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Veröffentlicht am 12.04.2026

schönes Liebesdrama

The Night We Met
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Die Bücher von Abby Jimenez lese ich gerne. Sie gehören für mich zu den guten der leichten Lektüren. Und das meine ich gar nicht negativ sondern finde, es gibt immer mal wieder Augenblicke, wo Liebe und ...

Die Bücher von Abby Jimenez lese ich gerne. Sie gehören für mich zu den guten der leichten Lektüren. Und das meine ich gar nicht negativ sondern finde, es gibt immer mal wieder Augenblicke, wo Liebe und Leichtigkeit mein Lesewunsch sind. Außerdem gefällt mir, dass sie immer versucht, ein wenig Authenzität und Tiefgang in ihre Geschichten zu verpacken. Also nicht nur das ganz normale Liebesdrama, dass man ja erwartet in solchen Büchern.

"The night we met" sagt schon im Titel, dass es ein erstes Treffen gibt, wo Chris und Larisse sich kennen lernen. Aber in dieser Nacht trifft sie auch Mike zum ersten Mal und sie entschiedet sich - ganz profan - für den falschen. Was dann kommt ist ein hin und her und auf und ab zwischen den zwei Männern. Und eine Larissa, die zu ihrem Wort stehen und ehrlich sein will, die Mike eine Chance geben, aber Chris einfach nicht aus ihrem Herz kriegen kann.

Schön viel Drama und Herzschmerz und, weil das für mich bei solchen Büchern dazu gehört, am Ende wird alles gut.

Veröffentlicht am 07.04.2026

sehr dramtische Geschichte

Der Fährmann
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Regina Denk hatte mich schon mit ihrem ersten Buch "Die Schwarzgeherin" überzeugen können. Im "Fährmann" legt sie nun ihren zweiten historischen Roman vor und wieder stehen im Zentrum die Frauen im ländlichen ...

Regina Denk hatte mich schon mit ihrem ersten Buch "Die Schwarzgeherin" überzeugen können. Im "Fährmann" legt sie nun ihren zweiten historischen Roman vor und wieder stehen im Zentrum die Frauen im ländlichen Raum - diesmal kurz vor dem ersten Weltkrieg in den österreichischen Bergen, nah der deutschen Grenze. Wieder sind die Härte des Lebens, die Allmacht und Willfährigkeit der Männer gegenüber den Frauen, der Gruppenzwang in kleinen Dorfgemeinschaften und Gefühle, die nicht sein dürfen die Essenzen einer hochdramatischen Geschichte.

Der junge Fährmann Hannes ist verliebt in die reiche Bauerntochter Elisabeth. Aber sein Beruf verbietet eine Ehe und so wird die Leni mit einem anderen Bauernsohn, dem Steiner Josef verheiratet. Der hingegen fühlt sich schon immer zur Wirtstochter Annemarie hingezogen die widerrum am liebsten mit dem Hannes verbandelt wäre. Also ein Gefühlswirrwarr, dass schon bald tiefe Verletzungen und großes Unglück heraufbeschwört.

Regina Denk greift tief hinein in die Drama-Kiste und der Plot ist teilweise so schmerzlich düster, dass das Lesen mir schwer fiel. Die Schicksale der Frauen, von denen die Autorin erzählt. sind durchweg von Verzicht, Verlust, Lieblosigkeit und Unglück überschattet. Das Leben der Menschen ist karg und hart und dies drückt sich oft auch in einer gewissen Gefühllosigkeit gegenüber den Schwächeren aus. Da schlägt der Vater die Kinder und die Ehefrau, der Mann seine Geliebte, der eine den anderen.

Herausragend ist mal wieder die Sprache, in der Regina Denk erzählt. Kraftvoll und mächtig, aber auch zart und mit wunderbaren Vergleichen und Bildern die lange im Gedächtnis bleiben. Literarisch ein Genuss. Es hätte mir sicher noch etwas besser gefallen, wenn an einigen Stellen ein bisserl mehr Leichtigkeit oder Positives durchgeblitzt hätte. Das ist natürlich ein ganz persönliches Empfinden und ändert nichts an der Qualität des Buches.

