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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 26.04.2026

mein Lesehighlight 2026

Vermisst - Der Fall Lucas
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Bereits der dritte Band um Privatdetektivin Malou Löwenberg und mein bisheriges Lesehighlight in 2026.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, es war wieder so stark und spannend geschrieben.

Malou ...

Bereits der dritte Band um Privatdetektivin Malou Löwenberg und mein bisheriges Lesehighlight in 2026.

Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, es war wieder so stark und spannend geschrieben.

Malou wird an das Sterbebett von Lana gerufen. Deren letzter Wunsch ist es, ihren vor 26 Jahren verschwundenen Bruder noch einmal zu sehen. Doch Lucas hatte einen guten Grund zu verschwinden: er hat zwei Mädchen ermordet und will nicht gefunden werden. Wo soll Malou da mit der Suche beginnen?

Der Fall scheint hoffnungslos, doch dann findet Malou eine kleine Spur und hangelt sich an dieser Schnur entlang. Und genau das fand ich so megaspannend: wie bei einem Puzzle setzt Malou diese kleinen Hinweise zusammen und taucht immer tiefer in die damaligen Vorkommnisse ein. So rast man beim Lesen förmlich durch die Seiten, weil man sich die Auflösung ersehnt. Selten ist es mir so schwergefallen, NICHT gleich am Ende des Buches zu lesen, ob Lucas gefunden wird.

Brand schreibt emotional und mitreißend und baut teilweise wahre Geschehnisse in die Handlung ein, was zu einem noch spannenderen Lesevergnügen beiträgt. Dabei verzichtet sie auf überflüssige Dramatik und setzt auf sauber recherchierte Details.

Einschübe aus der Vergangenheit und die Suche Malous nach ihren Eltern machen das Buch noch mitreißender. Malou als Charakter gefällt mir ausnehmend gut, aber auch die Nebendarsteller, allen voran Bettina, die im Gefängnis sitzt, tragen zu einem runden Erlebnis bei.

Fazit: unbedingt lesen

Veröffentlicht am 25.04.2026

Atemloser Lesegenuss

Finsterherz
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Die Morde an 2 Frauen geben Kommissar a.D. Brekke ein ganz schönes Rätsel auf. Wie hängen die beiden Frauen zusammen und wo ist das Motiv?

Brekke nimmt die Untersuchungen auf und kämpft noch mit seiner ...

Die Morde an 2 Frauen geben Kommissar a.D. Brekke ein ganz schönes Rätsel auf. Wie hängen die beiden Frauen zusammen und wo ist das Motiv?

Brekke nimmt die Untersuchungen auf und kämpft noch mit seiner Verletzung aus dem letzten Fall. Ich verfolge die Reihe schon lange und freue mich, dass jetzt auch die ersten Bände übersetzt werden. Finsterherz ist allerdings noch eine Fortsetzung.

Der Fall ist das Eine, das Andere ist Alfred Brekkes „Kampf“ mit der Arbeitsagentur. Die Szenen fand ich irgendwie immer zum Schmunzeln. Sie stören den Lesefluss in keiner Weise, im Gegenteil, sie ergänzen die Handlung perfekt.

Bereits der Prolog hat es in sich. Und die Spannung nimmt nicht ab. Fjells Schreibweise ist einfach klasse. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und empfand es als richtigen Pageturner.

Fazit: Fjell zu lesen ist jedes Mal wieder eine Achterbahn der Gefühle. Spannung, Herzrasen und gute Unterhaltung sind garantiert.

Veröffentlicht am 22.04.2026

Pageturner

39 Grad
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Eigentlich denkt man bei dem Buchtitel eher an einen Umweltthriller. Doch weit gefehlt. Was Quentin Beck hier abliefert ist Krimi vom Feinsten.
Ein irrer Killer tötet scheinbar wahllos Frauen. Kommissar ...

Eigentlich denkt man bei dem Buchtitel eher an einen Umweltthriller. Doch weit gefehlt. Was Quentin Beck hier abliefert ist Krimi vom Feinsten.
Ein irrer Killer tötet scheinbar wahllos Frauen. Kommissar Lukas Johannsen und Profilerin Berit Pernstein folgen seiner Spur. Doch der Mörder ist ihnen immer einen Schritt voraus. Den entscheidenden Schritt. Am heißesten Tag des Jahres dann, kommt es zum Showdown.
Da man beim Morden hautnah dabei sein darf, sorgt das Buch für den einen oder anderen Schockmoment. Aber auch für schöne Momente, z.B. als Berit sich Timo annähert. Insgesamt ist das Buch wirklich spannend geschrieben. Von der ersten Seite an klebt man an den Zeilen und kann das Buch kaum weglegen.
Durch Rückblenden erfährt man als Leser etwas mehr aus der Vergangenheit und auch die hat es in sich.
Aber das Ende nehme ich dem Autor persönlich übel, wenn es auch realistischer ist, als wenn er es anders gelöst hätte.
Fazit der letzte Fall für Lukas Johannsen, aber ich bin gespannt, mit was uns der Autor als nächstes überrascht.

