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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.02.2018

Entdecke New York wie ein Local

New York Reiseführer für 2026
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New York City ist ein wirklich begehrtes Reiseziel. Doch was sieht man sich während seines Aufenthalts an? Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, welche man nicht mal annähernd während seines Urlaubs ansehen ...

New York City ist ein wirklich begehrtes Reiseziel. Doch was sieht man sich während seines Aufenthalts an? Es gibt viel zu viele Möglichkeiten, welche man nicht mal annähernd während seines Urlaubs ansehen kann. Dieser Reiseführer verschafft einen super Überblick und ermöglicht es jedem die für sich perfekten Reiseerlebnisse zu finden.

Um die Interessen von möglichst vielen New York Touristen abzudecken, ist der Reiseführer durch drei Autoren entstanden. Eine der Verfasserinnen lebt sogar selbst im Big Apple.

Die einzelnen Kapitel sind in die unterschiedlichen Stadtviertel unterteilt, was dem Leser einen schnellen und einfachen Überblick ermöglicht. Zudem findet man zu Beginn jedes Kapitels eine Übersichtskarte, welche die Entfernung der einzelnen Sehenswürdigkeiten sehr übersichtlich aufzeigt. Zudem ist beim Beginn jedes Kapitels eine Auflistung mit den bekanntesten und beliebtesten Sehenswürdigkeiten im jeweiligen Viertel.
Neben den typischen Sehenswürdigkeiten wie dem Empire State Building oder dem World Trade Center finden sich im Buch auch viele Insidertipps. Angefangen von Bars über Restaurants bis hin zu eher unbekannten Sehenswürdigkeiten. Zu jedem Restaurant/ Sehenswürdigkeit/ Bar,… findet sich eine kurze Beschreibung und die öffentlichen Verkehrsmittel, mit welchem es am besten zu erreichen ist.

Im Reiseführer finden sich zudem viele tolle New York Bilder, welche beim Durchblättern die Urlaubsfreude wachsen lassen.

Besonders gut gefällt mir, dass sich im Reiseführer eine Checkliste, Budget Tipps, geführte Touren und Hinweise beispielsweise zu den öffentlichen Verkehrsmitteln oder Trinkgeld finden. Am Ende des Buches findet sich ein alphabetisches Inhaltsverzeichnis, wodurch man einzelne Dinge schnell und gezielt nachschlagen kann.

Ich persönlich hätte die online Version des Reiseführers nicht gebraucht, denke allerdings, dass viele Touristen diese gerne nutzen, da sie praktisch ist und man das Buch nicht immer mitnehmen muss..

FAZIT:
„Entdecke New York wie ein Local“ hat mich schon auf mehren New York Reisen begleitet und wird auch weiterhin mein Reisebegleiter sein. Neben den typischen Sehenswürdigkeiten finden sich auch viele Insidertipps, weshalb ich 5 Sterne vergebe!

Veröffentlicht am 20.02.2018

Die Tochter der Inqisition

Tochter der Inquisition
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Im österreichischen Steyr im 14. Jahrhundert lebt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Der Grund dafür sind einerseits grauenvolle Morde, renitente Ketzer und andererseits der fanatische Inquisitor ...

Im österreichischen Steyr im 14. Jahrhundert lebt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Der Grund dafür sind einerseits grauenvolle Morde, renitente Ketzer und andererseits der fanatische Inquisitor Zwicker Petrus. Angehörige der Waldenserbewegung werden als Ketzer gefoltert und zum Tode auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Falk und seine Frau Christine beginnen auf eigene Faust nach dem Mörder zu suchen. Doch Falk, welcher selbst ein furchtbares Geheimnis hütet, gerät ins Visier der Inquisition und gerät dadurch in große Gefahr.
Peter Orontes Schreibstil ist sehr flüssig und fesselnd. Der Autor kann mit der ersten Seite Spannung aufbauen und durch unerwartete Wendungen bis zum Ende halten. Die bildhafte Schreibweise ermöglicht es dem Leser komplett in die Handlung einzutauchen und macht es schwer das Buch wegzulegen. Allerdings ist es wirklich beklemmend die bildlich beschriebenen Foltermethoden zu lesen.
Die einzelnen Kapitel sind sehr logisch angeordnet. Der Autor kann Wiederholungen und unnötige Längen komplett vermeiden. Peter Orontes baut zudem sehr geschickt verschiedene Hinweise ein, welche die Suche nach dem Täter wirklich erschweren. Ich wusste bis zur Auflösung nicht wer der Mörder ist.
Die einzelnen Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben. Als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln.
Besonders gelungen finde ich auch das Personenregister im Buch. Als Leser kann man sich schnell einen Überblick verschaffen, welche Charaktere für das Buch erfunden wurden und welche wirklich lebten. Ebenso aufschlussreich sind das Nachwort und das Glossar.
Geschichtlich wirkt „Die Tochter der Inquisition“ wirklich gut und ausführlich recherchiert. Als Leser merkt man sofort, dass alles was im Buch steht Hand und Fuß hat. Diese Recherchearbeit macht die Handlung besonders authentisch und lesenswert.
FAZIT:
„Die Tochter der Inquisition“ konnte mich von Anfang bis Ende fesselnd. Der flüssige Schreibstil, die fesselnde Handlung und die geschickt eingearbeiteten historischen Fakten machen aus dem Buch ein absolutes Lesehighlight! Ich vergebe daher 5 Sterne.

