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Veröffentlicht am 18.07.2026

Tolle Workplace-RomCom!

Annie Knows Everything
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Mit diesem durchwegs unterhaltsamen Read hat Rachel Wood eine RomCom geschrieben, die mich von der ersten Seite an zum Schmunzeln, Mitfiebern und Wohlfühlen gebracht hat. Bereits der Einstieg versprüht ...

Mit diesem durchwegs unterhaltsamen Read hat Rachel Wood eine RomCom geschrieben, die mich von der ersten Seite an zum Schmunzeln, Mitfiebern und Wohlfühlen gebracht hat. Bereits der Einstieg versprüht pures New-York-Feeling - und ich liebe alles an diesem Vibe!

Von Annie war ich ebenfalls direkt begeistert! - Der Klappentext beschreibt sie als jemanden, der sich gern in das Leben anderer einmischt - aber ehrlich gesagt habe ich sie überhaupt nicht so empfunden. Für mich ist Annie vielmehr ein unglaublich liebenswerter, spontaner und direkter Mensch mit einem riesengroßen Herzen. Jemand, der helfen möchte, manchmal vielleicht etwas vorschnell handelt, dabei aber stets die besten Absichten verfolgt. Ich konnte ihre Gedanken und Gefühle unglaublich gut nachvollziehen und hätte sie im realen Leben gern selbst zur Freundin - also nix da mit Besserwisserei & Co.

Auch Connor hat sich ganz schnell in mein Herz geschlichen. Statt unnötiger Dramen oder Missverständnisse verkörpert er einen sympathischen, reflektierten Love Interest, der Annie immer wieder den richtigen Impuls gibt. Gerade seine Haltung gegenüber der schwierigen Situation rund um Annies Schwester hat mir ausgesprochen gut gefallen. Anstatt sie diesbezüglich zum Kämpfen oder Kontrollieren der Situation aufzustacheln, zeigt er ihr, wie wertvoll es sein kann, einfach da zu sein - mit großer Wirkung.

Überhaupt sind die Nebenfiguren ein großes Highlight dieses Romans. Ob Connors herrlich nerdiges Team mit John, Ben und Martin, Annies wunderbar direkte Mitbewohnerin Sam, Annies beste Freundin Carrie oder Annies Schwester Shannon - sie alle fühlen sich lebendig an und verleihen der Geschichte noch mehr Charme. Speziell die Geschwisterdynamik zwischen Annie und Shannon empfand ich als enorm glaubwürdig, berührend und feinfühlig ausgearbeitet. Familienkonflikte sind selten einfach, und hier wird sehr authentisch verdeutlicht, dass Liebe manchmal bedeutet, jemanden loszulassen und trotzdem an seiner Seite zu bleiben, während man einfach das Beste hofft.

Schreibstil: Locker, humorvoll, modern und herrlich flüssig - die Story liest sich quasi von selbst, so entspannt fliegt man durch die Seiten. Die Dialoge sind witzig und die Situationskomik sitzt genau an den richtigen Stellen - gleichzeitig verlieren die emotionaleren Momente niemals ihre Wirkung.


𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Eine rundum gelungene RomCom mit viel Herz, großartigen Figuren, einer wunderschönen New-York-Atmosphäre und genau der richtigen Balance zwischen Lachen und Gefühl. Ich habe jede einzelne Seite genossen, Annie nur allzu gern durch ihr turbulentes Leben begleitet und vermisse New York nach der letzten Seite mehr denn je. Klare Leseempfehlung!

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Niedlich und informativ

Max-Bilderbücher: Max und die Dinosaurier
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Mein kleiner Schatz findet Dinosaurier super spannend - folglich freuten wir uns riesig, dass dieses bezaubernde Bilderbuch aus dem Hause CARLSEN bei uns einziehen durfte.

Zu Beginn lernen wir Max und ...

Mein kleiner Schatz findet Dinosaurier super spannend - folglich freuten wir uns riesig, dass dieses bezaubernde Bilderbuch aus dem Hause CARLSEN bei uns einziehen durfte.