Veröffentlicht am 22.03.2026

Tolles Autoren-Duo

Doppelspiel
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Ein sehr rasanter Krimi, in der Tom Borg fälschlicherweise des Mordes bezichtigt wird. Er flüchtet, um seine Unschuld selbst beweisen zu können. Ein klassischer Wrong-Man-Krimi also im Stile Hitchcocks.
Dahl ...

Ein sehr rasanter Krimi, in der Tom Borg fälschlicherweise des Mordes bezichtigt wird. Er flüchtet, um seine Unschuld selbst beweisen zu können. Ein klassischer Wrong-Man-Krimi also im Stile Hitchcocks.
Dahl und Moström im Duo – das kann nur gut werden. Beide Schriftsteller beweisen immer wieder aufs Neue, wie gut sie schreiben können und auch in ihrem ersten gemeinsamen Werk schreiben sie einen Pageturner.
Vor allem die Szenen, in denen Borg der Polizei nur wenig voraus ist, diese ihm dicht auf den Fersen ist und vor allem die Tatsache, dass private Zusammenhänge stattfinden, macht dieses Buch zu etwas erfrischend Neuem. Die Dynamik aus Flucht und eigener Spurensuche hält den Spannungsbogen konstant hoch.
Die Handlung spielt in nur wenigen Tagen, dennoch kam es mir beim Lesen vor, als würde ich die Protagonisten länger begleiten. Denn die Flucht und die Verfolgung machen atemlos. Tom verzweifelt immer mehr und bald nähern sich die letzten Zeilen des Buches – die konnten mich dann nicht soo sehr überzeugen. Immerhin bieten sie Raum für einen zweiten Teil, den ich sehr gerne lesen werde.
Fazit: ein Autoren-Duo, das zu überzeugen weiß. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

Veröffentlicht am 22.03.2026

Hat sie oder hat sie nicht?

Das Vermächtnis
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Simon Latch ist Anwalt in Virgina. Immer ist das Geld knapp und so wittert er seine Chance, als er das Testament der Witwe Barnett aufsetzen darf. Doch nichts ist wie es scheint und auf einmal steht er ...

Simon Latch ist Anwalt in Virgina. Immer ist das Geld knapp und so wittert er seine Chance, als er das Testament der Witwe Barnett aufsetzen darf. Doch nichts ist wie es scheint und auf einmal steht er als Angeklagter vor Gericht. Wird es ihm gelingen, seine Unschuld zu beweisen?
Grisham ist ja immer ein Garant für verschachtelte Gerichtskrimis. Der Krimi startet relativ gemächlich – aber nicht minder interessant – mit der Einführung der Charaktere und dem Verfassen des Testaments. Erste Fragen tauchen auf, als die Handlung Fahrt aufnimmt. Und spätestens als Simon verhaftet wird, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen.
Die Charaktere sind wie immer lebendig gezeichnet, man kann sich sehr gut in sie hineinversetzen. Simons Spielsucht, seine Eheprobleme und die Sorgen mit der Anwaltskanzlei – alles wirkt sehr gut durchdacht und ausgearbeitet.
Wie immer versteht es Grisham meisterhaft Spannung mit menschlichen Konflikten zu verbinden. Während Simon versucht, den Wert des Nachlasses zu schätzen und zu seinem Vorteil zu nutzen, wird er tief in einen Sumpf aus Intrigen gezogen. Klar könnte man jetzt sagen, was für ein doofer Zufall mit dem Täter oder dass gerade jetzt eine nützliche Jugendfreundin wiederauftaucht, aber das sind kleine Negativpunkte, die für mich keinen großen Kritikpunkt darstellen.
Besonders interessant ist es auch wieder, wie der Autor die Atmosphäre des kleinen – fiktiven – Städtchens Baxton einfängt.
Fazit: Grisham weiß einfach, was er schreibt. Und wie er seine Leser fesselt. Er konstruiert einen scheinbar aussichtslosen Fall und bringt diesen vor Gericht. Und beschert dem Leser somit viele spannende Lesestunden