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Veröffentlicht am 12.05.2026

Psychologische Abgründe statt klassischem Thrillerfeuerwerk

Party of Liars
2

Party of Liars hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Spannungen gepackt. Wer hier einen reinen Actionthriller mit ständigem Nervenkitzel erwartet, bekommt vielleicht nicht ...

Party of Liars hat mich vor allem durch seine Atmosphäre und die zwischenmenschlichen Spannungen gepackt. Wer hier einen reinen Actionthriller mit ständigem Nervenkitzel erwartet, bekommt vielleicht nicht ganz das, was er sucht. Für mich lag die Stärke des Buches eher in den psychologischen Abgründen, den toxischen Beziehungen und der Frage, wem man überhaupt noch trauen kann.
Die Geschichte beginnt mit einer glamourösen Party, hinter deren schöner Fassade schnell Risse sichtbar werden. Nach und nach zeigt sich, dass fast jede Figur etwas verbirgt. Genau dieses Misstrauen hat für mich den Reiz ausgemacht. Ich habe beim Lesen immer wieder meine Meinung geändert, Verdächtige verworfen und neue Theorien aufgestellt.
Besonders gelungen fand ich die Darstellung von Manipulation, Macht und emotionaler Abhängigkeit. Ethan war für mich eine der unangenehmsten Figuren, gerade weil sein Verhalten nicht immer laut oder offensichtlich ist. Vieles passiert subtil, fast schleichend, und genau das macht es so beklemmend. Auch Dani hat mich beschäftigt, weil man beim Lesen immer wieder schwankt zwischen Mitgefühl, Unverständnis und dem Wunsch, sie möge endlich aus dieser Dynamik ausbrechen.
Der Schreibstil ließ sich sehr angenehm lesen. Die wechselnden Perspektiven haben für mich gut funktioniert und dafür gesorgt, dass man immer wieder neue Einblicke bekommt. Dadurch bleibt die Geschichte lebendig, auch wenn der Spannungsbogen nicht durchgehend auf Hochdruck läuft.
Das Finale ist eher leise als spektakulär. Es setzt nicht auf den ganz großen Knall, sondern fügt die einzelnen Teile nach und nach zusammen. Ich kann verstehen, wenn man sich hier mehr Wucht oder mehr Schockmomente gewünscht hätte. Für mich passte diese Art der Auflösung aber zur Geschichte, weil sie stärker auf Figuren, Motive und psychologische Folgen setzt als auf reine Effekte.
Insgesamt ist Party of Liars für mich ein spannender, atmosphärischer Thriller mit starkem psychologischem Einschlag. Nicht jede Wendung hat mich völlig überrascht, aber die Figurenkonstellation, das unterschwellige Unbehagen und die toxischen Dynamiken haben mich bis zum Ende bei der Stange gehalten.

Fazit: Ein eher psychologischer Thriller über Geheimnisse, Manipulation und die dunklen Seiten scheinbar perfekter Leben. Ruhiger als erwartet, aber gerade dadurch stellenweise sehr beklemmend.

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  • Cover
  • Spannung
Veröffentlicht am 29.04.2026

Gefährlich schön und voller Magie

Violet – Die Wasserhexe und der Totengott
0

Manche Bücher nimmt man zur Hand und legt sie wieder weg. Andere lassen einen nicht mehr los. „Violet – Die Wasserhexe und der Totengott“ gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Schon der Einstieg ...

Manche Bücher nimmt man zur Hand und legt sie wieder weg. Andere lassen einen nicht mehr los. „Violet – Die Wasserhexe und der Totengott“ gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Schon der Einstieg hat mich gepackt. Diese düstere, fast greifbare Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird. Es liegt ständig etwas in der Luft, das man nicht ganz greifen kann – eine Mischung aus Geheimnis, Gefahr und einer leisen Bedrohung.
Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Sie wirken nicht glatt oder vorhersehbar, sondern haben Ecken, Kanten und ihre ganz eigenen Motive. Gerade das macht sie so interessant. Man fiebert mit, zweifelt mit ihnen und hinterfragt immer wieder, wem man eigentlich trauen kann.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend, ohne hektisch zu werden. Es gibt genug Wendungen, um neugierig zu bleiben, aber auch ruhige Momente, in denen sich die Geschichte entfalten kann. Vor allem das Zusammenspiel aus Magie, Emotionen und unterschwelliger Spannung hat mich überzeugt.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und gleichzeitig bildhaft genug, um die Welt lebendig werden zu lassen. Viele Szenen bleiben im Kopf, weil sie eine ganz eigene Stimmung transportieren.
Für alle, die düstere Fantasy mit einer intensiven Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren mögen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung.
Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

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  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 29.04.2026

Gefährlich schön und voller Magie

Violet – Die Wasserhexe und der Totengott
0

Manche Bücher nimmt man zur Hand und legt sie wieder weg. Andere lassen einen nicht mehr los. „Violet – Die Wasserhexe und der Totengott“ gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Schon der Einstieg ...