Zu Beginn lernen wir Max und seine Familie + Freunde kennen. Die kunterbunten, niedlichen Zeichnungen von Illustratorin Sabine Kraushaar bilden den perfekten Rahmen zur Geschichte, die kindgerecht und in kurzen Textpassagen erzählt wird - angereichert mit leicht verständlich formulierten Dino-Fakten (z.B. dass der Triceratops drei Hörner hatte).

Mein Kleiner amüsiert sich königlich darüber, dass ich mir bei einigen Dinosaurier-Namen (Archaeopteryx und Pteranodon) schier die Zunge breche - auch dass eine "Dino-Kackawurst" vorkommt, findet er natürlich zum Brüllen komisch. (Und ich kann nun damit glänzen, dass ich weiß, was sich hinter dem Begriff "Koprolith" verbirgt - das wäre doch eine schöne Frage für "Wer wird Millionär?", oder?)

Das vom Verlag empfohlene Lesealter (3 Jahre) ist passend gewählt worden, wobei ich in puncto Inhaltsverständnis auch eine Empfehlung ab 4 Jahren nachvollziehbar fände.

Für uns war es das erste, aber definitiv nicht das letzte Werk aus dieser schönen Kinderbuchreihe.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Goldig und lehrreich zugleich, genau so soll es sein. Klare Leseempfehlung für alle kleinen (und großen) Dino-Fans!

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Veröffentlicht am 05.05.2026

Wunderbarer, warmherziger Familienroman

Andere nennen es Urlaub
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Dieser wunderbare Read ist so viel mehr als die locker-leichte, sommerliche Wohlfühllektüre, auf die ich mich im Vorfeld eingestellt hatte - was für eine schöne Überraschung!

Einstieg: herrlich unbeschwert. ...

Dieser wunderbare Read ist so viel mehr als die locker-leichte, sommerliche Wohlfühllektüre, auf die ich mich im Vorfeld eingestellt hatte - was für eine schöne Überraschung!

Einstieg: herrlich unbeschwert. Netti hatte mich von der ersten Seite an - sie ist so nahbar, auf mega sympathische Weise ein bisschen chaotisch, leicht überfordert, bewundernswert direkt (oft ungewollt und intuitiv) und einfach durch und durch liebenswert.

Ich liebe ja Mehrgenerationenromane, und dieser hier hat genau das geliefert, was ich mir erhofft hatte: eine gleichermaßen berührende wie unterhaltsame Familiengeschichte mit einer interessanten Rahmenhandlung und viel Herz. Besonders die Dynamik zwischen Netti und ihrem Vater Bruno fand ich unglaublich authentisch dargestellt; zwischen liebevoll, anstrengend und stellenweise einfach nur zum Schmunzeln.

Der Schreibstil war genau mein Ding - warmherzig, unbeschwert, modern und immer wieder richtig amüsant. Die Dialoge wirken so realistisch … und der Humor ist on point! Ich musste mehr als einmal auflachen - z.B. beim ersten Gespräch zwischen Netti und Giorgio) oder als es hieß "Hände anschauen bringt Ärger", - weil es original das Gleiche bei meiner Oma war, sie sagte immer: "Hände anschauen bringt Ärger - schnell die Füße angucken!" (Bis heute weiß ich nicht, warum man das sagt.)

Gleichzeitig steckt in den Figuren unglaublich viel Feingefühl; gerade in den tiefgründigen Passagen zeigt sich, wie einfühlsam hier erzählt wird.

Die Trauer um Nettis kürzlich verstorbene Mutter ging mir sehr nahe. Immer wieder blitzen kleine Details auf, Gedankengänge, die einem die Tränen in die Augen treiben, ganz wie im realen Leben. Diese Mischung aus Verlust, Erinnerung und dem Versuch, irgendwie weiterzumachen ist bittersüß - und die Autorin fängt das Ganze grandios ein, ohne dass je deprimierende Stimmung aufkommt.

