Profilbild von Michelleslittlebookworld

Michelleslittlebookworld

Lesejury Star
offline

Michelleslittlebookworld ist Mitglied der Lesejury

Melde dich in der Lesejury an, um dich mit Michelleslittlebookworld über deine Lieblingsbücher auszutauschen.

Anmelden

Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 10.04.2026

Eine interessante Geschichte mit wichtigen Themen

Schattenlicht
0

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte Tokio Regen von der Autorin wirklich gerne, das Buch hatte ...

Mir wurde das Buch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat.
Ich mochte Tokio Regen von der Autorin wirklich gerne, das Buch hatte eine besondere Stimmung und wirklich gelungene Atmosphäre und die Fähigkeit, eine besondere Geschichte zu schaffen, hat sie mit Schattenlicht einmal mehr bewiesen.
Ich habe schnell in die Geschichte hineingefunden und mochte das Setting von Kanada mit den Wäldern und der leicht düsteren Stimmung durch die Geschichten vom verschwundenen Mädchen und merkwürdigen Vorkommnissen richtig gerne.
In der Geschichte begleitet man Billie, wie sie zu ihrem Freund nach Kanada zieht, da er ihr einen Heiratsantrag gemacht hat. Sie ist zwar noch im letzten High- School-Jahr, aber bereits fest davon überzeugt, in Jamie ihre große Liebe gefunden zu haben, weshalb sie das Jahr bei ihrer Tante verbringt. Doch bald geschehen merkwürdige Ereignisse und Jamie ist nicht so, wie Billie ihn kannte. Zudem trifft sie auf Tristan, den alle nur „Zombie Boy“ nennen, doch mit dem sie über alles reden kann, was wiederum Probleme mit Jamie verursacht.
Billie ist jung und für mich lange leider etwas zu naiv. Ich kann verstehen, dass sie unbedingt an die große Liebe glauben will und mag auch sein, dass Jamie sich während ihrer Fernbeziehung gut verhalten hat, aber er hat sich einfach nur furchtbar verhalten, da konnte ich wirklich nicht verstehen, warum sie so lange an ihm festgehalten hat. Ich verstehe, dass Manipulation und Machtdemonstrationen wirkungsvoll und einschüchtern sein können, aber es hat sich mir einfach ein wenig zu lange gezogen, vor allem da Jamie, sobald er den Mund aufgemacht hat, eine Red Flag war. Und Billie? Sie glaubt ihm alles und selbst als sie zweifelt, glaubt sie dann doch wieder an ihn.
An sich kein Problem, sie ist jung und verliebt, aber da es sich über die Hälfte des Buches gezogen hat, bis sie eine Entwicklung zeigt, war mir das einfach ein bisschen zu lang.
Abgesehen von der Lovestory bauen sich in der Zeit jedoch auch weitere Handlungsstränge auf, die mir gut gefallen haben. Nach und nach erfährt man mehr über das geheimnisvoll vermisste Mädchen, über das Leben auf dem Hof von Billies Tante und natürlich Tristan…👀
Tristan, der geheimnisvolle und gefürchtete Zombie Boy, der doch eigentlich nur ein Junge mit Schicksalsschlag war. Ich mochte die Dynamik von ihm und Billie sehr, auch wenn sie so ihre Höhen und Tiefen hatten. Die Verbindung zwischen den beiden war greifbar und wie er immer für sie da war, selbst wenn es ihm selber nicht gut ging oder sie mal wieder ein wenig engstirnig war zeigt, was für ein liebenswerter Mensch er ist. Anhand seines Beispiels zeigt sich aber auch, dass Kinder/Jugendliche grausam sein können, denn das Verhalten der anderen High-School-Schüler ihm gegenüber war wirklich furchtbar. Dennoch er hat eine Stärke bewiesen, die ich bewundernswert fand.
Mit der Auflösung am Ende hatte ich tatsächlich nicht gerechnet, da war ich voll auf der falschen Spur, aber ich fand die Wendung wirklich gelungen.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen, ich mochte die Spannungselemente, die Familiendynamiken und wie Billie und Tristan sich näher gekommen sind. Einzig der Punkt mit Jamie war mir leider zu viel (ich wollte ihn wirklich, wirklich dringend an eine Wand klatschen), deswegen bekommt das Buch 4/5❤️

