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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein liebenswerter Roman in einer entzückenden Kleinstadt, in dem es um Selbstakzeptanz und Heilung geht.

The Iced Caramel Coffee Agreement
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Ich habe ja schon "The Pumpkin Spice Latte Disaster" gehört und mich sehr auf die Fortsetzung in Lower Whilby gefreut - und ich wurde in keinem Moment enttäuscht! Wie schon erwartet, sind im zweiten Band ...

Ich habe ja schon "The Pumpkin Spice Latte Disaster" gehört und mich sehr auf die Fortsetzung in Lower Whilby gefreut - und ich wurde in keinem Moment enttäuscht! Wie schon erwartet, sind im zweiten Band Eleanore und Dex im Fokus, aber wir treffen auch Jude, James und Olive wieder - ebenso wie die wunderbare Barbesitzerin und andere alte Bekannte! Aber auch Quereinsteiger haben an diesem Roman sicher ihre Freude.
Eleanore ist die brave Bäckerstochter, ungeküsst mit Mitte zwanzig. Sie hat Probleme mit der Rolle, die sie in ihrem eigenen Leben spielt. Früh hat sie ihre Mutter verloren, roch immer nach Bäckerei und sie mag ihren Körper nicht. Diese Teile waren fast schmerzhaft zu hören, denn die Menschen in ihrer Umgebung schätzen Nore und ihren hilfsbereiten, liebenswerten Charakter und keiner urteilt so streng über ihr Äußeres wie sie selbst.
Sie träumt nur von Dex, dem Gitarristen einer Band, den sie vor 8 Jahren beim Springtide Festival getroffen hat. Was sie nicht ahnt: Dex ist der Bruder von James, dem örtlichen Caféinhaber und Protagonist des ersten Bandes. Dex ist am Ende, seiner Kräfte, seiner Karriere, seinen Versuchen, es auch ohne seine berühmten Musiker-Eltern auf die großen Bühnen zu schaffen. Nachdem er von einem streng gehüteten Familiengeheimnis erfahren hat, hat er den Boden unter den Füssen verloren und verkriecht sich bei James. Dort trifft er auch Nore wieder - doch er kann sich nicht an die kurze Begegnung erinnern, die Nore so viel bedeutet.
Rasch entwickelt sich eine Art Freundschaft zwischen den beiden und Dex beschließt, Nore bei ihren ersten Erfahrungen zu helfen, sei es auf der Dating-App, die sie gerade erst installiert hat, oder dabei, das Leben zu genießen. Die Chemie zwischen den beiden stimmte von Anfang an und auch die wenigen spicy Szenen fügen sich perfekt in das Geschehen.
Auch der verbale Schlagabtausch, sei es zwischen Nore und Dex oder Nore, Olive und Jude, sorgt für heitere Momente und macht das Hören/Lesen zum Genuss!
Die Geschichte ist abwechselnd aus Nores und Dex´ Perspektive gesprochen, die Sprecher haben dabei ganze Arbeit geleistet und die unterschiedlichen Charaktere perfekt rübergebracht.
Was mir besonders gut gefällt: Dex akzeptiert Nore so wie sie ist und hilft ihr dabei, es selbst zu tun. Es geht nicht darum, eine Prinzessin aus der Streberin zu machen, sondern Nore dabei zu helfen zu erkennen, dass sie immer schon ihre eigene Art von Prinzessin war und ok ist, so wie sie ist!
Schon jetzt freue ich mich auf den dritten Band und musste schmunzeln als ich sah, dass es genau um die zwei Personen geht, mit denen ich schon gerechnet habe. Lower Whilby, ich komme sicher wieder!

Fazit:
Ein liebenswerter Roman in einer entzückenden Kleinstadt, in dem es um Selbstakzeptanz und Heilung geht.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Ein sanfter Roman über Freundschaft, alte Träume und neuen Mut.

Zeit für meine Träume
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"Ich kann es kaum glauben, wie viel Wahrheit in diesem Bild steckt. Es zeigt all meine Wut. Meine Trauer. Meinen Schmerz.

Und ein kleines bisschen Hoffnung."

