Mercury Carter ist nicht nur der Protagonist, sondern auch der Mailman. Er liefert Pakete aus und zwar immer. Da gibt es keine Ausnahme. Die Story klingt simpel, bietet aber kinomäßige Unterhaltung. Temporeich ...
Mercury Carter ist nicht nur der Protagonist, sondern auch der Mailman. Er liefert Pakete aus und zwar immer. Da gibt es keine Ausnahme. Die Story klingt simpel, bietet aber kinomäßige Unterhaltung. Temporeich und voller Action geht es sofort beim Einstieg in "The Mailman" los. Das schöne daran, rasant geht es durch das komplette Buch von Andrew Welsh-Huggins.
Natürlich ist einiges nicht ganz realistisch und man lässt sich besser ein, genießt den Action-Thriller und die Wendungen.
Der Schreibstil ist gut, passt perfekt zur Geschichte. Die unterschiedlichen Perspektiven befeuern das Lesetempo und tragen auch zur Spannung bei. Es ist wirklich schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Dafür ist der Kurierfahrer Mercury Carter einfach viel zu cool und birgt einige Geheimnisse. Der Charakter ist wirklich gut herausgearbeitet.
Spannung, Action und Tempo machen "The Mailman" zu einem Lesevergnügen.
Halb Mensch, halb Gott und doch nur ein Werkzeug? Der Protagonist B ist in diesem Comic-Band im Blutrausch und bestimmt nicht wirklich über sein eigenes Leben. Ihn beschäftigt die Frage nach seiner unsterblichen ...
Halb Mensch, halb Gott und doch nur ein Werkzeug? Der Protagonist B ist in diesem Comic-Band im Blutrausch und bestimmt nicht wirklich über sein eigenes Leben. Ihn beschäftigt die Frage nach seiner unsterblichen Existenz.
Mich hat der gezeichnete Protagonist an John Wick beziehungsweise Keanu Reeves erinnert. Die Ähnlichkeiten sind bestimmt kein Zufall, zumal die Idee zu diesem Comic von Keanu Reeves stammt. In "BRZRK" geht es extrem blutig zur Sache. Definitiv nichts für zart besaitete Menschen. Von der Story her passt die Gewaltorgie, auch wenn ich es in Teilen etwas übertrieben fand und mir stattdessen etwas mehr Tiefgang gewünscht hätte. Trotzdem muss man zugeben, dass "BRZRK" eine gute Unterhaltung ist, die einen fesselt und sich sehrt schnell lesen lässt.
An einem Abend ist man den knapp 120 Seiten durch. Das Ende macht neugierig und die Folgebände sind schon erhältlich, so dass man direkt durchstarten kann. Auf den restlichen Seiten des Buches befindet sich eine schöne Coversammlung, welche den positiven Eindruck abrundet.
"Don't Let The Forest In" besticht schon allein durch das Cover und hebt sich sogleich von der Masse der Bücher positiv ab. Zusätzlich hat der Klappentext einen ziemlich neugierig gemacht. CG Drews mischt ...
"Don't Let The Forest In" besticht schon allein durch das Cover und hebt sich sogleich von der Masse der Bücher positiv ab. Zusätzlich hat der Klappentext einen ziemlich neugierig gemacht. CG Drews mischt in diesem Werk mehrere Genres, unter anderem Horror und Dark Academia Feeling. Das gelingt der Autor*in CG Drews wirklich gut und trägt auch perfekt zu schaurig schönen Lesestunden bei. Dass die ganzen märchenhaften Monster so gut rüberkommen, liegt nicht nur am wirklich schönen Schreibstil, sondern natürlich auch an den tollen Illustrationen. Das wirkt einfach nochmal ganz anders.
Mir persönlich gefällt es ja, dass man nicht mehr weiß wo die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verlaufen und auch wenn die Story etwas verwirrend zu sein scheint. Das macht es interessanter.
Bei den Figuren hätte ich mir teils doch etwas mehr Tiefgang erhofft. Auch, dass die Themen Panik, Mobbing und Selbstverletzung etwas ausgearbeiteter sein könnten, hätte dem Buch gutgetan.
"Don't Let The Forest In" ist ein tolles Buch, das mich emotional nicht ganz erreicht hat, aber durchgängig schön düster war. Die Atmosphäre hat mir sehr gut gefallen. Gerade für dunkle Abende bietet sich der Jugendbuch-Horror bestens an.
Für Liv lief es zuletzt etwas suboptimal. Ihr Webtoon strauchelt und von der Kunstuni fliegt sie auch. Ein Ausweg stellt in ihren Augen der Autorenwettbewerb in Korfu dar, natürlich nur um ihren Webtoon ...
Für Liv lief es zuletzt etwas suboptimal. Ihr Webtoon strauchelt und von der Kunstuni fliegt sie auch. Ein Ausweg stellt in ihren Augen der Autorenwettbewerb in Korfu dar, natürlich nur um ihren Webtoon zu promoten. Aber Liv wäre nicht Liv, wenn irgendetwas glatt laufen würde. Bereits beim Hinflug gibt es ordentlich Trouble und diesen Wettbewerb, zudem auch magisch, tja, den kann nur einer gewinnen.
Wir Lesenden sind sofort in der Geschichte und stellen fest, dort wo Liv auftaucht ist immer ordentlich was los. Das bekommt auch der junge Flame zu spüren.
Bereits auf den ersten Seiten musste ich herzlich lachen. Die originelle Story der Autorin Sabine Schoder hat ordentlich Tempo und auch der Schreibstil ist eingängig. Für mich hätte es zwar etwas weniger Romanze sein können, aber im großen Ganzen war "Palace of Ink & Illusions" ein toller erster Band, der ziemlich neugierig auf die Fortsetzung macht.