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Veröffentlicht am 20.01.2020

"3 Prüfungen musst du meistern...!"

Das Labyrinth des Fauns
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1944: Die junge Ofelia muss nach dem Tod ihres Geliebten Vaters mit ihrer hochschwangeren Mutter Haus, Hof und Freunde verlassen und mit ihr in die Berge Spaniens ziehen, um dort bei ihrem neuen "Papa" ...

1944: Die junge Ofelia muss nach dem Tod ihres Geliebten Vaters mit ihrer hochschwangeren Mutter Haus, Hof und Freunde verlassen und mit ihr in die Berge Spaniens ziehen, um dort bei ihrem neuen "Papa" Vidal zu leben. Dieser ist Hauptmann und mit seinem Trupp in einer alten Mühlen stationiert. Schon beim 1.Anblick merkt Ofelia, dass dieser Mann aus purer Grausamkeit und Boshaftigkeit. Und sie soll Recht behalten. Während ihre Mutter ans Bett gefesselt ist, macht Ofelia Erkundungen im angrenzenden Wald. Und dort trifft sie auf wundersame Wesen und den Faun, der sie schon sehnsüchtig erwartet hat. Dieser behauptet, Ofelia sei die vermisste Tochter des Unterirdischen Königreiches und wenn sie 3 Prüfungen erfolgreich absolviert, soll sie dorthin zurückkehren können und regieren. Gefangen zwischen der realen Welt und der Fantasywelt macht sich Ofelia an die ihr aufgetragenen Prüfungen. Jedoch hat sie immer im Hinterkopf, dass sie dann ihre Mutter und ihren ungeborenen Bruder bei dem Scheusal von Hauptmann lassen muss.

Ich muss gestehen, dass es mein 1.Buch von Cornelia Funke war, welches ich gelesen habe. Und bin auch immer vorsichtig, was Fantasybücher betrifft. Ich wurde aber keineswegs enttäuscht. Durch die zwei Erzählstränge war man nie in einer Welt gefangen, sondern durfte mit Ofelia zwischen der Fantasywelt und der Realität reisen. Auch die wunderschönen Illustrationen und die angeknüpften Geschichten, bei denen Personen eine Rolle spielen, die auch in der wirklichen Welt von Ofelia vorkommen, machen diesen Roman so einzigartig. Auch der außergewöhnliche Schreibstil von Cornelia Funke und die bildlich dargestellten Beschreibungen von Ofelia's Welt haben mich einfach gefesselt. Ich war auch gefangen in dieser wundervollen Welt und habe mit dem jungen Mädchen mitgefiebert und gelitten.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Insekten ... Freunde oder Feinde?!

Insecta – Das Institut der Unsichtbaren
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INHALT

Während August Insekten hasst und sie am liebsten alle vernichten würde, ist Eden genau das Gegenteil von ihm. Das junge Mädchen ist nicht nur wissbegierig, sondern auch natur- und insektenverbunden. ...

INHALT

Während August Insekten hasst und sie am liebsten alle vernichten würde, ist Eden genau das Gegenteil von ihm. Das junge Mädchen ist nicht nur wissbegierig, sondern auch natur- und insektenverbunden. Als sie eines Tages ein Wespennest vor der Vernichtung retten, erfährt sie zum ersten Mal etwas vom Institut und ihrer Gabe, mit Wespen kommunizieren zu können. Beide Kinder machen sich auf den Weg zum Institut - mit unterschiedlichen Absichten. Eden würde gerne auch mit anderen Insekten reden können - August hingegen sucht ein Mittel, um all diese ungebetenen Krabbeltiere zu vernichten. Eine abenteuerliche Reise beginnt.



MEINUNG

Ich hatte am Anfang so meine Schwierigkeiten in das Buch reinzukommen ... Eden's Gabe, mit Insekten kommunizieren zu können, hat mich dann jedoch neugierig gemacht, auch grad weil man viel über Insekten erfährt. Oft habe ich mich gefragt, wenn ich im Haus mal wieder einen Käfer oder eine Spinne gesehen habe, was sie mir wohl jetzt sagen würden :) Für August hingegen könnte ich ab der ersten Seite keine Sympathie aufbringen.

Alles in allem kann man sagen, dass der Schreibstil angenehm ist und das Buch dadurch leicht zu lesen ist. Jedoch blieb die Geschichte für mich sehr oberflächlich, zwischenzeitlich gab es längere Durststrecken und ich musste mich zum Weiterlesen regelrecht animieren. Außerdem fehlte es mir etwas an Gefühlen.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Ein beängstigter Blick in die Zukunft und auf das Ende der Menschheit!

Der letzte Mord am Ende der Welt
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Es gibt nur noch eine Insel, auf der sich 122 Menschen befinden - der Rest der Welt wurde durch einen giftigen Nebel ausgelöscht. Zwischen fleißigen Arbeitern befinden sich auch die 3 Wissenschaftler, ...

Es gibt nur noch eine Insel, auf der sich 122 Menschen befinden - der Rest der Welt wurde durch einen giftigen Nebel ausgelöscht. Zwischen fleißigen Arbeitern befinden sich auch die 3 Wissenschaftler, die tagtäglich dafür sorgen, dass die Bewohner friedlich miteinander umgehen, es zu keinem Streit kommt und auch alle gut versorgt sind. Jedoch gibt es auch viele merkwürdige Dinge auf dieser Insel ... z.B. sterben die Menschen an ihrem 60.Geburtstag. Außerdem gibt es die Stimme "Abi" in den Köpfen der Bewohner, die ihnen mit Rat und Tat zur Seite steht und alles über die Menschen weiß. Dann wird eines Morgens die Leiche einer der Wissenschaftler gefunden und plötzlich ist das ganze Leben der Inselbewohner in Gefahr. Es bleiben ihnen nur noch 107 Stunden, bis der giftige Nebel bei ihnen ist. Emory, eine Bewohnerin, macht es sich zu Aufgabe, den Täter rechtzeitig zu finden, um dadurch den giftigen Nebel aufzuhalten, der auch für immer ihre Insel auslöschen soll.

