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Veröffentlicht am 20.02.2024

Zauberhafter Teil 2

Luna und Sunny - Wenn der Zauber der Sonne erstrahlt (Band 2)
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Die Geschichte geht weiter. Es wird immer gefährlicher, weil der gewissenlose Jeldrik McDuff immer mehr Macht gewinnt. Damit werden die Chancen, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, für Luna und Sunny ...

Die Geschichte geht weiter. Es wird immer gefährlicher, weil der gewissenlose Jeldrik McDuff immer mehr Macht gewinnt. Damit werden die Chancen, die Welt wieder in Ordnung zu bringen, für Luna und Sunny und ihre beiden Freunde immer kleiner und die Gefahren immer größer. Sie haben es mit gefährlichen Drachen, Spionen und Panthern zu tun und die Zeit wird stetig kürzer, die sie zur Verfügung haben...



Auch der zweite und abschließende Teil der Reihe um Luna und Sunny und der Magie von Mond und Sonne ist wiederum zauberhaft. Das Buchcover ergänzt den ersten Teil und ergibt ein wunderbares Bild. Auch innerhalb des Buches sind einfach wunderschöne Zeichnungen vorhanden. Geschickt eingebaut sind verschiedene Sagen, Mythen und alte Geschichten, selbst Nessie kommt vor (Bonus, weil ich Schottland sehr liebe und die eingebaute Geschichte witzig als Idee ist). Ansonsten geht es vor allem um den Wert einer guten Freundschaft, um Zusammenhalten in schwierigen Zeiten, sich ergänzen und Gutes und Wichtiges wollen. Das ist wunderbar erzählt und macht sicher nicht nur Kindern Spaß beim Lesen. Nebenbei erfährt man etwas über Stern(Bilder) und Planetarien z. B. Die verschiedenen Schutztiere sind einfach nur sympathisch, allen voran der absolut niedliche Kauz Flum.

Ein wunderschönes Buch, für dass ich absolut eine Leseempfehlung ausspreche.

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Veröffentlicht am 07.05.2026

Sehr solider Krimi

Totentanz
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Marie ist Reporterin in Südtirol. In letzter Zeit hat sie es vor allem mit rätselhaften Todesfällen zu tun. Ein schwerer Unfall mit dem Motorrad, ein toter Pfarrer oder komische Inszenierungen von ermordeten ...

Marie ist Reporterin in Südtirol. In letzter Zeit hat sie es vor allem mit rätselhaften Todesfällen zu tun. Ein schwerer Unfall mit dem Motorrad, ein toter Pfarrer oder komische Inszenierungen von ermordeten Menschen. Sie ermittelt mehr oder weniger auf eigene Faust und teilweise gegen die Anweisung ihres Chefs und sieht als einzige bestimmte Zusammenhänge.

Das Buch wird als Südtirol-Thriller beschrieben. Das war es für mich ganz und gar nicht. Stattdessen würde ich es eher als sehr soliden Regionalkrimi bezeichnen. Warum? Für einen Thriller fehlte mir durchweg etwas die Spannung. Außerdem kam mir viel zu viel Privates darin vor. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Es lässt sich sehr gut lesen und die Einbindung Südtiroler Befindlichkeiten, Spezialitäten oder einfach nur Beschreibungen von Land und Leuten ist gelungen. Ich kenne mich in Südtirol nur wenig aus, aber die Orte, die ich besucht habe, habe ich im Buch sofort wiedererkannt. Als Beispiel die Beschreibung des Kalterer Sees, wo man wirklich nicht mehr an den See herankommt. Die Geschichte um die Hintergründe der Morde ist interessant. Wenn ich wieder dort in der Nähe bin, werde ich mir das beschriebene Kunstwerk gern ansehen. Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich für das Buch eine Leseempfehlung für diejenigen ausspreche, die regionale Krimis und Südtirol mögen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Sehr gut lesbar

Die Erfinderin der Freiheit
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Dresden 1908, wie in ganz Deutschland üblich haben die Frauen wenig Rechte. Sie dürfen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten, ein Konto besitzen und Entscheidungen treffen. Christine ist ledig und ...

Dresden 1908, wie in ganz Deutschland üblich haben die Frauen wenig Rechte. Sie dürfen nur mit Zustimmung ihres Ehemanns arbeiten, ein Konto besitzen und Entscheidungen treffen. Christine ist ledig und arbeitet als Sporttherapeutin im Sanatorium Lahmann auf dem Weißen Hirsch. Als sie beobachtet, dass Frauen aufgrund der Korsettschnürung oft in Ohnmacht fallen, erfindet sie den ersten Büstenhalter. Sie hat es nicht einfach, diesen bekannt zu machen und davon leben zu können. Ebenso geht es der Kaffeefilter-Erfinderin Melitta. Die Frauen kämpfen sich gemeinsam durch.

