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Veröffentlicht am 30.08.2019

Der letzte Fall um Jenny Aaron

Geblendet
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Seit August 2019 gibt es „Geblendet“ im Suhrkamp Verlag. Es ist der letzte Teil aus der Thriller-Triologie von Andreas Pflüger.
Es handelt von der vor fünf Jahren erblindeten Ermittlerin Jenny Aaron, welche ...

Seit August 2019 gibt es „Geblendet“ im Suhrkamp Verlag. Es ist der letzte Teil aus der Thriller-Triologie von Andreas Pflüger.
Es handelt von der vor fünf Jahren erblindeten Ermittlerin Jenny Aaron, welche sich einer Therapie begibt, um endlich wieder sehen zu können.
Doch dann muss sie sich entscheiden, Ihr Augenlicht zurück oder für die Abteilung und somit für Ihre Kollegen. Während diesen Ermittlungen erfährt sie neue Erkenntnisse.
Ich möchte nicht zu viel verraten, doch bereits zu Beginn, eine Reise in die Vergangenheit, stiftet ein Vater seine zwölfjährige Tochter zur Killerin an…. Ein Beginn, der auf ein spannende Seiten hinwies.
Ich empfehle allerdings die vorherigen Bücher „Endgültig“ und „Niemals“ um Jenny Aaron zu lesen, bevor man so wie ich, echte Schwierigkeiten (bei den Charakteren) hatte, sich in diesen Band einzufinden. Andreas Pflüger hilft zwar immer, aller dings wenn man so gar keinen Bezug zu den alten Fällen vorher hatte, ist es nicht einfach reinzukommen. So spannend wie der Thriller begann, so langatmig und etwas spannungslos ging es in der Gegenwart mit Jenny weiter. Jedoch immer wieder tauchen Szenen auf, die mich doch ermutigten, diesen Thriller zu Ende zu lend.
Also nicht gleich aufgeben, es kommt dann schon wieder Spannung und Dramatik auf und ein nervenaufreibendes Finale!
Der Autor Andreas Pflüger hat schon einen eigenen Erzählstil… den muss man mögen.
Für das Buchcover allerdings gibt es von mir die volle Punktzahl! Hardcover mit gelben Schutzumschlag mit schwarzem verschwommenem Titel und Blindenschrift, die man fühlen kann.
Ebenfalls ansprechend finde ich den schwarzen Seitenschnitt!
Wie schon erwähnt, gefiel mir der Beginn des Buches besonders gut, allerdings tat ich mir danach sehr schwer und wollte aufgeben.
Bin allerdings froh, mich durchgerungen zu haben, denn die Langatmigkeit lies dann nach und am Ende war es sehr aufregend.

Veröffentlicht am 26.04.2026

Hier fehlte mir der Thrill!

This Story Might Save Your Life
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𝕋𝕙𝕚𝕤 𝕊𝕥𝕠𝕣𝕪𝕄𝕚𝕘𝕙𝕥 𝕊𝕒𝕧𝕖𝕐𝕠𝕦𝕣 𝕃𝕚𝕗𝕖 von Tiffany Crum erschienen am 27. Januar 2026 im rowohlt-Verlag


Der Thriller „This Story Might Save Your Life“ ist das Debüt der Autorin Tiffany Crum und sticht einem ...

𝕋𝕙𝕚𝕤 𝕊𝕥𝕠𝕣𝕪𝕄𝕚𝕘𝕙𝕥 𝕊𝕒𝕧𝕖𝕐𝕠𝕦𝕣 𝕃𝕚𝕗𝕖 von Tiffany Crum erschienen am 27. Januar 2026 im rowohlt-Verlag


Der Thriller „This Story Might Save Your Life“ ist das Debüt der Autorin Tiffany Crum und sticht einem bereits im Regal vor allem durch die tolle Covergestaltung und den auffälligen Farbschnitt ins Auge. Auch der Klappentext macht neugierig: Joy und Benny betreiben gemeinsam einen erfolgreichen Podcast über Überlebensgeschichten. Als Joy und ihr Ehemann plötzlich verschwinden, gerät Benny ins Visier der Polizei. Während er selbst verzweifelt nach Antworten sucht, entdeckt er Joys Memoiren – und merkt, dass er seine beste Freundin vielleicht nie wirklich gekannt hat.
Der Roman ist aufgrund der Schreibweise aus der Ich-Perspektive und den unterschiedlichen Zeitebenen spannend aufgebaut und erzählt die Story aus verschiedenen Blickwinkeln. Hauptsächlich begleitet man Benny, während Auszüge aus Joys Manuskript zusätzliche Einblicke in ihre Vergangenheit und die Ereignisse rund um ihr Verschwinden geben. Dadurch entsteht eine gewisse Grundspannung, und auch die verschiedenen Figuren wirken zunächst alle ein wenig verdächtig und lässt somit verschiedene Mutmaßungen zu.
Trotz der interessanten Idee und einiger Wendungen konnte das Buch meine Erwartungen jedoch nicht ganz erfüllen. Ich hatte auch einige Kapitel gebraucht, um überhaupt ins Buch zu kommen.
Der Schreibstil der Autorin liest sich insgesamt angenehm und flüssig, und die Grundidee rund um Podcast, Freundschaft und Geheimnisse ist gut gewählt. Dennoch fehlt es der Geschichte stellenweise an dem erhofften Thrill.
Wer sich allerdings auch auf romantische und dramatische Elemente einlassen möchte, könnte hier sein Lesevergnügen haben.

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Veröffentlicht am 26.04.2026

Zwischendurch etwas langatmig

Die Fremden - Nimm niemanden mit
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„Die Fremden“ ist mittlerweile mein vierter Titel des Autors. Das Cover zeigt einen Außenspiegel eines Autos und bezieht sich somit stimmig auf den Plot. Die 440 starke Klappbroschühre ist ein Thriller, ...

„Die Fremden“ ist mittlerweile mein vierter Titel des Autors. Das Cover zeigt einen Außenspiegel eines Autos und bezieht sich somit stimmig auf den Plot. Die 440 starke Klappbroschühre ist ein Thriller, der größtenteils während einer einzigen Autofahrt spielt: Abi und Ben fahren nachts nach einem Wochenende in Cornwall nach Hause. Auf einer nebligen Landstraße begegnen sie zuerst plötzlich einem Mann und später auf ein liegen gebliebenes Auto einer jungen Frau mit Babyschale im Arm, die scheinbar eine Panne hat. Den zuvor gesehenen Mann und seine Familie können sie nicht hilflos in der nebligen und kalten Nacht stehen lassen und nehmen sie deshalb als Mitfahrer mit. Eine Entscheidung, die sich schnell als großer Fehler herausstellt.
Von Beginn an erleben wir einen düstere Atmosphäre: Dunkelheit, Nebel und eine einsame Straße sorgen für das passende und vielversprechende Setting. Der Schreibstil ist flüssig und besonders Abis Gedanken während der Fahrt werden sehr ausführlich beschrieben, wodurch ihre Gefühle und Ängste nachvollziehbar werden und sie als Protagonistin sehr nahbar erscheint. Doch auch ihr Mann oder die Mitfahrer waren alle gut gezeichnet und man hatte eine perfekte Vorstellung von ihnen. Die Geschichte fing sehr gut an , doch schon nach kurzer Zeit wirkte die Handlung stellenweise etwas in die Länge gezogen. Es gab viele Reaktionen im Laufe der Story, die mir persönlich etwas übertrieben erschienen. Was mir sehr gut gefallen hat, waren die Rückblicke über die fremden Mitfahrer. Diese konnten einiges an Spannung erzeugen, denn hier gab es so die ein oder andere Wendung. Zum Ende hin, nahm die Geschichte wieder etwas mehr Fahrt auf und mich zufrieden das Buch beenden.
Insgesamt eine interessante Idee mit einer starken Hauptprotagonistin Abi und einer guten düsteren Stimmung. Etwas weniger Langatmigkeit hätte dem Titel auch nicht geschadet.

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Veröffentlicht am 18.01.2026

Konnte mich nicht überzeugen!

Der Nachbar
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In „Der Nachbar“ erzählt Sebastian Fitzek die Geschichte der Strafverteidigerin Sarah Wolff, die mit ihrer Tochter in ein neues Zuhause am Stadtrand von Berlin gezogen ist. Sarah leidet an Monophobie, ...