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 09.03.2026

Eine schöne Fortsetzung

A Sky of Emerald Stars (The Golden Court 2)
0

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Der zweite Teil setzt dort an, wo Band eins geendet ist und obwohl Calla und Grae ihr Happy ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Der zweite Teil setzt dort an, wo Band eins geendet ist und obwohl Calla und Grae ihr Happy End ja eigentlich schon bekommen haben, wird ihre Entwicklung weiterhin gezeigt, was mir gut gefallen hat. Ich fand es spannend, dass aus Callas Perspektive eher die politischen Aspekte, wie Spannungen und Intrigen aufgegriffen wurden. Während die Kapitel aus Sadies Sicht frischen Wind und neue Dynamiken in die Geschichte gebracht haben.
Abgerundet wird die Geschichte dann wieder durch ein sehr gelungenes Worldbuilding, wobei auch dieses im zweiten Teil noch mal vertieft und erweitert wurde.
Ich mochte das Wiedersehen mit Calla und Grae wirklich gerne, auch wenn sie in diesem Teil wieder schwierige Entscheidungen zu treffen haben. Ein Krieg steht vor der Tür, die politischen Spannungen nehmen zu und doch bleibt ihre Verbindung stark. Ich muss aber auch sagen, dass sich der politische Part manchmal ein wenig gezogen hat, er war zwar durchaus wichtig, aber mit hat die Spannung am Anfang/ Mittelteil ein wenig gefehlt.
Was mir dafür umso besser gefallen hat, waren Sadies Kapitel. Sie rückt in diesem Teil stärker in den Fokus und mit ihr nicht nur ihre Zweifel, ihr Mut und ihr Wille etwas zu verändern, sondern auch Navin. Die beiden haben eine interessante Dynamik und Verbindung, die spürbar Spannung in die Geschichte gebracht haben.
Insgesamt hat mir auch der zweite Teil gut gefallen, er vermittelt noch mal tieferes Wissen über die Welt und die Umstände, gleichzeitig rückt Sadie mit ihren Emotionen stärker in den Fokus, was mich gefreut hat.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine spannende Geschichte, mit einem wirklich gemeinen Ende

Loki − Her Twisted Heart
0

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in die Geschichte hineingefunden, der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig. Man wird auch nicht mit dem Worldbuilding erschlagen, sondern lernt nach und nach den Weltenaufbau einschließlich der Götter kennen.
Nach dem großen Krieg wurde die Welt der Menschen und der Götter geteilt. Nur noch die Agrai sind magische Wesen in der menschlichen Welt, um das Portal zur Welt der Götter zu beschützen. Sie wurden von der Göttin Artemis geschaffen und ihr ganzer Lebensinhalt besteht im Kampftraining. Wenn sie sich verlieben, werden sie mit dem Tod bestraft.
Harlow ist die Tochter einer Verräterin, ihre Mutter verliebte sich in einen Gott und Harlow wird dafür immer noch mit Ausgrenzung bestraft. Sie versucht alles, um nicht aufzufallen und sich anzupassen. Doch dann wird ihr Lager und ihre einzige Freundin Asra angegriffen. Ihre letzte Bitte war, dass Harlow Loki finden muss. Obwohl Harlow die Götter verachtet sieht sie keine andere Möglichkeit und macht sich auf in das Reich der Götter, doch was sie auf ihrer Reise wirklich für Erkenntnisse bekommt, damit hat sie nicht gerechnet…🙈
Ich mochte Harlow wirklich gerne. Sie ist sehr mutig und würde alles für die machen, die sie liebt. Doch nicht mit das, sie beschützt selbst die, die ihr lange Unrecht taten. Ich mochte auch, dass sie mich auf den Mund gefallen ist und sich von Loki nichts hat gefallen lassen. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, wäre dass sie mehr Fragen gestellt hätte, gerade zu ihrer Herkunft und ihren Kräften. Sie lässt doch einiges auf sich beruhen, was nicht ganz zu ihren sonstigen Charakterzügen gepasst hat.
Loki mochte ich ebenfalls gerne, obwohl man weiß, dass er einiges verheimlicht. Ich mochte seine lockere Art, die doch nicht ganz überspielen konnte, dass die Ablehnung der anderen Götter ihn belastet und dass zwischendurch immer auch mal seine Ernst Seite aufgeblitzt ist. Das Ende kam dann ein wenig überraschend und passte gar nicht so zu ihm, sondern eher dazu, wie er sich offiziell gegeben hat. Ich bin sehr gespannt, was dahinter steckt und die Erklärung dazu.
Harlow und Loki zusammen mochte ich ebenfalls. Wie sie aneinanderecken, wie sie sich gegenseitig anstacheln und dennoch sich langsam näherkommen und sich besser kennenlernen. Die Chemie der beiden hat für mich auf jeden Fall gut funktioniert.
Insgesamt hat mir der Auftakt gut gefallen, er war spannend und gleichzeitig humorvoll. Das Einzige, was ich mir gewünscht hätte, wäre dass Harlow ein paar mehr Fragen gestellt hätte und auch dass die ein oder andere Situation nicht ganz so einfach gelöst worden wäre. Ich bin aber gerade nach dem gemeinen Ende schon sehr gespannt auf Band zwei.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Ein runder Abschluss für eine süße Fantasy einsteiger Reihe

