, zumal sie bei allem was sie erleben musste , schon sehr resilient wirkte. Aber jeder wächst mit seinen Aufgaben.

Mir hat es wieder viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich freue mich auf weitere Bücher dieser Autorin.

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Veröffentlicht am 18.04.2026

ein Roman der sich zu lesen lohnt

Jetzt ist unsere Zeit
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„Jetzt ist unsere Zeit“, das neue Buch von Virginie Grimaldi, erschienen im @penguinrandomhouse Verlag ,war für mich wieder ein richtiger Volltreffer. Ich liebe die Bücher dieser Autorin, die Leichtigkeit ...

„Jetzt ist unsere Zeit“, das neue Buch von Virginie Grimaldi, erschienen im @penguinrandomhouse Verlag ,war für mich wieder ein richtiger Volltreffer. Ich liebe die Bücher dieser Autorin, die Leichtigkeit mit viel Humor in ihren Büchern verbindet, die schwere Themen erträglich machen. Genau dies ist ihr auch mit ihrem neuen berührenden Roman gelungen.

Julianne ist eine sehr strukturierte Persönlichkeit, die nichts mehr verabscheut als Überraschungen und Chaos. Als ihr mehr als unkonventioneller Vater nach einem Hausbrand bei ihr einzieht, sieht sie dem Ganzen mehr als skeptisch entgegen. Ihr Vater war immer schon „anders“. Er ist ein Freigeist,hat nie das getan, was „man“ oder die Gesellschaft von ihm erwartete, er hat immer „sein Ding „durchgezogen, auch wenn er viel Kopfschütteln erntete. Als Kinder fanden fanden Juliane und ihre Schwester Adele das toll, als Jugendliche haben sie sich für ihren Vater geschämt.Die Ehe der Eltern zerbrach, der Kontakt zum Vater wurde immer weniger und jetzt zieht er bei Julianne ein,ob das gut geht?
Das Zusammenleben gestaltet sich bunt, spontan, chaotisch und immer überraschend, Langeweile ist ein Wort, dass im Leben des Vaters nicht existiert, deshalb fällt es Julianne zu Anfang auch nicht auf, dass ihr Vater immer vergesslicher wird. Doch nach und nach wird ihr bewusst, dass ihr Vater krank ist und unter einer Art der Demenz leidet und das mit 67 Jahren. Für Adele und Julianne ist klar, sie wollen die Zeit, die ihnen mit ihrem Vater noch bleibt genießen und ihm seinen größten Wunsch erfüllen. Was sie dabei alle voneinander lernen, merken sie erst später.

Wir erleben als Leser mit, wie schwer es ist sich dieser Tatsache zu stellen, sie zu akzeptieren, dass der Mann, der dein Vater ist und dich dein Leben lang begleitet hat und vielleicht sogar dein Vorbild war, sich immer mehr „auflöst“ und zu einer dir fremden Person wird. Er verliert seine kognitiven Fähigkeit, seine Orientierung, sein Einfühlungsvermögen, sein Urteilsvermögen und ist plötzlich das Kind in der Familie. Ein schmerzlicher Prozess, den ich leider auch bei meiner Mutter erleben musste,

„Da mein Vater nicht mehr ganz in dieser Welt wohnt, werde ich einen Blick in seine werfen“ S. 211

Dieser Satz sagt so viel über die Liebe, die Kindern ihren dementen Eltern geben können. Sie annehmen , wie sie sind und versuchen ihnen das Leben in ihrer Welt so angenehm wie möglich zu machen, denn alles andere würde sie noch mehr verwirren.

Virginie Grimaldi hat dieses Thema wunderschön in ihrem Buch beschrieben. Mit viel Humor und Situationskomik nimmt sie dem ernsten Thema die Traurigkeit und man erwischt sehr oft dabei lauthals loszulachen und diesen Mann einfach nur zu mögen und am liebsten in den Arm nehmen zu wollen.