Aber bis dahin ist es ein harter Weg. Unsere ...

"Ich kann es kaum glauben, wie viel Wahrheit in diesem Bild steckt. Es zeigt all meine Wut. Meine Trauer. Meinen Schmerz.

Und ein kleines bisschen Hoffnung."

Aber bis dahin ist es ein harter Weg. Unsere namenlose Protagonistin ist 38, frisch geschieden, kinderlos. Dafür ist ihr Mann werdender Vater in einer tollen, neuen Beziehung. Sie ist voller Schmerz, Angst, ihren Wunsch einer Familie nicht erfüllen zu können. Tagsüber vergräbt sie sich in Arbeit, die Abende verbringt sie vor dem Fernseher mit zu viel Wein.

Da begegnet sie Lotte, einer älteren Dame, die gemeinsam mit Anita und Johann in einer fröhlichen Senioren-WG zusammenlebt. Diese drei lebensfrohen Menschen stellen ihr Leben auf den Kopf. In Zusammenkünften und Gesprächen teilen sie ihre Sicht auf die Welt und mit ihnen hat die Protagonistin wieder einen Grund, aus ihrem Schneckenhaus zu kommen und Licht und Freude in ihre Leben zu lassen.

"Zeit für meine Träume" kommt sanft und ruhig daher, die Seiten verfliegen mit dem lustigen Trio, die nicht nur unserer Protagonistin die eine oder andere kluge Frage stellen und sie wieder ins Leben ziehen. Sie unterstützen sich gegenseitig und alle vier schöpfen Kraft und Mut aus ihrer Freundschaft.

Mit hat das Buch sehr gut gefallen. Es erwarten einen keine großen Lektionen, keine neuen Erkenntnisse - aber auf ruhige Art die richtigen Denkanstöße und das ein oder andere liebevolle Lächeln.

Besonderes Highlight: Das Buch ist durchzogen von liebevollen Illustrationen von Ruth Botzenhardt, die wunderbar auf die Ereignisse abgestimmt sind - und auch im E-Book gut zur Geltung kommen.

Fazit:

Ein sanfter Roman über Freundschaft, alte Träume und neuen Mut.

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Veröffentlicht am 22.04.2026

Ein Plädoyer für mehr Selbstwert, Sichtbarkeit, Selbstwirksamkeit und die wunderbare, kraftvolle Energie, die Frauen gemeinsam entfesseln können.

Mit anderen Augen
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"Wir können die Dinge nicht sehen, wie sie sind, denn unsere Natur zwingt uns dazu, sie nur so zu sehen, wie wir sind. Uns selbst werden wir niemals los."

Vorwort

Tja, doch irgendwie verliert Tilda sich ...

"Wir können die Dinge nicht sehen, wie sie sind, denn unsere Natur zwingt uns dazu, sie nur so zu sehen, wie wir sind. Uns selbst werden wir niemals los."

Vorwort

Tja, doch irgendwie verliert Tilda sich gerade selbst. Erst kann sie ihren kleinen Finger nicht mehr sehen, dann verschwinden nach und nach andere Körperteile. Die Diagnose ist niederschmetternd: Beginnende Unsichtbarkeit, kann bis zur völligen Unsichtbarkeit führen, unheilbar.

Tilda ist nicht bereit, das hinzunehmen und beschließt, gegen diese Krankheit anzukämpfen.

Wow, was für ein Buch! Überzeichnet beschreibt die Autorin, was Frauen ab Mitte 40 erleben. Man wird bei Beförderungen übersehen, kann beim jungen Barkeeper nicht mehr bestellen, weil er einfach nicht mehr auf einen reagiert, ... Alltag bei alternden Frauen.

Bei ihrem Heilungsprozess unterstützt Tilda eine Expertin, die selbst ihre Unsichtbarkeit besiegt hat. Und sie besucht eine Selbsthilfegruppe, die sich wohl eher Selbstmitleidgruppe nennen sollte. All diese wunderbaren Frauen dort haben etwas Einschneidendes erlebt, bei dem sie das Gefühl hatten, nicht mehr sichtbar zu sein - oder sich unsichtbar machen zu wollen. Tilda findet dort einige wunderbare neue Freundinnen, die sich gegenseitig unterstützen.