Veröffentlicht am 14.02.2018

Das Geheimnis des Winterhauses

Das Geheimnis des Winterhauses
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Ellinor ist am Boden zerstört, als zufällig aufkommt, dass sie und ihre Mutter mit der restlichen Familie nicht blutsverwand sind. Ellinor begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Ihre Suche verschlägt ...

Ellinor ist am Boden zerstört, als zufällig aufkommt, dass sie und ihre Mutter mit der restlichen Familie nicht blutsverwand sind. Ellinor begibt sich auf die Suche nach ihren Wurzeln. Ihre Suche verschlägt sie nach Dalmaten und Neuseeland. Dabei kommt sie einer tragischen Liebesgeschichte, einem Failiendrama und einem großen Verrat auf die Spur. Zudem gefährdet sie durch ihre Suche ihre eigene Ehe.

Sarah Larks Schreibstil ist wirklich fesselnd und sehr bildlich. Durch den flüssigen Schreibstil können Wiederholungen und unnötige Längen vermieden werden. Die Autorin beschreibt vor allem die Gefühle sehr authentisch und glaubwürdig. Ich musste häufig mit Ellinor mitleiden und fühlte mich komplett hineinversetzt in die fesselnde Handlung. Ich bin konnte sofort in die Handlung einsteigen und ihr ohne Probleme bis zum Ende folgen. Die Autorin konnte mich von der ersten bis zur letzten Seite fesseln. Ich war richtig enttäuscht, als ich das Buch fertig gelesen habe, da ich gerne noch ewig weitergelesen und weitere Familiendramen aufgedeckt hätte.

Die einzelnen Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben und als Leser kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie, beziehungsweise Antipathie entwickeln. Vor allem der Urgroßvater Frank und ihr Ehemann Gernot waren mir sehr unsympathisch, wohingegen Ellinor mir sehr ans Herz gewachsen ist. Besonders gelungen finde ich, dass Ellinors aktuelle Probleme sehr ähnlich zu jenen aus der Vergangenheit sind.

„Das Geheimnis des Winterhauses“ ist mein erstes Buch von Sarah Lark. Die Autorin konnte mich mit der ersten Seite fesseln und die Gefühle sehr authentisch transportieren. Zudm war die Handlung wirklich gelungen. Ich werde daher auch in Zukunft gerne und gezielt nach Büchern von Sarah Lark suchen.

FAZIT:
„Das Geheimnis des Winterhauses“ konnte mich von Anfang bis Ende fesseln. Sowohl die spannende Handlung als auch die zum Teil sehr liebenswerten Charaktere und die authentischen Gefühle konnte mich überzeugen. Ich vergebe daher 5 Sterne!

Veröffentlicht am 07.02.2018

Das Geheimnis des Glasbläsers

Das Geheimnis des Glasbläsers
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Im Römischen Reich im 15 Jahrhundert ist Kaiser Friedrich III von dem klaren Glas aus Merano stark angetan. Da in seinem Reich niemand in der Lage ist ein derartiges Glas herzustellen wird der Glasbläser ...

Im Römischen Reich im 15 Jahrhundert ist Kaiser Friedrich III von dem klaren Glas aus Merano stark angetan. Da in seinem Reich niemand in der Lage ist ein derartiges Glas herzustellen wird der Glasbläser Simon nach Venedig geschickt mit dem Auftrag das Geheimnis rund um das Glas herauszufinden. Auf seiner gefahrvollen Reise wird er von einem Esel und Ulf begleitet. Die beiden Männer erleben so manches Abenteuer und geraten mehrmals in große Gefahr. Zur selben Zeit treibt ein Serienmörder sein Unwesen, wodurch die eigentliche Aufgabe der Reise in den Hintergrund rückt und Simon in die Schlacht um Konstantinopel gerät.

Ralf H. Dorweeiler ist es mit seinem bildlichen und flüssigen Schreibstil
gelungen einen wirklich lesenswerten historischen Roman zu verfassen. Die
Handlung ist gut durchdacht und sehr logisch. Der Autor schafft es schnell
Spannung aufzubauen und den Leser mit der ersten Seite zu fesseln. Die
bildlichen Beschreibungen lösen ein großes Kopfkino aus, wodurch das Buch sehr
kurzweilig erscheint.

Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und
Wiederholungen vermieden werden können. Es wird gleich zu Beginn Spannung
aufgebaut und bis zur letzten Seite gehalten wodurch es einem schwer fällt das
Buch wegzulegen. Besonders gelungen fand ich die Verknüpfung der sehr
interessanten und bildlich dargestellten historischen Fakten, den zum Teil sehr
liebenswerten Charakteren und der spannenden Reise.