"Der letzte Mord am Ende der Welt" von Stuart Turton war mein erstes Werk von diesem Autor. Ich bin sonst nicht der Leser von Dystopien, aber durch die Mischung mit etwas Krimi und mystischen Elementen war ich doch angetan von dem Buch. Am Anfang musste ich mich erst einmal an den Schreibstil und die vielen Protagonisten gewöhnen bzw. an die Abschnitte, wo Abi spricht. Aber mit jedem Kapitel wurde es spannender und ich war neugierig, wer hinter der grausamen Tat steckt und ob sie den Nebel aufhalten können. Alles in allem eine interessante Geschichte, die dem Leser das ein oder andere Mal auch die Augen öffnet, was passieren würde, wenn der Untergang drohen würde. Trotz einiger Längen zwischendurch und einem Ende, wo ich etwas enttäuscht wurde, wird dies nicht das letzte Buch von dem Autor für mich gewesen sein.

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Veröffentlicht am 31.08.2025

Eine fantastische Reise in die Vergangenheit!

Jahrmarkt der Zeitreisenden - Der gestohlene Kristall
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Liv, Tochter einer Schaustellerfamilie, reist mit ihrer Familie von Ort zu Ort, um andere Menschen Zuckerwatte, Slushis und Fahrchips zu verkaufen. Mit ihren Freunden Lex und Elina erlebt sie viele lustige ...

Liv, Tochter einer Schaustellerfamilie, reist mit ihrer Familie von Ort zu Ort, um andere Menschen Zuckerwatte, Slushis und Fahrchips zu verkaufen. Mit ihren Freunden Lex und Elina erlebt sie viele lustige und auch spannende Geschichten, die sie sich abends in der Gondel des Riesenrads erzählen - denn gemeinsam ist das Leben auf Reisen mit einem Jahrmarkt einfacher zu ertragen. Als eines Tages der Kristall von Liv's Familienkarussells geklaut wird, macht sie sich sofort auf die Suche ... und findet sich plötzlich durch eine Fahrt mit dem "Tunnel of Love" in der Vergangenheit wieder. Zwar auch hier auf einem Rummel, aber viele Jahrzehnte früher. Der Junge mit den Hosenträgern und der Schiebermütze, der ihr schon in der Gegenwart aufgefallen ist, scheint sie auch hier zu verfolgen. Was für ein Geheimnis trägt er wohl mit sich rum? Und kann Liv vielleicht mit seiner Hilfe ihren Kristall wiederfinden?

Das Cover von "Jahrmarkt der Zeitreisenden" von Lena Hach hat mich ehrlich gesagt erstmal neugierig auf den Klappentext gemacht. Dieser hat mich dann wiederum so gefesselt, dass ich sofort mit dem Lesen begonnen habe. Wer liebt nicht den Rummel, die unterschiedlichen Attraktionen und leckeren Gerüche von Zuckerwatte und gebrannten Mandeln? Die detaillierten Beschreibungen der Settings hat mir so gut gefallen, auch die Geschichte um den verschwunden Kristall war spannend geschrieben und ich habe bis zum Schluss mit Liv mitgefiebert.

Ich würde dieses Buch eventuell mit Kindern lesen, die schon etwas älter sind, denn grad die Themen erste Liebe, Liebeskummer und grad Homosexualität werden hier behandelt, was ich echt klasse finde in der heutigen Generation.

Jedoch freue ich mich schon sehr auf den 2.Band und eine weitere Reise mit Liv in die Vergangenheit!

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Veröffentlicht am 10.07.2023

Spannende Rätsel um einen packenden Fall.

Escape Room Abenteuer Kids - Sherlocks größter Fall
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Wer liebt es nicht, einen spannenden Fall zu lösen, wie es Sherlock Holms und Mr. Watson getan haben? Ein ganzes Buch voller packender Rätsel, die unterschiedlicher nicht sein können, um auf der Jagd nach ...

Wer liebt es nicht, einen spannenden Fall zu lösen, wie es Sherlock Holms und Mr. Watson getan haben? Ein ganzes Buch voller packender Rätsel, die unterschiedlicher nicht sein können, um auf der Jagd nach Moriarty voranzukommen. Ob es darum geht, Personen hinter einem bestimmten Schattenbild wieder zu erkennen, oder aber Zahlenkombinationen zu lösen. In diesem Buch ist für jeden jungen Detektiv etwas dabei. Ich persönlich muss sagen, dass die Altersangabe ab 8 Jahren für mich etwas zu früh erscheint, um das Rätsel alleine zu lösen, da mathematisch und auch geographisch schon das ein oder andere Vorwissen bei den Kindern vorhanden sein sollte. Um den Fall aber gemeinsam mit den Eltern zu lösen, ist dieses Buch eine spannende Lektüre - grad wenn es draußen wieder anfängt kalt und nass zu werden. Besonders gut gefallen hat mir, dass man eine bestimmte Anzahl an Leben vor dem Lesen erhält, und sollte man eine Frage mal falsch beantworten, dieses abgezogen wird. So ist der Ansporn geweckt, sich voll auf die Geschichte zu konzentrieren und ja keine Fehler zu machen.

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