Royals of Darkness. Schattenfluch (Royal Shadows 3)
0

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Ich habe gut in das Buch hineingefunden, der Schreibstil der Autorin ist gewohnt leicht und locker, sodass man schnell wieder in der Welt der britischen Königsfamilie gefangen war. Was mich besonders gefreut hat, war dass nun auch Edward seine Geschichte bekommen hat, denn auf ihn war ich nach seiner Gefangenschaft in der Anderswelt und seines doch eher unnahbaren Charakters sehr gespannt.
Und zu Beginn lernen wir ihn auch genauso kennen, er hält alle auf Abstand und verbarrikadiert sich hinter einer unnahbaren Ausstrahlung. Was jedoch keiner weiß, ist dass er gute Gründe hat, sich von anderen fernzuhalten und das nicht nur wegen seiner traumatischen Erlebnisse. Doch da hat er die Rechnung ohne Freya gemacht. Ein wenig vorlaut, nicht auf den Kopf gefallen, lässt sich von ihm nicht abschrecken und hat eine nicht abstreitbare Anziehung auf ihn. Es kommt wie es kommen muss, sie streiten, er berührt sie und sieht das, was er auf keinen Fall erleben will. Ihren baldigen Tod. Und so ist das auf Abstandhalten auch schon wieder hinfällig, denn um Freyas Tod zu verhindern, machen sich beide auf den Weg in die Anderswelt, um einen Pakt mit dem Todesdämon einzugehen und das wird nicht ganz ungefährlich...👀
Ich mochte Freya wirklich gerne. Sie ist aufgeweckt, mutig und will ab und zu mit dem Kopf durch die Wand. Unter anderem durch die Wände, die Edward um sich herum gebraut hat und ich muss sagen, ihre Sticheleien scheinen da gar nicht so schlecht zu funktionieren. Ich mochte, dass Freya immer authentisch gewirkt hat, ihre Ängste, aber auch ihr Mut wirkten in den Situationen angebracht.
Edward mochte ich ebenfalls gerne und man versteht auch schnell, warum er nun so ist wie er ist. Er hat viel durchgemacht, macht es gewissermaßen immer noch durch und versucht doch sein Volk und die Menschen, die ihm nahestehen, zu schützen. Und auch wenn er sich das ungern eingestehen will, gehört Freya da eindeutig zu.
Auch die Beziehungsentwicklung der beiden hat mir gut gefallen. Ihre anfängliche Abneigung, aber auch wie sie sich auf ihrer Reise langsam wieder näher gekommen sind. Es war amüsant zu sehen wie sie alles riskieren, um den anderen zu retten, auch wenn sie sich ihre Gefühle lange nicht eingestehen wollen.
Insgesamt hat mir der Abschluss der Reihe gut gefallen. Es gab spannende und humorvolle Stellen und ich mochte, dass man auch Edwards Geschwister und ihre Partner wiedergetroffen hat. Es war an einigen Stellen vielleicht etwas sehr einfach gehalten und einfach gelöst und der Fantasy-Aspekt hätte größer sein dürfen, aber ich hatte ein paar schöne Lesestunden und würde die Reihe vor allem Fantasyeinsteigern empfehlen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 27.02.2026

Eine süße wenn auch kurzweilige Geschichte

Two Can Play – Die spielerische Weiterentwicklung von Liebe
0

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Zunächst war ich ein wenig überrascht über die wenigen Seiten des Buches, denn die doppelte ...

Mir wurde das Buch als Rezi Exemplar zur Verfügung gestellt, was meine Meinung allerdings nicht beeinflusst hat. 
Zunächst war ich ein wenig überrascht über die wenigen Seiten des Buches, denn die doppelte Anzahl hätte mir auch Freude bereitet, aber dennoch habe ich mich auf die Geschichte gefreut.
Das Buch ist auch in gewohnter Ali Hazelwood manier süß, humorvoll und bietet gleichzeitig genügend Emotionalität als Ausgleich mit. Obwohl ich schon sagen muss, dass die Geschichte relativ schnell voranschreitet und an der ein oder anderen Stelle ein wenig mehr Seiten hätte vertragen können.
Das Thema des Buches mochte ich total, zwei verfeindete Spieleentwickler, zusammengesteckt in einer verschneiten Berghütte, alleine mit dem Setting hatte mich Ali Hazelwood schon.
Viola und Jesse mochte ich auch beide wirklich gerne, Viola ist mit ihrer offenen und ehrlichen Art praktisch das genaue Gegenteil von Jesse, der nicht nur sehr verschlossen, sondern auch eher abweisend zu Beginn ist.
Die Dynamik der beiden hat dabei für eine Menge Spaß beim Lesen gesorgt. Wie aus der anfänglichen Abneigung und den Schlagabtäuschen in der winterlichen Landschaft langsam mehr wird und sie sich näherkommen. Aber auch wie man immer mehr über Jesses und Beweggründe für sein Verhalten erfährt.
Insgesamt war es also eine süße und kurzweilige Geschichte, von der ich aber gerne mehr gehabt hätte. So passiert (bis auf die Beziehungsentwicklung) recht wenig und auch dort hätte ich mir an einigen Stellen mehr Zeit gewünscht. Dennoch hat es mich gut unterhalten und hat viel spaß gemacht beim lesen.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere