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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 07.05.2026

Rezeptvielfalt für jeden Tag

„Hier und heute“ ist ein guter Tag zum Kochen
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Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight ...

Meine Meinung
Auch wenn ich persönlich gar nicht so ein großer Kochshow-Fan bin, fand ich die Idee dieses Buches eigentlich ziemlich interessant. Die Porträts waren für mich daher nicht unbedingt das Highlight dieses Buches, grundsätzlich aber doch eine nette Ergänzung und für wirkliche Fans sicherlich eine Bereicherung.

Die Mischung aus klassischen und etwas internationaleren Rezepten fand ich insgesamt sehr ansprechend, da man so selbst bei dem auf den ersten Blick recht einschränkend wirkenden Fokus auf Saisonalität für reichlich Abwechslung auf dem Teller sorgen kann.

Auch die Kombination aus Rezepten für Veganer, Vegetarier und Omnivore fand ich sehr gelungen, da dabei nirgendwo der Zeigefinger erhoben wird, sondern immer die Möglichkeit besteht, Rezepte nach den eigenen Vorlieben anzupassen und somit deutlich mehr Menschen und Geschmäcker anzusprechen.

Die Aufmachung an sich fand ich durchaus gelungen, ein bisschen mehr Kontrast beim Schriftsatz wären aber insbesondere bei den Rezepten nett gewesen. Abgesehen davon haben mir aber die kleinen Exkurse zu Zutaten und Gewürzen sehr gut gefallen, was in meinen Augen ein insgesamt wirklich rundes Bild ergeben hat.


Fazit
Auch wenn ich für meinen Teil nicht unbedingt alle Elemente dieses Kochbuchs gebraucht hätte, ist das Konzept für Fans der Show sicherlich ein unglaublicher Pluspunkt. Die Mischung der Rezepte und Zutaten mit Fokus auf Saisonalität hat aber auch mir wirklich gut gefallen, weshalb das Buch auf jeden Fall in meiner Küche bleiben wird.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 23.04.2026

Spannende Fortsetzung mit verwirrenden Ränkespielen

Das Lied von Eis und Feuer 02
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Worum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte ...

Worum geht’s?
Auch wenn ein verheerender Krieg aufzuziehen droht, glaubt Eddard Stark noch immer daran, dass sich alles zum Guten wenden wird. Nachdem dann auch noch König Robert stirbt, droht das gesamte Reich unterzugehen – wenn es nicht eine Chance gäbe, die rebellierenden Völker wieder zu vereinen.


Meine Meinung
Band eins der Reihe konnte mich auf jeden Fall überzeugen, auch wenn die vorherrschende Gewalt natürlich ein Punkt war, der nicht unbedingt jeden ansprechen wird und auch mich nicht immer begeistert hat. Nichtsdestotrotz war ich schon sehr gespannt darauf, wie es mit Familie Stark, ihren Anhängern und ihren Feinden weitergeht, deswegen konnte ich Band zwei dann auch nicht wirklich lange im Regal liegen lassen.

Die wechselnden Perspektiven haben mir auch hier wieder gut gefallen, primär weil die Handlung an unterschiedlichen Orten nun insgesamt an Fahrt aufgenommen hat und es somit kaum Momente gab, die sich für meinen Geschmack zu sehr in die Länge gezogen haben. Da ich mich mittlerweile auch wesentlich besser innerhalb des Settings zurechtgefunden habe, habe ich mich gleichzeitig auch wesentlich leichter damit getan, der eigentlichen Geschichte zu folgen und war wesentlich weniger darauf angewiesen, mir die Karten und die Anhänge anzuschauen.

Auch die Figuren selbst fand ich mittlerweile wesentlich interessanter, da man bei den meisten schon die ein oder andere Motivation erkennen konnte und es somit wesentlich spannender war, ihr Handeln und ihre Interaktion mit anderen Charakteren zu beobachten. Da man zumindest den Großteil der Figuren schon einen Augenblick lang begleitet hat, war die Charakterentwicklung hier dann auch wesentlich interessanter, als das zu Beginn für mich der Fall war.

Überzeugen konnte mich auch das Tempo der Geschichte, da der durchaus monumentale Charakter zwar konstant geblieben ist, ich mich beim Lesen aber trotzdem nicht gelangweilt habe. Teilweise war ich sogar sehr positiv überrascht davon, wie kurz mir das Buch insgesamt vorgekommen ist. Die Gesamtseitenlänge war nichtsdestotrotz nötig, um die Handlung insgesamt im Buch unterzubringen – auch wenn ich persönlich sehr froh darüber bin, dass die Bände in der deutschen Übersetzung nicht ganz so lang sind wie in der Originalfassung bzw. auf zwei Bücher aufgeteilt wurden.


Fazit
Bisher konnte mich diese Reihe auf jeden Fall überzeugen, auch wenn ich persönlich kein allzu großer Fan der vorherrschenden Gewalt in dieser Geschichte bin. Die zahlreichen Figuren, ihre Ränkespiele und Motivationen untereinander fand ich aber wirklich spannend zu verfolgen, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf Band drei der Reihe bin.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

Veröffentlicht am 08.04.2026

Spannendes Abenteuer für kleine Leseratten

Starminster - Stadt in den Wolken
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Worum geht’s?
Für die elfjährige Astrid gibt es nichts faszinierenderes, als die Sterne. Da sie ihr Leben jedoch im Rhabarberschuppen ihrer Mutter verbringt, gut versteckt vor der Welt, bleiben die Sterne ...

Worum geht’s?
Für die elfjährige Astrid gibt es nichts faszinierenderes, als die Sterne. Da sie ihr Leben jedoch im Rhabarberschuppen ihrer Mutter verbringt, gut versteckt vor der Welt, bleiben die Sterne bloß ein leerer Traum – bis sie eines Tages befreit wird und feststellen muss, dass die Welt außerhalb des Schuppens und darüber hinaus noch viel fremder ist, als sie jemals vermutet hätte.


Meine Meinung
Auch wenn diese Geschichte sicherlich den ein oder anderen Aspekt behandelt hat, der meiner Meinung nach noch nicht so ganz in ein Kinderbuch passt, fand ich das Buch insgesamt wirklich ansprechend und als Reihenauftakt gut gelungen.

Protagonistin Astrid musste man dabei einfach gern haben, insbesondere weil sie wirklich keine schöne Kindheit hatte und dabei trotzdem freundlich und empathisch geblieben ist. Als Heldin der Geschichte hat mir an ihr außerdem gefallen, dass sie entsprechend ihrer Fähigkeiten handeln musste und nicht im Angesichts großer Gefahr plötzlich übermenschliche Fähigkeiten entwickelt hat.

Der Handlungsbogen an sich war in meinen Augen ebenfalls recht gut gemacht, für meinen Geschmack hätte es zwar durchaus ein wenig mehr Tempo geben dürfen, der Aufbau an sich hat aber genügend Raum gelassen, um Worldbuilding, entstehende Freundschaften, Charakterentwicklung und zentrale Konflikte in die Handlung einzubauen, ohne dabei beim Lesen zu überfordernd zu wirken.

Auch das Setting in Überlondon und Starminster fand ich wirklich faszinierend, wobei insbesondere in Hinblick auf die beiden Fortsetzungen sicherlich noch ein bisschen Raum gelassen wurde, der hoffentlich mit Informationen gefüllt wird. Ich persönlich hatte durchaus noch einige Fragen zum Worldbuilding, die aber eben auch das Potenzial für Anknüpfungspunkte im nächsten Band haben und somit zumindest jetzt noch nicht negativ im Gesamtbild wirken.

Dieser Reihenauftakt macht daher meiner Meinung nach wirklich Lust auf Band zwei der Reihe, was mich jetzt schon neugierig macht und Potenzial für ein wirklich gelungenes Leseabenteuer bietet. Insbesondere bei jüngeren Leseratten wäre ein bisschen mehr Einordnung und Begleitung hinsichtlich Themen wie Entführung oder Ausgrenzung allerdings wünschenswert, das sollte man in meinen Augen vor dem Lesen daher durchaus beachten.


Fazit
Mich hat dieses Buch trotz des ein oder anderen kritischen Punkt sehr positiv überrascht, weshalb ich jetzt schon sehr gespannt auf die Fortsetzung im nächsten Band bin. Setting und Geschichte laden dabei zu einem spannenden Leseabenteuer ein, das sich definitiv lohnt.

Dafür verteile ich viereinhalb Bücherstapel.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 30.03.2026

Niedliche Liebesgeschichte mit wichtiger Botschaft

A Poet's Heart (Broken Artists, Band 1)
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Worum geht’s?
Nach einer mehr als unglücklich geendeten Beziehung möchte Yva eigentlich bloß ihre Ruhe haben. Als sie dann jedoch überraschend in die Wohnung neben der WG ihres besten Freundes ziehen kann, ...

Worum geht’s?
Nach einer mehr als unglücklich geendeten Beziehung möchte Yva eigentlich bloß ihre Ruhe haben. Als sie dann jedoch überraschend in die Wohnung neben der WG ihres besten Freundes ziehen kann, trifft sie auf Musiker Fenn. Der ist nicht nur ihr neuer Nachbar, sondern bringt sie außerdem mit seiner Musik völlig aus dem Konzept – auch wenn er selbst kein Interesse daran zu haben scheint, auch nur ein Wort mit Yva zu wechseln.


Meine Meinung
Bei dieser Geschichte war ich mir zu Beginn wirklich nicht sicher, ob ich die Figuren und ihre Konstellation überhaupt mögen würde, beim Lesen haben mich dann aber weder die Handlung, noch die Charaktere an sich enttäuscht.

Gut gefallen hat mir insgesamt, dass hier eine Menge wichtiger Themen angesprochen wurde. In der Menge, insbesondere in Hinblick auf die übrigen Figuren und die weiteren Bände der Reihe ist das zwar sicherlich ein bisschen viel, grundsätzlich hatte ich beim Lesen dieses Buches aber nicht das Gefühl, restlos mit Traumata überschüttet worden zu sein. Viel wichtiger war in meinen Augen daher ohnehin der wertschätzende Umgang mit Problemen, Triggern und den Schwierigkeiten menschlichen Zusammenlebens, was ich insgesamt sehr schön beschrieben fand.

Protagonistin Yva war in meinen Augen eine wirklich liebe Figur, die ich grundsätzlich gerne hatte und durchaus mit Interesse verfolgt habe. Insgesamt hatte ich aber den Eindruck, dass sie als Persönlichkeit trotzdem relativ blass geblieben ist und selbst in ihrer Reflektiertheit und Geduld mit Fenn kaum Substanz für mich hatte. Ihre Leidenschaft für Kunst, ihr Studium und selbst ihr Job als wichtige Kulisse wurden mitunter nur am Rande erwähnt, was bei mir in Kombination mit den Zeitsprüngen mitunter den Eindruck erweckt hat, dass sie eigentlich gar nicht wirklich lebt bzw. man beim Lesen gar nicht wirklich mitbekommen sollte, wie ihr Leben und ihr Alltag eigentlich wirklich aussehen.

Mit Fenn konnte ich eigentlich ebenfalls mitfühlen, da er mir aufgrund seiner Vergangenheit und seiner Erfahrungen mit anderen Menschen wirklich leid getan hat. Richtig greifen konnte ich ihn manchmal aber leider trotzdem nicht, was ich allerdings gar nicht so nervig fand, wie ich anfangs vermutet hätte.

Schwierig fand ich dann allerdings den Aufbau und die Lösung des finalen Konfliktes, mit dem man es sich in meinen Augen einfach etwas zu leicht gemacht hat. Dass ein lebenslanges Stottern innerhalb von zwei Wochen bis auf ein einziges Wort weg therapiert werden könne, kam mir persönlich einfach unglaubwürdig vor. Darüber hinaus fand ich die Umstände dieser Situation einfach seltsam, denn egal welche Entscheidung Fenn getroffen hätte, rechtzeitig, fair und wertschätzend kommuniziert hätte er mit Yva zu diesem Zeitpunkt ohnehin nicht mehr, sodass der Konflikt meiner Meinung nach sowieso nicht mehr zu verhindern gewesen wäre. Dass Yva ihm das Ghosting dann außerdem so ohne große Probleme verzeiht, fand ich auch ein wenig sehr gutmütig und vor dem Hintergrund seiner recht unaufgeregten Reaktion und der Menge an Verständnis, die sie ihm entgegenbringt, irgendwie etwas unpassend.


