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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

hilfreiches Workbook

Die 1%-Methode – das Workbook
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James Clear hat zu seinem Bestseller „Die 1% Methode“ ein Workbook geschrieben, das den Inhalt des Buches aufgreift, nochmals kurz erklärt und einfache Übungen sowie Strategien an die Hand gibt um eigene, ...

James Clear hat zu seinem Bestseller „Die 1% Methode“ ein Workbook geschrieben, das den Inhalt des Buches aufgreift, nochmals kurz erklärt und einfache Übungen sowie Strategien an die Hand gibt um eigene, unerwünschte Gewohnheiten abzulegen und neue, gewünschte Gewohnheiten zu etablieren. Viele Refektionsübungen, Erklärngen und jede Manenge Ausfüllmöglichkeiten um seine persönliche Situation samt seinem Weg der Veränderungen festzuhalten. Zudem erhält man viele hilfreiche Tipps und Strategien, wenn es mit dem Babyschritten mal stockt oder schwierig wird.

Ich hatte das Buch zu diesem Workbook nicht gelesen; mir reichten die Erklärungen, die hier gegeben wurden. Die Methode scheint mir sehr hilfreich, gut durchdacht und erklärt zu sein, auch, weil man die Ergebnisse seiner Reflektionen und geplanter Schritte einträgt und so seinen eigenen Weg im eigenen Tempo geht, dabei stets Unterstützung erhält oder findet. Es werden viele Aspekte angesprochen und für ebenso viele Hemmnisse durchleuchtet und Strategien angeboten. Durchgehend hat man für zwei Gewohnheiten, die man ändern möchte ausreichend Platz für Eintragungen, wobei man dies überhaupt nur nutzen sollte, wenn diese beiden aus unterschiedlichen Bereichen kommen. Ansonsten sollte man sich auf eine neue Gewohnheit beschränken und ihr die volle Aufmerksamkeit widmen, die zweite Eintragungsmöglichkeit erst in einem zweiten Durchgang nutzen.

Das Workbook finde ich sehr hilfreich und durchdacht; Erklärungen, Anleitungen, Reflexionen, die Strategien und viele Wiederholungen machen es sehr verständlich und wirksam. Jeder arbeitet in seinem Tempo und findet so auch seinen eigenen Weg; das Buch wird einen lange Zeit begleiten.

Veröffentlicht am 19.04.2026

bezaubernd illustriertes, überraschendes sowie informatives Buch über Korea für die ganze Familie

Südkorea
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Josephine Pauluth und Christin Bohnke stellen dem Leser ganz bezaubernd, überraschend und farbgewaltig illustriert, das Land der Morgenröte vor. Jede Doppelseite widmet sich einem anderen Thema oder Aspekt, ...

Josephine Pauluth und Christin Bohnke stellen dem Leser ganz bezaubernd, überraschend und farbgewaltig illustriert, das Land der Morgenröte vor. Jede Doppelseite widmet sich einem anderen Thema oder Aspekt, sei es beispielsweise der koreanischen Musik, Kosmetik, Kleidung, Mythen, der Schrift, dem Jagalchi-Markt, der Küche, einem koreanischen Restaurant, Kultur, dem Zweigeteiltsein, Gepflogenheiten oder den 12 Tierkreiszeichen. Die Texte sind interessdant geschrieben, haben keine Überlängen und fesseln die ganze Familie. Wir haben vieles neu entdeckt und uns sehr beim Lesen gefreut, die ganz bezaubernden Bilder genauer zu betrachten. Wahrscheinlich wird es den meisten ebenso ergehen, nach dem Lesen dieses tollen Einstiegsbuches, was tatsächlich nicht nur für Kinder interessant ist, noch neugieriger auf dieses Land zu sein.

Veröffentlicht am 19.04.2026

gelingsichere, vielseitige und ansprechende Rezepte, überaus schön präsentiert

Die Marmeladen-Königinnen
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Bei „Kuchentratsch“ handelt es sich um eine Münchner Backstube, in der SeniorInnen zusammen backen und Marmelade einkochen, traditionelle Rezepte erhalten und neue stimmen zunächst ein wenig in die Geschichte ...