In „Der Nachbar“ erzählt Sebastian Fitzek die Geschichte der Strafverteidigerin Sarah Wolff, die mit ihrer Tochter in ein neues Zuhause am Stadtrand von Berlin gezogen ist. Sarah leidet an Monophobie, der Angst vor Einsamkeit und als die Tochter auf Klassenfahrt ist, ereignen sich plötzlich merkwürdige Dinge: Gegenstände verschwinden oder tauchen an anderen Stellen wieder auf und fremde Geräusche hallen durchs Haus…..
Das Cover passt zu einem düsteren Psychothriller und sorgt schon beim Anblick für ein beklemmendes Gefühl. Und so schafft es Fitzek wieder mit dieser Geschichte rund um Sarah und ihrer Angst uns an die Seiten zu fesseln. Die düstere Atmosphäre, dieses ständige Spiel zwischen Wahrnehmung und Paranoia und das hervorragend gezeichnete Setting bieten eine perfekte Vorstellung. Der flüssige Schreibstil und die kurzen Kapitel sorgen für einen schnellen Lesefluss. Aufgrund der vielen Cliffhanger zweifelt man fast schon im Minutentakt an seinen Vermutungen und misstraut jedem, der im Plot vorkommt.
Doch dann, je näher man dem Ende kommt fällt die Story immer weiter ab. Immer mehr Ereignisse und Szenen werden zu weit hergeholt und das Ende zu abrupt und hastig herbeigeführt. Auch der Epilog sorgte bei mir für Stirnrunzeln und ich beendete eher etwas enttäuscht das Buch. Nach den vielen überzeugenden Fitzek-Werken hat man schon ein hohes Erwartungsniveau und ich muss sagen, dass dieser Titel eher zu den „Schwächeren“ zählt.

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Veröffentlicht am 10.10.2025

Thriller mit einigen Längen..

Girls' Trip - Vier Freundinnen. Eine Luxusjacht. Eine tödliche Reise.
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Mit diesem Titel hat die Autorin Jan Gangsei ihren ersten Young-Adult Krimi veröffentlicht. Das ansprechende Cover ist passend zum Titel gestaltet, zusammen mit den kurzen Slogans und dem farbigen Buchschnitt ...

Mit diesem Titel hat die Autorin Jan Gangsei ihren ersten Young-Adult Krimi veröffentlicht. Das ansprechende Cover ist passend zum Titel gestaltet, zusammen mit den kurzen Slogans und dem farbigen Buchschnitt hat mich der Titel sehr neugierig gemacht. In dieser Story geht es um vier Freundinnen, die gemeinsam einen Trip auf einer Luxusjacht antreten. Eigentlich sollte es für Maggie, Giselle, Vivi und Emi der perfekte Mädels-Trip werden, doch in der letzten Nacht verschwindet Giselle plötzlich. Als die anderen sich am nächsten Morgen die Sicherheitsaufnahmen anschauen, sehen sie Unglaubliches: Maggie hat ihre Freundin über Bord geschubst! Das Mädchen selbst kann sich nicht daran erinnern. Sie weiß nur, dass sie mit rasenden Kopfschmerzen aufgewacht ist - in ihrem Safe Tausende von Dollar, Giselles Tagebuch und ein Pass, der nicht ihr gehört. Maggie muss dringend herausfinden, was passiert ist, denn am Hafen wartet bereits die Polizei auf sie .
Der Schreibstil und die Aufteilung der Kapitel sind gut und dadurch schnell lesbar. Die Geschichte ist mal etwas anderes als gewohnt, denn das Geschehene wird rückwärts erzählt. Es ist spannend die Perspektiven und die Tagebucheinträge zu verfolgen und die Zusammenhänge des Plots Stück für Stück zu verstehen. Sehr im Fokus steht das Verhältnis der „Freundinnen“, denn hier gibt es besonders reichlich Drama untereinander. Die Autorin konnte mit einem klarem Schreibstil und gut dargestellten Protagonisten punkten. Trotz der guten Kapitellängen gab es für mich zwischendurch immer wieder kurze Längen, die den Lesefluss etwas stoppten. Auch wenn die Story an sich etwas abflachte und den Charakteren ein bisschen Tiefe fehlte, konnte mich die Auflösung am Ende doch überraschen.

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