Überhaupt hat die Geschichte deutlich mehr Tiefe, als das amüsant gestaltete Cover zunächst vermuten lässt. Klar gibt es viele verrückte, teils absurde Situationen, aber die darunterliegenden Themen (Trauer, Überforderung, Familie) eben auch.

Setting: Die Reise nach Italien, die Kulisse, das Unterwegssein … Ich habe Brunos Hunger direkt nach dem Losfahren so gefühlt - her mit den Stullen! Und dann die Raststätten-Episode (Stichwort: 'Rentnerabzocke') oder die Polizeikontrolle an der Grenze (von wegen Tricolore, köstlich!) - die gesamte Reise hat einfach total Spaß (und Lust auf Dolce Vita) gemacht. Der Fokus liegt nicht einzig auf Romantik, sondern ganz klar auf den Lebenswegen, Beziehungen und Entwicklungen der Figuren.

Die Rilke-Referenz fand ich übrigens richtig cool, weil ich seine Gedichte selbst so gerne mag.

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁:
Hat mir prächtig gefallen! Herzliche, lebensnahe, humorvolle und emotionale Unterhaltung - ich hatte fantastische Lesestunden mit diesem tollen Familienroman.

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Veröffentlicht am 14.04.2026

Wunderbarer Lesegenuss - und spannend obendrein!

Schatten über den Chianti-Hügeln
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In Kürze: So geht Krimi!

Keine übertriebene Action, kein unglaubwürdiger Plot, keine überzeichneten Charaktere, sondern

❏ sympathische, top ausgearbeitete Hauptfiguren, die mir (noch während ich die ...

In Kürze: So geht Krimi!

Keine übertriebene Action, kein unglaubwürdiger Plot, keine überzeichneten Charaktere, sondern

❏ sympathische, top ausgearbeitete Hauptfiguren, die mir (noch während ich die Reihe gerade erst kennenlerne) nach wenigen Seiten bereits vertraut erschienen,

❏ herrliches Italien-Flair, das zum Träumen einlädt,

❏ durch und durch realistische Dialoge - alles fühlt sich einfach "echt" an (sei es in puncto Polizeiarbeit oder zwischenmenschliche Beziehungen - z. B. die Dynamik zwischen Daniele und seiner Teenie-Tochter Leonarda),

❏ die absolut gelungene Einbindung eines spannenden historischen Aspekts (dessen Aufklärung mich zeitweise sogar mehr fesselte als die Verbrechen der Gegenwart),

❏ … und a bissl was fürs Herz ist auch dabei.

All das gekrönt von einem rundum angenehmen Schreibstil, der mich wirklich begeistert hat - was will man mehr?!

𝗙𝗮𝘇𝗶𝘁: Klare Leseempfehlung für alle Krimi-Fans, ich freue mich schon jetzt auf hoffentlich viele Folgebände!

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Veröffentlicht am 08.04.2026

Neubeginn, der Mut macht

Dieser Sommer gehört mir
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Dieser rundum warmherzige, ehrliche, humorvolle Read aus der Feder von Claudia Schaumann war für mich ein wunderbar stimmungsvolles Leseerlebnis.

Wir begleiten Charlotte, 43, mitten in einem Umbruch: ...

Dieser rundum warmherzige, ehrliche, humorvolle Read aus der Feder von Claudia Schaumann war für mich ein wunderbar stimmungsvolles Leseerlebnis.

Wir begleiten Charlotte, 43, mitten in einem Umbruch: getrennt, bald geschieden, leeres Haus (aus dem sie beim Braten-Dinner höflich hinauskomplimentiert wird) … und ihre geliebten Kinder gehen mittlerweile eigene Wege.

Charlotte ist definitiv keine perfekte Heldin, handelt manchmal impulsiv, aber genau ihre "Ecken und Kanten" (- auch wenn ich kein Fan dieser Phrase bin, passt sie hier perfekt -) machen sie so herrlich relatable, so menschlich. Einfach echt. Sie ist eine zutiefst liebevolle, reflektierte Mutter, die sich plötzlich fragt: Wer bin ich eigentlich, wenn mich scheinbar niemand mehr 'braucht'? Was macht mich menschlich aus, wenn die Rolle der glücklichen Mutter und Gattin nicht mehr im Vordergrund steht?