Das Buch ist ein historischer, sehr gut lesbarer Wohlfühl-Roman. Über die Erfinderin des BH ist relativ wenig bekannt und so hat die Autorin eine Geschichte rundherum konstruiert, wie es möglich gewesen wäre. Sehr gut eingebaut sind die damaligen Ereignisse in Dresden und auch die Örtlichkeiten. Den Testlesern sind allerdings einige Sachen durchgerutscht. So schreibt sie einmal, dass der Herd heruntergedreht wird. In der damaligen Zeit gab es zwar schon vereinzelt Gas- oder Elektroherde, allerdings dürften sie in einem Haushalt, der gerade so die Miete zusammenbringt, noch nicht existiert haben. Da wurde eher mit Kohle oder Holz geheizt und gekocht. Gleiches gilt für die Bemerkung, dass das Radio angedreht und ein Weihnachtskonzert gesucht wird. Das gab es erst 1923. Und auch hier wird es das in einem eher ärmlichen Haushalt nicht gegeben haben. Ansonsten wird Dresden aber sehr gut dargestellt und ist immer eine Reise wert. Gleichzeitig ist das Buch auch sehr gut lesbar und bekommt von mir eine Leseempfehlung.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Irgendwie ganz nett

Mord in der Pension Möwennest
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Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. ...

Nora war mehr als 30 Jahre Nonne in einem Kloster. Nicht direkt freiwillig, sie hat eine eher tragische Geschichte. Ihre ehemalige Novizin Frieda hat das Kloster verlassen und ihr regelmäßig Briefe geschrieben. Als diese plötzlich ausbleiben und es von Frieda keine Spur mehr gibt, verlässt auch Nora das Kloster und begibt sich auf die Suche und landet undercover in der Pension Möwennest, wo Frieda zuletzt gewohnt hat. Doch die Leute dort sind eigenartig und bald schon folgt ein Toter nach dem nächsten. Die Polizei ermittelt allerdings nur mäßig.

Das Buch ist irgendwie ganz nett. Ich kann es gar nicht so richtig fassen. Es liest sich ziemlich gut, allerdings fehlte mir die ganze Zeit viel Spannung. Alles plätschert ein wenig vor sich hin und die Personen sind fast alle mehr als nur schräg. Relativ zeitig hatte ich auch einen Verdacht, wenn auch aus einem etwas anderen Grund. Ich spreche eine Leseempfehlung aus, allerdings ausschließlich für Leute, die auf Cosy crime stehen. Diese werden das Buch mögen.

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Veröffentlicht am 27.04.2026

Nicht nur Botanik

Ein Ort, der bleibt
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Imke fliegt nach Istanbul, um an einem Gutachten über einen alten Botanischen Garten mitzuwirken. Dieser wurde 1933 angelegt, und zwar von einem deutschen Professor, der vor den Nazis geflohen ist. Jetzt ...

Imke fliegt nach Istanbul, um an einem Gutachten über einen alten Botanischen Garten mitzuwirken. Dieser wurde 1933 angelegt, und zwar von einem deutschen Professor, der vor den Nazis geflohen ist. Jetzt soll entschieden werden, ob der Garten und die Gebäude aufgelöst werden.

Das Buch erzählt die interessante Geschichte einer wahren Begebenheit. Der Botanische Garten in Istanbul wurde tatsächlich von dem jüdischen Professor Alfred Heilbronn angelegt. Er ist vor den Nazis zusammen mit seiner Familie geflohen. Auch seine Frau ist Doktor, aber in Istanbul kann sie nur als Hausfrau arbeiten. Trotzdem ist sie unheimlich wichtig für ihren Mann. Das kommt in dem Buch sehr gut rüber. Die Geschichte in der Gegenwart konnte mich nicht so packen, auch weil ich mit Imke nicht wirklich warm geworden bin. Ihre Ängste und Marotten haben mich eher genervt. Die Geschichte in der Vergangenheit war für mich tatsächlich wesentlich interessanter. Auch wie damals in der Türkei die Wissenschaft gefördert wurde und Frauen auf einmal viele Freiheiten bekommen. Das ist gut beschrieben und deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung

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