  • Einzelne Kategorien
  • Cover
  • Erzählstil
  • Handlung
  • Charaktere
Veröffentlicht am 02.03.2026

interessant

Die Namen
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Ich gebe zu, ich hatte etwas ganz anderes erwartet, als ich das Buch "Die Namen" in die Hand genommen habe. Das lag sehr am Klappentext. Ich dachte, es gehe um ein Kind, dass mit drei unterschiedlichen ...

Ich gebe zu, ich hatte etwas ganz anderes erwartet, als ich das Buch "Die Namen" in die Hand genommen habe. Das lag sehr am Klappentext. Ich dachte, es gehe um ein Kind, dass mit drei unterschiedlichen Namen drei unterschiedliche Leben haben würde. Aber die Geschichte ist sowohl trickreich als auch viel umfänglicher und der Name ist nur das Gerüst, denn es geht in diesem Buch und sehr viel mehr. Um harte Themen von Missbrauch und Gewalt. Und der Name wechselt alle 7 Jahre, also erleben wir, wie das Kind erwachsen wird und was derweilen in und um ihn herum passiert.

Es ist durchaus interessant und man möchte unbedingt wissen, wie es weiter- und ausgeht. Aber es ist auch ein Buch, dass meiner Meinung gut einen anderen Titel und einen anderen Klappentext hätte vertragen können. Ich hab nichts gegen Überraschungen aber am Ende fand ich den Titel unpassend, da er nur einen kleinen Teil des Plots in den Mittelpunkt rückt.

Veröffentlicht am 02.03.2026

spannend

Kala
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"Kala" ist verschwunden. Als Jahre später ihre Freunde wieder in die Stadt kommen, werden bei allen drei Erinnerungen an die Vergangenheit hochgespült. Was ist damals passiert? Hat Kalas Verschwinden etwas ...

"Kala" ist verschwunden. Als Jahre später ihre Freunde wieder in die Stadt kommen, werden bei allen drei Erinnerungen an die Vergangenheit hochgespült. Was ist damals passiert? Hat Kalas Verschwinden etwas mit aktuellen Vermisstenfällen zu tun? Was wissen die Freunde?

Die Story spielt in einem eher beschaulichen Teil Irlands und springt zwischen verschiedenen Zeitebenen hin und her. Man wird als Leser sehr lange im Ungewissen gehalten, ob überhaupt etwas passiert ist und wer etwas wissen könnte. Ich mochte die düstere Grundstimmung, die dann irgendwann kippt und dann passieren einige durchaus brutale Szenen und es wird so richtig spannend.

Das Buch hat mir gut gefallen. Der schöne Erzählstil und das optisch ungewöhnliche Cover runden ein Buch ab, das ich gerne zum Genuß geempfehle. Ich würde es trotz der Spannungselemente zwar nicht als Thriller einordnen aber es hat vor allem im letzten Drittel einen guten Sog entwickelt.

Veröffentlicht am 02.03.2026

unterhaltsam

One Date to Gold
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Im Winter suche ich gerne mal Bücher, die auch in einer Gegend und Jahreszeit mit Eis und Schnee spielen. Da war ich hier natürlich mehr als richtig. Geht ja um die olympischen Winterspiele 2026. Und dann ...

Im Winter suche ich gerne mal Bücher, die auch in einer Gegend und Jahreszeit mit Eis und Schnee spielen. Da war ich hier natürlich mehr als richtig. Geht ja um die olympischen Winterspiele 2026. Und dann suchte ich noch was Leichtes mit ein wenig Love and Esprit. Und auch da war ich gut aufgehoben.

Was hat mir besonders gefallen. Eigentlich das Hin und Her und die herrlichen Dialoge. Die haben sowohl die Charaktere gut rüber gebracht als auch die Handlung vorangetrieben. Soweit man bei so einem Roman wirklich von Spannung sprechen kann, hat es sogar das gegeben.

Ja, natürlich will man am Ende ein gutes Ende um nicht sogar zu sagen eines, was die Protas und die Leserschaft Happy macht. Auch da bekommt man, was man sich wünscht.

Mir hat der Erzähltstil der Autorin gut gefallen. Er ist nicht zu platt und vor allem nicht zu umgangssprachlich. Also was fürs Herz und für die gute Unterhaltung.