Manche Bücher nimmt man zur Hand und legt sie wieder weg. Andere lassen einen nicht mehr los. „Violet – Die Wasserhexe und der Totengott“ gehört für mich ganz klar zur zweiten Kategorie.
Schon der Einstieg hat mich gepackt. Diese düstere, fast greifbare Atmosphäre zieht sich durch das gesamte Buch und sorgt dafür, dass man immer tiefer in die Geschichte hineingezogen wird. Es liegt ständig etwas in der Luft, das man nicht ganz greifen kann – eine Mischung aus Geheimnis, Gefahr und einer leisen Bedrohung.
Besonders gut gefallen haben mir die Figuren. Sie wirken nicht glatt oder vorhersehbar, sondern haben Ecken, Kanten und ihre ganz eigenen Motive. Gerade das macht sie so interessant. Man fiebert mit, zweifelt mit ihnen und hinterfragt immer wieder, wem man eigentlich trauen kann.
Die Handlung bleibt durchgehend spannend, ohne hektisch zu werden. Es gibt genug Wendungen, um neugierig zu bleiben, aber auch ruhige Momente, in denen sich die Geschichte entfalten kann. Vor allem das Zusammenspiel aus Magie, Emotionen und unterschwelliger Spannung hat mich überzeugt.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und gleichzeitig bildhaft genug, um die Welt lebendig werden zu lassen. Viele Szenen bleiben im Kopf, weil sie eine ganz eigene Stimmung transportieren.
Für alle, die düstere Fantasy mit einer intensiven Atmosphäre und glaubwürdigen Figuren mögen, ist dieses Buch definitiv eine Empfehlung.
Ein Buch, das man nicht einfach liest, sondern erlebt.

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Spannend und sinnlich

The Scent of Glass (The Wrong Scents: Roman 1)
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„Scent of Glass“ hat mich völlig überrascht. Ich habe eine spannende, sinnliche Geschichte erwartet – bekommen habe ich dazu noch Figuren, die sich echt angefühlt haben und eine Atmosphäre, die einen sofort ...

„Scent of Glass“ hat mich völlig überrascht. Ich habe eine spannende, sinnliche Geschichte erwartet – bekommen habe ich dazu noch Figuren, die sich echt angefühlt haben und eine Atmosphäre, die einen sofort mitreißt.
Besonders mochte ich die Dynamik zwischen den beiden Hauptfiguren. Die Mischung aus Anziehung, Unsicherheit und den kleinen Blicken und Momenten dazwischen war genau mein Ding. Dazu kommt dieser besondere Vibe mit Düften, Glas und einer fast schon zerbrechlichen, gleichzeitig intensiven Stimmung.
Der Zeichenstil ist wunderschön – weich, detailreich und perfekt passend zur Geschichte. Manche Szenen haben sich angefühlt, als würde man mitten darin stehen.
Für mich war „Scent of Glass“ eine dieser Geschichten, die man nicht einfach nur liest, sondern fühlt. Ich freue mich jetzt schon unglaublich auf mehr und drücke die Daumen für „One Helluva Job“. ♡

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Veröffentlicht am 02.03.2026

„Wenn Märchen erwachsen werden“

Prinzessin der tausend Diebe – Chosen
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Manchmal merkt man schon beim Aufschlagen: Dieses Buch will mehr sein als nur eine Fortsetzung. Und genau das ist Band 2.
Optisch ist es ein kleines Schmuckstück – der Farbschnitt ein echter Hingucker, ...

Manchmal merkt man schon beim Aufschlagen: Dieses Buch will mehr sein als nur eine Fortsetzung. Und genau das ist Band 2.
Optisch ist es ein kleines Schmuckstück – der Farbschnitt ein echter Hingucker, das Cover stimmig, märchenhaft und gleichzeitig gereifter als im ersten Band. Es fühlt sich an wie ein Versprechen: Die Geschichte wächst.
Und sie wächst tatsächlich.
Band 2 knüpft nicht nur an, er vertieft. Beziehungen werden komplexer, Entscheidungen schwerer, Gefühle greifbarer. Wo Band 1 die Welt eröffnet hat, lässt Band 2 sie atmen – mit mehr emotionaler Tiefe und spürbaren Konsequenzen. Die Handlung entwickelt sich ruhig, aber bestimmt. Kein unnötiges Drama, sondern ein stetiges Verdichten, das einen immer weiter hineinzieht.
Der Schreibstil bleibt fließend und bildhaft, fast unmerklich gleitet man durch die Kapitel. Besonders in den letzten Abschnitten wird es leiser, intensiver, nachdenklicher – und genau darin liegt die Stärke des Endes. Es kracht nicht, es hallt nach.
Der Epilog hinterlässt dieses schöne Gefühl, wenn man das Buch schließt und einen Moment braucht, bevor man wieder in den Alltag zurückkehrt. Ein Abschluss, der nicht laut sein muss, um zu wirken.
Für mich ist Band 2 die stärkere, reifere Hälfte dieser Geschichte – emotionaler, runder, mutiger in den leisen Tönen.
Ein würdiger Abschluss. ✨📚

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