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Meinungen aus der Lesejury

Veröffentlicht am 23.04.2026

Eher etwas enttäuschend

Alchemy of Secrets
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Folklore 517 ist ein Kurs über die urbanen Mythen, die überall in Los Angeles zu finden sind und die zum Träumen nach Magie einladen. Viele glauben, dass die Geschichten nur erfunden sind, doch Holland ...

Folklore 517 ist ein Kurs über die urbanen Mythen, die überall in Los Angeles zu finden sind und die zum Träumen nach Magie einladen. Viele glauben, dass die Geschichten nur erfunden sind, doch Holland glaubte schon immer, dass Magie wirklich existiert. Auf der Suche nach der Wahrheit wird sie in ein gefährliches Spiel um Leben und Tod verstrickt. Doch wem kann Holland wirklich vertrauen, der Professorin, den beiden geheimnisvollen Fremden, die ihren Weg immer wieder kreuzen oder nur sich selbst?

Zuallererst muss ich sagen, dass ich ein sehr großer Fan von Stephanie Garber bin und ihre bisherigen Reihen mich vor allem mit ihrem Worldbuilding und märchenhaften Schreibstil begeistern konnten, sowie durch ihre großartigen Charaktere. Leider konnte ich viele dieser Stärken in ihrem aktuellen Buch nicht wiederfinden. Die Geschichte wird aus Hollands Perspektive erzählt, während immer wieder kurze Abschnitte über die Mythen des Kurses Folklore 517 der Professorin eingeflochten werden. Holland ist durch ihren Glauben an Magie aufgeschlossen gegenüber dem Unmöglichen, doch war sie mir zeitweise zu naiv und unbedarft besonders im Umgang mit Gabe und Adam, die ihr auf ihrem Weg immer wieder begegnen. Das sie ihnen vertrauen kann, weil beide ihre Schwester kennen, nimmt sie ziemlich schnell hin, was sich mir nicht wirklich erschlossen hat. Die beiden männlichen Protagonisten sind nämlich sehr geheimniskrämerisch und bleiben es für mich leider auch bis zum Ende des Buches. Hieraus resultiert auch eines meiner größten Probleme mit der Geschichte, da viele Fragen und Geheimnisse bis zum Schluss gar nicht aufgelöst werden. Auch wenn noch weitere Teile folgen, hätte ich mir hier doch etwas mehr Aufklärung gewünscht, da so Adam und Gabe einfach nur blasse Charaktere bleiben. Insgesamt war mir die Handlung viel zu rasant und wirr. Wir springen von einer Szene zur anderen ohne wirkliche Erkenntnisse zu gewinnen und auch das Ende hat meine Verwirrung nur verstärkt. Ich hoffe, dass die Fortsetzung der Geschichte einige Klarheiten bringen wird und würde mir wünschen, dass der zweite Teil der Reihe nicht allzu lange auf sich warten lässt.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Das große Finale der Reihe

Auris. Puls der Angst
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ula kann es nicht fassen, als ihre Mutter plötzlich vor ihrer Tür steht, scharfsinnig wie eh und je und ganz und gar nicht dement. Sie offenbart ihr ein Familiengeheimnis, dass Julas Welt erneut aus den ...

ula kann es nicht fassen, als ihre Mutter plötzlich vor ihrer Tür steht, scharfsinnig wie eh und je und ganz und gar nicht dement. Sie offenbart ihr ein Familiengeheimnis, dass Julas Welt erneut aus den Angeln hebt. Zusammen mit ihren Brüder, ihrem Exfreund und natürlich dem forensischen Phonetiker Matthias Hegel macht sie sich ein letztes Mal auf die Suche nach der Wahrheit, während eine Gruppe von Terroristen ihre Familie und die Stadt Berlin ins Visier nimmt.