Auch überdenkt man seine Sichtweise hinsichtlich Perfektionismus.
Julianne hat einen Sohn, der unter Dysphasie leidet, was eine Störung der Sprache bedeutet, Wortfindung, Satzbildung, Sprachverständnis.
Es war immer schwer für Julianne die Behinderung ihres Sohnes zu akzeptieren. Durch die Erkrankung ihres Vaters und seine Leichtigkeit die er dem Leben abtrotzt, bekommt sie auch dort ein differenzierteres Weltbild.
Perfekt sein ist nicht wichtig, die Hauptsache ist, man ist glücklich und so akzeptiert wie man ist ist.
Ist es nicht einfach schön, wenn man voneinander lernen kann ?

Dieses Buch ist Balsam für Herz und Seele und ich wünsche ihm eine große Leserschaft, denn man verpasst was, wenn man es nicht liest.❤️

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Veröffentlicht am 14.04.2026

drei schräge Vögel für Leo

Pina fällt aus
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Es gibt Bücher , die nimmt man zur Hand und möchte sie niemals loslassen, weil sie einen so tief im Herzen berührt haben, dass es so gar ein wenig weh tut. Genauso ist es mir mit dem neuen Buch von Vera ...

Es gibt Bücher , die nimmt man zur Hand und möchte sie niemals loslassen, weil sie einen so tief im Herzen berührt haben, dass es so gar ein wenig weh tut. Genauso ist es mir mit dem neuen Buch von Vera Zischke gegangen. Schon "Ava liebt noch" war ein Highlight für mich, doch ihr neues Buch " Pina fällt aus" wird für mich ein Jahrzehnte Highlight, weil die Aussage dieses Buches einfach so wichtig für uns alle ist.
Ein Buch über das " Anderssein" und über das Überwinden von Vorurteilen und Unsicherheiten,die wir haben im Umgang mit Menschen, die nicht der "Norm unserer Gesellschaft " entsprechen und die uns davon abhalten,wichtige Erfahrungen über uns selbst und das Miteinander mit diesen Menschen zu machen.

Leo ist 20 Jahre alt und besonders. Er ist Autist und braucht in seiner Welt feste Strukturen und immer wiederkehrende Rituale, die ihm Sicherheit geben, denn jede Abweichung von seinen Routinen bedeuten für ihn Angst. Seine Wahrnehmung ist eine andere als bei gesunden Menschen, er kann viele Reize und Eindrücke nicht richtig verarbeiten und das verunsichert ihn.

"Es ist eine große Aufgabe die Welt passend zu machen, die nicht für ihn geschaffen ist ", aber Pina, Leos Mutter, tut alles dafür und bleibt dabei selbst auf der Strecke.

Als Pina auf der Straße zusammenbricht und für lange Zeit im Krankenhaus bleiben muss, ist die Frage, wer sorgt für Leo, der nicht in der Lage ist , sein Leben selbst zu managen ?

Die 86 jährige Nachbarin Inge Russek,die seit Jahren ihre Wohnung nicht mehr verlassen hat und bei der Leo während Pinas Abwesenheit fern sieht, fühlt sich vollkommen überfordert, als sie erfährt, dass Pina nicht zurückkommt. Sie kennt Leo nur wenig und ist mit seinen Reaktionen nicht vertraut, weiß nicht, wie sie ihm beibringen soll, dass seine "Mutsch" im Krankenhaus ist.
Zusammen mit der 16 jährigen Zola, die gerade die Schule abgebrochen hat und nur wütend ist, auf die Welt, ihren Vater und auch sonst und dem Einsiedler Wojtek, dessen Komunikation sich auf eine Internetfreundschaft im fernen Jakutien beschränkt,versucht man den Alltag mit Leo zu bewältigen.
Was zu Anfang undenkbar schien für die drei, wird im Laufe der Zeit zu einer unschätzbaren Erfahrung für alle, auf die keiner der drei mehr verzichten will.