Tilda beginnt, Dinge anders zu machen, anders zu sehen, und startet ihre eigene "Eat-Pray-Love"-Reise. Sie feiert sich, ihre Freundinnen, beginnt mit Meditation, bucht ein Schweige-Retreat und lernt den wundervollen Patrick kennen, der sie trotz seiner fast völligen Blindheit wirklich sehen kann.

Dabei kämpft sie gegen PAULA (Programm Aller Unhinterfragten Langzeit-Automatismen), die Glaubenssätze, die sie schon ihr ganzes Leben begleiten - wie jeden von uns. Schmerzhaft wird sie sich ihrer Ängste und ihres verschobenen Selbstbildes bewusst.

Was sie damit startet, ist ein wunderbarer, faszinierender und heilsamer Weg für mehr Selbstwert, Sichtbarkeit und Selbstwirksamkeit. Dabei lernt sie, dass es viel wichtiger ist, wie man sich selbst sieht als wie man von anderen gesehen wird.

Ich bin kein großer Fan der Bezeichnung "Must-Read", denn jeder sollte selbst für sich entscheiden, womit er seine (Lese-)Zeit verbringt. Bei diesem Buch aber liegt mir dieses Wort tatsächlich auf der Zunge. Ein Roman, den es auf Krankenschein geben sollte!

Fazit:

Ein Plädoyer für mehr Selbstwert, Sichtbarkeit, Selbstwirksamkeit und die wunderbare, kraftvolle Energie, die Frauen gemeinsam entfesseln können.

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Veröffentlicht am 16.04.2026

Ein sanft und ruhig erzählter Roman über neue Wege und Möglichkeiten - jede Seite ein Genuss!

Mirabellentage
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"Schließlich schmeckt Veränderung selten so gut wie dein Kuchen hier. Oder?"

Nein, Veränderungen schmecken Anna Nass nicht. Seit vielen Jahren ist sie die Haushälterin des ortsansässigen Pfarrers Josef. ...

"Schließlich schmeckt Veränderung selten so gut wie dein Kuchen hier. Oder?"

Nein, Veränderungen schmecken Anna Nass nicht. Seit vielen Jahren ist sie die Haushälterin des ortsansässigen Pfarrers Josef. Doch der ist überraschend gestorben, und jetzt ist nichts mehr wie vorher. Vor allem sein letzter Wunsch brennt Anna unter den Nägeln. Sie hat es ihm versprochen - aber kann sie diesen Wunsch überhaupt erfüllen? Dafür müsste sie aus ihrer gewohnten Routine ausbrechen und völlig neue Wege gehen. Gerade jetzt, wo die Mirabellen reif sind ...
Was für ein Roman! Mir fehlen ein Stück weit die Worte, so hat mich Martina Bogdahn in ihren Bann und nach Blumfeld gezogen! Rasch nach Josefs Tod ist ein neuer Pfarrer im Ort, von ganz oben gesandt. Die Blumfelder machen sich ihren ganz eigenen Reim darauf und die Gerüchteküche brodelt. Mittendrin die ruhige Anna, die alles verbindet und am Laufen hält. All die kleinen und großen Geschichten der letzten Jahrzehnte hat sie miterlebt - wenn auch meist nur vom Rande des Geschehens aus. In Erinnerungen und im Gespräch mit anderen lässt sie uns daran teilhaben. Und so bekommen wir ein rundes Bild - von Blumfeld und seinen Besonderheiten. Aber vor allem von Anna, ihrem Leben, ihrer Vergangenheit. Immer daran bedacht, den Menschen in ihrem Umfeld zu helfen.
Sie ist hin- und hergerissen. Einerseits will sie Josefs Geheimnis waren und seinen letzten Wunsch erfüllen. Andererseits muss sie dafür ihre langjährigen Gewohnheiten durchbrechen - und auch einmal um Hilfe fragen. Gerade ein alter Bekannter von früher kommt ihr da in Erinnerung. Gerne unterstützt er sie und völlig neue Möglichkeiten tun sich auf ...
Für mich war jeder Moment in Blumfeld ein Genuss! So sanft erzählt, ruhig, geschieht doch Großartiges. Und Anna sprengt ihre eigenen Ketten und verändert so nicht nur ihr Leben. Sie lernt, alte Fähigkeiten wiederzubeleben und auch, dass nicht alles den gewohnten Gang gehen muss, um zu funktionieren.
Fazit:
Ein sanft und ruhig erzählter Roman über neue Wege und Möglichkeiten - jede Seite ein Genuss!