Ihr Umgang mit dieser neuen Lebensphase, ihre Zweifel und Ängste (die völlig legitim waren), ihre Gedanken, dieses ständige Hinterfragen, ob sie als Mutter alles richtig gemacht hat … Ich hatte mehr als einmal Tränen in den Augen, weil all dies so nachvollziehbar beschrieben worden ist. Diese Angst, die Verbindung zu den eigenen Kindern könnte sich verändern… das hab ich dermaßen gefühlt! (Mein kleiner Schatz ist das Licht meines Lebens und ich habe schon jetzt riesengroßen Bammel vor der Teenagerzeit. Ja, ich weiß. Loslassen ist wichtig und richtig, aber … mein Herz … 🥲)

Erzählt wird auf zwei Ebenen, aus Charlottes Perspektive und aus der ihrer 16-jährigen Tochter Leni, die ein Auslandsjahr in England beginnt. Und hier muss ich wirklich ein großes Lob aussprechen: Der Autorin gelingt es fantastisch, die Stimmen in puncto Inhalt und Wortwahl voneinander zu unterscheiden. Leni klingt wirklich wie eine Jugendliche - authentisch, mal trotzig, mal unsicher -, während Charlotte mit ganz anderen Gedanken und Lebensthemen ringt. Auch die Entwicklung zwischen Mutter und Tochter habe ich sehr geliebt. Ihre Wieder-Annäherung, ganz ohne große Dramatik.

Ein weiterer Punkt, der mir richtig gut gefallen hat, war die allgemeine Darstellung von Beziehungen - und zwar nicht nur der schönen. Die toxische Dynamik rund um Stella sowie um ihre Mutter Karo: richtig gut! Was soll ich sagen, der Apfel fällt hier nicht weit vom Stamm. Grrr, was hätte ich diese beiden Figuren immer wieder an die Wand klatschen können! Gerade Karo, die Charlotte in einer ohnehin schwierigen Situation eher kritisiert als unterstützt, zeigt, wie sich vermeintliche Freundschaften als Schönwetter-Oberflächlichkeit entpuppen können. Umso schöner, dass es mit Sam und Ava auch echte, verlässliche Freundinnen gibt.

Ein paar Worte zum Setting … Das Tiny House am See? Ein absoluter Wohlfühlort! Ich habe jede Szene dort geliebt. Genauso wie das authentische Gastro-Flair rund um die Kneipe "Endstation", die Charlotte übernimmt. In diesen Beschreibungen steckt so, so viel Herzblut und reales Leben - ich konnte die Stimmung förmlich greifen.

Auch Lenis Zeit in England las sich interessant. Ihre entzückenden Gasteltern waren so knuffig! Auf mich wirkte ihr Heim total herzlich und ihr Zuhause eher cozy als altbacken - ganz ehrlich, ICH hätte mich dort sofort wohlgefühlt (das Dusch-Erlebnis mal ausgenommen). Und die Cotswolds stehen ohnehin schon lange auf meiner Wunschliste.

Schreibstil: gefühlvoll, lebensnah, flott & modern, angenehm durch und durch.

Die Liebesgeschichten laufen eher nebenbei mit; sie stehen nicht im Vordergrund, drängen sich nicht auf … und das war vollkommen okay. Hier zählt eher das große Ganze. Denn trotzdem gibt es schließlich ganz besondere Momente… Stichwort: "Schnee im Juli" - wow, ganz großes Kino! So romantisch, diese Geste des "feinen Kerls"! (Überhaupt habe ich die Musik, die immer wieder durchklingt und für einige Ohrwürmer gesorgt hat, unheimlich geliebt. Grandiose Auswahl.)

Für mich war es mein erster Roman der Autorin, aber garantiert nicht der letzte.

Fazit:
Klare Empfehlung für alle, die warmherzige Geschichten über Neuanfänge, Familie und das Leben selbst lieben.

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