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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 12.07.2020

Witzig und spanned

Zane gegen die Götter, Band 1: Sturmläufer (Rick Riordan Presents: abenteuerliche Götter-Fantasy ab 12 Jahre)
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Zane lebt mit seiner Mutter und seinem Onkel in der Nähe eines Vulkans. Eines Abends beobachtet er, wie ein Flugzeug in den Vulkan stürzt. Zane ist sich sicher, dass der Pilot nicht menschlich ist. Als ...

Zane lebt mit seiner Mutter und seinem Onkel in der Nähe eines Vulkans. Eines Abends beobachtet er, wie ein Flugzeug in den Vulkan stürzt. Zane ist sich sicher, dass der Pilot nicht menschlich ist. Als dann ein geheimnisvolles Mädchen auftaucht und behauptet, dass er Teil einer Prophezeiung sei, fängt das Abenteuer gerade erst an.
Die Handlung spielt in der Gegenwart und wird von Zane erzählt. Er gibt immer wieder Kommentare zu seinem Verhalten ab, die das ganze auflockern und witzig gestalten: „Wer mit den Göttern verwandt ist, braucht echt keine anderen Feinde“.
Die Mythologie der Maya war mir bis zu diesem Buch nicht sehr vertraut. Ich fand es sehr erfrischend mal in eine andere Mythologie einzutauchen. Zane begegnet den verschiedensten Göttern und mystischen Gestalten. Es gibt zum Beispiel eine Schoko-Göttin. Allerdings sind die Namen sehr schwierig auszusprechen und klingen ungewohnt.
Da das Buch von Jack Riordan persönlich empfohlen wurde und es ein Vorwort von ihm gibt, habe ich natürlich Vergleiche zu „Percy Jackson“ gezogen. Es gibt Parallelen, allerdings unterscheiden sich die Handlungen sehr.
Aufgrund der unterschiedlichen Schauplätze ist die Geschichte sehr abwechslungsreich. Außerdem ist sie spannend und hat einige Wendungen. Insbesondere das Ende ist sehr unerwartet.
Das Buch behandelt Themen wie Freundschaft und Ausgrenzung. Ich persönlich habe mich stellenweise etwas zu alt für das Buch gefühlt. Doch Jugendlichen und vor allem Percy Jackson Fans, empfehle ich „Sturmläufer“.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Schöne Abenteuerreise

A. S. Tory
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Der Protagonist Sid wird von einem ihm Unbekannten, namens A.S. Tory beauftragt eine alte Single zu suchen und damit eine zerstrittene Familie zu vereinen. Um seinen langweiligen Herbstferien zu entgehen, ...

Der Protagonist Sid wird von einem ihm Unbekannten, namens A.S. Tory beauftragt eine alte Single zu suchen und damit eine zerstrittene Familie zu vereinen. Um seinen langweiligen Herbstferien zu entgehen, lässt sich Sid auf diese Abenteuerreise ein, die ihn durch mehrere Länder führt. In Italien lernt er Chiara kennen, die ihm auf dem Rest seiner Reise begleitet.

Durch ihre ausführlichen Beschreibungen schafft es die Autorin den Leser in die verschiedensten Länder wie England, Frankreich und Italien zu transportieren und Urlaubsstimmung zu erzeugen. Zudem machen die wechselnden Schauplätze, die Handlung sehr abwechslungsreich. Von ruhigen idyllischen Momenten bis hin zu rasanten Autofahrten, bei denen einem Angst und bange wird, ist alles dabei.
Am Ende gibt es eine unvorhergesehene Wendung, die der Geschichte mehr Tiefe verleiht. Stellenweise ist das Buch auch kritisch. So wird z.B. an modernen Medien Kritik geübt.

Sid ist ein sympathischer, abenteuerlustiger und manchmal risikobereiter Jugendlicher. Doch teilweise konnte ich mich nicht mit ihm identifizieren. Chiara hingegen muss man aufgrund ihrer verrückten, selbstbewussten Art einfach mögen.
Die Emotionen der Charaktere kamen gut bei mir an. Bei ernsteren Gesprächen habe ich mich als Leser betroffen und beklommen gefühlt. Ganz am Ende musste ich weinen.

Die Playlist am Ende des Buches habe ich leider zu spät entdeckt, sonst hätte ich mir die Lieder zu den passenden Stellen im Buch anhören können.

Zusammenfassend ein schönes Abenteuer, das Lust auf Urlaub macht.

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Veröffentlicht am 11.05.2020

Lockere College-Geschichte

Dance. Love. Learn. Repeat.
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Phoebe und Luke fangen an zu studieren. Sie ist seit der Schulzeit in ihn verschossen und er scheint erst am College zu merken, dass sie überhaupt existiert.
„Melancholisch und schreiend komisch. Vielschichtig ...

Phoebe und Luke fangen an zu studieren. Sie ist seit der Schulzeit in ihn verschossen und er scheint erst am College zu merken, dass sie überhaupt existiert.
„Melancholisch und schreiend komisch. Vielschichtig und verrückt. Chaotisch und echt.“

Die Geschichte wird abwechselnd von Phoebe und Luke erzählt und beschreibt ihre erste Zeit am College. Die beiden Protagonisten und vor allem Phoebes Freundinnen sind sehr sympathisch. Sie ergänzen sich toll und insgesamt ist das ein total verrückter Haufen. Man fühlt sich fast als wäre man selber dort und würde auf den Partys feiern, miteinander lernen und neue Leute treffen.

Da aus der Sicht von jungen Erwachsenen erzählt wird, ist der Schreibstil dementsprechend angepasst.
Die Handlungen hat keine drastischen Wendungen, doch geht es nicht so aus, wie ich es am Anfang erwartet habe. Das hat mich positiv überrascht.