Die Charaktere sind sehr authentisch und bildlich beschrieben. Als Leser
kann man sich schnell ein Bild machen und Sympathie oder Antipathie entwickeln. Anfangs konnte ich mit Simon nicht viel anfangen, dies hat sich allerdings im Laufe des Buches geändert. Vor allem Ulf mochte ich von der ersten Seite weg. Mein einziger kleiner Kritikpunkt ist, dass Simon in sehr viele (meiner Meinung nach etwas zu viele) lebensbedrohliche Situationen gerät, aus welchen er sich befreien muss.

„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist geschichtlich sehr gut recherchiert.
Der Leser merkt sofort, dass sich Ralf H. Dorweiler ausführlich mit der
Geschichte des römischen Reiches, dem Handwerk der Glasbläserei und der Schlachtum Konstantinopel befasst hat. Als Leser fällt einem auf, dass alles
Geschichtliche im Buch Hand und Fuß hat. Aber auch ohne geschichtliches
Vorwissen kann man ohne Probleme in die Handlung einsteigen und dieser bis zum
Ende folgen.

Besonders gut gefällt mir, dass sich im Buch ein Personenregister und eine Karte finden. Dies ermöglicht dem Leser schnelle Recherche wodurch der Lessefluss durchgehend
gehalten werden kann.

„Das Geheimnis des Glasbläsers“ war mein erstes Buch von Ralf H. Dorweiler. Ich werde aber auch in Zukunft gerne und gezielt zu Büchern von ihm Greifen. Fans von historischen Romanen kann ich dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen.

FAZIT:
„Das Geheimnis des Glasbläsers“ ist ein wirklich gelungener historischer Roman, der eine spannende Handlung und historische Fakten perfekt kombiniert. Daher vergebe ich 5 Sterne!

Veröffentlicht am 07.02.2018

Geheimakte Inkarri

Geheimakte / Geheimakte Inkarrí
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Der Archäologieprofesseor Crichton erhält von seinen Kollegin in Peru die Einladung nach der legendären Inka Stadt Paititi zu suchen. Gemeinsam mit seinen Studenten begibt er sich auf die Suche und Erforschung ...

Der Archäologieprofesseor Crichton erhält von seinen Kollegin in Peru die Einladung nach der legendären Inka Stadt Paititi zu suchen. Gemeinsam mit seinen Studenten begibt er sich auf die Suche und Erforschung der sagenumwogenen Stadt. Bereits kurz nach ihrer Ankunft werden sie das Ziel eines Anschlags. Doch dadurch lässt sich die Gruppe nicht abschrecken. Sie reisen in eines der abgelegensten Gebiete Perus um die Sage rund um den Stab des Inkarri zu erforschen. Was die Gruppe allerdings nicht weiß: sie begibt sich dabei in große Lebensgefahr.

Andre Milewski ist es mit seinem fesselnden und flüssigen Schreibstil gelungen einen wirklich lesenswerten und spannenden Roman zu verfassen. Die Handlung ist gut durchdacht und sehr logisch. Der Autor kann sofort mit Beginn des Buches Spannung aufbauen und diese durch geschickt eingearbeitete Wendungen sogar immer wieder steigern. Ich konnte das Buch nur sehr schwer weglegen und war komplett gefesselt von der Handlung. Vor allem die bildliche Schreibweise von Andre Milewski ermöglicht es dem Leser komplett in die Handlung einzutauchen, wodurch großes Kopfkino entsteht.

Die einzelnen Kapitel sind eher kurz und logisch aufgebaut, wodurch unnötige Längen und Wiederholungen vermieden werden können. Das Buch lässt sich dadurch sehr schnell und flüssig lesen. Die Protagonisten sind sehr authentisch beschrieben wodurch sich ein Leser schnell ein Bild machen kann.

Der Autor kann Fakten und Sagen der Inka sehr geschickt in die Handlung integrieren. Sie machen die Handlung besonders authentisch und lesenswert ohne dabei Überhand zu gewinnen. Am Ende des Buches findet sich hierzu auch noch ein Kapitel rund um Fakten, Hintergründe und Funktion.

„Geheimakte Inkarri“ ist bereits das fünfte Buch rund um die Abenteuer von Max Falkenburg. Ich kenne bisher noch keinen den Vorgänger, werde dies aber auf jeden Fall ändern! Auch ohne Vorwissen konnte ich sofort in die Handlung einsteigen und ihr ohne Probleme folgen.

FAZIT:
„Geheimakte Inkarri“ ist ein wirklich gelungener Roman, der sowohl einen bildlichen Schreibstil als auch eine spannende und fesselnde Handlung perfekt kombiniert. Ich bin wirklich begeistert und fühlte mich oft in Handlung hineinversetzt. Zudem haben die geschickt eingearbeiteten Fakten die Handlung besonders authentisch gestaltet. Ich vergebe 5 Sterne und eine Leseempfehlung!