Bei „Kuchentratsch“ handelt es sich um eine Münchner Backstube, in der SeniorInnen zusammen backen und Marmelade einkochen, traditionelle Rezepte erhalten und neue stimmen zunächst ein wenig in die Geschichte des Einkochens ein, unterscheiden Konfitüre, Gelee, Marmelade, Chutney & Co., erläutern alles Wissenswerte rund ums Marmeladeeinkochen, von Säure bis Gelierprobe, Hygiene, benötigte Utensilien, Ideen für Dressings, Verfeinern von Konfitüren, alte und moderne Methoden des Einkochens. Sehr gut gefallen mir enthaltene Tabellen, wie jene zur Fehler-/Problemlösung.

Und dann folgen die Rezepte, unterteilt in die Kapitel:

Klassiker & Familienrezepte
Blüten, Kräuter & feine Aromen
Exotisch & Überraschend
mit Gemüse, Kräutern & Würze
Fruchtkompositionen mit Twist
Zitrus & Frische
Herzhaft eingelegt & klassisch konserviert
Besondere Anlässe & Geschenke aus der Küche

Schon alleine diese Übersicht zeigt, wie vielfältig und abwechslungsreich die ausgewählten Rezepte ausfallen. Jedes der Rezepte wurde ganz ausführlich erklärt und mit einem einführenden kurzen Text der/des rezeptgebenden „Oma“ oder „Opas“ mit namentlicher Nennung sowie meistens mit einem passenden, schönen, gemalten Bild versehen. Die bezaubernde Illustration und diese „persönliche“ Weitergabe der Rezepte machen das Buch schon zu etwas Besonderem. Die Retepte selber finde ich allesamt ansprechend, häufig in ihrer Zusammenstellung sehr pfiffig. Eigentlich gehöre ich, was den Brotbelag angeht eher zu den Herzhaften, auch, weil ich als Kind nur absolut langweiliges Johannisbeer- oder Himbeergelee (und das auch noch ohne Kerne) kennen- und nicht liebengelernt habe. Die hier weitergegebenen Rezepte werde ich nach und nach ausprobieren, freue mich, dass sie gelingsicher sind und ich mich an ein ganz neues Thema in der Küche heranarbeiten kann. Sehr gut gefällt mir, dass nicht nur mit Gelierzucker sondern auch mit Gelfix, also ohne mögliche Zugabe von Zucker, oder unter anderem mit Pektin gearbeitet wird und ganz viele Varianten durchgespielt werden. Mich sprechen unter anderem besonders an: Holunderblüten-Apfel-Gelee mit Pfirsichstückchen, Erdbeer-Basilikum-Konfitüre, Quittengelee mit Sternanis, Aperol-Spritz-Gelee, Kürbis-Orangen-Marmelade, Winterchutney oder Orangen-Rhabarber-Konfitüre mit Weisswein und Orangenlikör.

Für mich bietet dieses hochwertig erstellte Buch sehr gute Anleitungen, auch in traditioneller Weise, wie meine Großmutter Marmelade eingekocht hat, jede Menge schöner, ansprechender Rezepte. Abgerundet wird dieses Erlebnis noch durch mehrere Bögen bezaubernd illustrierter, selbstklebender Etiketten, mit denen man seine oder vielleicht auch zu verschenkende Gläser verzieren kann. Das Buch halte ich sowohl für Marmeladeneinsteiger wie mich als auch für Passionierte gleichermaßen ansprechend, inspirierend und interssant.

Veröffentlicht am 18.04.2026

eine Pflichtlektüre

Essen und essen lassen
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Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp, beide unter anderem als Journalistinnen für DIE ZEIT tätig, durchleuchten in diesem Buch viele verschiedene Aspekte zum Thema Ernährung, versuchen diese wieder zu ...