„Auris – Puls der Angst“ ist der sechste und letzte Band der Reihe um den forensischen Phonetiker Matthias Hegel und Podcasterin Jula Ansorge. Leider muss ich sagen, dass mir dieser Teil der Reihe von allen Bänden am wenigsten gefallen hat. Die altbekannten Charaktere insbesondere Jula und Matthias bekommen eher wenig Platz in der Geschichte. Besonders die Phonetik geht in diesem Band der Reihe als kriminalistisches Mittel fast vollständig unter. Der Geschichte fehlte für meine Begriffe ein logischer roter Faden und war eher ein verwirrendes Hin und Her, dem einfach die Spannung gefehlt hat. Auch das Ende war etwas abstrus und unlogisch für mich. Auch wenn mir der finale Band der Reihe nicht zugesagt hat, kann ich die gesamte Reihe dennoch bedingungslos weiterempfehlen.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Second Chance Romance mit Suspense Anteil

Forever Never
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Brick Callan ist Sherrif auf Mackinac Island, einer kleinen Insel, die im Winter nur von Einheimischen bewohnt wird. Als Remington Ford überraschend auf die Insel zurückkehrt ist der Ärger bereits vorprogrammiert, ...

Brick Callan ist Sherrif auf Mackinac Island, einer kleinen Insel, die im Winter nur von Einheimischen bewohnt wird. Als Remington Ford überraschend auf die Insel zurückkehrt ist der Ärger bereits vorprogrammiert, denn Remi bringt einige Geheimnisse vom Festland mit. Brick versucht herauszufinden, was die unerschütterliche Frau, in die er seit Jahren verliebt so in Angst versetzt hat. Doch dafür muss er ihr näherkommen als gut für sie Beide ist.

Ich muss leider sagen, dass mir „Forever Never“ von allen Büchern der Autorin bisher am wenigsten zugesagt hat. Zunächst einmal finde ich die Ausgangsstory wirklich spannend. Das Geheimnis, welches Remi wieder in ihre Heimat zurückgebracht hat, hat mir gut gefallen. Und auch Remi selbst ist eine starke Protagonistin, die ihre Andersartigkeit genutzt hat, um in der Kunstszene erfolgreich zu sein. Ein großes Problem hatte ich mit Brick als Protagonisten. Ich kann verstehen, dass er Remi beschützen will, da sie offensichtlich ein Problem hat und verängstigt ist. Die Art und Weise wie er das tut, ging mir aber absolut gegen den Strich. Ich finde ihn oft einfach nur übergriffig und grenzüberschreitend.

Auch wenn ich bei den Büchern der Autorin immer ein gewisses Maß an Spice-Szenen erwarte, haben die beiden Protagonisten es doch reichlich übertrieben, sodass ab der Hälfte des Buches kaum noch etwas anderes passiert ist und die restliche Geschichte darin absolut untergegangen ist. Vor allem der Suspense Anteil war mir am Ende zu schnell abgehandelt. Zudem muss ich sagen, dass ich den Humor der Autorin in diesem Band irgendwie vermisst habe.

Insgesamt haben wir hier eine solide Romantic Suspense, die aber besonders im zweiten Teil des Buches inhaltlich nicht überzeugen konnte und den Spice für mich zu sehr in den Fokus gestellt hat.

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Veröffentlicht am 23.04.2026

Die Königin der Brettspiele

Darkly
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Die siebzehnjährige Dia ergattert unerwartet einen der begehrten Plätze des Darkly Praktikums in London. Unter hunderttausenden Bewerbern wurde sie zusammen mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt auf ...

Die siebzehnjährige Dia ergattert unerwartet einen der begehrten Plätze des Darkly Praktikums in London. Unter hunderttausenden Bewerbern wurde sie zusammen mit sechs anderen Jugendlichen ausgewählt auf den Spuren der furchteinflößenden Darkly Spiele zu wandeln. Seit dem Tod der genialen Erfinderin der Brettspiele, Louisiana Veda, hat sich die Legende um sie nur weitergesponnen. Als die sieben auf der Insel der Darkly-Fabrik ankommen, erwartet sie jedoch kein einfaches Praktikum. Vor dem Tod der Erfinderin wurde eines der Spiele aus der Fabrik gestohlen. Doch jemand hat begonnen, dieses Spiel zu spielen, mit nicht absehbaren Folgen.