Fazit
Abgesehen von dem in meinen Augen etwas sehr flott und den Umständen entsprechend etwas arg reibungslos abgearbeiteten Ende fand ich die Geschichte insgesamt sehr schön gemacht, angenehm zu lesen und inhaltlich sehr wichtig. Die Überleitung zum nächsten Band der Reihe fand ich dabei tatsächlich ebenfalls sehr interessant, weshalb ich durchaus neugierig darauf bin, den Figuren erneut zu begegnen und zu erfahren, was die anderen Mitglieder der Freundesgruppe so erleben werden.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Spannende Dystopie mit interessanten Charakteren

To Cage a Wild Bird
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Worum geht’s?
Für Raven zählt nur das Überleben ihres kleinen Bruders, der nach dem Tod ihrer Eltern nur noch sie hat. Als er dann jedoch verhaftet und ins staatliche Gefängnis von Dividium, Endlock, gebracht ...

Worum geht’s?
Für Raven zählt nur das Überleben ihres kleinen Bruders, der nach dem Tod ihrer Eltern nur noch sie hat. Als er dann jedoch verhaftet und ins staatliche Gefängnis von Dividium, Endlock, gebracht wird, muss auch sie sich inhaftieren lassen – denn dort werden die Insassen bis zum Tode gejagt, und die einzige Überlebenschance der beiden besteht aus einem halsbrecherischen Fluchtplan und der Unterstützung eines Wärters, der Ravens Herz verdächtig schneller schlagen lässt.


Meine Meinung
Diese Geschichte hat mich tatsächlich sehr positiv überrascht, da mich das Versprechen einer Mischung aus Tribute von Panem und Powerless ehrlich gesagt ein bisschen skeptisch gemacht hat. Die Umsetzung war dann jedoch überraschend packend, weshalb ich ziemlich schnell mitten im Geschehen war und das Buch beim Lesen kaum aus der Hand legen wollte.

Der Spannungsbogen hat in meinen Augen dabei den Großteil meiner Begeisterung getragen, da ich mich beim Lesen nie gelangweilt und mich außerdem weder an Längen, noch an unlogischen oder verwirrenden Stellen gestört habe. Darüber hinaus hat mir der Schreibstil wirklich gut gefallen, was insbesondere bei einem Debütroman immer ein besonders gutes Zeichen ist.

Mit Protagonistin Raven wusste ich zu Beginn der Geschichte noch nicht wirklich viel anzufangen, was in meinen Augen vor allem daran gelegen hat, dass sie niemanden so wirklich an sich heran lassen wollte, was man beim Lesen gemerkt hat. Im Verlauf der Handlung habe ich sie dann aber durchaus gerne begleitet, zumal ich sehr positiv davon überrascht wurde, dass sie als Heldin nicht auf magische Weise sämtlichen Gefahren entkommen konnte, sondern dabei durchaus auf Hilfe angewiesen war.

Auch die übrigen Charaktere ihrer kleinen Gruppe in Endlock habe ich mit der Zeit ins Herz geschlossen, weshalb ich nicht von allen Plotttwists begeistert war. Die Schockmomente haben zwar die Spannung hoch gehalten, ich hätte es aber tatsächlich eher begrüßt, wenn die Gruppendynamik noch ein wenig vertiefter behandelt worden wäre und so auch andere Figuren die Chance bekommen hätten, sich weiter zu entwickeln.

Mein einziger wirklicher Kritikpunkt bezieht sich allerdings weniger auf die Nebenfiguren als auf die Liebesgeschichte zwischen Raven und Aufseher Vale. Seine Figur fand ich zwar grundsätzlich unglaublich spannend und innerhalb der Geschichte auch sehr gut platziert, seine Gefühle für Raven waren aber meiner Meinung nach zu heftig und zu schnell da, als das ich sie hätte ernst nehmen können. Ravens Skepsis war in dieser Hinsicht meiner Meinung nach wesentlich glaubhafter und deutlich authentischer als Vale, was es mir leider schwer gemacht hat, diesen Handlungsstrang wirklich zu mögen.


Fazit
Auch wenn ich nicht ganz nachvollziehen kann, warum Vale so instant verliebt war, fand ich die Geschichte insgesamt unglaublich gut gemacht. Ich hatte beim Lesen wirklich Spaß und bin schon jetzt wahnsinnig gespannt darauf, wie es in Band zwei der Reihe weitergeht.

Dafür gibt es viereinhalb Bücherstapel von mir.

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