Marlene Borchardt und Nora Burgard-Arp, beide unter anderem als Journalistinnen für DIE ZEIT tätig, durchleuchten in diesem Buch viele verschiedene Aspekte zum Thema Ernährung, versuchen diese wieder zu einer wertfreien Betrachtung und ebensolchen Umgang mit ihr zu bringen. Dabei thematisieren sie beispielsweise verletzende oder unbedachte Sprüche bezüglich zu Tellerinhalt, Figur oder Essverhalten anderen gegenüber, Fatshaming und Ableismus, Ernährungstrends, auch sehr isolierten mit radikaler Überzeugung, Selbstoptimierung und Trecking, Longlivety oder Diätmoral. Besonders interessant fand ich Ausführungen bezüglich des vorbildhaften Umgangs mit Kindern und prägenden Sätzen zum Essverhalten sowie das Ausmaß an CretorInnen, Youtubern… die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, unsere Kinder in eine Essstörung zu treiben. Einzelne Aspekte davon habe ich etwas mitbekommen, obwohl ich bewusst nicht in den sozialen Medien unterwegs bin und dort niemandem folge. Die Frage bleibt schon, weshalb die Politik unsere Kinder und Jugendliche nicht besser schützt. Ein großes Thema bleiben auch Vorbilder wie Kate Moss, wobei, das muss ich anmerken, schon Twiggy in den 60er und 70er Jahren starkes Untergewicht populär und erstrebenswert machte und bereits damals viele Jugendliche Essstörungen entwickelten. Es ist also nicht einfach ein Phänomen der heutigen Zeit, wenngleich der Einfluss der heutigen Medien viel größeren Einfluss und Zugriff bietet.

Die verschiedenen Aspekte werden kapitelweise besprochen und manchesmal mit einem Gedankenkatalog oder einer Aufgabe abgeschlossen. Häufig enthalten sie Gespräche oder Erlebnisse de beiden Autorinnen, die eigentlich jede von uns kennen dürfte. Bei etlichen Punkten war ich im Glauben, dass es sich bereits erledigt hätte und sich eine andere Sichtweise etabliert hätte. Nach Lesen des Buches muss ich feststellen, dass dieses Buch überfällig war, und ich hoffe es wird viele LeserInnen haben. Ändern kann man nur „auf breiter Front“ und hier erfährt man so viele Hilfestellungen zur Betrachtung und Vermeidung von Unüberlegtem, das eigentlich eher schadet als nützt sowie eine neue oder wiederentdeckte Sichtweise auf das Essen, das keine Verbote oder Entsagungen, sondern Genuss und Freude mit sich bringen soll und sowohl Kindern und Jugendlichen als auch Erwachsenen den Weg zu besserem Wohlbefinden zeigen wird. Ich finde dieses Buch überaus wichtig und empfehle es unbedingt weiter.

Veröffentlicht am 12.04.2026

ansprechende, gelingsichere Back-/Rezepte mit Buchweizen und Hafer

Backen mit Buchweizen und Hafer
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Modesta Bersin hat dieses Buch in zwei Kapitel geteilt, erklärt in jedem zunächst Grundlegendes zu Buchweizen oder Hafer, wobei auch einfache Rezepte, wie beispielsweise verschiedene Haferbreie enthalten ...

Modesta Bersin hat dieses Buch in zwei Kapitel geteilt, erklärt in jedem zunächst Grundlegendes zu Buchweizen oder Hafer, wobei auch einfache Rezepte, wie beispielsweise verschiedene Haferbreie enthalten sind und teilt dann ihre Rezepte. Das Kapitel zum Buchweizen fällt deutlich umfangreicher aus, was mich sehr freut. Traditionelle Rezepte lassen sich nicht einfach durch Ersetzen von Mehl durch Buchweizenmehl ändern; es benötigt wohl viele Versuche und Hintergrundwissen um entsprechende Rezepte zu erschaffen. Diese sind, in beiden Kapiteln, umfangreich und ausgesprochen ansprechend. Ob Torte, Kuchen, Kleingebäck, man kann alles Dank der sehr leicht verständlichen und gelingsicheren Rezepte nachbacken. Jedes Rezept wird durch ein ganzseitiges Foto der fertigen Speise ergänzt, häufig auch durch Vorschläge von Varianten. Dir Rezepte finde ich allesamt sehr aufregend, werde mich also nach und nach durch das gesammte Buch backen. Unter den vielen Rezepten, die mich ansprechen, finden sich unter anderem eine Eierlikörtorte, ein Zwetschgenkuchen mit Streuseln, Rhabarberbaiser, das südtiroler Rezept für eine Buchweizen-Preiselbeertorte, Quiche Lorraine, Schwarzwälder Kirschtorte, Crêpes-Varianten und verschiedene Plätzchen; unter den Rezepten mit Hafer finden sich verschiedene für Frühstücksbrei, Brote und Plätzchen.

Nicht nur bei Unverträglichkeiten, sondern schon alleine rein geschmacklich treffen diese Rezepte genau ins Schwarze, bieten eine große Auswahl sowie ergänzende Variationen.