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Veröffentlicht am 25.03.2026

Wieder ein wunderbarer, berührender Roman von Abby Jimenez - für mich der beste bis jetzt.

The Night We Met
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"Vielleicht erfährt man die Wahrheit über sich selbst nur, wenn man glaubt, alles verloren zu haben, und sieht, was noch von einem übrig ist."
Seite 379
Und Larissa hat alles verloren. Seit sie auf der ...

"Vielleicht erfährt man die Wahrheit über sich selbst nur, wenn man glaubt, alles verloren zu haben, und sieht, was noch von einem übrig ist."
Seite 379
Und Larissa hat alles verloren. Seit sie auf der Welt ist, kämpfen sie und ihre Mutter gegen finanzielle Probleme. Ich Vater ist spielsüchtig und hat es geschafft, nicht nur ihre Mutter sondern auch sie mit hohen Schulden zu belasten. Larissa hat 3 Jobs, um diese irgendwie abzubezahlen und ihre Kreditwürdigkeit wieder herzustellen. Bei einem Konzert lernt sie die besten Freunde Mike und Chris kennen. Während Chris eher mürrisch wirkt, ist Mike charismatisch und die beiden werden ein Paar. Doch immer wenn Larissa wirklich Unterstützung braucht, schickt Mike Chris vor. So lernen sich die beiden näher kennen und stellen fest, dass sie viel gemeinsam haben. Als die beiden einen verwaisten Hund retten, kümmern sie sich gemeinsam um ihn.
Je mehr Zeit vergeht, umso mehr beschleicht Larissa das Gefühl, dass Mike anders ist, als er vorzugeben scheint - und sie sich in jener Nacht beim Konzert vielleicht falsch entschieden hat.
Wieder einmal hat mich Abby Jimenez von der ersten Seite weg gepackt! In drei Tagen habe ich die fast 500 Seiten durchgelesen, ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Dabei serviert uns die Autorin - wie gewohnt - keine leichte Kost. Abgesehen von den finanziellen Problemen und Larissas Vater thematisiert sie auch Alkoholismus und psychische Probleme. So haben ihre Protagonisten wirklich Persönlichkeit, Probleme sowie Ecken und Kanten.
"The Night we met" ist abwechselnd aus Chris´ und Larissas Perspektive erzählt, so hat sie mich noch mehr ins Geschehen gesaugt. Die beiden unterstützen sich auf so liebevolle Weise, dass schnell klar ist, wer eigentlich zusammengehört. Doch eine Trennung von Mike würde nicht nur seine Freundschaft zu Chris zerstören, sondern Mikes ganzes Leben.
Gerade die Dynamik zwischen Mike und Chris ist schwierig, gerade dieses Auf und Ab berührte mich sehr. Während Chis immer für Mike einsteht, fühlt er sich mit seinen Problemen allein gelassen.
Je näher sich Chris und Larissa kommen, ums mehr versuchen sie, sich aus dem Weg zu gehen, um ihre Gefühle nicht überhand nehmen zu lassen. Aber da ist auch noch der kleine Hund Wufferine, der für mehr als einen lustigen Moment gesorgt hat.
Wie immer hat Abby Jimenez einen Glaubenssatz in den Fokus gestellt, der im Buch immer wieder vorkommt - und mir zu denken gegeben hat.
Und auch wenn ihren Protagonisten wirklich nicht nur Gutes widerfährt, bleibt man nach dem Lesen mit einem Lächeln und ein wenig Hoffnung zurück!
Fazit:
Wieder ein wunderbarer, berührender Roman von Abby Jimenez - für mich der beste bis jetzt.

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