Ich bin immer ein großer Fan von Büchern in denen Rätsel eine zentrale Rolle spielen. Die Darkly Spiele (insbesondere Ophelia) enthalten wirklich kreative Ideen und ähneln keinen anderen Brettspielen, von denen ich je gehört habe. Die Grundidee der Geschichte hat mir also wirklich sehr gut gefallen. Nun kommen wir leider zu einem „aber“ weshalb mich die Geschichte dennoch nicht hundertprozentig überzeugen konnte. Beginnen wir mit Dia als unserer Protagonistin. Sie ist clever, selbstständig und neugierig, Eigenschaften, die ihr bei der Schnitzeljagd um das verlorene Darkly Spiel auf jeden Fall nützlich sind und womit sie alle Rätsel quasi im Alleingang löst. Die anderen sechs Jugendlichen bleiben dadurch jedoch absolut blasse und nichtssagende Charaktere. Die „Liebesgeschichte“ zwischen Poe und Dia beziehungsweise Choke und Dia habe ich so gar nicht gefühlt und auch ihre Notwendigkeit für die Geschichte nicht verstanden, wodurch es sehr gezwungen wirkte. Doch was ich wirklich schade fand, war das Darkly Spiel selbst, welches Dia und ihre Freunde spielen mussten. Anstatt spannenden Rätseln, die ich irgendwie erwartet habe, war das Spiel selbst einfach nur chaotisch und wirr und konnte bei mir weder Spannung noch Grusel hervorrufen. Auch die Auflösung des Buches konnte mich leider nicht überzeugen.

Insgesamt war „Darkly“ für mich ein solides Jugendbuch mit ein paar gruseligen Aspekten. Ich hatte mir, insbesondere was die Rätsel und Spiele betrifft, jedoch einiges mehr erhofft.

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Veröffentlicht am 08.03.2026

Geisterjagd

The Girls Ghostbusting Agency – Crazy Spooky Love
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Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, ...

Melody Bittersweet sieht Geister, eine Gabe, die jede Frau in ihrer Familie besitzt. Seit Generationen sprechen die Bittersweet Frauen im Auftrag der Toten. Doch Melody möchte ihr eigenes Geschäft aufziehen, sie möchte den Toten helfen weiterzuziehen. Ihr erster Auftrag führt sie in ein altes Herrenhaus in dem drei Brüder festsitzen, seit sie gestorben sind. Melody muss die Tragödie enträtseln wegen derer die drei nicht weiterziehen können. Dabei steht ihr nicht nur ihr größter Konkurrent Leo Dark im Weg, sondern auch ein nervtötender Journalist namens Fletcher Gunn, der nicht an Geister glaubt.

Melody kann Geister sehen, wie auch ihre Mutter und Großmutter mit denen sie sich ein Haus teilt. Um ein gewisses Maß an Unabhängigkeit zu erreichen (was mehr oder minder gelingt) gründet sie zusammen mit ihrer besten Freundin und einem Assistenten ihr Geschäft als Geisterjägerin. Hinzu kommen noch ein alter Van, ein eigensinniger Hund und nicht zu vergessen die beiden „Love-Interests“ und natürlich die drei Geisterbrüder. Alles in allem eine Menge Charaktere, wobei jeder exzentrischer erscheint als der andere. Jede einzelne Figur in der Geschichte wirkt übertrieben, was mir persönlich einfach zu viel war. Der Fokus der Geschichte liegt zudem kaum auf der Geistergeschichte, sondern ganz eindeutig auf der Romance, wobei ich mich schon frage, was Melody eigentlich an den beiden Männern findet. Sowohl Fletcher als auch Leo versuchen sie zu sabotieren und kleinzureden. Trotzdem fühlt sich Melody zu ihnen hingezogen, obwohl sie betont, dass sie sie nicht ausstehen kann (aber natürlich findet sie sie trotzdem heiß…). Das war leider gar nicht nachvollziehbar für mich. Wenn auch vorhersehbar, so mochte ich die Geschichte um Isaac und seine Brüder gerne. Wobei mir hier auch das Ende viel zu übertrieben dargestellt wurde.

Insgesamt war es schon eine unterhaltsame Geschichte. Die Charaktere waren mir jedoch zu überzogen dargestellt und die Romance zu sehr im Fokus und zu wenig nachvollziehbar.

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