Ich habe gelacht und geweint bei diesem Buch das den Alltag eines gehandycapten Menschen ziemlich realistisch wiedergibt. Zu beobachten wie sich die Protagonisten Stück für Stück weiterentwickelten, war schon toll zu erleben. Inge , die eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen hatte, Zola, die nicht genau weiß, wofür sie eigentlich da ist und wohin sie will und wie sie ihre Wut kanalisieren soll und Wojtek, der ähnlich wie Leo in seiner eigens für ihn geschaffenen Welt lebt. Da ich selbst Mutter eines gehandycapten Sohnes bin, habe ich mich in vielen Situationen wiedergefunden und habe oft gedacht " Wäre es schön gewesen, wenn Julian auch solche Menschen um sich gehabt hätte", denn in der Realität sind diese Menschen und somit auch die Angehörigen oft allein, weil man oft auch unsicher im Umgang mit besonderen Menschen ist. Um so schöner war es in diesem Buch mitzuerleben, wie ein Miteinander möglich ist und alle Beteiligten dabei profitieren. Gelebte Inklusion, die leider immer noch nicht selbstverständlich ist.

Ein Buch das für mich ein großes Plädoyer für das Anderssein und ein offeneres Miteinander ist und für das ich mich ganz herzlich bei Vera Zischke bedanke, denn wer legt fest was normal ist und wenn wir ehrlich sind, sind wir doch alle ein bisschen Leo oder nicht ?

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Veröffentlicht am 07.04.2026

guter zweiter Band

Montmartre - Traum und Schicksal
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Auch der zweite Teil der „Montmartre“ Dilogie „Traum und Schicksal“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert.

Wir begleiten die beiden Frauen Elise Lambert und Valerie Dumas und ihre Leben weiter in ...

Auch der zweite Teil der „Montmartre“ Dilogie „Traum und Schicksal“ hat mir unterhaltsame Lesestunden beschert.

Wir begleiten die beiden Frauen Elise Lambert und Valerie Dumas und ihre Leben weiter in diesem Buch.
Elise ist mittlerweile zu einem gefeierten Star des Moulin Rouge aufgestiegen, verliebt sich in einen Adeligen und findet ihre Schwester Simone wieder, die von ihrem Mann zur Prostitution gezwungen wurde.

Valerie Dumas ist gezwungen einen Mann zu heiraten, der ihr nicht nur zuwider ist, sondern sie auch misshandelt. Doch ihr Vater hat sich beim Projekt „Panamakanal“ verspekuliert und Valerie sieht sich in der Verantwortung ihre Familie vor dem finanziellen Ruin zu bewahren, auch zu diesem hohen Preis.
Doch sie findet einen Weg ihrer Malerei weiter nachzugehen.

Was soll ich sagen, diese Bücher sind Unterhaltung pur. Man taucht wieder ein in das Paris des 19. Jahrhundert, erlebt das Schicksal des Moulin Rouge und der Stars dieses Varietés und verfolgt sowohl das verruchte Nachtleben von Paris,als auch die Kunstszene, die dominiert wird von überwiegend männlichen Malern, wie Toulouse-Lautrec, Edgar Degas oder Pizarro und Van Gogh. Impressionistische Maler, die sich nach und nach ihren Platz in der konservativen Kunstszene erobern. Aber auch Frauen halten Einzug in die Kunstszene, obwohl sie es deutlich schwerer haben davon zu leben als ihre männlichen Kollegen, doch Frankreich war Vorreiter der weiblichen Kunstszene.

Ich muss sagen, dass mir die Geschichte um Valerie ein bisschen besser gefallen hat, als Elises Geschichte, weil sie mich mehr berührt hat, aber auch Simones Schicksal war schwer zu ertragen.

Marie Lacrosse verbindet Unterhaltung mit historischen Fakten, was mir sehr gut gefallen hat.
Ihr Schreibstil ist flüssig, ihre Figuren facettenreich dargestellt und liebevoll dargestellt, sodass man sich ihnen nahe fühlt und mit ihnen mitfiebert und mit,endet.

Auch dieses Buch bekommt eine dicke Leseempfehlung für Liebhaber leichter Literatur.

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