Fazit:
Das Buch hält was es verspricht! Es war eine schöne Geschichte zum entspannten Lesen, bei der ich viel lachen musste. Ich empfehle es jedem, der gerne College-Geschichten oder mal etwas lockeres, leichtes lesen möchte.

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Veröffentlicht am 12.04.2026

Schöne Sportsromance mit Suspense-Anteil (3.5)

Love is like a Thunderbolt
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Als Elli ans Miravelle Memorial College kommt, ahnt sie noch nicht, dass sie neue Freundinnen und ein Cheerleading-Team findet und gleichzeitig auch gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur kommt. Zusätzlich ...

Als Elli ans Miravelle Memorial College kommt, ahnt sie noch nicht, dass sie neue Freundinnen und ein Cheerleading-Team findet und gleichzeitig auch gut gehüteten Geheimnissen auf die Spur kommt. Zusätzlich lernt sie Riven kennen, der ebenfalls Sportler ist, aber vor dem sie aufgrund seines Rufes ständig gewarnt wird. Doch was ist an diesen Gerüchten wirklich dran?

Das fiktive College, das als Setting dient, ist toll beschrieben. Mir gefällt vor allem auch die Atmosphäre beim Cheerleading und innerhalb der drei Mitbewohnerinnen, die schnell Freundinnen werden.

Die Entwicklung der Beziehung zwischen Elli und Riven ging mir teilweise zu schnell und mir hat das Knistern zwischen den beiden meistens gefehlt.

Durch die vielen kurzen Kapitel und häufigen Perspektiv- und Szenenwechsel bin ich am Anfang nicht gut in die Geschichte gekommen. Auch die Dialoge haben auf mich teilweise nicht natürlich und verwirrend gewirkt. Nach 100 Seiten haben mich dann aber die Atmosphäre und der Suspense-Handlungsstrang gecatcht.

Der Suspense-Handlungsstrang macht total neugierig immer weiterzulesen. Da sich dieser über alle drei Bände der Reihe zieht, wird in „Love is Like a Thunderbolt“ noch nicht allzu viel aufgelöst. Mir gefällt aber generell die Entwicklung, die im ersten Band stattfand.

Im Buch wird außerdem häusliche Gewalt thematisiert. Die Autorin schafft es die Gedanken und Gefühle der Protagonistin sehr eindrucksvoll zu beschreiben.

An mehreren Stellen sind mir kleine Logikfehler aufgefallen. Da mir Details sehr wichtig sind, finde ich das super schade. Insgesamt waren meine Erwartungen an dieses Buch, für das ich sehr viel Marketing auf Social Media mitverfolgt habe, wohl zu hoch. Dennoch freue ich mich auf Band 2 und bin gespannt auch das nächste Semester am Miravelle Memorial College zu verbringen.

Insgesamt eine schöne Sportsromance mit Suspense-Anteil, die mich nach anfänglichen Schwierigkeiten catchen konnte.

3.5 von 5 Sternen

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Veröffentlicht am 19.12.2024

Nett für Zwischendurch

P. S. I Hate You – Auf dem schmalen Grat zwischen Hass und Liebe
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Naomi erhält nach Jahren der Funkstille erneut Post von ihrem Brieffreund Luca, mit dem sie schon immer Hassnachrichten statt liebe Briefe ausgetauscht hat. Dieser Brief ist der Startschuss für ein Wiederaufleben ...

Naomi erhält nach Jahren der Funkstille erneut Post von ihrem Brieffreund Luca, mit dem sie schon immer Hassnachrichten statt liebe Briefe ausgetauscht hat. Dieser Brief ist der Startschuss für ein Wiederaufleben der Rivalität zwischen ihnen. Gleichzeitig kommt sie ihrem netten Nachbarn näher, dem sie allerdings nichts von Luca erzählt …

Das Buch ist hauptsächlich aus Naomis Sicht geschrieben, die mir direkt sympathisch war. In Kombination mit ihrer besten Freundin Anne entstehen einige lustige Momente. Die beiden sind super spontan, was ich richtig cool finde.

Es gibt auch Kapitel aus Lucas Sicht, diese sind jedoch aus der Vergangenheit. So erfährt man nicht mehr, als Naomi aktuell weiß, lernt aber auch seine Perspektive kennen und erlebt, wie die beiden mit den Briefen angefangen haben. Die Briefe im Buch haben mir sehr gefallen, auch wenn sie teilweise wirklich sehr gemein sind.

Das Buch ist an einigen Stellen sehr humorvoll, da hätte ich mir aber noch mehr erhofft. Gleichzeitig überrascht es aber auch mit Emotionen, die ich bei dem Titel und Cover nicht erwartet hätte. Die Geschichte hat durch die Geheimnisse eine unglaubliche Sogwirkung, sodass ich sie kaum weglegen konnte.

Das Buch wird mit „prickelndem Spice“ beworben. Dieser ist allerdings nicht vorhanden. Mich persönlich nervt es immer sehr, wenn die Werbung dann nicht zum Inhalt passt.

Das Ende ist rund und passt gut zur Geschichte. Auch wenn ich mir eine Sache zur Kommunikation zwischen den Protagonisten anders gewünscht hätte, die ich nicht nennen kann, ohne zu spoilern, hat mir das Buch insgesamt gut gefallen! Es ist jedoch für mich nichts Herausstechendes oder besonders gewesen.

Ein nettes Buch für zwischendurch, das einige humorvolle Stellen hat und mit unerwarteten Emotionen überrascht.

3.5 von 5 Sternen

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